Michael H. Schenk - Eolanee

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Die junge Baumhüterin Eolanee gehört zum friedlichen Volk der Enoderi. Eines Tages überqueren die barbarischen Berengar die Grenzen und bedrohen die Enoderi und das Menschenreich von Menteva. Ein furchtbarer Krieg entbrennt und Eolanee erhält die Aufgabe, die drei Kristalle des Lichts zu finden und zur Göttin im fernen Norden zu bringen. Gemeinsam mit Sedan, der intelligenten Samenkapsel eines Kegelbaumes als «Reittier», und dem tapferen Ritter Jon de Tavakennt und dessen Schar, bricht sie auf. Sie begegnen mancher Gefahr und fremden Wesen. Eolanee und Jon kommen sich näher, aber der Kampf ums Überleben lässt nur wenig Raum für ihre Liebe. Seite an Seite stellen sie sich den Herausforderungen, um ihren Völkern die Rettung und den Frieden zu bringen.

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Doch ihr Fleisch war köstlich.

Von je her hatte das Fleisch der besiegten Krieger dem Sieger gehört. In einem Land, in dem die Nahrung knapp war und es viele Berengar zu ernähren galt, wurde nichts verschwendet. Man ließ den Körper eines Getöteten nicht nutzlos verrotten. Es wäre nicht ehrenvoll gewesen, sein Fleisch zu verschmähen. Mit dem Ende der Clankriege war das Volk der Berengar jedoch gewachsen und es gab weit mehr Bäuche zu füllen. Ein wahrer Krieger brauchte Fleisch, um seine Kraft zu erhalten, aber es gab nicht genug Tiere im Clanland, um die Angehörigen des Volkes satt zu machen.

Die Menschen mochten einen Ausweg bieten.

Ihr Fleisch war gut und zudem gab es in ihrem Land Rinder. Mehr Fleisch, als die Clans jemals benötigen würden. Es war unvermeidlich gewesen, dass irgendwann die ersten Beutetrupps über das Gebirge gezogen waren, um ihre Clans zu ernähren und Ruhm zu ernten. Ja, Ruhm, denn die Menschen waren kein wehrloses Schlachtvieh und ihre Krieger verstanden es, zu kämpfen. Diese Tatsache bereitete Stort nun zunehmend Sorge, denn die Stimmen mehrten sich, die nach einem Krieg gegen die Menschen verlangten.

Aber so zahlreich die Kämpfer der Berengar auch sein mochten, ein Krieg würde schwierig zu führen sein und große Verluste mit sich bringen. Stort fürchtete nicht die Kampfkraft der Menschen, jedoch die Probleme, die ein Kriegszug durch das Gebirge mit sich bringen musste. Die Berge waren nur an einem großen Pass und einer Handvoll kleiner Pfade passierbar. Diese Pässe wurden von den Menschen gut bewacht, denn ihre Ländereien waren reich und boten im Überfluss, was die Berengar zunehmend entbehrten. Es gab einige verborgene Pfade, die den Menschen bislang unbekannt geblieben waren. Über sie konnte man gelegentlich kleinere Überfälle durchführen. Aber es wurde schwieriger, denn die Mentever reagierten auf die Überfälle und errichteten befestigte Posten an der Grenze. Wollte man die Ressourcen der Menschen weiter nutzen, und es gab kaum eine Alternative, dann mussten sich die Berengar bei Nacht an den Posten vorbei schleichen oder stark genug sein, die Wachen zu überwältigen.

Es war die Vorstufe eines Krieges gegen die Mentever, dessen war sich Stort-Valkar schmerzlich bewusst.

Nein, er scheute keinen guten Kampf und hatte keine Furcht vor den Menschen. Aber ein Krieg musste sorgfältig geplant sein. Die Berengar waren sehr viel zahlreicher als die Menschen, doch jene verfügten über starke Waffen und Festungen. Sie zu überwinden war nur mit guter Vorbereitung möglich. Man musste über die Grenze gehen, im Hinterland der Menschen Beute machen und diese auch wieder in das Clanland bringen. Die Menschen würden das nicht einfach hinnehmen. Sie waren durchaus fähig, um ihren Besitz und um ihr Leben zu kämpfen. Ein solcher Kriegszug musste also sorgfältig geplant und durchgeführt werden. Das brauchte seine Zeit und Stort sorgte sich darüber, dass immer mehr Stimmen bei den Clans zu Eile drängten. Aber Hast war ein schlechter Ratgeber.

Storts Rep fauchte und der Führer der Blauhand seufzte leise. „Du hast Recht, Kralle, es wird Zeit, dass wir zu Wasser und Weib kommen. Und sicher werden wir beide auch einen kräftigen Bissen nicht verschmähen.“

Er drückte die Stiefeldorne in die Flanken der Reitechse, doch diese hätten des Ansporns kaum bedurft. Willig trabte sie an. Hinter ihnen stieg eine leichte Staubfahne empor, während sie sich dem großen Lager näherten.

Das Land war karg.

