Martin Renold - Echnatons Wahn

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Schon in seiner Jugend gibt sich Echnaton der leidenschaftlichen Verehrung des Sonnengottes Re hin. Noch zu Lebzeiten seines Vaters Amenhotep III. sorgt Echnaton dafür, dass er Mitregent des Reiches wird. Zwischen Memphis und Theben baut er seine eigene Stadt, Achet-Aton, wo er sich ganz dem Aton-Kult hingibt. Er wird zum skrupellosen Fanatiker und Unterdrücker des alten Glaubens, dem Nofretete, seine Gemahlin, noch im Geheimen frönt, was ihr zum Verhängnis wird. Nach seinem Tod wird der neunjährige Tut-ench-Amun zum Pharao gekrönt. Auch dessen Jugend schildert der Autor in lebensnahen Bildern.
Der Roman ist die spannende Geschichte Echnatons und seiner Familie.

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Als er Teje bemerkte, winkte er sie heran. Zögernd ging sie auf ihn zu, und als sie in gebührender Entfernung vor ihm stand, warf sie sich zu Boden.

„Steh doch auf, Teje, tritt näher!“, sagte er, beinahe in vertraulichem Ton. Und als sie aufstand und vor ihn hin trat, bat er sie, sich neben ihn zu setzen. Ungläubig und überrascht über die unverhoffte Ehre, ließ sie sich neben ihm auf dem Rasen nieder.

„Es ist schön, dass du gekommen bist.“ Er sagte es beinahe flüsternd.

Es ist, als hätte er mich erwartet, dachte Teje.

„Ich möchte mit dir reden.“

Teje antwortete nicht. Eine ganze Weile schwieg er. Dann erhob er sich auf einmal und forderte sie auf: „Komm, lass uns miteinander umhergehen.“

Sie gingen auf den sandigen Wegen an kleinen Teichen vorüber, in denen Enten schwammen und Lotos blühte. In den Sykomoren sangen die Vögel und begrüßten mit ihrem Zwitschern den wiedererstandenen Re, der sich anschickte, seine Wanderung am Himmel über den Beiden Ländern zu beginnen.

Wieder dauerte es eine ganze Weile, bis der junge Pharao anfing:

„Ich habe dich oft beobachtet. Ich finde dich sehr hübsch. Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt. Und mir scheint, dass auch du mich magst. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass du meine Gemahlin wirst. Ich möchte dich zur Großen Königsgemahlin machen.“

Teje schloss die Augen. Ihr war, als befinde sie sich in einem Traum, in ihrem Traum. Erst als sie stolperte, schlug sie die Augen wieder auf. Er hatte sie aufgefangen und drückte sie an sich. Wie benommen trat sie einen Schritt zurück. Nein, es war kein Traum. Sie war wach, auf einmal hell wach. Ihr war, als gingen tausend Gedanken durch ihren Kopf. Und ihr Herz schien vor Schreck still zu stehen. Eje, dachte sie, wie soll ich ihm das erklären? Im gleichen Augenblick hörte sie sich sagen:

„Aber das geht doch nicht. Ich bin nicht von königlichem Geblüt. Ich bin nicht einmal eine Adelige.“

„Mach dir keine Sorgen“, erwiderte er. „Ich bin Pharao. Habe ich nicht alle Macht? Wenn du nur willst, dann werde ich alles tun, dass du die erste bürgerliche Große Königsgemahlin wirst.“

„Was werden die Hohepriester des Amun in Karnak dazu sagen? Amun ist dein göttlicher Vater. Du selbst bist der sichtbar gewordene Amun. Die Hohepriester werden nicht damit einverstanden sein.“

Teje wagte noch nicht, dem Pharao in die Augen zu schauen. Ihr Blick war auf seine Lippen gerichtet, als müsste sie aufpassen, dass ihr kein Wort, das aus seinem göttlichen Mund kam, verloren ging.

„Ich lasse mir von ihnen nichts verbieten“, antwortete er. „Ich habe selber darüber nachgedacht. Die Macht der Priesterschaft in Karnak ist ohnehin zu groß. Ich bin bereit, sie zu brechen. Wenn auch du dazu bereit bist, werden wir es vollbringen.“

In Tejes schwarzen Augen blitzte es auf. Ja, auch sie wollte den Kampf wagen. Die Priester durften ihren Traum, der nun Wirklichkeit werden sollte, nicht zerstören.

„Ja, Majestät“, antwortete sie, „ich bin bereit, deine Gemahlin zu werden.“

Erst jetzt schaute sie offen in die glücklich strahlenden Augen des Mannes, nein des Gottes, der sie erwählt hatte.

„Nenne mich von jetzt an nie mehr Majestät“, bat er und zog sie an sich. Etwas schüchtern zuerst schmiegte sie sich an ihn, dann aber schlang sie ungestüm ihre Arme um seinen Hals. Ihre Lippen suchten sich. Und für beide war es der erste leidenschaftliche Kuss, und ein bisher ungekanntes Gefühl und körperliches Empfinden stieg in ihnen auf, das sie so glücklich machte wie nie zuvor.

