Luise Phillis - Die Lichtrebellin

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Der Roman «Die Lichtrebellin» erzählt die Geschichte der hochsensiblen Elisa, die ebenso wenig etwas über ihre Hochsensibilität weiß wie ihre Mitmenschen. Eingebettet ist ihre spannende Lebensgeschichte in die ihrer Eltern, und sie lässt den Leser an einem Stück Zeitgeschichte des 20. und am Beginn des 21. Jahrhunderts teilhaben.
Die vielschichtigen Gefühls-Denk- und Handlungsebenen einer Hochsensiblen werden am Beispiel der Protagonistin auf einfühlsame Weise veranschaulicht.
Zwischen Anpassung an alte Werte und Rebellion begibt sich Elisa auf eine intensive und ereignisreiche Lebensreise, auf der sich nicht nur die Hochsensiblen wiederfinden…
So ist dieser Roman u. a. auch eine Hommage an die Hochsensiblen und deren Potenzial. Sie sind diejenigen, die die Welt bereichern, es sind die Mitfühlenden in einer Gesellschaft… die Veränderer, die Heilenden, … die Betenden, alle, die authentisch forschen und die Weisheit lieben und sich künstlerisch und handwerklich ausdrücken … alle Kreativen und alle, die diese Tugenden und dieses Potenzial schätzen…

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Gustav und Maria und Lenchen trugen nur das, was sie am Leibe hatten: Gustav einen hellen Sommeranzug, der seine schlanke Figur betonte, Maria trug ein interessant geschnittenes buntes Sommerkleid und Lenchen ein Kinderkleidchen mit Rüschen, das hatten sie von einem Carepaket bekommen, das Tante Frieda ihnen zugeschickt hatte. Alle drei sahen nicht wie eine Bauernfamilie aus und fielen in dem kleinen ostfriesischen Dorf sehr auf. Es begann eine glückliche Zeit für die Familie. Lenchen spielte mit den Pferden, die auf der anliegenden Koppel standen, sie tobte durch den Garten und entwickelte Fantasiespiele, die die alte Tante Sette, so wurde diese von Lenchen, Maria und Gustav genannt, sehr bewunderte. Lenchen war das Prinzesschen und alle liebten sie. Manchmal tanzte sie Samba auf dem Wohnzimmertisch und wurde dafür immer mit Pfennigen belohnt. Lenchen war häufig bei der alten Tante Sette und auch bei dem Sohn und der Schwiegertochter. Sie aß dort auch und schwärmte immer wieder davon, auch, als sie längst nicht mehr dort wohnten. Alle aßen aus einer Pfanne und stippten das Brot immer ein, um sich die Soße und den Speck aus der Pfanne zu fischen.

Maria und Gustav waren sehr verliebt. So konnten sie erst jetzt so etwas wie die nicht gelebten Flitterwochen nachholen. Ihre Zärtlichkeit und das Glücklichsein damals ist auch heute noch auf den Fotos zu bewundern, die ich für die Diamantene und die Eiserne Hochzeit in Mappen zusammengestellt habe.

Damals, in jener Zeit, war meine Seele wohl schon bereit, sich zu inkarnieren, und hatte sich diese beiden als Eltern ausgesucht.

Maria und Gustav waren glücklich und dankbar, heil durch den Krieg gekommen zu sein, am Leben und gesund zu sein. Überhaupt waren ihre Verwandten und ihre nahen Angehörigen unversehrt davongekommen: Marias Eltern und ihr jüngerer Bruder Andre waren auf der Ostfrieseninsel Juist angekommen. Sie wohnten dort in einer kleinen einfachen Wohnung. Alles verlief nach den Zuweisungen der Ämter und der besetzten Zonen durch die Alliierten. Marias Bruder Fred kam irgendwann aus der russischen Gefangenschaft ins Rheinland. Cousinen und Cousins, Onkel und Tanten von Maria und Gustav waren irgendwann nach Kanada und in die USA ausgewandert, andere waren nach Ostdeutschland gekommen, damals Ostzone genannt, und wieder andere waren im Rheinland angekommen.

