Elisa Scheer - Die Erbschaft

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Als ihr Freund und Chef sich für eine andere Frau entscheidet, geht Sarah sofort und hocherhobenen Hauptes, steht damit aber vor dem Nichts. Und dann erbt sie eine große, vollgestopfte Altbauwohnung und mit dieser Wohnung auch einen etwas beängstigenden Untermieter. Während Sarah mit ihrem habgierigen Ex, der Erbschaft, merkwürdigen bis abstrusen Jobs und diesem Untermieter kämpft, fragt sie sich zusehends: Wer ist die «Sexbestie vom Prinzenpark» und was hat Waldmann, der Untermieter, mit diesem Fall zu tun? Leider beginnt dieser ihr auch immer besser zu gefallen…
Als sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, begibt Sarah sich in große Gefahr…

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Ich stöhnte gequält auf. „Kann ich mir wenigstens bei den Sweatshirts eine humane Größe aussuchen?"

Sie wies auf einen Drehständer. „Bedien dich. Und ein paar T-Shirts könnten auch nichts schaden, vor allem in weiß.“

Während ich die Sweatshirts durchsah – mussten die alle so alberne Aufdrucke haben? Und die scheußlichen Farben erst! – eilte die Verkäuferin mit einem günstigen Dreierpack T-Shirts herbei, die mir nicht gefielen, ich stand mehr auf V-Ausschnitte. Sie wieselte wieder davon, und ich zog das teuerste aller Sweatshirts vom Bügel – hellgrau, mit geripptem Polokragen, dezent aufgesticktem Logo und – das Allerwichtigste – einem Waschzettel, der 60° erlaubte.

„Wieso willst du das so heiß waschen?“

„Will ich gar nicht. Aber das ist ein Zeichen, dass es sich um erstklassige Baumwolle handelt. Das Ding soll ja nicht gleich wieder im Flusensieb das Zeitliche segnen, oder?“ Die Verkäuferin eilte wieder zu uns. Geeignete T-Shirts hatte sie nicht mehr, nur noch ein einzelnes von einer bekannten Jeansmarke, in Blassrosa. Ich nahm es und fragte nach weiteren Sweatshirts von guter Qualität. „Die kosten aber fast vierzig Euro“, gab sie zu bedenken.

„Ja, das kann ich mir schon denken. Ich möchte sie trotzdem sehen, geht das?“

Sie zuckte die Achseln und räumte ein Regalfach aus. Ich sah den Stapel flüchtig durch. Ein lavendelblaues Sweatshirt war genauso schön wie das hellgraue. Trotzdem – an der Kasse zahlte ich unter zweihundert Euro, kaum mehr als für eine wirklich schöne Seidenbluse, und so hatte ich doch ein brauchbares Outfit für die Freizeit und vielleicht auch für die Arbeit. Zufrieden griff ich nach der großen Papiertüte.

Auf dem Weg nach Hause kamen wir noch bei Polo´s vorbei, wo die Ware teurer, aber auch besser war, und ich entdeckte noch ein drittes Sweatshirt in hellem Gelb und außerdem zwei recht ordentliche Polohemden in dunkelblau und weiß. Noch mal rund hundert Euro. Jetzt war aber Schluss, die von Cora dringend empfohlenen Sneakers gab es erst nach dem nächsten Gehalt! Vergnügt pfeifend schichtete ich meine Neuerwerbungen in den Schrank im Gästezimmer, aber dann überfielen mich wieder Gewissensbisse. „Ich bin so doof, Cora!“

„Warum?“ Sie hantierte gerade mit einer Saftpackung und zwei Gläsern herum. „Hast du was vergessen?“

„Nein – aber ich hätte nicht so viel Geld ausgeben sollen! Wenn ich mir eine Wohnung suche, wird es mir bloß fehlen.“

„Das mit der Wohnung hat doch wirklich Zeit, ich freue mich, wenn du hier bleibst.“

„So etwas Schönes wie diese Wohnung hier werde ich mir ohnehin nie leisten können.“

„Na, für zwei Zimmer wird es schon reichen, oder? Ein bisschen weiter draußen kannst du so was schon für fünfhundert Euro kriegen. Und wenn wir mal hochrechnen, was du für diesen Rumpelstilzchen-Job kriegst – das sind doch schon über dreihundert in der Woche, oder? Mehr als dein blöder Christian dir gezahlt hat. Du musst keine Kostüme oder Abendkleider mehr kaufen, was du hast, reicht noch ewig, und die Nebenkosten sind auch nicht so hoch. Wahrscheinlich hat diese Ratte dich auch noch an den Kreditzinsen beteiligt, was?“

„Das glaube ich nicht“, murmelte ich, „aber ich weiß mittlerweile nicht mehr, was ich von ihm glauben soll.“

„Guck doch mal, ob er schon wieder einen Hilfeschrei losgelassen hat!“

Gehorsam schaltete ich mein Handy ein und rief die SMS ab. Ja, eine, und tatsächlich von ihm. Lass die Albernheiten, C . Das musste man keiner Antwort würdigen, fand ich und warf das Handy wieder in meine Tasche.

