Frank Riedinger - Mongolei – Gesichter eines Landes

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Dieses umfangreiche Werk spiegelt die Mongolei und Ihre Bewohner im 21. Jahrhundert treffend wieder. Traumhafte Bilder wechseln sich mit packenden Reiseberichten, mongolischen Legenden und Beschreibungen mongolischer Sehenswürdigkeiten. Über 30 Interviews mit teils prominenten Mongolen; unter anderem mit der drittplatzierten Olympiateilnehmerin Munkhbayar Dorjsuren, die mittlerweile für Deutschland an den Start geht; runden dieses Buchkonzept ab.

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Im Jahre 1996 kehrte die neue, nachgebildete Megjid-Janaraiseg-Statue, bestehend aus 19 Tonnen vergoldeter Bronze, nach einer Bauzeit von sechs Jahren in einer feierlichen Zeremonie wieder an ihren alten Platz im Megjid-Janaraiseg-Tempel zurück. Im heutigen Areal des Klosters befinden sich sechs Tempel mit den Namen Dashchoinpel, Gungaachoilin, Idgaachoinjinlin, Jud, Megjid-Janaraiseg und Dechengalba, eine Universität, eine Bibliothek, eine Schule zur Erstellung von Buddha-Statuen und eine allgemeine Grundschule. In der sogenannten Berufsschule erlernen die Schüler den Bau von Buddha-Statuen und das Bemalen von Tankas, den buddhistischen Wandteppichen. In der Grundschule werden Lerninhalte wie in anderen Grundschulen vermittelt. Sie ist auch für jedermann frei wählbar. Die Bibliothek beinhaltet weit über 48.000 Bücher, davon alleine 101 Bände des goldenen Ganjuur, dem buddhistischen Katechismus. An der 1970 gegründeten Universität werden unter anderem Fächer wie buddhistische Philosophie, Astrologie und TMM (Traditionelle Mongolische Medizin) gelehrt. Aktuell lehren dort 14 Lehrer eine Anzahl von 210 Studenten.

Erwähnenswert ist ein Überbleibsel des alten Gandan. Es ist ein alter Holzbalken, der die zerstörerische Welle aus dem Jahre 1937 überdauert hat. Diesem Zeitzeugen aus vergangenen Jahren huldigen die gläubigen Mongolen heute noch. Er steht nicht unweit des jetzigen Megjid-Janaraiseg-Tempels etwas abseits des Hauptgeschehens.

Das größte Kloster in Ulaanbaatar Gandantegchinlen Khiid mit der goldenen - фото 21

Das größte Kloster in Ulaanbaatar – Gandantegchinlen Khiid mit der goldenen Janaraiseg-Statue.

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Die Legende: „Weiße Tara“

Als Buddha das schwere Leben der Menschen sah, brach er in Tränen aus. Aus den 21 Tränen entstanden die 21 weiblichen Taras. Die Taras sind allesamt von gutem Wesen. Sie symbolisieren die Menschlichkeit. Alle 20 Taras sitzen im offenen Schneidersitz, damit sie schnell aufstehen können, falls ein Mensch ihre Hilfe benötigt. Nur die weiße Tara sitzt im geschlossenen Schneidersitz, da sie Augen in den Fußsohlen und in den Handflächen hat um die Menschen zu beobachten und zu beschützen.

