Joachim R. Steudel - Traum oder wahres Leben

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Welche Umstände haben dazu geführt, dass sich der erfolgreiche deutsche Unternehmer Günter Kaufmann nun in einem Shaolin Kloster befindet? Was hatte seine Lebenseinstellung so grundlegend geändert und ihn auch noch zu einem hervorragenden Kämpfer gemacht?
Eine Kette unglücklicher Ereignisse im einundzwanzigsten Jahrhundert führt zu einem neuen Leben im mittelalterlichen China. Der Wandel vom erfolgreichen Geschäftsmann, der aus seiner schnelllebigen Zeit gerissen wird, und Körper und Geist in Einklang bringt.
Oder ist alles nur ein Traum?

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›Ja!‹

›Herr Kauf­mann, hier ist wie­der die­ser Herr Igor. Soll ich ihn durch­stel­len?‹

›Ja.‹

›In Ord­nung, hier ist er.‹

›Ja, Kauf­mann, was kann ich für Sie tun?‹

›Ooh, das wis­sen Sie ganz ge­nau, Herr Kauf­mann‹, sprach er mich in sei­nem har­ten, aber gu­ten Deutsch an.

›Ha­ben Sie noch ein­mal nach­ge­dacht über un­ser Ge­spräch von ges­tern? Ich hof­fe, Sie ha­ben Ihre Mei­nung ge­än­dert und wir kön­nen nun, wie sa­gen Sie hier so schön, ‚Nä­gel mit Köp­fen ma­chen‘!‹

›Ja, ich habe noch ein­mal dar­über nach­ge­dacht!‹

Ich spür­te wie der Zorn in mir auf­stieg und muss­te mich sehr zu­sam­men­neh­men, um ru­hig und über­legt zu ant­wor­ten.

›Aber an mei­ner Mei­nung hat sich nichts ge­än­dert. Ich las­se mich nicht er­pres­sen, we­der von Ih­nen noch von an­de­ren. Wenn Sie Geld ver­die­nen wol­len, su­chen Sie sich einen Job oder bau­en Sie sich selbst et­was auf, so wie ich, aber ver­su­chen Sie nicht, auf Kos­ten an­de­rer zu le­ben. Sie wer­den von mir nichts be­kom­men!! Und da­mit ist das Ge­spräch be­en­det!‹

Ich hat­te den Hö­rer schon vom Ohr weg­ge­nom­men, doch dann zog ich ihn zu­rück und füg­te noch hin­zu:

›Und be­läs­ti­gen Sie mich nicht wie­der, es wird sich nichts an mei­nem Stand­punkt än­dern.‹

Be­vor ich den Hö­rer wie­der weg­neh­men konn­te, hör­te ich ihn sa­gen: ›Gut, gut, ich habe es fast be­fürch­tet. Aber wir wer­den ja se­hen. Ich wer­de mich wie­der mel­den, mor­gen, oder – ich den­ke – spä­tes­tens über­mor­gen. Bis bald!‹

Und mit die­sen Wor­ten leg­te er auf. Wü­tend schlug ich mit der Faust auf den Schreib­tisch, knurr­te ei­ni­ge halb­lau­te Flü­che vor mich hin und be­gann dar­über nach­zu­grü­beln, auf wel­che Wei­se mich die­ser Igor dazu brin­gen woll­te, sei­ne Be­din­gun­gen zu er­fül­len. Doch ich soll­te nicht dazu kom­men, mei­ne Ge­dan­ken zu Ende zu brin­gen. Die täg­li­chen Ar­bei­ten stan­den an. Es kam ein An­ruf nach dem an­de­ren, der Ver­tre­ter ei­nes un­se­rer wich­tigs­ten Lie­fe­ran­ten hat­te einen Ter­min bei mir und mei­ne Se­kre­tä­rin er­in­ner­te mich an den Mit­tags­ter­min in der Bank. Über all die­sen Din­gen hat­te ich die­sen Igor und mein Ver­spre­chen, mich mit der Po­li­zei in Ver­bin­dung zu set­zen, schon fast ver­ges­sen. Wes­we­gen ich auch sehr er­staunt war, als ich beim Ver­las­sen des Bü­ros von mei­ner Se­kre­tä­rin mit den Wor­ten auf­ge­hal­ten wur­de: ›Herr Kauf­mann, die Po­li­zei ist am Ap­pa­rat und möch­te Sie drin­gend spre­chen.‹

Ich schau­te auf die Uhr und sag­te: ›Das passt mir jetzt ei­gent­lich über­haupt nicht! Las­sen Sie sich die Num­mer ge­ben und wenn ich wie­der da bin, rufe ich zu­rück.‹

›Hab ich schon vor­ge­schla­gen, doch sie be­haup­ten, es sei drin­gend und sie müss­ten so­fort mit Ih­nen spre­chen.‹

Wi­der­wil­lig vor mich hin knur­rend ging ich wie­der in mein Büro, nahm das Ge­spräch aus der Mu­sik und mel­de­te mich mit den knap­pen Wor­ten: ›Ja, Kauf­mann, was kann ich für Sie tun?‹

Eine leicht ver­un­si­cher­te Stim­me ant­wor­te­te: ›Ja, äh, Herr Kauf­mann, hier spricht Haupt­wacht­meis­ter Schlich­ter, äh, ich ...‹

Un­ge­dul­dig un­ter­brach ich ihn: ›Herr Schlich­ter, wenn es nicht sehr drin­gend ist, möch­te ich Sie bit­ten, das Ge­spräch viel­leicht auf vier­zehn Uhr zu ver­schie­ben, da­mit ich jetzt mei­nen Bank­ter­min wahr­neh­men kann.‹