Teje sah mit Bangen dem nächsten Wiedersehen mit Eje entgegen. Trotzdem wollte sie es möglichst bald hinter sich bringen. Unbewusst tat ihr Eje den Gefallen. Denn schon am nächsten Tag wurde er durch einen Diener, den der Haushofmeister gesandt hatte, angekündigt. Teje erschrak. Das kam ihr nun doch fast zu schnell. Sie bat den Diener, Eje möge warten, bis man ihn rufe.

Rasch zog sie sich ein knöchellanges Kleid an. Dann bat sie ihre Dienerin, sie zu schminken. Als diese zeitaufwändige Prozedur zu Ende war, suchte sie sich aus ihrer Schmuckschatulle Hals- und Armreifen und passende Ohrgehänge. Zum Schluss legte sie sich eine Perücke an. Erst als sie sich in ihrem Silberspiegel betrachtet hatte, ließ sie Eje holen.

Der war schon erstaunt gewesen, dass man ihn so lange hatte warten lassen. Was hatte dies zu bedeuten? Sonst hatte er meist nur dann, und auch nur kurz, warten müssen, wenn sie sich gerade ein wenig ausgeruht hatte und noch nicht angekleidet war. Auf ihr Äußeres hatte sie kaum geachtet. Er hatte ihre Ungezwungenheit und Natürlichkeit geliebt. Umso überraschter war er deshalb, als sie ihn beinahe förmlich wie zu einer Audienz empfing.

Er begrüßte sie kurz. Sonst sagte er nichts. Sein erstaunter Blick auf die wie eine Fremde vor ihm stehende Frau war Frage genug.

„Komm, setze dich!“, forderte sie ihn auf. „Ich muss mit dir reden.“

Als er sich neben sie gesetzt hatte, ergriff sie seine Hand. Sie schwieg lange. Eje wartete und sah sie an. Doch sie wich seinem Blick aus, schaute nur auf ihren Schoss, in dem zwischen ihren Händen die seine lag. Eje spürte ein leichtes Zucken in ihren Fingern.

Endlich schaute sie auf. Er sah eine Träne über ihre Wange laufen und sich mit der Schminke zu einem kleinen ockerfarbigen Fleck vermischen.

„Was ist geschehen?“, fragte er besorgt.

„Eje“, stieß sie endlich hervor, „du weißt, dass ich dich liebe. Schon als Kind war ich dir zugetan. Und ich habe jenes Versprechen, das wir damals mit unserm Blut besiegelten, nie vergessen, das musst du mir glauben...“

Wieder schwieg sie.

„Aber...?“ half ihr Eje, den Faden wieder aufzunehmen, obschon er ahnte, dass er jetzt etwas erfahre, das er lieber nicht hören wollte.

„Gestern bin ich am frühen Morgen im Garten spazieren gegangen. Da habe ich Pharao angetroffen. Ich wusste nicht, dass er dort war. Doch es schien, als hätte er auf mich gewartet, auch wenn er nicht wissen konnte, dass ich kommen würde. Denn es ist nicht meine Gewohnheit, so früh aufzustehen und den Palast zu verlassen, um mich im Garten zu ergehen. Ich wollte umkehren, doch er hat mich zu sich gerufen und mich gebeten, mich neben ihn zu setzen. Nach einer Weile sind wir unter den Palmen umhergegangen.“

Was hat das zu bedeuten, dachte Eje, dass sie mir diese morgendliche Begegnung mit Pharao so ausführlich schildert?

Als hätte sie seine Gedanken erraten, sagte sie auf einmal: „Um es kurz zu machen, Pharao hat mir gesagt, dass er mich liebe und zur Großen Königsgemahlin machen wolle.“

Ejes Herzschlag stockte. Traf nun ein, was er befürchtet hatte? Doch eine Hoffnung blieb ihm.

„Das ist doch unmöglich“, warf er ein. „Du bist eine Bürgerliche. Nur eine Frau königlichen Geblüts kann Große Königsgemahlin werden. Das muss Pharao doch wissen.“

„Er weiß es“, erwiderte Teje. „Aber er will sich darüber hinwegsetzen. Als Pharao hat er die Macht dazu.“

„Die Priesterschaft wird es zu verhindern suchen“, meinte Eje, und wünschte sich, dass sie das mit all ihrer Autorität auch tun werde. Aber Teje widersprach:

„Nein, er will sich nichts verbieten lassen. Er ist entschlossen, sich der Macht der Priester zu widersetzen.“

„Und du?“, fragte Eje, während sein letzter Hoffnungs­schimmer schwand, denn er wusste wohl, dass Teje nicht ab­lehnen konnte und, vielleicht, auch gar nicht wollte.

„Was hätte ich tun sollen? Einem Pharao darf man doch keinen Wunsch abschlagen“, sagte sie, doch es klang wie eine Ausrede, eine Rechtfertigung, an die sie selbst nicht glaubte.

„Es ist mir nicht leicht gefallen“, fuhr sie fort. „Du musst mir glauben, ich liebe dich, und wenn mich Pharao nicht zu seiner Großen Königsgemahlin machen würde, gäbe es keinen andern Mann als dich, den ich heiraten wollte.“

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