Michael H. Schenk - Eolanee

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Die junge Baumhüterin Eolanee gehört zum friedlichen Volk der Enoderi. Eines Tages überqueren die barbarischen Berengar die Grenzen und bedrohen die Enoderi und das Menschenreich von Menteva. Ein furchtbarer Krieg entbrennt und Eolanee erhält die Aufgabe, die drei Kristalle des Lichts zu finden und zur Göttin im fernen Norden zu bringen. Gemeinsam mit Sedan, der intelligenten Samenkapsel eines Kegelbaumes als «Reittier», und dem tapferen Ritter Jon de Tavakennt und dessen Schar, bricht sie auf. Sie begegnen mancher Gefahr und fremden Wesen. Eolanee und Jon kommen sich näher, aber der Kampf ums Überleben lässt nur wenig Raum für ihre Liebe. Seite an Seite stellen sie sich den Herausforderungen, um ihren Völkern die Rettung und den Frieden zu bringen.

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„Die wird sie bekommen. Lass uns zu ihr gehen, ich werde dich begleiten. Es war meine Hand, die sie im Dornbusch ergriffen hat. Vielleicht vermag ich auch ihr Herz zu ergreifen.“ Bergos leckte sich über die Lippen und sah Neredia zögernd an. „Doch bevor wir nun zu Eolanee gehen, will ich dich warnen. Nicht jeder Enoderi wird darüber glücklich sein, dass Eolanee einmal etwas ganz besonderes sein wird.“

Kapitel 3

Der Mann erreichte den Kamm des Hügels und zügelte erleichtert seine Reitechse. Die scharfkantige Gebissklinge schob sich gegen die Maulwinkel des Reptils, welches leise fauchte und folgsam anhielt. Reiter und Echse waren gleichermaßen mit Staub bedeckt, der die Farben verwischte und die kupferfarbene Haut von Stort-Valkar mit einem stumpfen Graubraun bedeckte. Etwas Schweiß sickerte über seine Stirn und Wangen und zog Furchen in den Schmutz. Er beugte sich im Sattel vor und schlug beruhigend gegen die Flanke des Reittiers. Die große Echse war unruhig, denn sie spürte die Nähe des heimischen Pferches und der Weibchen. Die Flanken zitterten unmerklich und der lange muskulöse Schwanz peitschte die Luft, während die Echse auf ihren kräftigen Hinterbeinen weit vorgeneigt stand.

Stort-Valkar ritt einen besonders großen und kräftigen Bullen. Er hatte die doppelte Größe eines Pferdes und sein gedrungener Körper war sicherlich weitaus schwerer. Die geschuppte Haut zeigte braune und grüne Streifen. Nur der Kehlsack schimmerte, wie bei allen Männchen, in einem kräftigen Rot. Die Farben ließen ein Rep nahezu mit der Landschaft verschmelzen, dennoch dienten sie nicht der Tarnung. Die Reptilien hatten keine natürlichen Feinde und waren auch keine Beutejäger. Ihre scharfen Gebisse und Klauen dienten dazu, fette Maden aus dem Wüstensand zu graben oder untereinander erbitterte Konkurrenzkämpfe auszutragen. Storts Bulle hechelte und die dicke Zunge glitt hektisch vor und zurück, um den Wärmehaushalt der Echse auszugleichen. Die geschuppte Haut erlaubte es den mächtigen Wesen nicht, zu schwitzen.

Reps, wie jenes, auf dem Stort ritt, waren schwer zu fangen und noch schwerer zu zähmen. Man musste sie als Jungtier einfangen und ihnen sofort die stählerne Kandare ins Gebiss legen. Waren sie schon größer, dann musste ein Mann schon vollkommen verrückt sein, sich einem wilden Rep ohne Not zu nähern. Sie lebten in kleinen Rudeln, waren sehr schnell, tückisch und äußerst wehrhaft. Ein Schlag ihres Schwanzes konnte einem Mann die Knochen brechen. Die Hinterbeine wiesen gefährliche Krallen auf und die schlanken, fast zierlich und nutzlos wirkenden Vorderläufe waren mit tödlichen Klauen versehen. Lange Reißzähne wurden im breiten Maul sichtbar, als das Rep seinen Kopf herumwarf und den Reiter aus gelben Schlitzpupillen ansah.

Erneut schlug Stort-Valkar gegen die Flanke. „Ruhig, Kralle. Ich weiß, du willst ebenso nach Hause, wie ich. Du witterst das Wasser, nicht wahr? Und deine Weibchen. Aber gedulde dich noch ein wenig.“

Stort-Valkar war ein großer und kraftvoller Mann. Seine Zöpfe waren vom Alter ergrünt, aber er hielt sich noch gerade im Sattel. Während er sich bedächtig umsah, strich er über seinen rechten Schenkel. Die alte Narbe schmerzte wieder. Eine Folge des langen Ritts und ein Zeichen dafür, dass das Wetter bald umschlagen würde.

