Michael Schenk - Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande

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Pferdesoldaten 1 - Vorposten am Rio Grande: краткое содержание, описание и аннотация

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"Die Pferdesoldaten" bietet spannende Western aus der Zeit der nordamerikanischen Indianerkriege. Die in sich abgeschlossenen Abenteuer stellen die U.S. Reitertruppen in den Jahren zwischen 1833 und 1893 vor. Entgegen der üblichen Western-Klischees bietet der Autor dabei tiefe Einblicke in Ausrüstung, Bewaffnung und Taktiken, die sich im Verlauf der Jahre immer wieder veränderten. Schicke gelbe Halstücher und Kavallerie mit Repetiergewehren wird der Leser hier nicht finden, wohl aber Action mit einem ungewohnten Maß an Authentizität. Eine Roman-Reihe für Westernfreunde und historisch Interessierte.

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Der Anblick ihrer Uniformen war noch immer ungewohnt. Himmelblaue Hosen in der Farbe von sächsischem Blau, dazu hüftlange dunkelblaue Jacken mit hohem Stehkragen. Die Jacke war in auffallendem Orange besetzt, denn Orange war die Farbe der Dragoner. Das Koppel bestand aus geweißtem Leder. Die ovale Schließe zeigte die Buchstaben „U.S.“. Ebenso weiß waren die Patronentasche für den Hall-Karabiner und das breite Bandelier, an dem dieser eingehängt war. Pulverhorn und Kugeltasche für die Pistolen ergänzten die Ausrüstung. Der schwere Säbel hing an seinen weißen Riemen, mit denen er am Koppel eingehängt war. Auf dem Kopf trugen die Männer hohe schwarze Tschakos mit breitem Lederschild. An der Stirnseite befand sich der achtstrahlige Stern aus Zinn, in dessen Mitte golden der amerikanische Adler schimmerte. Die Feldflasche, Provianttasche, Deckenrolle und Mantel wiederum waren am Sattel befestigt.

Friedrich Schmitt war vor zwei Jahrzehnten mit seinen Eltern und Geschwistern aus Preußen emigriert und hätte eigentlich Farmer werden sollen. Der Seminolenkrieg hatte dem ein Ende gesetzt. Seine Familie war in den Kämpfen getötet worden und Friedrich war, von Rachedurst erfüllt, in das dritte Regiment der U.S.-Infanterie eingetreten. Sein Rachedurst war in dem blutigen Ringen ebenso erloschen, wie seine Freude am Marschieren. So hatte er die Gelegenheit genutzt, sich im Jahr 1833 zu den neu aufgestellten Dragonern versetzen zu lassen. Auf dem Pferderücken zu reiten war weitaus mehr nach seinem Geschmack, auch wenn man die Tiere oft führen musste, damit sie ausgeruht und frisch für einen schnellen Ritt blieben.

Corporal Friedrich Schmitt musterte die Straße, der sie folgten. Natürlich war es keine wirkliche Straße. Vielleicht würde sie es einmal werden, doch im Augenblick war sie eher ein Pfad, den man nur beim genaueren Hinsehen erkennen konnte. An einigen Stellen hatten sich die Räder von Frachtwagen so tief in den Boden gegraben, dass deutliche Spuren zurückgeblieben waren, die auch von Regen und Wind nicht zugedeckt werden konnten.

Perkins ritt an Friedrichs Seite. Sie hatten die Pistolen längst zurückgesteckt und die Karabiner hingen an ihren Bandeliers. Der schaukelnde Trab der Pferde bewegte die Ausrüstungsteile der Dragoner und sorgte für das typische Begleitgeräusch militärischer Reiter. Das leise Klappern und Klirren schien unvermeidbar und eine größere Truppe war oft schon aus größerer Entfernung zu hören. Ein möglicher Feind brauchte einen solchen Hinweis nicht. Wenn man das Ohr an den festen Boden legte, war das Trommeln von Hufen über Kilometer hinweg zu hören.

„Meinst du, es ist etwas Wichtiges in der Meldetasche?“, fragte Perkins neugierig.

„Woher soll ich das wissen?“, knurrte Friedrich. „Ich werde jedenfalls nicht nachsehen. Die Depeschen sind an den Kommandanten adressiert und nicht an mich. Es wird das übliche Zeug sein, Perkins. Das war ja kein Sonderkurier, sondern der Meldereiter, der alle zwei Wochen vom Hauptquartier herüber kommt. Aber ich denke, es werden auch ein oder zwei Zeitungen dabei sein. Sicher ein paar Wochen oder Monate alt, aber wir hören wenigstens, was sich in der Zivilisation tut.“

Friedrich hoffte, dass man ihm eine der Zeitungen geben werde. Sobald die Offiziere und jene Sergeants, die lesen konnten, sie alle ausgiebig studiert hatten. Der deutsche Corporal gehörte zu den wenigen Dragonern, die lesen und schreiben konnten, und er genoss die Sonderrolle, die er einnahm, wenn er seinen Kameraden in der Unterkunft vorlas.

