Joachim R. Steudel - Traum oder wahres Leben

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Welche Umstände haben dazu geführt, dass sich der erfolgreiche deutsche Unternehmer Günter Kaufmann nun in einem Shaolin Kloster befindet? Was hatte seine Lebenseinstellung so grundlegend geändert und ihn auch noch zu einem hervorragenden Kämpfer gemacht?
Eine Kette unglücklicher Ereignisse im einundzwanzigsten Jahrhundert führt zu einem neuen Leben im mittelalterlichen China. Der Wandel vom erfolgreichen Geschäftsmann, der aus seiner schnelllebigen Zeit gerissen wird, und Körper und Geist in Einklang bringt.
Oder ist alles nur ein Traum?

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Eine kur­ze Pau­se ent­stand, in der er sich an sol­che Ge­ge­ben­hei­ten er­in­ner­te.

»Sie quä­len sich und fin­den doch kei­nen Aus­weg. Doch so­lan­ge Sie sich so vor al­len an­de­ren ver­schlie­ßen, spü­ren die­se Ihre Ab­leh­nung, Ihre Di­stanz und die, die Sie mö­gen und Ih­nen hel­fen könn­ten, fin­den kei­nen Weg zu Ih­nen.«

Lang­sam lös­te er sich von der Fels­wand, ging zwei Schrit­te zur Sei­te und setz­te sich dort auf einen Fels­block.

»Kom­men Sie, set­zen Sie sich mit hier­her. Ich möch­te Ih­nen eine Ge­schich­te er­zäh­len. Ob die­se Ge­schich­te wahr ist und von ei­nem ge­leb­ten Le­ben han­delt oder ein Traum, spielt kei­ne Rol­le. Hö­ren Sie ein­fach nur zu und wenn Sie dann im­mer noch in Selbst­mit­leid ver­sin­ken möch­ten, wer­de ich Sie nicht mehr stö­ren. Dann kön­nen Sie sprin­gen oder auch ewig hier ste­hen blei­ben.« Sie zö­ger­te. »Bit­te, bit­te kom­men Sie.«

Im­mer noch ver­blüfft über das nach­den­kend, was sie so­eben ge­hört hat­te, ging sie lang­sam auf ihn zu. Sie konn­te es sich nicht er­klä­ren, wo­her wuss­te er das al­les, wie konn­te er so über sie und mit ihr spre­chen, ob­wohl sie sich nicht kann­ten. Und doch flöß­te er ihr fast un­ein­ge­schränk­tes Ver­trau­en ein. Sie fühl­te sich viel ru­hi­ger und ent­spann­ter. In sei­nen Wor­ten hat­te sie all ihr Leid und ihre Ver­zweif­lung wie­der­ge­fun­den, und wie von ei­ner un­sicht­ba­ren Macht ge­zo­gen setz­te sie sich ne­ben ihn auf den Fels­block.

Er­schro­cken sprang sie im nächs­ten Au­gen­blick wie­der auf. Der Stein hät­te nass und kalt sein müs­sen und doch war er tro­cken und an­ge­nehm warm, so, als hät­te die war­me Som­mer­son­ne ihn wun­der­schön auf­ge­heizt. Ver­blüfft schau­te sie zum Him­mel. Die Wol­ken­de­cke war auf­ge­ris­sen und aus ei­nem klei­nen Loch, nicht viel grö­ßer als die Son­nen­schei­be, lach­te sie die­se an. In ih­ren Kopf wir­bel­te al­les durch­ein­an­der. Es war doch ei­gent­lich gar nicht mög­lich, eben hat­te es noch ge­reg­net und al­les um sie he­r­um und an ihr trief­te nur so vor Näs­se, wie konn­te da die­ser Fels­block tro­cken und warm sein?! Ihr wur­de lang­sam un­heim­lich, und noch einen Schritt zu­rück­wei­chend, sah sie zu die­sem selt­sa­men Mann hi­n­un­ter. Doch er streck­te nur sei­ne Hand nach ihr aus und for­der­te sie noch­mals auf, sich zu set­zen. Sie konn­te nicht wi­der­ste­hen, nahm sei­ne Hand und ließ sich auf dem Stein nie­der. Eine an­ge­neh­me Wär­me durch­ström­te sie, ihr wur­de leicht ums Herz und sie spür­te, dass sie kei­ne Furcht vor ihm ha­ben muss­te.«

Lang­sam, in sei­nem Ge­dächt­nis al­les ord­nend, be­gann der Mann zu spre­chen.

»Es be­gann vor über ei­nem Jahr mit ei­nem rich­tig großen Fa­mi­li­en­krach. Ich hat­te ein gut­ge­hen­des Han­dels­ge­schäft mit über vier­zig An­ge­stell­ten auf­ge­baut und kurz zu­vor das große Po­ten­zi­al ent­deckt, das im Han­del mit den ehe­ma­li­gen Ost­block­län­dern, Po­len, Russ­land und der Ukrai­ne, steckt. Lei­der hat­te ich da­bei nicht be­dacht, dass es dort ei­ni­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen gibt, die an je­dem Ge­schäft mit­ver­die­nen oder auch al­lein ver­die­nen wol­len. Kurz und gut, es dau­er­te nicht lan­ge und ich be­kam Be­such von ei­ni­gen un­sym­pa­thi­schen Män­nern. Die­se droh­ten mir und stell­ten mas­si­ve For­de­run­gen. Ich fühl­te mich im Recht, ließ mich nicht so leicht ein­schüch­tern und wies ih­nen, die Ge­fahr un­ter­schät­zend, die Tür. Als sie den Raum ver­lie­ßen, dreh­te sich ihr An­füh­rer um und sag­te zu mir, dass ich die­sen Feh­ler bald be­reu­en wür­de. Ich lach­te ihn aus und wies ihm zor­nig die Tür.«

Nach­denk­lich und kaum hör­bar füg­te er hin­zu: »Wie oft habe ich das be­reut, wie oft habe ich mich ge­fragt, was wäre, wenn ich da­mals nach­ge­ge­ben hät­te. Ja, was wäre, wenn?, wie oft habe ich mich das seit­dem ge­fragt.«

Er schüt­tel­te sich kurz und fuhr dann, die­sen Ge­dan­ken un­ter­drückend, mit sei­ner Ge­schich­te fort.

