Michael Schenk - Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande

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Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande: краткое содержание, описание и аннотация

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"Die Pferdesoldaten" bietet spannende Western aus der Zeit der nordamerikanischen Indianerkriege. Die in sich abgeschlossenen Abenteuer stellen die U.S. Reitertruppen in den Jahren zwischen 1833 und 1893 vor. Entgegen der üblichen Western-Klischees bietet der Autor dabei tiefe Einblicke in Ausrüstung, Bewaffnung und Taktiken, die sich im Verlauf der Jahre immer wieder veränderten. Schicke gelbe Halstücher und Kavallerie mit Repetiergewehren wird der Leser hier nicht finden, wohl aber Action mit einem ungewohnten Maß an Authentizität. Eine Roman-Reihe für Westernfreunde und historisch Interessierte.

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Richard B. Mason war Soldat und Reiter und nach diesen Kriterien trieb er den Aufbau voran. Zuerst war inmitten des Zeltlagers der hohe Flaggenmast für das Sternenbanner aufgerichtet worden, dann folgten die Palisaden mit dem Wehrgang. Diese waren noch in Arbeit und sobald der äußere Schutz fertiggestellt war, würden die Stallungen für die Pferde folgen. Unterkünfte der Offiziere und Mannschaften standen als Letztes auf der Arbeitsliste.

Corporal Friedrich Schmitt und seine kleine Gruppe hörten das Hornsignal zum Arbeitsdienst, noch bevor sie das Camp erblickten. Das vertraute Signal verhieß einen sicheren Schlafplatz und eine warme Mahlzeit, und sie trieben die Pferde zum schnellen Trab.

Während sie sich dem Camp näherten, ertönte rechts von ihnen das Ankunftssignal, mit dem der Hornist einer Abteilung die Ankunft am Camp ankündigte. Schmitt und die anderen blickten in die Richtung und sahen eine Kolonne Dragoner hinter dem Schutz der Bäume hervorkommen. Über der Kompanie flatterte der rot-weiße Wimpel. 104 Zentimeter lang, 68 Zentimeter hoch und hinten 38 Zentimeter tief eingeschnitten, zeigte er in der oberen roten Hälfte die Buchstaben „U.S.“ und den etwas kleineren Schriftzug „Dragoons“. In der unteren weißen Hälfte trug das Feldzeichen den roten Buchstaben „G“.

Dragoner Perkins stieß Schmitt an. „Kompanie G? Die sind doch am Missouri stationiert. Was machen die denn hier?“

„Werden wir schon noch erfahren“, antwortete Schmitt. Er berechnete die Geschwindigkeit der heranreitenden Kolonne und seiner eigenen Gruppe, und trieb seine Männer zum Galopp, damit sie das offene Tor nicht zeitgleich erreichten. Der Corporal hatte keine Lust, vor dem Tor zu warten, bis das Ankunftszeremoniell für die neue Kompanie vollzogen war.

Die Gruppe preschte zum offenen Haupttor, verfiel wieder in langsamen Trab und ritt dann gemächlich in den Innenhof des halbfertigen Palisadengevierts.

Wer nicht auf Patrouille oder einem Arbeitskommando zugeteilt war, der wurde gedrillt. Draußen, jenseits der Palisaden, in den Formationen zu Pferde, drinnen in denen zu Fuß oder im Umgang mit den Waffen. Gleich mehrere Gruppen übten sich im Umgang mit dem Säbel. Langsame Übungen der einzelnen Bewegungen, dann die ersten behutsamen Fechtübungen gegeneinander. Stets unter den wachsamen Augen und lautstarken Stimmen der Unteroffiziere. Solange man nicht den Stoß übte, sondern nur den Hieb, konnte dabei nicht allzu viel passieren, denn Säbel durften niemals geschärft werden. Ein Usus, der bis zur Abschaffung dieser Waffe beibehalten wurde.

Die Viergruppe erreichte die Gruppe der großen Wallzelte, die den Offizieren vorbehalten waren. Vor dem des Majors stand ein Ehrenposten, der Schmitts Gruppe zusah, während diese absaß. Der Corporal klopfte sich den gröbsten Staub von der Jacke. „Melde dem Major, dass wir den Meldereiter gefunden haben.“

Der Dragoner wandte sich halb um, doch da trat Major Mason bereits aus seinem Zelt.

Richard B. Mason war ein hochgewachsener und schlanker Offizier mit glattrasiertem Gesicht. Er war noch dabei, seine lange Uniformjacke mit den beiden goldenen Fransenepauletten zuzuknöpfen. „Sie haben den Melder entdeckt, Corporal?“

„Ja, Sir.“ Schmitt grüßte vorschriftsmäßig, wartete die Erwiderung seines Kommandeurs ab und zog dann den Riemen der Meldetasche über die Schulter. „Vier Tagesritte von hier. Hat sich zu Tode gestürzt, Sir. Bestattung vorgenommen und Tasche mitgebracht.“

„Gute Arbeit, Corporal. Geben Sie die Tasche meinem Adjutanten und dann gönnen Sie sich und Ihren Männern eine Rast. Ich muss unsere Verstärkungen begrüßen und lasse Sie später zum genauen Rapport rufen.“

„Sir.“ Ein nochmaliger kurzer Ehrensalut.

