Volker Buchloh - Der Flug des Fasans

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Zwei Rockerbanden haben sich in Duisburg das kriminelle Geschäft mit Prostitution, Drogen und Waffenhandel untereinander aufgeteilt. Mikael Knoop muss in diesem Umfeld den Tod einer sonderbar hergerichteten Prostituierten ermitteln. Die sprichwörtliche Verschwiegenheit dieser Kreise erschwert seine Ermittlungen enorm. Durch Tricks und Eintauchen in den Morast des Duisburger Straßenstrichs erfährt Knoop, wie menschenverachtend Frauen hier zur käuflichen Liebe gezwungen werden. In einer parallellaufenden Ermittlung wird der Tod von 5 Prostituierten und einem Mann untersucht. Alle 6 Personen sind durch Zufall in einem Sammelbehälter der Duisburger Müllverbrennungsanlage gefunden worden. Entsetzt erkennt Knoop einen Gefährten aus alten Tagen, der ihn, als der junge Knoop zu entgleisen drohte, auf den richtigen Weg gebracht hat. Als Knoop die entstellte Leiche sieht, ist für in klar, den Mistkerl zur Strecke zu bringen. Weil auch hier das Rockermilieu vermutet werden muss, gelingt es Knoop, quasi als Kenner der Szene, Mitglied in dieser Ermittlungskommision zu werden. Dabei darf er über die frühreren Beziehungen zum Opfer nichts verlauten lassen, um seine persönliche Interessenlage nicht offenzulegen. Seine Arbeit mündet in einen Strudel der Gefühle. Einerseits ermittelt er Seiten seines alten Kumpels, die ihm früher nicht bewußt waren. Andererseits hat er gegenüber seinen Kollegen Vorteile, weil Knoop weiß, welche Ermittlungsrichtung erfolgversprechend ist und welche nicht.

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Ein Schlüssel drehte sich im Türschloss. „Na gut. Dann können wir sie ja gleich fragen.“

Das Ehepaar Knoop küsste sich zur Begrüßung. „Was wolltet ihr mich fragen?“ Christel Knoop zog einen dreiviertellangen Mantel aus, legte den Schlüsselbund auf den Wohnzimmertisch und kehrte ohne Mantel zurück. Sie zündete sich eine Zigarette an. Während sie den Rauch tief inhalierte, lehnte sie sich in die Polster der Sitzgarnitur zurück. „Ich warte.“

„Es geht um das Smartphon deiner Mutter“, begann Mikael die Aussprache. AnnaLena ergriff den Schlüsselbund und räumte das Feld. Nach wenigen Minuten hörte man sie in der Küche hantieren. Sie räumte die Lebensmittel weg, die Christel gerade eingekauft hatte.

„Hat sie dir gesagt, dass ich strikt dagegen bin?“ Christels Augen funkelten vor Zorn.

Mikael ging auf die Fangfrage gar nicht erst ein. „Meinst du wegen der Kosten?“

„Natürlich! Die sind viel zu hoch.“

„Es gibt Flatrates“, versuchte Knoop die Wogen zu glätten.

„Das dachte ich mir doch. Immer stehst du auf ihrer Seite.“ Sie zog die Haut über ihrer Nase zusammen und inhalierte den Rauch sehr tief, bevor sie diesen mit Wucht ausstieß.

„Ich stehe nicht auf ihrer Seite. Möchtest du darüber nicht reden?“

„Trotzdem.“ Christels Stimme nahm einen versöhnlicheren Zug an.

„Siehst mal, mein Schatz. Die Rechnung bekommen wir. Wir können also sofort gegenrudern, wenn AnnaLena die Sache zu intensiv nutzt. Außerdem hat sie in zwei Wochen Geburtstag. Was hältst du davon, wenn wir ihr die Wahl lassen zwischen Smartphon und dem neuen Sommerkleid. Du hast das doch noch nicht gekauft?“

„Dies sollte doch eine Überraschung sein.“ Ihre Stimme klang enttäuscht. Sie zog an ihrer Zigarette. „Nein, hab´ ich nicht.“

„Ich möchte viel lieber das Handy“, kam der Bescheid aus der Küche. Annalena hatte trotz der Einräumgeräusche genau hingehört, was im Wohnzimmer besprochen wurde. Ein Kinderkopf erschien in der Wohnzimmeröffnung. „Ich habe doch noch zwei Sommerkleider. Ich meckere bestimmt nicht, wenn ich die mehrmals tragen muss.“ Zwei bittende Kinderaugen schauten ihre Eltern an.

„Sie bekommt dann von uns drei Monate die Flatrate geschenkt.“ Mikael schaute seine Frau an.

„Ihr habt Euch gegen mich verschworen.“ Christels Stimme spiegelte ihre Enttäuschung wider.

„Nein, nein“, wandte Knoop ein. „Wenn du jetzt Nein sagst, dann bleibt alles so, wie du es willst.“

Christel zog in den letzten Tabak die Glut, bevor sie den Zigarettenrest im Aschenbecher ausdrückte. „Na gut, in drei Monaten entscheiden wir dann darüber, ob die Sache rund ist oder nicht.“

Mit einem Jubelgeschrei stürzte AnnaLena auf ihre Mutter zu und drückte sie mit all ihrer Kraft in die Polster. Danke, Mami, danke. Ich verspreche...“ Christel hielt ihr den Mund zu. „Versprechen ist Nichts. Sich richtig verhalten ist besser. Dir muss klar sein, ich nehme dir das Ding weg, wenn das dein Taschengeld überschreitet.“

„Oma hat mir gesagt, ich bekomme Geld, wenn ich bei ihr spüle oder Staub sauge.“

Christel richtete sich abrupt auf. „Das kannst du vergessen. Zu Hause wirst du für diese Tätigkeiten nicht bezahlt. Ist das deutlich?“

AnnaLena nickte wie ein körnerpickendes Huhn.

