Michael Schenk - Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande

Здесь есть возможность читать онлайн «Michael Schenk - Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Die Pferdesoldaten" bietet spannende Western aus der Zeit der nordamerikanischen Indianerkriege. Die in sich abgeschlossenen Abenteuer stellen die U.S. Reitertruppen in den Jahren zwischen 1833 und 1893 vor. Entgegen der üblichen Western-Klischees bietet der Autor dabei tiefe Einblicke in Ausrüstung, Bewaffnung und Taktiken, die sich im Verlauf der Jahre immer wieder veränderten. Schicke gelbe Halstücher und Kavallerie mit Repetiergewehren wird der Leser hier nicht finden, wohl aber Action mit einem ungewohnten Maß an Authentizität. Eine Roman-Reihe für Westernfreunde und historisch Interessierte.

Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

El Perdido konnte unbesorgt mit seiner ganzen Horde über den Rio Grande ziehen, denn während seiner Abwesenheit blieb Presidio geschützt. Dort waren inzwischen zweihundert Lanzenreiter der Armee, eine Kompanie Infanterie und sogar eine Kanone stationiert. Die wachsende Truppe wurde durch Wagenzüge aus Chihuahua versorgt, die zugleich wichtigen Nachschub für El Perdido lieferten: Pulver, Blei, Gussformen und Waffen.

Vor zwei Tagen war ein solcher Wagenzug eingetroffen und El Perdidos Männer seitdem dabei, ihre Ausrüstung für einen langen Ritt über die Grenze zu vervollständigen. Die Vorbereitungen waren nun abgeschlossen und El Perdido ritt zum Zeltlager der Armee hinüber, um mit dem dortigen Befehlshaber, Capitan Ruiz de Lopez, zu sprechen. El Perdido bedauerte immer wieder, dass man ihm den Rang eines Colonello nur inoffiziell zustand. Er besaß keine Befehlsgewalt über den Capitan. In seinen Augen war de Lopez ein hochnäsiger Bastard, der keine Ahnung vom Kampf hatte, da der adlige Offizier den von El Perdido bevorzugten Hinterhalt als unsoldatisch erachtete.

Das Militärlager bot einen prachtvollen geordneten Anblick. Überall waren die schmucken Uniformen der mexikanischen Armee zu sehen. Während Infanteristen und Artilleristen hohe Tschakos trugen, bestand die Kopfbedeckung der Lanzenreiter aus flachen steifen Hüten, mit relativ schmaler Krempe. Breite grüne Bänder an den Hüten sowie der grüne Besatz der grauen Hosen und kurzen grauen Jacken, wiesen auf die Regimentszugehörigkeit hin. Reiter übten mit den drei Meter langen Lanzen, die kurz hinter der nadelscharfen langen Spitze mit einem Wimpel geschmückt waren.

El Perdido hielt nichts von Lanzen. Sicher, sie waren furchteinflößend, doch war man an ihrer Spitze vorbei, war der Reiter leichte Beute. Außerdem bevorzugte der Banditenführer Waffen, die auf Distanz wirkten.

El Perdido war eine durchaus gepflegte und respektheischende Gestalt. Hochgewachsen, mit einem fein geschnittenen Gesicht, welches nicht ahnen ließ, zu welchen Grausamkeiten sein Besitzer fähig war. Er trug einen sauber gestutzten Vollbart, einen reich bestickten grünen Anzug mit Weste und grellroter Schärpe sowie einen breiten cremefarbenen Sombrero, dessen Rand mit Gold bestickt war.

Die beiden Infanteristen, welche vor dem Zelt des Capitan Wache hielten, salutierten und einer rief ins Innere, dass El Perdido eingetroffen sei. Augenblicke später trat Capitan de Lopez ins Freie. Er blinzelte gegen das grelle Sonnenlicht und rückte seinen Hut zurecht.

„Ich vermute, Ihre Truppe ist nun bereit, Senor?“ Der Capitan zögerte ein wenig, bevor er den Begriff der „Truppe“ verwendete und zeigte seinem Gegenüber damit an, was er von dessen Männern hielt.

„Ich werde jetzt nach Texas abrücken“, antwortete El Perdido. Er blieb auf seinem Pferd sitzen und sah auf den Capitan hinunter. Seinerseits eine deutliche Geste, dass er den Offizier kaum respektierte. „Meine Truppe wird drei bis vier Wochen unterwegs sein. Meine Späher haben mir berichtet, dass es ein paar lohnende Ziele gibt.“

„Ich verstehe.“ De Lopez mochte den Banditenführer nicht, aber er erkannte dessen Nützlichkeit durchaus an. Die Banditen fügten den Texanern Verluste zu, stifteten Unfrieden jenseits des Rio Grande, und hatte gute Kontakte zu einigen Apachen, die sie mit nützlichen Informationen versorgten. „Dann werde ich Sie in drei bis vier Wochen zurückerwarten.“

Sie nickten sich zu, dann zog El Perdido seinen starken Hengst herum und trabte dorthin, wo sich seine Männer bereits versammelten.