Gustavs Mutter und sein Stiefvater wohnten bei seinem Bruder Ernst und seiner Frau Hedwig und den vier Kindern. Bald konnten sie sich eine kleine Kirschplantage kaufen, da sie als Flüchtlinge wegen ihres Vermögensverlustes vom Staat einen so genannten Lastenausgleich bekommen hatten.

Gustavs Schwester Frieda lebte in einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein und führte mit ihrem Mann Hans ein Elektrogeschäft, das in der damaligen Zeit des Wiederaufbaus und des Nachholbedarfs florierte. Sie schickten öfter Pakete.

Sie konnten alle aufatmen und die Schatten des Krieges vertreiben.

Gustav und Maria waren dankbar, erleichtert, glücklich und noch jung. Sie gingen zum Tanzen, im Sommer, wenn das „Heideblütenfest“ in der ostfriesischen Region gefeiert wurde. Sie waren außerordentlich elegant gekleidet, da sie Carepakete von Verwandten aus den USA bekamen. Auch Lenchen hatte feine Kleidchen an und eine große Schleife im Haar. Lenchen war fast immer dabei.

Sie hatten trotz materiellen Mangels alles, was sie zum Leben brauchten: Ihre Liebe zueinander und die zu Lenchen, gutes Wasser zum Trinken und satt zu essen – ein Dach über dem Kopf und eine ländliche Umgebung, die ihnen Ruhe ermöglichte. Sie hatten sich selbst und hatten einander. Das war ein großartiges Gefühl!

Manchmal gab es natürlich die Grenzen des Alltags zu spüren und der materielle Mangel wurde auf unangenehme Weise deutlich. Es fehlte einfach vieles, das den Alltag erleichtert hätte. So hatte Maria zum Beispiel keinen Kamm für ihre schwarzen Locken. Sie war verzagt, weil ihre Haare zu verfilzen drohten und sie befürchtete, sie müsse ihre Haare abschneiden. Gustav war zuversichtlich und sagte: „Wir haben so viel überstanden und so viele Wunder erlebt, wir werden auch einen Kamm haben, alles zu seiner Zeit.“ Als er Maria das voller Überzeugung mitgeteilt hatte, spazierte er die Pappelallee entlang, bis er an den kleinen Fluss kam, der sich durch die Aue entlang schlängelte. Es war ein schöner Frühsommertag, und so setzte Gustav sich an das Flussufer, dankte Gott für sein Leben und sah plötzlich etwas aufblitzen. Er näherte sich dem und entdeckte: Es war ein Kamm. Er wusch ihn in dem Fluss, lief zu Maria und beide staunten und waren glücklich.

Maria musste ihre schwarzen Locken nicht abschneiden, sondern sie konnte sie schulterlang tragen. Sie kämmte sich nun so oft, wie sie konnte.

Und Weihnachten? Das war das wichtigste Fest, und Heiligabend war auch Lenchens Geburtstag! Maria und Gustav hatten kein Geld für Geschenke, da sie noch so viel für ihr tägliches Leben benötigten. Gustav bekam zu Weihnachten 30 Deutsche Mark von seiner Ölfirma, bei der er irgendwann zusätzlich zu arbeiten begonnen hatte, da seine Arbeit auf dem Hof nur mit Kost und Logis entlohnt wurde. Die Höhe des Lohns bei der Ölfirma war damals üblich, aber in Anbetracht dessen, dass sie fast gar nichts hatten, reichte es nicht wirklich. Maria arbeitete für Settes, buk Kuchen, schlachtete für alle eine Ente und holte einen Baum aus der Nachbarschaft. Aber was war mit Lenchen, sie musste doch etwas zu Weihnachten bekommen und zu ihrem Geburtstag. Jedenfalls gab es auch nicht viel zu kaufen, aber in einem Nachbardorf gab es einen Laden, der auch einige Spielwaren hatte, und Lenchen hatte mit Maria und Gustav dort eine wunderschöne große Puppe entdeckt, es war die größte und schönste, die sich in dem Laden befand. Die sollte nun 30 DM kosten. Es war nicht möglich, diese zu kaufen, denn das Weihnachtsgeld wurde für Küchenutensilien wie Bestecke und Geschirr benötigt.

