Stella Borny - Familienglück im Klimawandel

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Eine scheinbar ganz normale Kleinfamilie im Schwarzwald: Vater Joachim ist Anwalt, Mutter Tina Ergotherapeutin und ihr Sohn Simon geht in die vierte Klasse. Doch das traute Idyll zerplatzt schon auf den ersten Seiten, denn es geschieht ein Mord – ein Mord aus gekränktem Stolz. Er ruft ein engelartiges Wesen namens Luna auf den Plan, das Joachim kräftig die Leviten liest und Tina tröstend zur Seite steht. Was ist geschehen? Tina hat in Theo einen Mann gefunden, der ihr völlig neue Impulse gibt, und Joachim mit Franziska eine Frau, die besser in sein Lebensschema passt. Wie soll Simon sich entscheiden? Und was hat die Geschichte von Karo und Wilja aus dem Berlin der Kriegsjahre damit zu tun?
All dies erfährt der Leser im Verlauf einer amüsanten und zugleich inspirierenden Geschichte, die verschiedene Handlungsstränge und Zeitebenen miteinander verknüpft. Sie beinhaltet viele Lebensweisheiten und beschreibt konkrete Methoden zur Selbsthilfe für Menschen in ähnlichen Situationen. Lassen Sie sich verzaubern von Luna und Max mit ihren Botschaften aus einer anderen Dimension zu ganz alltäglichen Problemen wie Ehekrise, Scheidung und einem Tauziehen um das gemeinsame Kind.

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Und dann ist wieder eine Hürde im Leben als Mensch geschafft. Ich kann mehr oder weniger sicher auf meinen eigenen Füßen stehen und ein paar Schritte gehen, bevor ich wieder auf meinen Po plumpse. Ein halbes Dutzend Zähne habe ich auch schon, um mich durchzubeißen. Es fehlen zwar noch einige, aber die werden bald kommen, meint Max und lässt sich süßen Sternenstaub in den Mund rieseln.

Papa schafft es immer mal wieder, rechtzeitig im Büro fertig zu werden, um mich ins Bett zu bringen. Vorher jedoch muss ich mit der Zahnbürste weiße Creme in meinem Mund verteilen. Nein, nicht die aus der Dose, die ist ja für den Po. Die Zähne bekommen eine aus der Tube. Eine komplizierte Welt ist das! Dafür liest mir Papa zur Belohnung etwas vor, wenn ich in meinem Bettchen liege.

Mama achtet sehr auf eine gesunde Ernährung. Ich bin gerne bei ihr in der Küche und räume die Schubladen aus. Heute ist meine Cousine Lea zu Besuch da. Sie ist eigentlich ein ganz nettes Mädchen, wenn sie bloß nicht diese fürchterliche Angewohnheit hätte, aus heiterem Himmel und ohne nachvollziehbaren Grund plötzlich extrem laute, schrille Töne von sich zu geben. Anfangs bin ich fast zu Tode erschrocken, doch dann habe ich mir eine Taktik überlegt und schreie nun genauso laut. Vielleicht lässt sie es dann irgendwann mal bleiben. Unsere beiden Engel schauen sich nur fragend an und schütteln die Köpfe. Mama glaubt, wir hätten Hunger und holt uns umgehend etwas zu beißen. Sie freut sich, wenn ihre lieben Kleinen so viel Spaß miteinander haben, und schaut uns fasziniert dabei zu, wie wir Plastikschüsseln und Rührlöffel aus dem untersten Küchenfach holen, um „Suppe zu kochen“.

Zum zweiten Mal seit unserer Geburt erleben Lea und ich das Weihnachtsfest. Plätzchenduft erfüllt das ganze Haus, Omas und Opas bringen Geschenke, viele Geschenke. Mamas Begeisterung darüber hält sich in Grenzen, denn oft sind sie aus Plastik statt aus Holz. Solches Spielzeug entspricht überhaupt nicht ihren ökologischen Idealen. Doch was soll man da machen? Als wir wieder unter uns sind, höre ich, wie Mama zu Papa sagt: „Unsere Eltern üben grausame Rache an uns, wenn sie unseren Kindern solchen Schrott schenken.“ Spricht’s und packt heimlich alles, was ihr nicht passt, in einen großen Karton. Max passt aber auf, wo sie ihn versteckt. Wir sind ein gutes Team, mein Engel und ich.

Seit kurzem habe ich eine eigene mobile Toilette. Da sitze ich häufiger mal drauf und Mama schaut derweil Bilderbücher mit mir an. Wenn es dann plätschert und ich pinkele, läutet ein Glöckchen. Das soll mich wohl motivieren. Was sich die Menschen doch so alles einfallen lassen!

Ein Riesendrama bahnt sich immer an, wenn mein Schnuller weg ist. Das ist so ziemlich das Schlimmste, was passieren kann, und ich schreie dann aus Leibeskräften. Papa hatte schon die Idee, ihn mit zwei Gummibändchen hinter meinen Ohren zu fixieren, aber Mama war dagegen. Falls ich rülpsen oder würgen muss, könnte ich ja daran ersticken, mit solch einem angeleinten Schnuller im Mund.