Im Süden befanden sich ausgedehnte Wüstengebiete aus Sand oder Geröll, in denen es nur wenige Oasen gab, die Raum zum Überleben boten. Nur in den mittleren Clangebieten lag die fruchtbare Ebene und oben, im Norden, die endlose Eiswüste. Im Westen erhob sich das Eisengebirge mit seinen geschützten Tälern und Schürfstellen. Dort lebte die Zeichendeuterin, dort befand sich der Ort der Zusammenkunft. Und dort, unter der Obhut der Zeichendeuterin, wuchsen die Farsabäume, die den Clans ihre Wehrhaftigkeit ermöglichten.

Die Schürfstellen im Eisengebirge waren fast erschöpft. Ausgerechnet jetzt, da ein Krieg gegen die Menschen in nicht mehr weiter Ferne lag. Eisen wurde für viele Dinge benötigt. Für die zeremoniellen Messer, die jeder Krieger führte, um sich die Zöpfe der Besiegten als Siegestrophäen zu nehmen und ihr Fleisch zu schneiden. Vor allem aber für das Zaumzeug der Reps. Die Stiefeldorne der Reiter und die Gebissstangen mussten aus gutem Stahl sein, damit die Echsen den Willen ihres Reiters respektierten. Sollte es zum Krieg kommen, würde man viele Repreiter benötigen. Mentevas Ritter waren auf ihren Pferden sehr viel schneller, als die Berengar laufen konnten. Die Clans mussten über die gleiche Beweglichkeit verfügen, daher galt ihre Sorge verstärkt dem Einfangen und der Aufzucht ihrer Reitechsen.

Storts größte Sorge galt der Nahrung. Sie war ein immerwährendes Problem. Krieger mussten gesättigt werden und das galt ebenso für ihre Reitechsen. Auch das musste bei einem Krieg sorgfältig bedacht werden. Einst hatte es große Herden der genügsamen Sandrinder in den Ebenen gegeben, aber man hatte zu spät erkannt, wie verhängnisvoll es war, sie in großem Stil zu jagen. Die wenigen kleinen Herden, die nun geblieben waren, wurden sorgsam gehegt und gepflegt und reichten zur Fleischversorgung nicht aus.

Von sorgenvollen Gedanken erfüllt, näherte sich Stort-Valkar dem Lager, das in mehreren Ringen erreichtet worden war. Die Zelte bestanden aus Leder oder dickem Stoff, der Schutz vor Wind und Wetter bot. Die Seitenwände waren mit Holz und aufgeschichteten Steinen verstärkt. Alle Farben waren vertreten, da die Frauen versuchten, den Zelten eine individuelle Note zu verleihen, aber alle zeigten zugleich das Zeichen der blauen Hand. Um das Lager erhoben sich die hohen Aussichtsplattformen auf ihren dünnen Holzstützen.

Zweifellos hatte man Stort dort längst erkannt.

Seine Reitechse zog unwillkürlich nach rechts, drängte dem Pferch und den lockenden Weibchen entgegen. Der Kehlsack des Rep-Männchens hatte sich tiefrot gefärbt und war deutlich aufgebläht. Stort seufzte und ließ dem Männchen seinen Willen. Sollte die Echse ruhig ihrer Brunst nachgehen, die paar Schritte zu seinem Zelt konnte er auch ebenso zu Fuß gehen.

Noch während das Reptil trabte, schwang Stort-Valkar sich aus dem Sattel und die Art, wie er ohne Sturz auf dem Boden aufsetzte, verriet lange Übung und große Körperbeherrschung. Er nutzte den Schwung, um die kurze Strecke zum Lagereingang im schnellen Lauf der Berengar zurückzulegen.

Zwei Krieger grüßten ihn ehrerbietig und der Wachführer wies mit dem Daumen hinter sich. „Wir haben eine Lieferung Fleisch erhalten, Herr der Blauhand. Einige Krieger hatten einen erfolgreichen Beutezug nach Menteva. Tirana hat schon ein hübsches Weib für dich reservieren lassen.“

Stort nickte. „Reicht es für alle?“

Der Wachführer spuckte in den Staub. „Ist ja nicht viel dran, an diesen Menschenweibern. Wenn sie erst über das Gebirge bei uns ankommen, bestehen sie ja nur noch aus Haut und Knochen. Man muss sie erst richtig mästen, damit sie wieder Fleisch auf die Rippen bekommen.“ Er spuckte erneut aus. „Und dann ist es mehr Fett, als richtiges Fleisch.“

Die andere Wache zuckte die Schultern. „Mir sind Rinder auch lieber. Aber besser ein Menschenweib, als gar kein Fleisch.“

„Nimm es mir nicht übel, Clanführer, aber wir sollten wirklich versuchen, ein paar Rinder der Mentever zu stehlen und zu züchten. Das bringt mehr Fleisch und es wäre von besserer Qualität.“

Stort-Valkar schüttelte den Kopf. „Du weißt selbst, dass wir das schon einige Male versucht haben. Die Rinder der Menschen gedeihen bei uns nicht. Keiner weiß, woran es liegt.“

„Dann sollten wir wenigstens auch ein paar Männer der Mentever rauben. Dann können wir die Menschen züchten und brauchen nicht so oft über die Grenze.“

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