Martin Renold - Echnatons Wahn

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Schon in seiner Jugend gibt sich Echnaton der leidenschaftlichen Verehrung des Sonnengottes Re hin. Noch zu Lebzeiten seines Vaters Amenhotep III. sorgt Echnaton dafür, dass er Mitregent des Reiches wird. Zwischen Memphis und Theben baut er seine eigene Stadt, Achet-Aton, wo er sich ganz dem Aton-Kult hingibt. Er wird zum skrupellosen Fanatiker und Unterdrücker des alten Glaubens, dem Nofretete, seine Gemahlin, noch im Geheimen frönt, was ihr zum Verhängnis wird. Nach seinem Tod wird der neunjährige Tut-ench-Amun zum Pharao gekrönt. Auch dessen Jugend schildert der Autor in lebensnahen Bildern.
Der Roman ist die spannende Geschichte Echnatons und seiner Familie.

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„Liebst du ihn denn auch?“, fragte Eje.

„Warum fragst du? Warum willst du von mir eine Antwort darauf? Ich möchte dir nicht wehtun; denn ich liebe dich. Aber ich glaube, ich liebe auch ihn. Ja, gewiss, ich liebe ihn. Ich liebe euch beide. Ein wenig habe ich gefürchtet, dass dieser Augenblick kommen könnte, da ich dir wehtun muss. Ich hab nicht gewusst, dass Schmerz und Glück so nahe beieinander sein können. Ja, versteh doch: Ich bin auch glücklich, dass ich die Gemahlin des Pharaos werden darf. Gibt es für eine Frau etwas Schöneres, als die Frau des mächtigsten Mannes zu sein? Wir werden doch Freunde bleiben. Ich werde Amenhotep bitten, dir ein Amt zu geben, damit du in meiner Nähe sein kannst. Ich werde dich brauchen, denn du bist mein aufrichtigster Freund, auf den ich mich verlassen kann. Ich werde dich immer lieben und ich bitte dich, hör nie auf, auch mich zu lieben.“

„Wenn ich dir eines versprechen kann, dann ist es sicher das, dass ich dich immer lieben werde. Aber du sollst nicht bei ihm für mich bitten. Ich werde meinen Weg auch ohne seine Hilfe machen. Du musst nur an mich glauben.“

Auch darum werde ich ihn immer lieben, dachte sie. Er ist nicht wie die andern, die um Empfehlungen betteln. Eje wird es ganz allein schaffen. Vielleicht aber kann ich trotzdem einmal ein wenig nachhelfen. In dieser Beziehung war sie wie andere ehrgeizige Frauen, die es sowohl für sich als auch für ihren Mann oder Geliebten sind.

Auf Ejes Gesicht hatte sich, ohne dass er es gewollt oder gemerkt hätte, Enttäuschung abgezeichnet.

„Eines Tages wirst du eine andere Frau nehmen“, sagte Teje und nahm wieder seine Hand in ihre. „Dann wirst auch du glücklich sein können.“

„Auch dann werde ich nicht aufhören, dich zu lieben“, bekräftigte Eje.

Teje drückte fest seine Hand als Zeichen des Dankes und ihres Glaubens an seine Worte. Sie war beruhigt, dass ihr Freund die Nachricht mit Fassung aufgenommen hatte und dass sie ihn nicht verlieren würde.

Eje ging von ihr, mit dem Willen, sie seinen Schmerz nicht anmerken zu lassen. Doch in den nächsten Wochen und Monaten brauchte er viel Kraft, um nicht dem Trübsinn zu verfallen.

Die Nachricht, dass Amenhotep die bürgerliche Teje heiraten und zur Großen Königsgemahlin machen wolle, hatte sich rasch verbreitet und war in kurzer Zeit bis zu der Priesterschaft nach Karnak gelangt. Dass der Sohn des Gottes Amun dies zu tun beabsichtigte, hatte dort Bestürzung ausgelöst. Doch Amenhotep war gewillt, sich den Priestern zu widersetzen. Er beschleunigte die Vorbereitungen für seine Vermählung mit Teje. Und er hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Er ließ eine große Anzahl handtellergroße Skarabäen anfertigen, wie sie in kleinerem Maß als Amulett oder als Siegel dienten. Die wollte er am Hof und im ganzen Land verteilen, damit jedermann erfahre, dass er auf ewige Zeit mit Teje vermählt sei, so wie auf Zeit und Ewigkeit diese Nachricht auf der Unterseite dieser Skarabäen eingegraben sein würde.

Die Hochzeit wurde ein großes, berauschendes Fest. Der ganze Hofstaat war zu den Feierlichkeiten geladen, und das niedere Volk, das jedes Fest liebte, tanzte in den Straßen von Memphis und betrank sich mit Bier, das der König gestiftet hatte. Und jeder im ganzen Land schätzte sich glücklich, der einen der mit grüner Glasur überzogenen Skarabäen geschenkt bekam, auf dem zu lesen war: „Amenhotep III. und Teje. Der Name ihres Vaters ist Juja, der Name ihrer Mutter ist Tuja. Sie, Teje, ist die Gemahlin eines mächtigen Königs, dessen südliche Grenze bis Karaj reicht, dessen nördliche bis Naharina.“

So konnte jedermann lesen, dass Teje die Gemahlin des mächtigsten Herrschers der Welt war, dessen Reich sich von Nubien bis zum Mitannireich am oberen Euphrat ausdehnt. Und damit war angedeutet, dass niemand es wagen solle, sich der Macht dieses Königs zu widersetzen, auch die Priester nicht.