Mei­ne bar­sche, un­ge­dul­di­ge Art nahm ihm jede Hem­mung und be­tont sach­lich er­wi­der­te er: ›Herr Kauf­mann, ich den­ke es wäre bes­ser, wenn Sie die­sen Ter­min ver­schie­ben und erst ein­mal das Son­ne­ber­ger Kran­ken­haus auf­su­chen wür­den¸ denn ich muss Ih­nen lei­der mit­tei­len, dass Ihre Frau und Ihre Kin­der einen schwe­ren Ver­kehrs­un­fall hat­ten. Der Ret­tungs­dienst müss­te mitt­ler­wei­le dort an­ge­kom­men sein und ich wer­de, wenn die Er­mitt­lun­gen hier vor Ort ab­ge­schlos­sen sind, auch hin­fah­ren.‹

Ich sank in mei­nen Bü­ro­ses­sel und frag­te ver­ständ­nis­los: ›Un­fall? Aber sie fährt doch im­mer so vor­sich­tig, bes­ser als ich! Wie konn­te das denn pas­sie­ren, und wie geht es ih­nen?‹

Ich schau­te mit lee­ren Au­gen durch die of­fe­ne Bü­ro­tür auf mei­ne Se­kre­tä­rin und nahm nur im Un­ter­be­wusst­sein wahr, dass die­se das Ge­spräch mit­ge­hört hat­te, denn erst in die­sem Mo­ment hat­te ich den Hö­rer ab­ge­nom­men und die Laut­spre­cher­funk­ti­on de­ak­ti­viert. Sie tat ge­nau das, wes­we­gen ich ihre Mit­ar­beit so schätz­te, denn sie rief so­fort die Bank an und ver­schob den Ter­min auf un­be­stimm­te Zeit.

Wäh­rend­des­sen hat­te mir der Po­li­zist be­greif­lich ge­macht, dass er am Te­le­fon kei­ne wei­te­ren Aus­künf­te ge­ben wür­de. Wie ge­lähmt be­merk­te ich erst nach ei­ner gan­zen Wei­le, dass das Ge­spräch schon be­en­det war. Ge­dan­ken­ver­lo­ren leg­te ich den Hö­rer auf und such­te nach dem Au­to­schlüs­sel. Ich zog die Ja­cke an, klopf­te die Ta­schen ab, sah dann den Schlüs­sel ne­ben dem Te­le­fon lie­gen, zog die Ja­cke wie­der aus, nahm den Schlüs­sel, mach­te ei­ni­ge Schrit­te in Rich­tung Tür, be­merk­te, dass ich nur im Hemd war und dreh­te brum­mend wie­der um. Als ich in den zwei­ten Är­mel fuhr, ver­hed­der­te ich mich im Fut­ter. Mei­ne Se­kre­tä­rin half mir und sag­te:

›Wäre es nicht bes­ser, wenn ich Sie fah­re oder einen an­de­ren Mit­ar­bei­ter da­mit be­auf­tra­ge?‹

Wi­der bes­se­res Wis­sen lehn­te ich ab.

›Geht schon wie­der. Dan­ke für das An­ge­bot, aber Sie wer­den hier ge­braucht. Bit­te sa­gen Sie alle wei­te­ren Ter­mi­ne für heu­te ab‹, ich stock­te kurz, ›und, viel­leicht auch für mor­gen. Sa­gen Sie ein­fach ... ach, Sie ma­chen das schon, Frau Wag­ner. Dan­ke!‹

Ihr zu­ni­ckend ver­ließ ich das Büro.

Die Fahrt nach Son­ne­berg ver­lief wie im Traum. Nur ein­mal fuhr ich zu­sam­men und kehr­te für ei­ni­ge Au­gen­bli­cke in mei­ne Um­welt zu­rück. Lau­tes Hu­pen und das Quiet­schen blo­ckie­ren­der Rei­fen auf dem As­phalt ris­sen mich aus mei­nen Ge­dan­ken. Ich hat­te ei­nem an­de­ren PKW die Vor­fahrt ge­nom­men. Schimp­fend und ges­ti­ku­lie­rend kam der Fah­rer die­ses Au­tos zum Ste­hen. Ich konn­te noch se­hen, wie sei­ne Bei­fah­re­rin mit schre­ckens­star­rem Blick die Hän­de vors Ge­sicht schlug. Als mir klar wur­de, dass ich ein Stop­schild über­fah­ren hat­te, trat ich kurz auf die Brem­se, doch da kein Scha­den ent­stan­den war, gab ich gleich wie­der Gas. Durch die­se Schreck­se­kun­den fuhr ich eine Wei­le auf­merk­sa­mer wei­ter, doch lan­ge hielt das nicht an. Als ich dann end­lich vor dem Kran­ken­haus einen frei­en Park­platz ge­fun­den hat­te, sprang ich aus dem Auto und lief has­tig zum Emp­fang.

›Hal­lo, mei­ne Frau und mei­ne Kin­der hat­te einen Un­fall und sol­len ge­ra­de hier ein­ge­lie­fert wor­den sein, kön­nen Sie mir sa­gen, wo ich sie fin­de?‹

Der Mann am Schal­ter lä­chel­te und sag­te: ›Gu­ten Tag. Wenn Sie mir Ih­ren Na­men oder den Ih­rer Frau ver­ra­ten, kann ich Ih­nen viel­leicht hel­fen.‹

›Ent­schul­di­gung. Ich hei­ße Kauf­mann und die Po­li­zei hat mich vor Kur­zem an­ge­ru­fen und mir ge­sagt, dass mei­ne Frau einen schwe­ren Ver­kehrs­un­fall hat­te und hier­her ge­bracht wor­den ist.‹

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