Vor langer Zeit lebte ein älteres Ehepaar, das nur einen Sohn hatte. Als dessen Vater plötzlich starb, begab sich der Sohn in die Fremde, um dort zu lernen. „Geh mein Sohn, und lerne, solange ich noch lebe“, sagte die Mutter. „Ich werde auf dich warten, und bring mir bitte bei deiner Rückkehr eine weiße Tara mit“, sagte sie weiter. Der Junge ging nach Tibet, lernte sehr viel und erlangte die Erleuchtung. Er lebte glücklich und vergaß dabei völlig seine Mutter. Bei seiner Rückkehr im Herbst wusste er nicht, wo er sie finden könne, da sie vielleicht bereits in das Winterlager umgezogen sei. Er wusste auch nicht, wie sie nach den langen Jahren aussähe. Er hatte Angst, sie nicht wieder zu erkennen. Plötzlich erinnerte er sich wieder an die Bitte seiner Mutter, und er überlegte was er machen könne, da er ja keine weiße Tara mit sich trug. Er hob einen weißen Stein vom Boden auf und wickelte ihn in ein Khadag (blaues mongolisches Gebetstuch) ein. Als er seine Mutter dann gefunden hatte, fragte diese ihn, ob er in Tibet auch viel gelernt und ob er ihren Wunsch erfüllt habe. Daraufhin erwiderte der Sohn, er habe im fremden Land viel gelernt, und er habe ihr auch eine weiße Tara mitgebracht. Er bat sie aber, diese nicht auszupacken und immer im Khadag aufzubewahren. Seine Mutter betete drei Jahre lang jeden Tag vor dem eingewickelten weißen Stein in der Hoffnung, dass es eine weiße Tara sei. Als die Mutter achtzig Jahre alt wurde, fühlte sie, dass ihre Zeit gekommen sei um zu sterben. Sie bat ihren Sohn, die weiße Tara ansehen zu dürfen. Der Junge wusste keinen Ausweg und er packte den weißen Stein aus. Dieser war aber im Lauf der Jahre über tatsächlich zu einer weißen Tara geworden. Der feste Glauben seiner Mutter an ihren Sohn hatte den weißen Stein in eine weiße Tara verwandelt.

Die Legende Fluß Tuul Der Himmelskönig hatte drei Töchter die wunderschön - фото 23

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Die Legende: „Fluß Tuul“

Der Himmelskönig hatte drei Töchter, die wunderschön waren. Die älteste der drei hieß Kherlen, die mittlere hieß Onon und die jüngste hieß Tuul. Nachdem die drei Töchter heranwuchsen und erwachsen wurden, verheiratete der König seine älteste Tochter mit dem Pazifik. Die mittlere Tochter wurde mit einem fremden Meer verheiratet. Die jüngste Tochter hingegen blieb unverheiratet in ihrer Heimat bei ihrem Vater. Die beiden ältesten Töchter kümmerten sich nie um ihren älter werdenden Vater und kehrten auch nie wieder in ihre Heimat zurück, nachdem sie geheiratet hatten. Das kränkte den Vater sehr, und er sagte den beiden, dass er sie auch nie mehr sehen möchte, weil sie weit von der Heimat verheiratet sind. Deshalb dürfen sie nicht mehr nach Hause kommen. Seit dieser Zeit fließen die Flüsse Kherlen gol und Onon gol aus dem Land, während der Fluss Tuul gol in der Mongolei bleibt.

Das Sky Resort ist eine Skianlage vor den Toren der Stadt die im Winter rege - фото 25

Das Sky Resort ist eine Skianlage vor den Toren der Stadt die im Winter rege - фото 26

Das Sky Resort ist eine Skianlage vor den Toren der Stadt, die im Winter rege genutzt wird.

Hier auf dem Khar zakh Schwarzmarkt kaufen die Einwohner von Ulaanbaatar ihre - фото 27

Hier auf dem Khar zakh (Schwarzmarkt) kaufen die Einwohner von Ulaanbaatar ihre Dinge für den täglichen Gebrauch.

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Takhis oder Przewalski-Pferde

Przewalski war ein russischer Forscher für Zentralasien. 1878 besuchte er die Mongolei. Bei seinem Aufenthalt fand er Knochen und Fell eines seltenen Pferdes. Nach seiner Rückkehr ließ er die Funde in St. Petersburg untersuchen. Dabei stellte man fest, dass die Funde von einem wilden Urpferd stammen müssen. Im Jahre 1881 bekam diese Rasse dann offiziell den Namen Przewalski-Pferd.

1969 wurde das letzte freilebende Tier in der Mongolei beobachtet. 1992 wurden die Pferde durch Auswilderungen und Zuchtprojekte diverser europäischer zoologischer Gärten in die Mongolei zurückgebracht. Ein Reservat, in dem sie heute wieder zu sehen sind, ist neben weiteren der Khustain Nuruu Nationalpark in der Nähe Ulaanbaatars.

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Die Takhis oder Przewalski-Pferde sind nicht weit von Ulaanbaatar entfernt im Khustain Nuruu Nationalpark zu sehen.

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