Stella Borny - Familienglück im Klimawandel

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Eine scheinbar ganz normale Kleinfamilie im Schwarzwald: Vater Joachim ist Anwalt, Mutter Tina Ergotherapeutin und ihr Sohn Simon geht in die vierte Klasse. Doch das traute Idyll zerplatzt schon auf den ersten Seiten, denn es geschieht ein Mord – ein Mord aus gekränktem Stolz. Er ruft ein engelartiges Wesen namens Luna auf den Plan, das Joachim kräftig die Leviten liest und Tina tröstend zur Seite steht. Was ist geschehen? Tina hat in Theo einen Mann gefunden, der ihr völlig neue Impulse gibt, und Joachim mit Franziska eine Frau, die besser in sein Lebensschema passt. Wie soll Simon sich entscheiden? Und was hat die Geschichte von Karo und Wilja aus dem Berlin der Kriegsjahre damit zu tun?
All dies erfährt der Leser im Verlauf einer amüsanten und zugleich inspirierenden Geschichte, die verschiedene Handlungsstränge und Zeitebenen miteinander verknüpft. Sie beinhaltet viele Lebensweisheiten und beschreibt konkrete Methoden zur Selbsthilfe für Menschen in ähnlichen Situationen. Lassen Sie sich verzaubern von Luna und Max mit ihren Botschaften aus einer anderen Dimension zu ganz alltäglichen Problemen wie Ehekrise, Scheidung und einem Tauziehen um das gemeinsame Kind.

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Morgen fahren wir weiter nach Norden zu einer kleineren tibetischen Exilsiedlung, wo Theos Patenkind lebt, deren Ausbildung er seit Jahren sponsert. Es ist kalt hier in den Bergen. Unsere Sommersachen haben wir in Delhi gelassen und uns warme Kleidung gekauft: Pullover, Handschuhe und Wollsocken.

Weitere fünf Tage später:

Gleich ist es soweit: Ich stehe in einer langen Reihe von Menschen an einem windigen und regnerischen Freitagvormittag im Februar, an dem Seine Heiligkeit, der XIV. Dalai Lama, uns segnen wird. Wenn er in seinem Exil-Wohnort weilt und nicht gerade auf Reisen ist, gibt er regelmäßig öffentliche Audienzen hier in Dharamsala, dem Sitz der tibetischen Exilregierung. Ganz aufgeregt stehe ich da mit einem Stift in der Hand und meinem kleinen Büchlein. Darin steht seine Botschaft an die Welt, die von Liebe und Mitgefühl getragen ist.

Und dann kommt er, ganz unspektakulär und freundlich lächelnd, in seiner dunkelroten Mönchsrobe und mit nackten Armen, obwohl es hier auf 1800 Metern Höhe so kalt ist, dass der Regen in Schnee übergegangen ist. Die Leibwächter versuchen die Prozedur zu beschleunigen, indem sie die rund zweihundert Besucher zügig durchwinken. Schließlich stehe ich kurz vor ihm, werde aber von den nachdrängenden Tibetern gleich weitergeschoben, ehe ich ihn richtig wahrnehmen kann.

Doch der Dalai Lama hat bemerkt, dass ich etwas in der Hand halte, und winkt mich zurück. Ich zeige ihm das Büchlein und er fragt mich: „Are you German?“ Ich bejahe voller Aufregung und gebe ihm mit zitternden Fingern meinen Stift. Er signiert auf der ersten Seite und ich fühle mich komplett eingehüllt in einen warmen Mantel der Liebe. Ich glaube, von diesem Zeitpunkt ab bin ich den ganzen Tag lang einen Meter hoch über dem Boden dahingeschwebt. „Der Dalai Lama hat mich kleines, unbedeutendes Menschenkind bemerkt und gesegnet. Jetzt kann mir nichts Schlimmes mehr in diesem Leben passieren!“ So etwa waren meine Gedanken. Alles ist gut!

T*

Sommer im Winter

Der Wald ruht unter einer dicken Schneedecke. Die Tiere halten ihren Winterschlaf, während das gelbe Postauto wie jeden Tag zur Anwaltskanzlei im Tannenhof fährt. Der Bote wirft einen Packen Umschläge in den Briefkasten. Joachim ist im Büro und kann ihn vom Schreibtisch aus beobachten. Als er die Post holt, muss er feststellen, dass schon wieder ein Brief von Tina aus Indien für Simon dabei ist. Er öffnet ihn und liest, dass es in Delhi neben lauten Straßen auch leise Tempel gibt und welche Spuren die englische Kolonialzeit hinterlassen hat.

Tina schreibt von den krassen Gegensätzen in diesem Land, von hungrigen Kinderaugen und nackten Bettlern. Sie berichtet von einem Ashram, wo alle, die sich dort aufhalten, in einheitlicher Farbe gekleidet sind, wo es gutes Essen gibt und sauberes Wasser. Weiter steht da, dass sie eine Zeremonie mit ungefähr zwanzigtausend Tibetern besucht hat, die der Dalai Lama durchführte. Die Rituale seien verbunden mit Gaben, die bestimmte Bedeutungen hätten: Grashalme, die unter das Kopfkissen gelegt werden und die Träume reinigen sollen, rote Bindfäden, die um den Arm gebunden werden, gepresste Blütenblätter, rote Stirnbänder. Dies alles hätte etwas zu tun mit dem Beginn des Lebens, mit Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt. Die Zeremonie stelle eine Art von Neugeburt dar. Tina schreibt, dass sie ständig eine Musik hört, die über dem Lärm in diesem Land schwebt.