„Scheiße!“

„Was denn jetzt wieder?“, fragte Cora verblüfft.

„Ich bin dreißig Jahre alt und das bisschen Kram in deinem Gästezimmer ist alles, was ich jemals zustande gebracht habe! Kein Uniabschluss, kein Freund, nicht einmal ein Dach über den Kopf, kein Job. Ich dachte, ich hätte es geschafft, als ich mit Christian zusammen war – Job, gemeinsame Zukunft, vielleicht mal Kinder – und jetzt stehe ich wieder mit total leeren Händen da.“ Ich begann wieder zu heulen. Cora seufzte. Die Einkäufe hatten also doch nicht als hinreichend aufbauend erwiesen? Sie rutschte neben mich und legte den Arm um meine Schulter. „Wein dich ruhig aus. Aber so schlimm ist das alles doch auch nicht!“

„Doch!“, jaulte ich. „Ich hab gar nichts! Überhaupt keine Zukunft!“

„Was für ein Blödsinn. Du hast doch schon wieder einen Job! Und ich kenne haufenweise Leute, die über JobTime etwas Festes gefunden haben. Das gelingt dir auch, pass nur auf.“

„Wen denn?“, jammerte ich und schneuzte mich in ein Kleenex.

„Na, Hannah zum Beispiel, die hat jetzt was Festes als Büroleiterin und ist total glücklich.“

„Und wen noch? Du hast gesagt haufenweise !“

Cora lehnte sich zurück. „Hm... Hannah, und - ach komm, Hannah reicht ja wohl als Beispiel, oder? Die anderen arbeiten doch schon so lange nicht mehr bei JobTime . Glaub mir, du findest schon was!“

„Aber ich will nicht mein Leben lang die Ablage machen!“, schluchzte ich, „das ist doch der totale Stumpfsinn!“

„Jetzt steigere dich da nicht rein. Christian schreibt dir ein ordentliches Zeugnis, sonst mache ich ihn so fertig, dass er nicht mehr weiß, ob er Männlein oder Weiblein ist, und dann kannst du wieder als Buchhalterin arbeiten.“

„Ich weiß gar nicht, ob ich das will“, murrte ich und schniefte in das nächste Kleenex, „das war doch auch bloß, um mit Christian zusammenarbeiten zu können.“

„Man soll sich nicht wegen eines Kerls für einen Job entscheiden“, stellte Cora fest und reichte mir ein frisches Taschentuch. Der Tisch vor dem Sofa sah schon ziemlich unappetitlich aus; ich schneuzte mich wieder und warf den Knäuel zu den anderen. „Wieder so eine Fehlleistung von mir, was?“ Ich seufzte zittrig. „Was soll ich denn jetzt bloß machen?“

„Gar nichts“, urteilte Cora, „du jobbst jetzt mal eine Zeitlang und guckst dich um. Und dann sehen wir weiter. Hat dein doofer Christian eigentlich Sozialabgaben für dich gezahlt?“

„Doch, schon. Ich hab die Buchungen ja gemacht. Er hat zwar gejammert, wie teuer das alles ist, aber da war ich hart. Und irgendwie war ihm auch klar, dass es schlecht kommt, wenn ein seriöser Steuerberater den Staat so offensichtlich bescheißt. Das nützt mir doch jetzt auch nichts, ALU krieg ich doch nicht, wenn ich selbst gekündigt habe!“

„Ich dachte ja bloß an den Rentenanspruch. Pass auf, du nimmst dir ein Jahr Zeit, und nach diesem Jahr hast du einen tollen Job, eine Wohnung für dich alleine, die du einrichten kannst, wie du willst, einen vernünftigen Kerl, dem du aber nichts glaubst – nur einen Betthasen – und ein ganz irres Leben. Wetten?“

„Nein... in einem Jahr pussele ich immer noch mit Hilfsjobs herum und hause in einem möblierten Zimmer. Und von Männern hab ich jetzt echt die Schnauze voll, mir kommt keiner mehr durch die Tür. Mensch, Cora – ich kann mir ja nicht einmal eine Wohnung zulegen, ich hab kein einziges Möbelstück, alles hab ich für Christian und seinen Scheißelitegeschmack aufgegeben.“

Mir stiegen schon wieder die Tränen in die Augen. Wie feuerrot meine fleißig laufende Nase mittlerweile war, wollte ich gar nicht erst wissen. Ich zerrte das nächste Kleenex aus der Box. Mist, das letzte – hatte ich wirklich seit gestern Abend einen Hunderterpack verheult? Sah ganz so aus. „Du kannst deine Klappstühle wieder haben, wenn du sie brauchen kannst. Und ein im Moment deaktiviertes Billy hab ich auch noch im Keller. Noch ´ne Matratze und ein paar Kleiderhaken, das reicht doch erstmal.“

„Ich hab nicht mal Bettwäsche!“, weinte ich. Allmählich verstrickte ich mich ganz schön in Details, aber das alles war eben so typisch, so symptomatisch für meine Situation: Ich hatte überhaupt nichts und Christian hatte alles.

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