Luise Phillis - Die Lichtrebellin

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Der Roman «Die Lichtrebellin» erzählt die Geschichte der hochsensiblen Elisa, die ebenso wenig etwas über ihre Hochsensibilität weiß wie ihre Mitmenschen. Eingebettet ist ihre spannende Lebensgeschichte in die ihrer Eltern, und sie lässt den Leser an einem Stück Zeitgeschichte des 20. und am Beginn des 21. Jahrhunderts teilhaben.
Die vielschichtigen Gefühls-Denk- und Handlungsebenen einer Hochsensiblen werden am Beispiel der Protagonistin auf einfühlsame Weise veranschaulicht.
Zwischen Anpassung an alte Werte und Rebellion begibt sich Elisa auf eine intensive und ereignisreiche Lebensreise, auf der sich nicht nur die Hochsensiblen wiederfinden…
So ist dieser Roman u. a. auch eine Hommage an die Hochsensiblen und deren Potenzial. Sie sind diejenigen, die die Welt bereichern, es sind die Mitfühlenden in einer Gesellschaft… die Veränderer, die Heilenden, … die Betenden, alle, die authentisch forschen und die Weisheit lieben und sich künstlerisch und handwerklich ausdrücken … alle Kreativen und alle, die diese Tugenden und dieses Potenzial schätzen…

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Bei meinen Großeltern gab es immer Hühnerbrühe und Hühnerfleisch mit Kartoffeln und Gemüse, wenn wir dorthin kamen. Und irgendwie waren mir meine Großeltern schon vertraut.

Als ich damals in Düsseldorf mit Tante Lotti und Onkel Fred spazieren ging, da kam ein kleiner Junge auf mich zu, strahlte mich an und wollte nicht mehr von meiner Seite weichen. Davon gibt es noch ein Foto. Ereignisse dieser Art begleiten mein Leben, es gibt bis zum heutigen Tag immer irgendwelche männlichen Wesen, die nicht von meiner Seite weichen möchten – neben meinem Ehemann Danno.

Jedenfalls wollten Gustav und Maria sich verändern, sie wollten nicht an der holländischen Grenze bleiben, sie hatten dort zwar Freunde gefunden und ein eigenes Haus mit Grundstück, aber die Gegend war ihnen fremd und sie hatten keine wirkliche Existenz im Sinne von Möglichkeiten, Geld zu verdienen.

Vielleicht wäre es besser gewesen, dort zu bleiben, im eigenen Haus, mit eigenem Garten und Lenchen hätte dort weiterhin zum Gymnasium in der kleinen Stadt gehen und dort ihr Abitur machen können. Auch ich wäre dann dort zur Schule gegangen und wir hätten ganz ruhig und bescheiden an diesem Platz gelebt.

Aber so ist es nicht gewesen, Gustav und Maria wollten sich verändern, wollten sich irgendwie ein Geschäft aufbauen und hatten ein Angebot von Tante Frieda und Onkel Hans. So verkauften sie eines Tages das Haus mit Garten und zogen nach Ho., eine Kleinstadt im Norden Deutschlands.

Lenchen und ich kamen natürlich mit. Lenchen musste ihre Freundinnen aufgeben und das Gymnasium verlassen.

Wir wohnten in einer großen Wohnung bei Onkel Hans und Tante Frieda. Wir schliefen zu viert in einem Zimmer. Ja, so war das. Ich fühlte damals wie eigentlich von Anfang an in meinem Leben, als ob ich in einer „Dauer -Hab -Acht -Stellung“ sei: Wenn man irgendwo ankommt, dann muss man auch wieder weg.

Also eigentlich waren wir gerade erst in Mel. angekommen, hatten uns irgendwie eingelebt, aber dann mussten wir wieder weg von dort, weil Gustav und Maria es so entschieden hatten. Oder es war vielleicht auch gar keine Entscheidung, da sie vielleicht auf unbewusste Weise ihre Flucht im Sinne eines freiwilligen Weggehens, das sich mehrmals wiederholen sollte, verarbeiteten.

Irgendwie waren Gustav und Maria nicht zur Ruhe gekommen, sie fühlten sich nicht angekommen, obwohl wir jetzt eine vollständige Familie waren. Einerseits waren sie glücklich darüber, aber andererseits wollten sie beruflich etwas anderes machen. Gustav hatte zwar bei der Ölfirma Wintershall eine „saubere“ Arbeit, er war kein Ölarbeiter mehr gewesen, da ihn seine Vorgesetzten zu sich gebeten und zu ihm gesagt hatten: „Sie sind doch kein Arbeiter! Sie können doch etwas ganz anderes. Sie werden jetzt im Büro arbeiten und bekommen auch ein höheres Gehalt!“ Gustav war von ungefähr einhundert Mitarbeitern der Einzige, dem so etwas widerfahren war. Er war dankbar dafür gewesen, denn durch seine Arbeit auf dem Ölfeld war er immer mit Öl verschmutzt gewesen, und er konnte es nur sehr schwer durch gründliches Waschen abbekommen. Ja, er war sehr dankbar für die neue Arbeitsaufgabe gewesen, aber dennoch war es nicht das Richtige für ihn. Er wollte selbständig arbeiten, kein Lohnempfänger sein, das war ihm klar und Maria wollte das auch.