Am Vorabend des Heiligenabends kam Gustav mit einem großen Paket nach Hause. Maria hatte schon das Essen für das Christfest vorbereitet und hoffte darauf, dass sich Geschirr oder andere praktische Alltagsnotwendigkeiten in diesem Paket befänden. Als sie das Paket mit Gustav zusammen öffnete, fand sie die schöne große Puppe darin. Und Gustav sagte: „Das Kind braucht die Puppe jetzt! Geschirr können wir später kaufen, aber Lenchen braucht die Puppe dann nicht mehr, wenn sie älter ist!“ Und Maria weinte vor Rührung, dass Gustav so ein weiser und fürsorglicher Vater war. Und Lenchen war an diesem Heiligenabend das glücklichste Kind, das es zu dieser Zeit gegeben hat. Und diese Freude war auch die von Gustav und Maria. (Und am darauf folgenden Weihnachten baute Gustav einen wunderschönen eisernen Schlitten mit einem Holzsitz, den er rot angestrichen hatte. Das war eine große Freude für Lenchen. Dieser Schlitten gab uns beiden später noch viele Winter die Möglichkeit zu wunderbaren Rodelerlebnissen.)

Eines Tages sollte ein wichtiges Fußballländerspiel im Radio übertragen werden. In ihrer früheren Heimat hatten sie einen „Volksempfänger“ gehabt und waren entsprechend informiert, wie einseitig diese Informationen auch immer gewesen waren. Nun gab es bereits richtige Radios aus Holz in unterschiedlichen Größen mit entsprechendem Empfang. So etwas hatten Maria und Gustav nicht, sie hatten kein Geschirr und keine Möbel. Außer dem kärglichen Notbestand wie Bett, Stuhl, Tisch und Chaiselongue hatten sie noch drei Trinkbecher, drei Teller sowie Bestecke wie Löffel, Gabel und Messer in dreifacher Ausführung. Sie aßen oft bei der Familie Sette. Das war für Lenchen immer lustig, denn sie war deren Prinzessin und durfte manchmal auf dem Tisch tanzen.

Gustav und Maria waren nicht die einzigen, die kein Radio hatten. Aber Gustav war sonntagnachmittags manchmal langweilig und ein wenig unzufrieden, und dieses wichtige Fußballländerspiel wollte er gern mitverfolgen. Da sagte Maria zu ihm: „Gustavchen, du sagst doch immer, wir bekommen immer das zur rechten Zeit, was wir brauchen! Also lass uns auch diesmal darauf vertrauen.“ Am nächsten Tag erhielten die beiden ein Paket. Sie waren mehr als überrascht, als sie es gemeinsam öffneten: Darin befand sich tatsächlich ein Radio! Es war ein großer Kasten aus Holz mit vielen Tasten und Sendern. Diesen hatten Frieda und Ihr Mann ihnen aus ihrem Elektro-Laden geschenkt. So konnte Gustav am darauf folgenden Sonntag das Fußballspiel im Radio hören. Die Freude und das Staunen waren groß! Diese Wunder geschahen und geschehen und sind laut den Erkenntnissen der Quantenphysik als zielgerichtete Energie in Form eines Wunsches oder eines Gedankens als energetische Felder, die schneller als Lichtgeschwindigkeit sind, erklärbar. Alles ist Energie, alles ist miteinander verbunden und vernetzt.

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