Jo Hartwig - Robert im Bann des Lapislazuli

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Robert im Bann des Lapislazuli: краткое содержание, описание и аннотация

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Was zunächst wie ein ganz gewöhnlicher Geldraub aussieht, ist für Robert die gefährlichste Herausforderung, seit seiner ersten Begegnung mit dem Amulett. Unter dem Namen Phi hat sich der große Lapislazuli unbemerkt in Roberts Umgebung etabliert. Alle Menschen, die mit diesem Stein in Berührung kommen, unterliegen seinem dämonischen Einfluss. Das müssen auch der Hauptkommissar Werner und sein Assistent Fred Jarosch leidvoll erfahren. So baut sich Phi, mit Hilfe von Golubkardian, seinem menschlichen Helfer, eine alles beherrschende Organisation auf.
Sie will immer mehr Menschen in ihren Bannkreis ziehen und durch ein raffiniert gestricktes Netzwerk an Verbrechen unermessliche finanzielle Mittel erlangen. Die Spur führt Robert völlig überraschend in das Machtzentrum von Phi, der Zitadelle in Mainz. Dort keimt in ihm ein ungeheuerlicher Verdacht auf. Auf sich allein gestellt hofft Robert, das Unmögliche schaffen zu können…

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„Aber ... wer hat Direktor Gerlach niedergeschlagen und warum?“, überlegt Robert laut. „Waren Sie schon im Krankenhaus und haben mit ihm gesprochen?“

„Ja, natürlich. Er konnte nur sagen, dass zwei Männer ins Büro gestürmt sind und ihn niedergeschlagen haben. Es ging alles zu schnell. Er vermutet aber, dass es Schläger dieser Sekte waren. Zwei Tage vorher hatte er einen Riesenkrach mit seiner Tochter und ihr ganz energisch verboten, sich weiter in diesen Kreisen herumzutreiben.“ Herr Werner streicht sich über das graue Haar. „Übrigens, euer Direktor ist schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Seine Verletzung war nicht so schlimm. Jetzt hat er aber Angst, dass die Sektentypen ihm wieder an den Kragen wollen. Anscheinend ist ihnen Rauschgift verloren gegangen und sie vermuten, dass diese Svenja es geklaut hat.“

„Was ist das denn für eine Sekte?“, erkundigt sich Robert.

Werner zuckt die Achseln. „In der Altstadt haben sie ein Haus gemietet, bei der Zitadelle. Sind aber bisher kaum aufgefallen.“ Er blättert wieder in seinem Notizbuch. „Sie dürften schon weit über hundert Mitglieder haben. Aber das ist ja nicht strafbar.“

Robert kommt ein Gedanke. „Wieso hatte der Hausmeister eigentlich einen verbundenen Kopf? War er auch bei dem Überfall auf den Direktor dabei?“

Ärgerlich lacht der Hauptkommissar auf. „Er hat versucht, die Burschen aufzuhalten! Aber sie haben ihn einfach niedergeschlagen und sind verschwunden. Im Büro des Direktors waren alle Schränke aufgebrochen, aber es hat nichts gefehlt. Alles spricht dafür, dass die beiden etwas gesucht haben. Drum ist auch klar, dass euer Direktor Angst hat, dass sie wieder zu ihm kommen werden.“

Robert nickt. „Herr Werner ... gestern wurde doch ein Geldtransporter überfallen und ausgeraubt, richtig?“, wechselt er das Thema.

Der Hauptkommissar zuckt leicht zusammen. „Woher weißt du denn davon? Das habe ich doch gerade erst auf den Tisch bekommen?“

Robert geht nicht auf die Frage ein. „Aus dem Wagen wurden vier Geldkassetten geraubt“, fährt er fort und hofft, dass der Hauptkommissar sich an sein Versprechen hält, nicht nachzubohren. „Diese Kassetten sind jetzt im Keller von unserem Hochhaus.“

Für eine Weile ist es still im Wagen. Dann startet Werner den Motor. Seine Hände umklammern das Lenkrad so fest, dass die Knöchel weiß durch die Haut scheinen.

„Okay, Robert, ich habe dir versprochen, nicht nachzufragen, woher du deine Infos hast. Also reden wir nicht mehr drüber“, presst er schließlich mühsam beherrscht hervor. „Kannst du mir den Keller zeigen?“

„Kein Problem, fahren wir gleich hin!“, gibt Robert erleichtert zurück.

Das Hochhaus hat eine zentrale Schließanlage, jedes Schloss zu den Gemeinschaftsräumen lässt sich mit demselben Schlüssel öffnen. Jetzt um die Mittagszeit sind die meisten Bewohner noch bei der Arbeit. So kann sich Robert ungesehen mit dem Hauptkommissar in den Kellergängen bewegen. Er führt Werner zu dem blickdicht verkleideten Keller im zweiten Tiefgeschoss.