Die Wohnung von Tante Frieda und Onkel Hans in Ho. war groß, sie hatte sieben Zimmer, ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine große Küche, ein Kinderzimmer, zwei Schlafzimmer und ein Zimmer, das an eine alte Dame, Fräulein Scharlach, vermietet war, sie hatte einen Wellensittich.

Tante Frieda und Onkel Hans ging es für die damaligen Verhältnisse nach dem Krieg verhältnismäßig gut. Sie hatten einen Schwarz-Weiß-Fernseher, ein Radio, einen Plattenspieler und Schallplatten. Wir, Maria, Gustav, Lenchen und ich konnten die ganze Wohnung mitbenutzen. Wir aßen mit acht Leuten zusammen im Esszimmer oder im Alltag in der großen Küche. Martin und Wilfried hatten viele Spielsachen, Legosteine und eine Eisenbahn. Das erste Weihnachten in Ho. war sehr ungewohnt. Es gab keinen Weihnachtsmann, mein Cousin Wilfried erzählte mir, dass es gar keinen gibt. Ich hatte mir eine Puppe und ein Himmelbett gewünscht. Ich bekam eine Puppe und ein Himmelbett in einer Miniaturausgabe, da wir natürlich keinen Platz für eine größere Ausgabe gehabt hätten.

Maria besuchte Schreibmaschinen- und Buchhaltungskurse an der Volkshochschule, und Gustav kaufte sich einen kleinen Bus von der Marke Ford, der vorn einen Reifen auf der Kühlerhaube hatte. Der hatte in drei Reihen Sitze, die am Sonntagabend herausgenommen wurden, da der Bus mit Teppichen beladen wurde.

Gustav und Maria hatten entschieden, sich mit Textilien selbständig zu machen. Also hatten sie ihr Geld, das sie für das Haus bekommen hatten, in die Ware investiert. Gustav fuhr in der Woche über Land, in die Städte Schleswig -Holsteins und machte Verkaufsausstellungen in Hotels. Das war damals möglich und üblich, da die Bevölkerung in Deutschland alles neu aufgebaut hatte und der Bedarf, sich einzurichten, sehr groß war.

Am Wochenende, wenn Gustav wieder da war, wurde das Auto wieder ausgeräumt. Die Textilwaren kamen in den Keller und die Sitze wurden eingebaut und wir machten dann zu acht kleine Ausflüge. Im Sommer, wenn schönes Wetter war, fuhren wir immer an die Ostsee nach E.

Da wurden am Abend vorher Frikadellen gebraten, Kartoffelsalat zubereitet und Brote geschmiert, und es gab für uns Kinder gelbe Limonade. Das war immer schön. Gustav fuhr und Onkel Hans saß neben ihm. Hinter den beiden saßen Maria und Tante Frieda, in der dritten Reihe saßen Lenchen und Martin, und Wilfried und ich saßen bzw. lagen dann hinten, wo das Gepäck verstaut war.

Als wir am Strand in E. ankamen, wurde alles ausgepackt. Und wir hatten zwei große Decken, auf denen wir uns ausbreiten konnten, eine für die Erwachsenen und eine für die Kinder. Es gab zu essen und zu trinken und es schmeckte alles fantastisch.

Dann badeten wir Kinder in der Ostsee.

Ich hatte einen Schwimmring aus Plastik und eine Badekappe. Ich war immer gern im Wasser, mochte allerdings nicht gern, wenn mein Kopf unter Wasser war. Das ist bis zum heutigen Tage so. Einmal forderte Onkel Hans Gustav zu einem Wettlauf heraus, bei dem er sich seinen Fuß verstauchte. Nach einem langen Badetag fuhren wir zurück, und wir waren abends alle müde.

Wilfried und ich gingen zusammen in einen evangelischen Kindergarten, der ungefähr 150 Meter von der Wohnung entfernt in dem Gemeindehaus war, das auf der gleichen Straßenseite lag. Viele Stufen führten links und rechts zum Eingang. Wir hatten beide kleine Lederumhängetaschen und gingen morgens dorthin, manchmal Hand in Hand.

Tante Lieselotte war unsere Kindergärtnerin, eine junge Frau mit dunklen, lockigen Haaren, die sehr nett sein konnte. Hier gefiel es mir. Wilfried und ich verstanden uns gut.

Leider ist er vor eineinhalb Jahren gestorben, und sein Bruder Martin, dessen Frau und seine Eltern haben schon lange vor ihm diese Welt verlassen.

Wir sangen den Jahreszeiten entsprechende Lieder wie „Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt …“ oder „Bunt sind schon die Wälder … oder „Schneeflöckchen Weißröckchen … und zu Weihnachten viele Weihnachtslieder. Das mochte ich gern. Wir konnten mit Knetgummi Gegenstände herstellen. Ich knetete ein kleines Puppengeschirr: Teller und Tassen … Dabei hatte ich viel Spaß. Wir bastelten auch kleine Kästchen aus Papier. Dann machten wir häufig Kreisspiele, dabei wurde gesungen und im Kreis gegangen, das fand ich am schönsten. Und dann frühstückten wir irgendwann am Vormittag alle gemeinsam und aßen unser mitgebrachtes Brot und bekamen kleine Milchtüten, aus denen wir zum Essen trinken durften.

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