Ich habe da eine vage Vermutung, die Max auch bestätigt hat. Unter den Kobolden im Wald gibt es eine Sorte, die Eltern kleiner Kinder zur Weißglut treiben, indem sie Schnuller klauen, um sie an einem geheimen Platz zu horten. Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich dort war. Meine Schnuller waren alle in einer Art von Badewanne und noch tausende Schnuller von anderen Kindern dazu. Ich hatte einen riesengroßen Mund, in den ganz viele davon hineinpassten, und ich durfte sie alle mitnehmen. Was für ein schöner Traum!

Mittlerweile bin ich schon recht sicher auf meinen zwei Beinen und kann überall hinlaufen, ganz wie es mir gefällt. Vielleicht denkt meine Mutter manchmal voller Sehnsucht an die Zeit zurück, als sie mich noch im Tragetuch hatte. Sie lässt mich nicht aus den Augen und gibt gut auf mich Acht. So ist sie fast rund um die Uhr mit mir beschäftigt.

Die Menschen kommunizieren untereinander zum größten Teil nonverbal. Bei mir klappt das ganz hervorragend. Leider kommt man, je älter man wird, nicht am Sprechen vorbei. Das hat der liebe Gott mit seinem anatomischen Bauplan und den darin vorkommenden Sprechwerkzeugen für uns so vorgesehen. In vielen Teilen der Erde gibt es ein System von Buchstaben, die man in einer bestimmten Folge aneinanderreiht. So werden Worte mit den unterschiedlichsten Bedeutungen gebildet. Mir scheint die Sprache jedoch eines der am meisten beschränkten Mittel zur Verständigung zu sein. Daher wundert es mich nicht, dass die erwachsenen Menschen viele Worte, die eigentlich gleich lauten, ganz verschieden interpretieren und sich daher häufig missverstehen. Doch diesen Umstand lassen wir vorerst einmal unberücksichtigt. Ich, Simon Hörselbach, gebe mir jedenfalls redlich Mühe, Buchstaben zu sinnvollen Wörtern zusammenzusetzen. Ich habe mich nun mal entschieden, hier in Deutschland auf die Welt zu kommen und nicht in China. Vielleicht sollte ich das beim nächsten Mal probieren. Dort sollen ja die Silben kürzer sein, aber dafür wird es später mit dem Schreiben umso komplizierter.

Mama gewöhnt sich allmählich daran, dass ich grundsätzlich „Nein“ zu allem sage, was die Erwachsenen so von sich geben. Der größte Teil davon erscheint mir eh’ überflüssig. Ich sage auch „Nein“, wenn ich in Wirklichkeit „Ja“ meine, doch meine zauberhafte Mama versteht mich trotzdem. Sie bringt mir zwei magische Formeln bei: Wenn ich „Bitte“ sage, werden alle meine Wünsche erfüllt, und bei „Danke“ strahlen die Gesichter in meiner Umgebung.

In meinem zweiten Sommer hier auf Erden wird es sehr heiß. Was könnte da besser zur Abkühlung geeignet sein als Wasser. Wann immer sie es einrichten kann, fährt Mama mit mir ins nahe gelegene Freibad, wo ich mit den anderen Kindern im Planschbecken herumtoben kann. Die alten Bäume dort und ein großes Sonnensegel schützen die lieben Kleinen vor allzu großer Hitze. Gemeinsam mit meinen Eltern verbringe ich zwei herrliche Urlaubswochen im Fichtelgebirge. Weil Papa so gerne draußen in der Natur ist, unternehmen wir ausgedehnte Wanderungen. Er zeigt mir Bäume und viele Tiere. Meistens darf ich im Tragegestell auf seinem Rücken sitzen und so die Gegend von weiter oben bestaunen. Dieses Gerät ist anscheinend Nachfolger des Tragetuches und mehr was für Männer. Ein kleiner Gebirgsbach schlängelt sich durch den Wald und Mama schreibt abends in ihr Tagebuch:

Für Simon

Wie das lustige Plätschern des Wassers,

so soll das Leben für dich sein, mein Kind.

Du stehst noch am Beginn,

ganz nahe an der Quelle.

Sie offenbart dir alle Geheimnisse.

Weisheit soll dein Handeln alle Zeit begleiten,

ebenso wie das Vertrauen in den Fluss des Lebens.

Vieles wandelt sich von der Quelle bis zur Mündung,

doch fühl dich vom Wasser getragen in jedem Moment,

ganz sicher im Schoße der Schöpfung.

Es trägt dich durch die Jahre,

darum lerne, darin zu schwimmen.

Von Herzen bin ich dankbar,

dass ich deine Mutter sein darf.

S*

Cappuccino

Die Stimme klingt düster, als sie beschreibt, wie der Wolf die Geißlein auffrisst. Simon und Malaika spielen im Kinderzimmer und hören dabei eine Märchenkassette. Franziska und Joachim sitzen derweil am Esstisch in der Küche und genießen Cappuccino mit Sahne.

„Eine tolle Kaffeemaschine ist das“, schwärmt Joachim. „Tina brüht den Kaffee zu Hause immer noch per Hand auf.“ Er will gerade fortfahren, da unterbricht ihn Franziska mit einem arroganten Gesichtsausdruck:

„Wie altmodisch! Na ja, nach alledem, was du mir über deine Frau erzählt hast, wundert es mich nicht. Sie stammt wohl aus einem anderen Jahrhundert. Übrigens habe ich für dich eine Geburtstagstorte beim Bäcker bestellt, die sicher gleich geliefert wird. Freust du dich, mein Kuschelbärchen?“ Dabei spielt sie erwartungsvoll mit den bunten Glitzerperlen ihrer langen Halskette.

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