Während der Major seinen Tschako aufsetzte und das Koppel umschnallte, trat hinter ihm sein Adjutant hervor und nahm Schmitt die Meldetasche ab. Brevet-Second-Lieutenant Holmes rümpfte ein wenig die Nase, als er Schmitts Gruppe zunickte und dann die Leinenklappe der Tasche öffnete.

So neugierig Schmitt und seine Männer auch sein mochten, ihnen verlangte es nun eher nach einer Erfrischung. Doch erst waren ihre Pferde an der Reihe.

„Wir sollten uns beeilen“, knurrte Perkins mit einem Seitenblick auf die G-Kompanie, die jetzt erst das Tor erreichte. Wieder war ein Hornsignal zu hören, die Wache präsentierte die Säbel und der Offizier vom Dienst eilte geschäftig heran, um die Ankömmlinge zu begrüßen und sie dann dem Major zu melden. Neugierige Blicke galten der Kompanie, bis Sergeants und Corporals ihre Schutzbefohlenen erneut zu Arbeit oder Drill antrieben.

Perkins spuckte in den Staub. „Das sind fast siebzig Mann, die jetzt ebenfalls auf eine Erfrischung erpicht sind. Wenn wir uns nicht ranhalten, dann räumen die die Marketenderei vor uns aus.“

Sie tränkten die Pferde, nahmen die Sättel herunter und rieben die Pferde ab. Schmitt rief einen anderen Dragoner herbei, der die Tiere auf die Außenkoppel hinaus führte, während er und seine Männer sich zum großen Zelt der Marketenderei begaben.

Die Marketenderei bot dem Soldaten nicht nur jene bescheidenen Vergnügen, die er sich von den schmalen Überbleibseln seines Soldes leisten konnte. Im Grunde war sie ein Depot, in dem es alles gab, was der Soldat benötigte, denn viele Dinge des täglichen Lebens wurden ihm nicht von der Armee gestellt, sondern mussten vom Sold gekauft werden. Da die Marketenderei zu diesen Zeiten von der Armee betrieben wurde, war dies kein schlechtes Geschäft – für die Armee. Waren die beiden Sockenpaare vor der Zeit durchgelaufen, die der Dragoner mit der Uniform erhielt, dann musste er sich den Ersatz in der Marketenderei kaufen. Immerhin führte der zuständige Lieutenant sehr genau Buch, denn Ausrüstungsteile, die im Einsatz oder durch Feindeinwirkung verloren gingen, gingen zu Lasten der Armee.

Zu den Vergnügungen, welche der Soldat hier erwerben konnte, gehörten Tabak, Rum und Whiskey. Doch mehr als einen Schluck pro Tag gab es nicht. Es sei denn, man kannte einen der Abstinenzler, der seine Ration abtrat. Die Hoffnung, durch das Einbinden zahlreicher Abstinenzler einen Rausch zu erlangen, erfüllte sich allerdings nie. So groß ein Camp für fünf Kompanien auch zu sein schien, die Marketender bewiesen ein schier unmenschliches Gedächtnis und wussten, wer den Alkohol schätzte, und wer nicht.

Schmitt gab seinen Männern einen Rum aus. Er war preiswerter als Whiskey. Mit neun Dollar und fünfzig Cent, die er als Monatssold eines Corporal verdiente, kam er so gerade über die Runden. Er selbst trank einen Glas Wasser, welches durch Zitrone etwas Geschmack erhielt. Das Getränk wurde den Dragonern oft ausgeschenkt, denn es beugte Skorbut vor. Der Major hatte angekündigt, er werde Schmitt später zum Rapport holen lassen und der Corporal hatte nicht die Absicht, dem Offizier mit einer Alkoholfahne gegenüber zu treten.

Während seine Männer an dem einfachen Holztisch saßen, schlenderte Schmitt durch die aufgestellten Regale und kaufte schließlich eine kleine Dose mit Wagenfett. Es war preiswerter als Lederfett und würde gleich mehrere Dienste leisten. Das Lederzeug geschmeidig halten, wunde Stellen seines Pferdes schützen und, wenn man die Socken gut damit einrieb, Druckstellen an den Füßen verhindern.

Die Marketenderei begann sich mit anderen Soldaten zu füllen. Schmitt blickte zur provisorischen Kommandantur. Eben setzte ein Hornist sein Horn an und blies den Offiziersruf. Der Corporal stieß ein missmutiges Knurren aus. Offensichtlich versammelte der Major erst die Offiziere. Wahrscheinlich wollte er den Inhalt der Depeschen mit ihnen besprechen. Es würde wohl noch eine Weile dauern, bis er Schmitt zu sich beorderte.

Die anwesenden Offiziere strömten zum Zelt des Majors und es dauerte eine gute Stunde, bis sich die dortige Versammlung wieder auflöste. Inzwischen wurde es Zeit für den Abendappell. Die Arbeitskommandos rückten ein, die Soldaten überprüften ihre Uniformen und folgten dann dem Signal zum Antreten. Nachdem das Sternenbanner eingeholt worden war, kam ein Sergeant zu Schmitt und teilte ihm mit, dass der Major ihn nun erwarte.

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