„Ob sie jetzt wohl die Religion wechselt?“, fragt sich Joachim. Nachdenklich faltet er die Seiten wieder zusammen und steckt sie in den Umschlag zurück. Er holt einen Atlas aus dem Regal, schlägt Asien auf und sucht auf der Indienkarte die Orte, die Tina in ihrem Brief erwähnt hat. Ein bisschen neidisch ist er schon, dass seine Frau den Mut hat, eine solche Reise zu unternehmen. Doch dann wendet er sich wieder seinen dienstlichen Aufgaben zu.

Mit Franziska hat er inzwischen geklärt, dass sie sich um seine Wäsche kümmert. Sie kann sich schon mal daran gewöhnen, ihre hausfraulichen Pflichten an seiner Seite zu übernehmen. Er hat es von jeher perfekt verstanden, unangenehme Aufgaben an andere zu delegieren.

„Du bist ein Meister darin, andere für dich arbeiten zu lassen“, wirft ihm die plötzlich erschienene Luna an den Kopf. „Kaum ist die eine weg, spannst du die andere ein. Tina hat die Dinge beim Namen genannt. Das hat dir nie gefallen. Mit dieser Art von Ehrlichkeit konntest du nicht umgehen. Aber jetzt hast du es ja endlich geschafft. Du hast einen Grund dafür gefunden, sie loszuwerden. Nun ist sie weit weg, lernt andere Kulturen kennen, und du wünschst dir insgeheim, sie zu begleiten. Irgendwie tust du das sogar, zumindest in Tinas Gedanken. Sie weiß genau, dass du die Briefe liest, die sie an Simon schreibt und lässt dich so an ihren Erfahrungen teilhaben.“

Dies muss sich Joachim von Luna anhören und kann nichts dagegen tun. Er fühlt sich ertappt. „Ich tue hier mein Bestes und führe einen Männerhaushalt, so gut ich kann, während meine werte Gattin sich in Indien herumtreibt. Verschwinde, du scheinheiliger Engel! Wenn du wenigstens Wäsche waschen könntest, könnte ich dich dafür einstellen und du würdest mich nicht länger von meiner Arbeit abhalten.“

Unbeeindruckt fährt Luna fort: „Nein, es gibt keine Möglichkeit für dich mich loszuwerden. Für die niederen Arbeiten gibt es entsprechendes Personal, wie du gerade festgestellt hast. Ich jedoch bin für die höheren Erkenntnisse zuständig und gebe niemals auf. Auch du hast vielleicht noch irgendwo einen Funken von Bewusstheit, den es zu erschließen gilt. Das ist meine Aufgabe hier bei dir, mein Freund. Auch wenn du meine Absichten nicht erkennen willst, so meine ich es nur gut mit dir“, spricht’s und schwebt davon.

Joachim atmet tief durch. Abgesehen von diesem angeblich wohlgesonnenen Wesen hat er sein Leben so einigermaßen im Griff. Ein ganzer Stapel Briefe aus Indien liegt inzwischen im Wohnzimmerregal. Simon will aber gar nicht so genau wissen, was drinsteht. Er fühlt sich verlassen von seiner Mutter und hat Angst, dass sie nicht mehr wiederkommt.

Der gleiche Sender

Das erste Grün ist zu sehen und einige Zugvögel sind schon wieder da. Anfang März sind Tina und Theo aus Indien zurückgekehrt. Tina erinnert sich an ihre ersten Eindrücke bei der Ankunft am Flughafen und am Bahnhof. Die meisten Menschen kamen ihr gehetzt vor, sie lachten kaum und viele hatten graue Gesichter, ein Eindruck, der durch das spätwinterliche Wetter noch verstärkt wurde. Theos Kommentar dazu war:

„Das kenne ich schon von früheren Reisen. Merkwürdigerweise war der Kulturschock bei der Rückkehr nach Deutschland immer größer als bei der Ankunft in Indien. Lass uns den Sonnenschein und das fröhliche Temperament der Inder in unserem Herzen bewahren.“

Diese Reise hat in Tina eine innere Weite hinterlassen und den Blick für Wesentliches geschärft. Zwei Monate lang waren sie höchstens eine Woche, manchmal auch nur ein paar Tage an einem Ort. Das bedeutete, immer wieder den Rucksack zu packen, sich in den Bus oder die Bahn zu setzen und weiterzufahren. Alles, was sie brauchten, hatten sie bei sich. Zu Hause gibt es so viel unnötigen Ballast – mit diesem Gefühl ist Tina hier angekommen. Materielle Dinge sind zweitrangig und man kommt mit viel weniger aus, als man glaubt. Was wirklich zählt, ist aus einem anderen Stoff gewebt. Es hängt damit zusammen, etwas zu tun, was die Menschen froh macht. Wenn es andere glücklich macht, ist man es selbst auch.

Am folgenden Wochenende hat Tina ihr erstes Seminar gemeinsam mit Theo geleitet. Es ist Sonntagabend und sie sitzen beim Essen.

„Das hat prima geklappt mit uns beiden“, stellt Theo anerkennend fest.

„So habe ich mir das immer gewünscht“, schwärmt Tina. „Zusammen mit dir macht die Arbeit Spaß. Wir ergänzen uns auf ideale Weise.“

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