„Meinst du, wir bekommen bald Nachschub und Verstärkungen?“, hakte Perkins nach.

„Herrgott, woher soll ich das wissen?“ Schmitt stieß einen hörbaren Seufzer aus. „Ich denke schon, dass sie uns bald neue Leute schicken. Aber die müssen ja erst rekrutiert und ausgebildet werden. Das braucht seine Zeit.“

Perkins spuckte aus. „Eine ziemliche Scheiße, in der wir da stecken, meinst du nicht? Arkansas ist riesig und wir haben nur ein paar Mann.“

Schmitt konnte den Kameraden verstehen. Die Aufgaben des Regiments der U.S.-Dragoner waren vielfältig. Nach Möglichkeit den Frieden mit den Indianern bewahren und Siedler davon abhalten, die Verträge zu brechen, gegen kriegerische Indianer kämpfen und ebenso gegen Banditen, dazu Siedlertrecks und Frachtzüge eskortieren und mit ein paar Mann ein Gebiet bestreifen, dass flächenmäßig größer als Preußen war. All dies mit einem Regiment, welches arg mitgenommen war. Vor einem Jahr hatte es an der Pawnee-Expedition teilgenommen und ein volles Viertel seiner 750 Offiziere und Mannschaften eingebüßt. Nicht durch Feindeinwirkung, sondern durch das verdammte Fieber. Nun füllte man die gebeutelten Ränge der Dragoner hastig mit neuen Rekruten und aus Fußregimentern auf. Das Hauptquartier befand sich eigentlich, eine halbe Ewigkeit entfernt, in Fort Leavenworth in Kansas. Von dort entschied man über das Schicksal des Regiments. Allerdings waren fünf Kompanien an die Grenze zum Indianergebiet beordert worden. Hier befehligte sie Major Mason von einem Camp aus, welches seinen Namen trug und vielleicht irgendwann zu einem richtigen Fort ausgebaut werden würde.

Für die Gruppe des Corporal Schmitt war es nun ein Ritt von vier Tagen, um Mason wieder zu erreichen. Es war fraglich, ob sie während dieser Zeit einer Menschenseele begegneten. Im Süden und Osten gab es eine ganze Reihe großer Siedlungen und Städte, doch der Westen war kaum besiedelt, obwohl das Land lockte. Nur wenige wagten den Versuch, Ranches oder Farmen zu gründen und wenn sie dies taten, dann wählten sie die Nähe eines Flusses, Sees oder einer nicht versiegenden Wasserquelle, denn Wasser war überlebenswichtig.

Arkansas war ein reiches Land, welches viele Einwanderer aus dem Osten für sich in Anspruch nehmen wollten, das zugleich aber von seinen Ureinwohnern verteidigt wurde. Für Corporal Schmitt und seine drei Dragoner somit eine Vielzahl guter Gründe, die Augen offen zu halten, wollten sie Camp Mason lebend erreichen.

Corporal Friedrich Schmitt schob die Meldetasche des Toten weiter auf den Rücken. Der Geruch des Todes haftete an dem Material und der deutsche Einwanderer hoffte, dass dies nicht auch für die Inhalte der Depeschen galt.

Kapitel 2 Auf Befehl

Camp Mason lag auf einem flachen Hügel inmitten einer weiten Ebene. Im Westen und Süden erhoben sich ausgedehnte Wälder. Major Mason, der Befehlshaber, wusste nicht, wie lange der Stützpunkt wohl bestehen würde. Im vergangenen Jahr hatte man das gesamte Regiment nach Fort Leavenworth ins Winterquartier zurückbefohlen. Erst im Frühjahr war es wieder ausgerückt. Für den Major war es höchst unbefriedigend, seine Dragoner für Monate von ihrem Einsatzgebiet fernzuhalten und er hoffte, ein solider Stützpunkt werde das Oberkommando dazu bewegen, seine Truppe auch während der kalten Jahreszeit an der Grenze zu belassen. Aus diesem Grund hatte er Befehl gegeben, das Camp bestmöglich auszubauen.

Ununterbrochen waren Arbeitskommandos unterwegs, um in den Wäldern Holz zu schlagen. Wie ernst es Mason mit einer dauerhaften Anlage war, bewies der Umstand, dass er jeden Stamm sorgfältig entrinden ließ, damit das Holz vor Käferbefall geschützt wurde und nicht so rasch verwitterte. Fuhrwerke pendelten und brachten das Holz ins Camp, wo es weiter zu Pfählen, Pfosten, Bohlen, Brettern und Dachschindeln verarbeitet wurde.

Ein anderes Arbeitskommando war dabei, einen tiefen Brunnenschacht auszuheben. Derzeit musste man das Wasser noch von einem nahen Fluss herbeiholen. Die hier stationierten fünf Kompanien, ihre Pferde und der dazugehörenden Tross benötigten eine Menge Wasser und es war fraglich, ob ein einzelner Brunnen den Bedarf stillen konnte. Aber es war ein Anfang und die meisten Truppen sollten ja zu Patrouillen oder Einsätzen ausrücken.

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