Joachim R. Steudel - Traum oder wahres Leben

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Welche Umstände haben dazu geführt, dass sich der erfolgreiche deutsche Unternehmer Günter Kaufmann nun in einem Shaolin Kloster befindet? Was hatte seine Lebenseinstellung so grundlegend geändert und ihn auch noch zu einem hervorragenden Kämpfer gemacht?
Eine Kette unglücklicher Ereignisse im einundzwanzigsten Jahrhundert führt zu einem neuen Leben im mittelalterlichen China. Der Wandel vom erfolgreichen Geschäftsmann, der aus seiner schnelllebigen Zeit gerissen wird, und Körper und Geist in Einklang bringt.
Oder ist alles nur ein Traum?

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Doch vor­erst hat­te ich da­mit zu tun, mei­ne Ge­dan­ken zu ord­nen, zur Ruhe zu kom­men und mich nur auf das We­sent­li­che zu kon­zen­trie­ren. Die Zeit, in der ich auf­ge­wach­sen und in die ich hi­n­ein­ge­wach­sen war, war so an­ge­füllt von Rei­zen und äu­ße­ren Ein­flüs­sen, dass der Geist ei­gent­lich gar nicht mehr zur Ruhe ge­kom­men war.

Es war kein Wun­der, dass es so vie­le Men­schen mit Schlaf­stö­run­gen gab, dass so vie­le Men­schen hek­tisch, ner­vös und über­reizt wa­ren. Wie oft hat­te ich es selbst ge­macht oder bei an­de­ren ge­se­hen, dass meh­re­re Din­ge auf ein­mal oder ne­ben­ein­an­der ab­lie­fen. Schon als Ju­gend­li­cher hat­te ich bei den Haus­auf­ga­ben laut Mu­sik ge­hört, durch das ge­öff­ne­te Fes­ter die Ne­ben­ge­räusche von der Stra­ße, Ge­sprä­che der Passan­ten oder Fa­mi­li­en­mit­glie­der ge­hört und doch kei­nes von al­le­dem rich­tig oder ein­präg­sam wahr­ge­nom­men.

Wie oft hat­te ich ge­se­hen, dass je­mand ein Buch las, den Fern­se­her an­hat­te und einen Film an­schau­te und doch kei­nes von bei­den rich­tig ver­stand. Oder dass beim Zu­sam­men­sein mit Freun­den der Fern­se­her lief und sich dann der eine oder an­de­re wun­der­te, wenn man un­auf­merk­sam beim Ge­spräch war oder einen Ein­wurf weit weg vom The­ma mach­te.

Das­sel­be galt für Bü­cher und Fil­me. Wenn ich einen Film be­wusst an­schau­te oder ein Buch be­wusst las, ohne mich durch et­was an­de­res stö­ren oder be­ein­flus­sen zu las­sen, nahm ich Klei­nig­kei­ten wahr, die mir sonst oft ent­gan­gen wa­ren und die mir zum Ver­ständ­nis des Gan­zen oft­mals fehl­ten. Wenn ich mir am Ende des Fil­mes oder Bu­ches dann noch die Zeit nahm, mit ge­schlos­se­nen Au­gen über be­stimm­te Stel­len nach­zu­den­ken, fie­len mir dann manch­mal noch Klei­nig­kei­ten auf, die ich vor­her gar nicht wahr­ge­nom­men hat­te.

Zu die­sen Er­kennt­nis­sen ge­lang­te ich in den Zei­ten der Me­di­ta­ti­on. Ich brach­te mei­nen Kör­per und Geist zur Ruhe und lern­te be­wusst zu le­ben. Mit der Zeit ord­ne­te ich mei­ne Ge­dan­ken, lern­te aus mei­nen Feh­lern und ver­stand es, gute Din­ge be­wusst wahr­zu­neh­men und zu le­ben.

