Michael Schenk - Pferdesoldaten 4 - Das Fort der Verlorenen

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Pferdesoldaten 4 - Das Fort der Verlorenen: краткое содержание, описание и аннотация

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Es ist das Jahr 1861. Der Konflikt zwischen Norden und Süden bahnt sich an. Major Matt Dunhill und sein Freund Thomas Deggar begleiten eine Truppe Kavallerie nach Fort Duncan im Indianergebiet. Der drohende Bürgerkrieg veranlasst Washington, reguläre Truppen aus den Stützpunkten abzuziehen und durch Freiwilligeneinheiten zu ersetzen. Als Dunhill und Deggar das Fort erreichen, müssen sie feststellen, dass der Konflikt zwischen Norden und Süden hier auf mörderische Weise entbrannt ist. Im Inneren einen heimtückischen Gegner, müssen sie sich zugleich der Bedrohung durch feindliche Indianer stellen.

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Thirsty Bear wartete ab, bis der Wagenzug zwischen den Bäumen des Waldes verschwand, dann erhob er sich, ließ den Büffelfellmantel ein wenig von den Schultern gleiten und verwischte seine Spuren, während er langsam in Richtung des Lagers davonging.

Er war keine Meile weit gekommen als er stehen blieb.

Das waren Schüsse.

Gedämpft und leise, aber es waren Schüsse.

Der Winnebago wandte sich um, ging in die Hocke und spähte in die Richtung, aus welcher der dumpfe Nachhall des Schalls zu ihm drang. Es gab nur eine Erklärung … Der kleine Wagenzug der Weißen wurde überfallen! Doch wer war dafür verantwortlich? Es waren sicherlich keine Winnebagos. Chief Long Tree würde keine Auseinandersetzung mit den Soldaten riskieren. War es eine Gruppe der Iowa, die in das Gebiet der Winnebago eingedrungen war? Oder sogar ein Kriegstruppe der Sioux?

Wer immer den Wagenzug auch überfiel, es bedeutete Gefahr für die Winnebagos. Nicht allein weil ein anderer Stamm in sein Gebiet vorgedrungen war, sondern weil die Weißen sicher die Winnebagos für den Überfall verantwortlich machen würden.

Thirsty Bear musste erkunden, wer die Täter waren. Häuptling Long Tree würde wissen wollen, wer seinen Clan in Gefahr brachte.

Die Schießerei verstummte. In einigem Abstand ertönten noch zwei einzelne Schüsse, dann war nichts mehr zu hören.

Der Winnebago entschloss sich keineswegs dem Weg zu folgen, sondern in den Wald einzudringen und sich dann behutsam von der Seite jener Stelle zu nähern, an welcher er den Ort des Überfalls vermutete. Die Bäume würden ihm ein wenig Deckung bieten, allerdings musste er auf den Boden achten. Auch wenn der Schnee im Wald nicht so dicht lag, so bedeckte er doch viel von dem verfallenden Knüppelholz und kleinen Ästen. Das Knacken eines brechenden Astes würde jedoch weit zu hören sein.

Thirsty Bear ließ sich Zeit. Er bewegte sich durch ein Waldstück, in dem überwiegend Birken standen. Die Winnebagos schätzten diese Bäume, denn ihre getrocknete Rinde stellte einen erstklassigen Zunder dar, mit dem man jedes Feuer in Gang bekam.

Alles war ruhig. Der Kundschafter bemerkte eine Antilope zwischen den Bäumen, die vorsichtig ihren Weg suchte und wie er umherspähte. Dann wurde das Wiehern von Pferden laut. Thirsty Bear sah drei der großen braunen Pferde der Weißen. Sie trugen kein Sattelzeug und galoppierten verschreckt zwischen den Bäumen hindurch. An der Flanke eines der Tiere war getrocknetes Blut zu erkennen. Der Winnebago war sich sicher, dass es vom Reiter stammte.

Dünner Rauch stieg in den Himmel und trieb mit dem Wind durch den Wald.

Er zuckte kurz zusammen, als ein schwarzes Eichhörnchen dicht vor seinem Gesicht auftauchte und hastig den Baum hinauf in Sicherheit huschte.

Dann erreichte er den Ort des Überfalls.

Von den Tätern war nichts zu sehen, doch was sie angerichtet hatten, war offensichtlich.

Die drei Wagen standen auf dem Pfad. Ihre Ladung lag verstreut am Boden, die Fahrzeuge brannten, doch die Flammen bildeten keine Gefahr für die weit auseinander stehenden Bäume. Um die Wagen herum lagen die Soldaten. Sie alle waren tot, teilweise entkleidet und verstümmelt.

Thirsty Bear schritt langsam umher und betrachtete die Spuren. Die Toten schienen sich kaum gewehrt zu haben, denn es fanden sich keine Blutspuren, die zu den Angreifern gehörten. Der Überfall musste die Männer vollkommen überrascht haben.

Der Kundschafter fand zwei Pfeile in den Toten, doch die meisten Soldaten waren durch Kugeln getötet worden. Thirsty Bear ging in die Knie und zog einen der Pfeile heraus. Er stammte fraglos von den Winnebagos, die Markierungen verrieten es. Doch er war in den Leib des Soldaten gerammt worden, als dieser bereits tot war. Die Wunde hatte kaum noch geblutet.