Die Große Königsgemahlin

Nach den großen Feierlichkeiten kehrte langsam der Alltag in der Stadt und im Palast wieder ein. Teje hatte neue, der Gemahlin des Pharaos gebührende Räumlichkeiten bezogen. Sie hatte nun ständig eine ganze Schar von Dienerinnen um sich, die sich um ihr Aussehen und ihr Wohlergehen zu kümmern hatten. Sie selbst hatte jetzt die Aufsicht über den königlichen Harem am Rande der Oase Fajjum, den Amenhotep von seinem Vater Thutmosis übernommen hatte. Zwar hatte der junge Pharao keine der Frauen zur Nebenfrau genommen, doch die Pflicht gebot es, dass er weiterhin für ihr Leben sorgte. Das junge Paar, beide waren erst sechzehn Jahre alt, genügte sich selbst.

Eje hatte wenig Zeit, seinem Kummer zu frönen. Das hätte auch nicht seinem Charakter entsprochen. Er richtete sich sein Haus ein und hatte auch sonst viel mit den Truppen zu tun, die er befehligte. Viel Zeit verbrachte er in den Ställen mit den Pferden und maß sich mit andern Offizieren bei Pferderennen. Er kannte die Pferde so gut, dass er stets die beiden schnellsten vor seinen Wagen zu spannen wusste. Sein Ehrgeiz hätte es nicht zugelassen, einmal nicht zu gewinnen. So fand er denn auch immer spärlicher Gegner, die bereit waren, gegen ihn anzutreten.

Vom Palast hielt er sich, so gut dies ging, fern. Wenn er doch einmal zum Pharao gerufen wurde, um mit ihm und den Generälen die Lage in Nubien oder im Norden zu besprechen, dann vermied er es, Teje zu begegnen. Bei solchen militärischen Besprechungen war auch immer Huy Amenhotep, der Sohn des Hapu, dabei, auf dessen Rat man besonders hörte. Dieser bemerkenswerte Mann war nicht nur Chef der Rekruten, sondern auch Wahrer der Geheimnisse des Kep, einer militärischen Organisation im Palast, in der Söhne nubischer Fürsten streng erzogen wurden. Manche dieser „Kinder des Kep“ kehrten nach ihrer Ausbildungszeit nach Nubien zurück, andere blieben am Hof als Erzieher oder nahmen hohe Stellungen im Heer oder als Beamte ein.

Teje, selber nubischer Abstammung, war glücklich, solche jungen Leute, die kaum älter waren als sie, um sich zu haben, und unterhielt sich oft mit ihnen. Manchmal verglich sie den einen oder andern, der einen besonders gestählten Körper und kräftige Muskeln besaß, mit Eje. Sie alle hatten, wie sie selber ja auch, eine braune Haut, dunkle Augen und ein feuriges Temperament.

Obwohl sie gerne ihren alten Freund wieder gesehen hätte, zögerte sie, ihn zu sich in den Palast kommen zu lassen. Als sie es nach Monaten tun wollte, erfuhr sie, dass er in den Süden aufgebrochen war, um von dort aus eine militärische Expedition zu leiten, die vor allem zum Ziele hatte, die Goldminen und die Transportwege durch die Wüste zu sichern, die in letzter Zeit von räuberischen Banden überfallen worden waren.

Mit einem leichten Erschrecken stellte sie fest, dass sie ein starkes Bedauern in sich aufsteigen fühlte. Monate würden jetzt vielleicht vergehen, bis sie ihn wieder sehen könnte. Auch musste sie, als sie in sich hineinhorchte, gestehen, dass sie um ihn bangte. Auf einer solchen Expedition könnte viel geschehen. Schon die Fahrt auf dem Nil, durch die Katarakte konnte gefährlich sein. Die Nilpferde konnten ein Boot zum Kentern bringen, und schon mancher gute Schwimmer war von Krokodilen geschnappt worden. Und die wilden Tiere auf dem Land, die Löwen und Elefanten. Und dann die Räuber...

Als sich das erste Jahr ihrer Ehe dem Ende zu neigte, kam Teje in die Wehen. Tuja und Mutemuia sorgten dafür, dass alles für die Geburt in die Wege geleitet wurde. Als es so weit war, wurden Amenhotep, Juja, Huy, der Sohn des Hapu, Cheriuf, der Verwalter des Besitzes der Königin und weitere hohe Beamte als Zeugen gerufen.

Teje gebar eine gesunde Tochter. Sie bekam den Namen Sat-Amun.

Einige Tage nachdem Teje erfahren hatte, dass Eje nach Memphis zurückgekehrt war, schickte sie einen Diener in sein Haus.

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