Manfred Rehor - Diamanten aus Afrika

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Benjamin und sein Freund Saban kämpfen im Berlin des Jahres 1888 gegen Kriminelle, die Rohdiamanten aus der Kolonie Deutsch-Südwestafrika für politische Zwecke missbrauchen wollen.

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Nach einer Dreiviertelstunde öffnete er den Eingang des Zeltes und ließ die Besucher hinaus. Von den Müttern und Kindermädchen bekam er ein paar Pfennige Trinkgeld.

Der Auftritt hatte sich tatsächlich gelohnt, es war wie in früheren Zeiten. Fast meinte Benjamin, gleich den alten Grabow grölend von der Kneipe zurückkehren zu hören, um mit nach Schnaps stinkendem Atem nach der Höhe der Einnahmen zu fragen und ihm eine Ohrfeige zu geben, falls es zu wenig war.

Benjamin schminkte sich im Wohnwagen ab und legte sich auf das Pritschenbett. Erst jetzt wusste er, wie sehr ihm in den vergangenen Monaten die Auftritte gefehlt hatten. Die fremden Menschen, das Geschrei der Kinder, aber auch das Gefühl, im Mittelpunkt zu stehen und Beifall zu erhalten.

Am späten Abend, nachdem die letzten Besucher den Rummelplatz verlassen hatten, ging Benjamin über das leere, dunkle Gelände und sog die Gerüche ein, die vom Tag hängengeblieben waren: Bratwurst, gebrannte Mandeln, Kräuterbonbons, abgestandenes Bier – jede Ecke roch anders und weckte andere Erinnerungen an frühere Zeiten. Schließlich kehrte er zurück zum Stellplatz der Wohnwagen und klopfte bei den Stolbergs an.

Muck ließ ihn hinein. „Wie haben schon auf dich gewartet“, sagte er. „Wie ist deine Vorstellung gelaufen?“

„Gut“, gab Benjamin zu. „Ich habe nichts verlernt. Wenn das Zelt größer und die Dekoration vollständig wäre, könnte man meinen, es habe sich nichts geändert.“

„Du kannst gutes Geld verdienen auf dem Rummel“, sagte Jedah, die in ihrem Sessel saß und mit Nadel und Faden Kostüme ausbesserte. „Vor allem jetzt, wo jedermann von den Kolonien redet. Da bezahlen die Leute gerne, um einen echten Afrikaner zu sehen.“

Doch Benjamin wollte sich nicht festlegen. „Was ist mit Rosalinde geschehen?“, fragte er. Rosalinde war als ‚dickstes Mädchen der Welt‘ Mittelpunkt einer Monstrositätenschau gewesen. Mamschka, eine handfeste ältere Frau, hatte diese Schau geleitet.

„Eines von Mamschkas Mädchen ist gestorben. Keiner wusste so recht, woran, aber die Polizei hat die Schau erst einmal verboten. Mamschka ist das Geld ausgegangen, und als ihr Breitmann auch keines mehr leihen wollte, ist sie über Nacht verschwunden.“

„Rosalinde hatte doch Geld. Sie hat eine Belohnung bekommen, wie ihr auch.“

„Richtig. Die hat sie auf der Bank angelegt und sich geweigert, Mamschka etwas davon zu geben. Was ich auch richtig fand, schließlich hat Mamschka all die Jahre Geld damit verdient, dass sie Rosalinde ausgestellt hat.“

Benjamin nickte zustimmend und schlürfte von dem Kakao, den Jedah nun auf den Tisch stellte. „Und was weiter?“

„Kaum war Mamschka weg, ist auch Rosalinde abgereist. Sie hat niemandem gesagt, wohin. Sie hat sich eine Kutsche gemietet, nur für sich selbst, und weg war sie!“

Benjamin dachte an Rosalinde und wurde traurig. Sie war ein schlaues Mädchen gewesen, das wie er eine Außenseiterolle in der Welt spielte. Er wegen seiner Hautfarbe und Herkunft, sie wegen ihres enormen Gewichts.

„Ich nehme an, sie wird in irgendeinem Kurort, wo keiner sie kennt, abnehmen und dann versuchen, ein normales Leben zu führen“, fuhr Jedah fort. „Bestimmt meldet sie sich, wenn es so weit ist. Oder es kommt eines Tages eine hübsche junge Frau auf den Rummel und sagt ‚Überraschung!‘, und sie ist es.“

Sie unterhielten sich noch bis nach Mitternacht über alte Zeiten, bevor Benjamin zu seinem Wohnwagen zurückkehrte, um sich schlafen zu legen. Er öffnete die Tür, die er nicht abgeschlossen hatte – sein Geld trug er bei sich und sonst gab es nichts zu stehlen – und tastete nach den Streichhölzern, die immer in Türnähe rechts auf einem Brettchen lagen, neben der Petroleumlampe.

Da umklammerte jemand seine tastende Hand, griff dann seinen Arm und drehte ihn um, so dass Benjamin aufschreiend in die Knie ging. Ein Sack wurde über ihn gestülpt, seine Angreifer droschen mit einem Knüppel auf den Sack ein und trafen Benjamin so am Kopf, dass er einen Moment benommen war. Er spürte, wie ihn zwei Männer packten und aus dem Wohnwagen trugen. Benjamin versuchte, um Hilfe zu rufen, brachte aber nur ein Krächzen zustanden. Er fühlte Blut aus seiner Nase laufen. Ihm wurde übel.

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