»Am sel­ben Abend habe ich mei­ner Frau da­von er­zählt. Er­schro­cken, ja pa­nisch vor Angst, hat sie mir Vor­wür­fe ge­macht, hat mich ein­dring­lich ge­be­ten nach­zu­ge­ben, das Ge­schäft mit die­sen Län­dern sein zu las­sen. Im­mer wie­der sag­te sie zu mir: ›Es reicht doch, was wir mit dem Han­del hier ver­die­nen, wir sind ver­mö­gend, ha­ben al­les was wir brau­chen, und es geht uns bes­ser als all un­se­ren Be­kann­ten, warum kannst du es nicht da­bei be­las­sen?‹ Ich habe all ihre Be­den­ken bei­sei­te­ge­scho­ben, hab sie aus­ge­lacht und auf mei­nem Stand­punkt be­harrt. An die­sem Abend ha­ben wir uns to­tal ver­strit­ten und sind ohne Ver­söh­nung schla­fen ge­gan­gen. Ich fühl­te mich im Recht und bin so­fort ru­hig und fest ein­ge­schla­fen, doch sie ...«

»Was ist? Was ha­ben Sie? Wes­halb schau­en Sie mich so an?«

Wie­der war die jun­ge Frau hoch­ge­sprun­gen, hat­te sich los­ge­ris­sen und schau­te sich er­schro­cken um. Die Wol­ken­de­cke über ih­nen war noch wei­ter auf­ge­ris­sen. Über dem Berg war ein großes Stück blau­er Him­mel zu se­hen und al­les um sie he­r­um mach­te einen freund­li­chen und fried­li­chen Ein­druck. Rund­he­r­um konn­te man in ei­ni­ger Ent­fer­nung se­hen, dass es dort im­mer noch neb­lig und reg­ne­risch war. Nur hier in ih­rer nä­he­ren Um­ge­bung schi­en ein wun­der­schö­ner Som­mer­tag zu sein. Zit­ternd vor Schreck sah sie den Mann wie­der an und sag­te: »Es ist al­les so selt­sam, die­ser Wet­ter­wech­sel um uns he­r­um, Ihr Auf­tre­ten, und dann, als ich die Au­gen ge­schlos­sen habe, ich ...«, sie stock­te kurz, »ich hab Ihre Frau ge­se­hen, ich war da­bei, als Sie sich ge­strit­ten ha­ben. Ich habe al­les ge­se­hen, den Zorn ge­spürt, Ihre Woh­nung ge­se­hen, alle De­tails. Es war … war, als ob ich ne­ben Ih­nen ge­stan­den hät­te. Es … es macht mir Angst, es war al­les so rea­lis­tisch!«

Wie­der lä­chel­te er sie an, streck­te sei­ne Hand nach ihr aus und sag­te: »Sie brau­chen kei­ne Angst zu ha­ben, es ge­schieht Ih­nen nichts. Wenn ich Ihre Hand hal­te, kön­nen Sie nur mei­ne Ge­dan­ken füh­len und da­durch al­les rich­tig mit­er­le­ben. Es hilft Ih­nen, das Ge­sche­hen bes­ser zu ver­ste­hen und Sie wer­den im Lau­fe der Ge­schich­te auch noch be­grei­fen, warum das so ist.«

Er mach­te wie­der eine ein­la­den­de Be­we­gung und zö­gernd, ihn ge­nau be­ob­ach­tend, griff sie zu. So­fort spür­te sie die Wär­me und Ruhe in sich ein­drin­gen und gab je­den Wi­der­stand auf. Er fuhr fort, sei­ne Ge­schich­te zu er­zäh­len, und aber­mals hat­te sie den Drang, ihre Au­gen zu schlie­ßen. Sie gab nach und au­gen­blick­lich war sie wie­der mit­ten im Ge­sche­hen. Sie hat­te das Ge­fühl, über ihm zu schwe­ben und gleich­zei­tig in ihm zu sein und all sei­ne Ge­füh­le zu tei­len.

»Der We­cker klin­gel­te, ich tas­te­te im Dunklen nach ihm und schal­te­te ihn aus. Zu­rück ins Bett sin­kend und lang­sam mun­ter wer­dend, wan­der­ten mei­ne Ge­dan­ken zu­rück zum Vor­abend. Der häss­li­che Streit und all die an­de­ren Er­leb­nis­se des Vor­ta­ges kehr­ten in mein Ge­dächt­nis zu­rück. Ich schau­te zu mei­ner Frau und lausch­te ih­ren Atem­zü­gen. Ihr Atem war ru­hig und gleich­mä­ßig, als ob sie noch tief schla­fen wür­de und doch hat­te ich das Ge­fühl, dass das nicht so war. Das schwa­che Licht der Stra­ßen­lam­pe, die noch durch ei­ni­ge Bäu­me ver­deckt wur­de, reich­te nicht aus, um mehr als ihre Um­ris­se zu er­ken­nen. Ich hob mei­nen Kopf, um ihr Ge­sicht bes­ser se­hen zu kön­nen, doch da­durch konn­te ich sie, da ich zwi­schen ihr und dem Fens­ter lag, nur noch schlech­ter er­ken­nen.

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