Das Blut im rot gesprenkelten Schnee begann zu gefrieren. Thirsty Bear fand die Abdrücke von Hufen und Stiefeln, doch keine von Mokassins. Er begann zu verstehen, dass diese Bluttat von Weißen verübt worden war. Von Weißen, welche den Verdacht auf die Winnebagos richten wollten. Der Krieger hatte schon davon gehört dass Banditen diesen Trick manchmal benutzten, um die Armee oder die Gesetzeshüter auf eine falsche Spur zu lenken.

Die Pferde fehlten. Man hatte sie fortgetrieben oder mitgenommen. Pferde waren immer eine wertvolle Beute. Ebenso wie Waffen. Die Waffen der Soldaten fehlten.

Thirsty Bear begann den Ort des Überfalls genauer abzusuchen und bewegte sich dabei in einer größer werdenden Spirale. Er fand die Spuren von sieben Reitern. Jene, welche die schreckliche Tat begangen hatten. Schrecklich, weil der Verdacht auf seinen Clan gelenkt wurde. Den Tod der Soldaten bedauerte er keineswegs.

Dann fand er die Stelle, an der man gegraben hatte. Es war in großer Hast geschehen und man hatte die Spuren nur schlecht beseitigt. Hier lagen die Revolver, Säbel und Langwaffen der Toten. Solche Waffen waren noch wertvoller als Pferde. Warum hatte man sie zurückgelassen?

Thirsty Bear überlegte, dann nahm er sich die Zeit, ein neues Versteck für die Waffen zu suchen und die dorthin führenden Spuren sorgfältig zu verwischen. Er konnte die kostbare Beute nicht mit sich nehmen, aber vielleicht fand sich später die Zeit sie zu bergen. Er nahm nur einen der Karabiner als Beweis an sich.

Der Winnebago warf einen letzten Blick über den Schauplatz des Massakers, dann machte er sich endgültig auf den Heimweg zum Stammeslager. Es würden interessante Neuigkeiten sein, die er Häuptling Long Tree überbrachte.

Kapitel 2 Neue Befehle

Fort Winnebago bestand aus einer lockeren Ansammlung überwiegend kleiner Gebäude, die von keiner Befestigung umgeben waren. Die Seiten der Hauswände waren in graublau gestrichen, die stützenden senkrechten Balken in reinem Weiß. Alles vermittelte einen neuen Eindruck, der allerdings täuschte, denn die Glanzzeit des Forts war längst vorbei. Im Jahr 1828 war es errichtet worden und lag auf einem Hügel zwischen dem Fox River und dem Wisconsin River. Damals sollte die Besatzung den Frieden zwischen weißen Siedlern und den ansässigen Indianerstämmen gewährleisten, denn im Jahr zuvor hatte es einen Aufstand der Winnebagos gegeben. Inzwischen war der kriegerische Stamm geteilt und umgesiedelt worden, und die Bedeutung des Forts war gesunken. Vor drei Jahren vernichtete dann ein verheerender Brand die meisten Gebäude und die Armee verzichtete auf den Wiederaufbau. Sie verkaufte die Anlage an einen privaten Besitzer. Jetzt, im Jahre 1861, gewann der Stützpunkt unerwartet wieder an Bedeutung, wenn auch überwiegend als Umschlagplatz für Versorgungsgüter und Soldaten, die auf dem Weg zu ihren neuen Dienstorten waren. Der Privatbesitzer war keineswegs unglücklich das reaktivierte Fort vorübergehend an die Armee verpachten zu können.

Major Matt Dunhill und sein Freund Captain Thomas Deggar waren nach Winnebago befohlen, um dort zwei Kompanien der Iowa Volunteer Cavalry zu übernehmen und ihrem eigenen Regiment zuzuführen. Die beiden Offiziere dienten in der 2nd U.S.-Cavalry und sollten die ausgebildeten Volunteers in das reguläre Regiment übernehmen. In den vergangenen Jahren hatten die Reiterregimenter im Kampf gegen Indianer immer wieder Verluste hinnehmen müssen und erreichten, trotz neuer Rekrutierungen, nie ihre Sollstärken. Im Kampf gegen Indianer waren berittene Truppen aufgrund ihrer Beweglichkeit der Schlüssel und manche Staaten der Union rekrutierten eigene Freiwilligenregimenter, um so für die Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen. Meist wurden solche Truppen nur aufgestellt wenn es galt einen Indianeraufstand zu bekämpfen, wobei man durchaus großzügig mit dem Begriff „Aufstand“ und „Befriedung“ umging, da solche Aktionen oft mit Territorialgewinn verbunden waren.

Matt und Thomas hielten, wie die meisten regulären Soldaten, nicht viel von solchen Volunteers. Meist schlecht ausgebildet und geführt nutzten sie oft jeden Vorwand um gegen Indianer vorzugehen, was wiederum zu weiterer Gegenwehr der indianischen Stämme und schließlich den Einsatz der ohnehin überlasteten regulären Truppen führte.

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