Knoop konnte nun in Ruhe seine Zeitung lesen. In der Entfernung bekam er mit, wie die Enkelin am Telefon ihre Oma darüber informierte, was der Familienrat gerade beschlossen hatte.

Duisburg Rheinhausen, 20. April

Es war kurz nach vier Uhr in der Frühe. Die Straßenlaterne spendete Licht. Es verblieben aber die meisten Gegenstände im Dunkeln, wenn sie nur weit genug davon entfernt waren, oder nahm nur schemenhafte Konturen an. Knoop drückte die Beleuchtungstaste seiner Armbanduhr. Er war über eine Stunde vor dem vermeintlichen Zeitpunkt des Mordes am Tatort erschienen, den der Gerichtsmediziner bestimmt hatte. Knoop hatte die Gittertore des Friedhofs kontrolliert. Heute zumindest waren sie verschlossen. Er hatte gar nicht vorgehabt, über die Wege des Friedhofs zu schleichen. Er war sich sicher, hier sowieso keinen Zeugen antreffen zu können. Die Gegend war um diese Zeit absolut ruhig. Er war sich nicht sicher, ob er der einzige Mensch war, der sich hier aufhielt. Um das entscheiden zu können, war die Beleuchtung nicht ausreichend genug. Die Bewohner der umliegenden Häuser schliefen wohl, wenn man den dunklen Fenstern ihrer Wohnungen vertraute. Ob der Mörder gewusst hatte, wie günstig er hier seiner Absicht nachkommen konnte?

In der dritten Etage eines Mehrfamilienhauses wurde ein Licht angeschaltet. Knoop richtete sein Interesse in diese Richtung. Nach einigen Minuten verlosch die Lichtquelle wieder. Wahrscheinlich ein Toilettenbesucher, den die gefüllte Blase zum Verlassen der Lagerstatt zwang. In der Ferne hörte er Motorengeräusche. Aber keine Fahrlichter suchten den Weg durch die Dunkelheit des Friedhofareals. Auch der Kiosk hob sich von den in sich zusammengefallenen Konturen nicht hervor. Knoop glaubte, die Richtung auszumachen. Er würde geöffnet werden, wenn es keines künstlichen Lichtes bedurfte.

Das beleuchtete Zifferblatt gab nun den Zeitpunkt an, zu dem der Mord geschehen sein musste. Die Lichter eines am Straßenrand parkenden Wagens wurden eingeschaltet. Bevor Knoop zur Stelle sein konnte, wurde das Fahrzeug beschleunigt. Es verließ die Friedhofsgegend in Richtung Norden. Er notierte sich den Wagentyp, ein heller oder silberfarbiger Ford Focus. Auch die Hausnummer, wo der Wagen geparkt hatte, trug er in sein Notizbuch ein. Da hier kein Licht angegangen war, war zu vermuten, der Fahrer bewohnte die rückwärtige Seite des Gebäudes. Bei der eintretenden Stille fühlte sich der Kriminalist wieder alleine. In einer Wohnung am Ende der Lohstraße wurde es hell. Es blieb an. Kurze Zeit später wurde ein Raum daneben ebenfalls beleuchtet. Hier war man wohl aufgestanden, um sich für den Weg zur Arbeit bereit zu machen. Knoop zählte inzwischen zwei weitere Wohnungen, in denen ihre Bewohner den Tagesablauf begannen. Knoop verlegte seinen Standort in diese Richtung.

Es war eine halbe Stunde des Wartens vergangen als er Stimmen hörte, ohne irgend etwas wahrzunehmen. Er versuchte, in der vermuteten Richtung Bewegungen auszumachen. Kein Erfolg. Er hörte, wie sich eine Wagentüre öffnete. Die automatische Einschaltung der Innenbeleuchtung wies ihm den Weg. Es waren zwei Männer. Ihre Arbeitsbekleidung wies sie als Monteure einer Installationsfirma aus. Knoop schaltete sein Diktiergerät ein, bevor er sich zu erkennen gab. Mit einer Stablampe beleuchtete er seinen Dienstausweis. Die beiden Männer waren skeptisch. Der Brillenträger mit kurzgeschorenem Haar hielt seine Tasche auf Brusthöhe, so als befürchtete er einen Messerangriff oder den Diebstahl seines Pausenbrotes. Der etwas größere von den beiden trat einen Schritt zur Seite, so als suche er in der Dunkelheit Schutz. Erst als Knoop ihnen erklärte, weshalb er sie ansprach, kamen sie näher und zeigten Interesse. Sie nannten ihre Namen. Natürlich hatten sie von dem Verbrechen gehört. Sie waren entrüstet. Noch nicht einmal so eine ehrwürdige Stätte wie ein Friedhof hielt solche Ganoven von ihrem Tun ab. Aber gesehen hatten sie nichts. Sie hatten alles, was sie wussten, aus der Zeitung erfahren. Dabei waren sie entsetzt, wie nah sie einem solchen Verbrechen gewesen waren. Als Knoop ihnen mitteilte, der Mord müsste um diesen Zeitpunkt etwa erfolgt sein, machte sich Angst in ihren Gesichtern breit. Jeden Tag zu dieser Zeit machten sie sich auf dem Weg zur Arbeit. Sie waren sichtlich froh, der Stätte des Unheils entfliehen zu können. Sonst konnte Mikael sich die hohen Drehzahlen des Motors nicht erklären. Knoop ließ sie fahren. Auf ihrer Fahrt würden sie eine Menge Gesprächsstoff haben. Knoop notierte sich sicherheitshalber das Kennzeichen.

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