Doch es gab auch Mo­men­te, in de­nen ich an mei­ne Fa­mi­lie und mein dum­mes Ver­hal­ten, das zum Tod mei­ner Lie­ben bei­ge­tra­gen hat­te, dach­te. Am An­fang zer­brach ich dann fast im­mer an die­sen Er­in­ne­run­gen und die Selbst­vor­wür­fe woll­ten kein Ende neh­men. Doch ir­gend­wann ver­stand ich, dass ich das Ge­sche­he­ne doch nicht mehr än­dern konn­te und nun das Bes­te aus mei­nem jet­zi­gen Le­ben ma­chen muss­te. Viel­leicht soll­te das so sein, viel­leicht hat­te auch al­les einen tie­fe­ren Sinn und das Ge­sche­he­ne trug zu et­was We­sent­li­chem und Wich­ti­gem bei. Viel­leicht wa­ren die­se Ge­dan­ken auch Aus­flüch­te und Wunsch­vor­stel­lun­gen, aber sie hal­fen mir sehr, mei­nem Le­ben wie­der einen Sinn zu ge­ben. Doch es dau­er­te lan­ge, bis ich mein Gleich­ge­wicht ge­fun­den hat­te und auch mit die­sen Er­in­ne­run­gen um­ge­hen konn­te.

Mit­hil­fe des Trai­nings, das bis auf die we­ni­gen Pau­sen fast den gan­zen Tag und sie­ben Tage in der Wo­che an­dau­er­te, lern­te ich lang­sam mei­nen Kör­per ken­nen und ver­ste­hen. Mit der Zeit stähl­te sich mein Kör­per und ich lern­te Mus­keln, wenn sie schmerz­ten oder über­an­strengt wa­ren, zu scho­nen, die An­stren­gung auf an­de­re oder meh­re­re Kör­per­par­ti­en zu ver­tei­len oder es durch Ge­schwin­dig­keit wettz­u­ma­chen. Da das Trai­ning je­den Tag durch­ge­führt wur­de, und in der jet­zi­gen war­men Jah­res­zeit nur an den we­ni­gen ganz hei­ßen Ta­gen nach­mit­tags durch Me­di­ta­ti­on und An­dacht im küh­len Tem­pel er­setzt wur­de, mach­te ich auch gute Fort­schrit­te. So kam es, dass ich schon nach ei­ni­gen Wo­chen die ers­ten Kampf- und Be­we­gungs­tech­ni­ken er­lern­te. Doch um einen Trai­nings­kampf selbst mit ei­nem der jüngs­ten und schwächs­ten Mön­che auch nur an­nä­hernd zu be­ste­hen, muss­te noch viel Zeit ver­ge­hen.

Am An­fang fiel es mir noch schwer, mei­ne Un­ge­duld zu be­zäh­men und ich woll­te ra­sche Fort­schrit­te se­hen. Ir­gend­wann fiel aber die Hek­tik und Un­ru­he mei­nes bis­he­ri­gen Le­bens von mir ab und ich wur­de ru­hi­ger und ge­las­se­ner. Ich lern­te, dass man vie­les mit Ruhe er­tra­gen konn­te, wenn man be­reit war, es als ge­ge­ben und un­um­gäng­lich hin­zu­neh­men.

Ei­nes Ta­ges er­kann­te ich auch, dass der kahl­ge­scho­re­ne Kopf der Mön­che nicht nur ri­tu­el­le Be­deu­tung hat­te, son­dern dass es auch einen rein prak­ti­schen Hin­ter­grund gab. Der stän­di­ge Juck­reiz auf dem Kopf war be­las­tend und beim Krat­zen be­merk­te ich, dass ich Läu­se hat­te. Als ich das Wang Lee mit­teil­te, mach­te die­ser mir klar, dass es bes­ser wäre, wenn ich mir den Kopf kahl­ra­sie­ren las­sen und die an­de­re Kör­per­be­haa­rung kurz hal­ten wür­de. Auf die­se Wei­se wur­de ich die­se Pla­ge­geis­ter wie­der los und ich fühl­te mich nicht ein­mal un­wohl, da alle um mich he­r­um so aus­sa­hen.«

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