Stort war der Führer der südlichen Berengar vom Clan der Blauhand. Er hatte sich diese Position hart erkämpft und war stolz, dass die Männer sein Wappen trugen. Vor dem Kampf tauchten sie ihre Handflächen in blaue Farbe und drückten sie auf ihre Gesichter und die Flanken ihrer Echsen. Die blaue Hand war bekannt im Land der Berengar und weit über seine Grenzen hinaus, denn Storts Krieger drangen gelegentlich in das benachbarte Reich Menteva vor.

Der Clanführer musterte die Berge im Süden und Westen, welche die Grenze nach Menteva bildeten. Er hatte die dortigen Grenzposten kontrolliert und dabei auf die übliche Ehreneskorte verzichtet. Er wollte allein sein, um in Ruhe nachdenken zu können. Ungestört von der Hektik des Lagers und ungestört von dem ständigen Drängen seines Weibes Tirana-Valkar.

Stort-Valkar konnte sich an die Schlachten seiner Jugend erinnern. Damals hatten die Clans noch untereinander gestritten. Um Territorien und die damit verbundenen wichtigen Ressourcen, um Weiber und um Ruhm. Diese Kämpfe hatten viel Ehre gebracht und noch mehr Blut gekostet und sie hatten die Clans geschwächt. Das wurde Stort immer wieder bewusst, wenn er an dieser Stelle des Hügels verharrte und auf das Lager der Blauhand hinab sah.

Er war noch ein junger Krieger gewesen, als die Stämme vereinigt wurden.

Ausgerechnet von einem Weib. Kein mächtiger Kämpfer, der die die Einheit der Berengar mit der Kraft seiner Arme vollbracht hatte, sondern eine Frau, welche die Macht ihrer Worte und ihren Verstand einsetzte. Sie war eine gute Anführerin, das musste Stort anerkennen, auch wenn er sich an die Änderungen im Leben der Berengar noch immer nicht ganz gewöhnt hatte. Aber die Vereinigung tat den Clans gut, denn diese wuchsen und gediehen. Sareda-Manor, die Oberherrin aller Berengar, regierte mit Bedacht und Klugheit.

Noch immer wurden die einzelnen Clans von Männern beherrscht, die ihre Krieger in den Kampf führten. Aber sie taten dies im Namen und Auftrag der Oberherrin. Streitigkeiten zwischen den Clans wurden von einem gemeinsamen Rat geschlichtet, dem Thaan. Er entschied auch darüber, wann und gegen wen die Berengar kämpften. Dies war eine Tatsache, die Stort Kummer bereitete. Diese höchste Instanz des Volkes, dem die Oberherrin vorstand, setzte sich ausschließlich aus Weibern zusammen. Weiber, die gar nicht begriffen, was es bedeutete, die Farsa zu werfen und in den Leib eines Feindes zu versenken. Zudem hatte die Oberherrin durchgesetzt, dass der Thaan aus den Frauen der Clanherren bestand. Stort empfand dies als Bruch mit den alten Traditionen, die sich über so viele Generationen bewährt hatten. Ein Weib hatte seinem Herrn zu gehorchen und ihm Vergnügen zu bereiten. Aber nun waren die Krieger der Berengar von den Launen eines Rates abhängig, der sich ausgerechnet aus den Frauen der Kriegsherren zusammensetzte. So war auch seine eigene Frau ein Mitglied des Rates, und das behagte Stort am allerwenigsten.

Seine Frau, Tirana-Valkar, war jung und äußerst ansehnlich, sonst hätte Stort sie nicht erwählt. Aber sie war auch sehr ehrgeizig und versuchte ihre Position im Thaan zu verbessern. Wahrscheinlich spekulierte Tirana darauf, eines Tages sogar selbst zur Oberherrin gewählt zu werden. Stort hoffte, dass dies nicht geschah. Er liebte heißes Blut im Bett, aber die großen Entscheidungen des Volkes mussten mit kühlem Bedacht getroffen werden.

Stort hatte keine Zweifel, dass bald große Entscheidungen anstanden.

Das Volk der Berengar stand an einem Wendepunkt.

Das Land der Clans war gewaltig. Es erstreckte sich vom eisigen Norden bis in den heißen Süden. Im Westen verlief das gewaltige Gebirge, welches sich als natürliche Grenze über die gesamte Länge des Landes erstreckte. Es schien unpassierbar und während der Clankriege hatte sich niemand dafür interessiert, was sich wohl jenseits der Berge befinden mochte. Das Ende der Kriege hatte dies verändert. Tapfere Männer hatten sich in das Gebirge begeben und Pfade entdeckt, welche zwischen den Bergen hindurchführten. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis man auf die ersten Menschen gestoßen war.

Menschen.

Stort-Valkar war immer wieder überrascht, wie ähnlich diese Wesen den Berengar waren und wie sehr sie sich zugleich von ihnen unterschieden. Äußerlich waren sich die beiden Völker sehr ähnlich, wenn man davon absah, dass die Haut der Menschen eine ungesunde bräunliche Einfärbung hatte. Menschen rochen säuerlich und hatten nicht den süßlichen Duft der Berengar. Ihr Blut war von hellem Rot und dünner. Ihr Haar war anders und glatt.

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