„Da hinein haben die Burschen die vier Metallkisten aus dem Geldtransporter geschleppt.“

„Uff!“ Werner atmet hörbar aus und fährt sich über die Stirn. „Okay. Als Erstes muss ich wissen, wem dieser Keller gehört. Also werde ich mich sofort an die Hausverwaltung wenden.“ Er schaut Robert ernst an. „Sobald ich Näheres über den Besitzer dieses Kellers weiß, werde ich mit Kollegen herkommen und mir Zutritt verschaffen. Das kann ich tun, wenn ich davon überzeugt bin, dass du glaubwürdig bist – und das bin ich einfach aus meinen Erfahrungen mit dir! –, und wenn Gefahr im Verzug ist. So heißt das bei uns im Fachchinesisch“, setzt er schmunzelnd hinzu. „In so einem Fall brauche ich nicht unbedingt einen Durchsuchungsbefehl.“

„Gehen wir doch jetzt gleich in den siebten Stock zu Herrn Bertram, unserem Hausmeister!“, schlägt Robert vor. „Der kann Ihnen sicher auch sagen, wem der Keller gehört.“

„Zu Befehl!“, witzelt Werner und schlägt scherzhaft die Hacken zusammen. „Junge, Junge, was würde ich bloß ohne dich machen?“

Rasch fahren sie ins siebte Stockwerk hoch und klingeln an der Hausmeisterwohnung. Sie haben Glück, Herr Bertram ist zu Hause. Nachdem der Hauptkommissar sich ausgewiesen hat, lässt er die beiden herein und erzählt bereitwillig, was es mit der Kellernummerierung auf sich hat: Die Nummer 85 bedeutet, dass der Keller zur Wohnung Nummer fünf im achten Stock gehört. Dort wohnt seit etwa einem Jahr ein gewisser Cemal Gulay, zusammen mit seinem Bruder. Er ist bisher kaum aufgefallen, man sieht ihn selten im Haus. Wovon Gulay lebt, will der Hauptkommissar wissen.

„Keine Ahnung.“ Bertram zuckt die Achseln. „Wissen Sie, in so einem Hochhaus leben die meisten Mieter ziemlich anonym. Oft wohnen Leute jahrelang in einer Etage und kennen nicht einmal ihre nächsten Nachbarn.“ Wenig später sitzt Robert allein in seinem Zimmer im elften Stock und brütet angestrengt über den Hausaufgaben. Die Wetterhexe hat wieder mal voll zugeschlagen. Eine Bildbeschreibung sollen sie machen, auf Englisch natürlich, zum „Schneesturm auf dem Meer“, einem Ölgemälde ihres Lieblingsmalers William Turner. Nichts gegen Turner, der Mann war bestimmt gut, denkt Robert, aber dieses Bild zu beschreiben ist schwerer, als einen Mord aufzuklären! Auf den ersten Blick ist da gar nichts zu sehen, außer ein paar Farbklecksen. Kein Meer, kein Himmel, alles ist vermischt. Zu Turners Lebzeiten, im achtzehnten Jahrhundert, war es bestimmt mutig, so etwas ernsthaft zu malen ...

Je länger Robert das Bild anschaut, desto besser gefällt es ihm eigentlich und desto mehr sagt es ihm auch. Turner hatte den Ruf, die lichtdurchflutete Landschaft als Vision zu sehen, so hat die Wetterhexe geschwärmt. Er war ebenfalls ein Meister der Aquarelle. Da lässt es sich schon eher nachvollziehen, dass sich Farben vermischen und ineinander überlaufen. Langsam kommt Robert in Fahrt. Das Ganze auf Englisch zu schreiben fällt ihm nicht schwer, was er auf seine Spezialmethode zurückführt: jeden Tag zwei neue Englischvokabel dazuzulernen. Sehr einfach und sehr wirkungsvoll. So hat er sich mit der Zeit einen hübschen Wortschatz angeeignet, und das, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Erledigt! Robert räumt erleichtert seinen Schreibtisch auf und plant sein weiteres Vorgehen. Erst will er noch mal runter in den Keller und sich davon überzeugen, dass die Geldkisten wirklich dort gelagert sind. Wäre ganz schön peinlich, wenn der Hauptkommissar mit großem Personaltrupp in voller Montur angerückt käme und dann einen leeren Keller vorfände! Dann muss er noch mit seinen beiden Freunden besprechen, wie sie mit diesen Rowdies in der Schule weiter vorgehen wollen. Es wäre auch bestimmt nicht verkehrt, sich einmal näher mit der Sekte zu befassen, in der diese Svenja Mitglied war oder ist. Aber dazu müsste er erst in die Innenstadt kommen ...

Noch ganz in seine Planung versunken, fährt Robert mit dem Fahrstuhl ins zweite Kellergeschoss hinunter. Unten überzeugt er sich vorsichtig davon, dass niemand sonst in der Nähe ist. Erst dann geht er zum Keller mit der Nummer fünfundachtzig weiter. Leise flüstert er: „pierce“ Was für ein Genuss, endlich mal wieder durch eine verschlossene Tür zu gleiten! Echt eine Superfähigkeit, die er da vor einigen Monaten vom Amulett bekommen hat. Seither gibt es für ihn keine verschlossenen Türen mehr! Ohne den geringsten Widerstand kann er durch jede noch so massive Tür gehen, wie durch ein Hologramm.

Schon steht er im Kellerabteil. Es ist nicht ganz finster. Obwohl alle Öffnungen zum Gang hin abgedichtet sind, dringt diffuses Licht durch die Ritzen herein, das den Raum schwach erhellt. Robert sieht an der Wand eine Lampe unter starkem Glas. Also muss hier auch irgendwo ein Lichtschalter sein. Er folgt mit den Augen der Leitung und findet den Schalter auch prompt.

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