Die zweihundert Reiter boten ein malerisches Bild. Manche trugen Teile von Uniformen, zivile Anzüge oder die Kleidung von Vaqueros, wieder andere die einfache Tracht der Peones, mit weißen Leinenhosen und weißem Hemd. Sie alle besaßen Ponchos und breite Sombreros. Einige Reiter waren barfüßig, doch die meisten besaßen gute Stiefel, die nicht immer ehrlich erworben waren. So bunt wie die Kleidung, war auch die Zusammenstellung der Waffen. Nahezu jeder besaß eine Machete und mindestens eine Schusswaffe. Nicht selten waren es zwei oder drei einschüssige Pistolen und dazu ein Gewehr. Glattläufige Musketen und gezogene Jagdflinten, es gab sogar ein paar Plunderbüchsen, aus deren Trichtermündungen man Metallteile und auch kleine Steine verschießen konnte.

El Perdido sah seinen Stellvertreter herangaloppieren. Der „Teniente“ Juan war ein Bulle von Mann und ein Garant für die Disziplin der Männer. Niemand legte sich mit Juan an und wer es doch riskierte, lernte auf eine sehr harte Tour, den Befehlen von El Perdido ohne Widerspruch zu folgen.

„Die Männer sind begierig darauf, dass es endlich losgeht“, meldete Juan grinsend. „Ich habe durchblicken lassen, dass uns diesmal besonders reiche Beute winkt.“

„Ein wenig Motivation kann niemals schaden“, meinte El Perdido. „Und Vorsicht ebenso wenig. Schädelschläger wartet jenseits des Rio auf uns. Angeblich hat er wertvolle Nachrichten für uns, aber du weiß ja, was man von Apachen zu halten hat.“

„Ich habe dafür gesorgt, dass wir ein paar Dinge dabei haben, die den Bastard bei Laune halten werden“, versicherte Juan.

Minuten später brach die Reiterschar auf. Die Männer waren gut gelaunt und sangen lauthals, während sie Presidio del Norte hinter sich ließen. Die Dorfbewohner sahen ihnen nach und waren größtenteils froh, dass die Reiter ihnen nun den Rücken zuwandten. Das galt vor allem für die männlichen Dorfbewohner, die kaum in der Lage waren, über Tugend oder Untugend ihrer Frauen zu wachen.

Der „Colonello“ legte keinen Wert auf eine militärische Formation. Seine Männer ritten in mehreren größeren und kleineren Gruppen, deren Mitglieder untereinander wechselten, wenn sie das Bedürfnis hatten, ein Schwätzchen zu halten. Es störte ihren Anführer nicht, solange die Wachen an den Seiten seiner Truppe aufmerksam waren. El Perdido brauchte keine Männer, die eine saubere Marschkolonne einhielten… Er benötigte Männer, die ihm gehorchten, die reiten und, vor allem, töten konnten.

Die Horde folgte dem Rio Conchos und je näher sie seiner Einmündung in den Rio Grande kam, desto mächtiger schienen die Berge vor ihnen aufzuragen. Vor ihnen und links die langgezogene Bergkette der Guadalupes und rechts die der östlichen Sierra Madre. Die Berge waren keineswegs so undurchdringlich, wie sie auf die Entfernung wirkten. Es gab eine Vielzahl von Schleichpfaden sowie eine Reihe von Pässen und Schluchten, die auch von schweren Frachtwagen genutzt werden konnten. Es gab karge Täler und solche, die eine unerwartete Vielfalt von Leben bargen. Auch entlang des Rio Grande gab es fruchtbaren Boden, auf dem keineswegs nur Kakteenfelder gediehen.

Die Truppe von El Perdido ritt gemächlich zur Einmündung des Rio Conchos. Ein kleines Stück weiter nördlich lag eine Furt, die man bequem nutzen konnte und die auch für schwere Wagen passierbar war. Bis hierher hatte der Mexikaner auf Vorsichtsmaßnahmen verzichtet. Die Indianer in dieser Gegend waren ihm wohlgesonnen, denn El Perdido hielt sie durch großzügige Geschenke gewogen. Geschenke, die sich auszahlten, denn die Indianer streiften überall umher und verrieten den Mexikanern, wo sich Weiße sehen ließen.

Nach dem durchfurten des Rio Grande wurde El Perdido jedoch vorsichtig. Er teilte Vorhut, Nachhut und dort, wo das Gelände weit genug war, auch Flankenschutz ein. In diesem Bereich streiften die Krieger der Apachen und der Comanchen umher und beide Völker waren seit jeher Feinde. So gefürchtet die Apachen selbst auch sein mochten, vor den Comanchen hatten sie großen Respekt. Während die Apachen überwiegend zu Fuß kämpften, waren ihre Gegner überragende Reiter und hatten die Apachen immer weiter in die Berge zurück gedrängt. El Perdido machte sich diese Gegnerschaft zunutze und versorgte die Apachen immer wieder mit Nachschub an Waffen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande»

Обсуждение, отзывы о книге «Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x