Elisa Scheer - Lücken im Regal

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In der Bibliothek des Instituts für Mittelalterliche Geschichte verschwinden seit Monaten einigermaßen wertvolle Bücher und Handschriftenfragmente aus einem allerdings schlecht gesicherten Glasschrank, wie die Mitarbeiterin Elli Eversbach feststellt. Als eine besonders nette und begabte Studentin tot zwischen den Regalen aufgefunden wird, versucht die Kripo , einen Zusammenhang herzustellen – und dann gibt es eine zweite Leiche und schließlich noch einen Anschlag auf eine dritte Person.
Gehört das alles wirklich zum selben Fall? Das Team um Joe Schönberger rätselt zusammen mit den Kunstermittlern um Flo Daxenberger, tatkräftig von Elli unterstützt.
Diese ärgert sich zeitgleich mit ihren Geschwistern herum, die kein anderes Thema zu kennen scheinen als Ellis verfehltes Leben (keine Kinder, keine schicken Autos, nicht mal ein Pferd!). Kann es auch zwischen diesem Genörgel und dem Fall einen Zusammenhang geben?
Als Täter und Verlauf feststehen, werden schließlich alle Zusammenhänge klar und Elli hat eine neue, interessante Perspektive – privat wie beruflich.

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„Denke ich auch. Sag mal, was weißt du über den Teubner?“, kam Elli zur Sache.

Josie schien verdutzt zu sein: „Wolfgang Teubner? Der, der immer dreinschaut wie ein Hundebaby? Was hast du denn mit dem?“

„Nichts!!“, quiekte Elli, ehrlich entsetzt. „Wie meinst du das denn bitte?“

Kichern. „Eigentlich nicht so, wie du es eben wohl vermutet hast. Ich wollte nur wissen, warum er dich beschäftigt.“

„Ich hab ihn vorhin in der Stadt getroffen und ihm von dem Mord erzählt. Er wusste noch nichts davon, aber er hat sich kein bisschen nach Becky erkundigt, sondern ihn hat nur interessiert, wann er wieder in die Bibliothek kann.“

„Ziemlicher Nerd“, meinte Josie, „aber das passt zu dem Wenigen, was ich über ihn weiß. Er ist unglaublich ehrgeizig – und ich habe gehört, dass er davon träumt, mit seiner Habilitation ganz groß rauszukommen. Sozusagen der Szenestar zu werden und sich dann die Professuren aussuchen zu können.“

Elli lachte: „LMU, Sorbonne, Oxford und Harvard? Das könnte ihm so passen – aber doch nicht mit dem Thema!“

„Warum? Hat er dir was über sein Thema erzählt? Mir ist nur zu Ohren gekommen, dass er es krampfhaft geheim hält.“

„Mir hat er erzählt, er schreibt über das Verhältnis von Baby Otto II zu Liudolf. Das kam mir verflixt komisch vor, da gibt es doch schon lange nichts Neues mehr zu entdecken, oder?“

„Ich wüsste jedenfalls nichts. Ein klassisches Proseminarthema, das wäre doch sogar Hauptseminarstudenten zu öde. Darüber kann man sich nicht mehr habilitieren.“

„Aber warum erzählt er dann so etwas?“

„Wahrscheinlich hat er Angst, du schnappst ihm das echte Thema weg?“

„Ich hab mich noch nicht einmal entschieden, ob ich mich habilitieren will, und der ist so paranoid drauf?“

„Ich finde, es könnte zu ihm passen. Er ist doch total auf seine Karriere fixiert. Aber jetzt muss ich mal schauen, ob Fritzchen sich beruhigt hat. Meistens spielt sie ganz vergnügt, nachdem sie pro forma gegen den Laufstall protestiert hat.“

„Damit du nicht glaubst, du könntest dir alles herausnehmen?“

„Genau. Wir halten uns auf dem Laufenden, was Klein-Teubner betrifft, okay?“

Dann war Teubners Verhalten eigentlich nachvollziehbar, beschloss Elli schließlich und legte das Thema erst einmal ad acta.

Aber Becky? Sie hatte bei ihr im vorletzten Jahr ein Seminar besucht und im letzten Semester eine Übung zur Quellensuche im Netz. Sehr intelligent, sehr eifrig und sehr souverän in ihren Kenntnissen, hatte sie damals notiert. Ein nettes, talentiertes Mädchen, auch sehr sozial, was man bei Gruppenarbeiten und Teamwork leicht feststellen konnte. Das Gegenteil zu Teubner – der war ja offensichtlich nahezu asozial…

Warum sollte aber jemand Becky umbringen? Sie zog ihren Schmierblock näher zu sich heran und begann nach kurzem Nachdenken zu kritzeln:

Sie hatte Ärger mit jemandem – aber weswegen?

Sie hatte etwas mit jemandem – aber mit wem?

Sie wusste etwas über jemanden – aber was?

Ganz toll, wirklich. Mehr Fragen als Antworten: Wieso Ärger? So weit, dass man sich über Forschungsgebiete zerstreiten konnte, war eine Lehramtsstudentin vor dem ersten Staatsexamen nun wirklich noch nicht.

Wenn zwei das gleiche Buch für ihre Recherchen brauchten… ach, dann konnte man sich ja wohl friedlich einigen? Mord und Totschlag wären wohl gewaltig übertrieben…

Moment mal! Wenn man jemanden in der Mittelalterbibliothek umbringen wollte, was brauchte man da?

Na klar, einen Bibliotheksausweis!

Dann war der Täter also einer von den Mittelalterhistorikern… und er musste gewusst haben, wann Becky in der Bibliothek war. Gut, sie konnten sich verabredet haben…

Halt, Denkfehler! Mit einem Germanistenausweis oder auch bloß mit dem Studentenausweis konnte man auch in die Bibliothek. Von den Alt- und Neuhistorikern mal ganz zu schweigen…

Diese Überlegungen waren eigentlich völliger Bockmist – an diesem Morgen hatte doch wohl jemand Aufsicht gehabt? Der konnte doch die paar Hanseln bestimmt benennen, die sich in der vorlesungsfreien Zeit in die Bibliothek verirrten?

Ferdi Hambacher musste also der Kripo weiterhelfen können. Hatte es vermutlich schon – wenn er nicht immer noch traumatisiert war. Auch sonst war er ein empfindsames Kerlchen, das war ihr schon öfter aufgefallen.

Die Kripo konnte mit dem Fall bestimmt alleine fertig werden, beschloss sie und nahm energisch die Mappe mit den Materialien für ihren Artikel zur Hand.

VIII

Joe ärgerte sich: Einmal wollte er einen Fall, der sich sofort lösen ließ! Stattdessen hatte er mal wieder ein merkwürdiges Puzzle am Bein.

Er ließ seinen Blick über Katrin, Liz und Ben wandern. „Was haben wir also?“

„Eigentlich gar nichts“, murrte Katrin. „Die Mutter war beleidigt, weil Becky in eine WG gezogen ist, ist ansonsten aber der älteren Schwester Fiona zufolge harmlos. Fiona sagt, Becky war total okay und hatte mit niemandem Ärger. Die Mitbewohnerin Bille Bauernfeind sagt das Gleiche. Die andere, Tanja Schuhmann, war nicht da, wird aber bei uns vorbeikommen, genauso wie Camilla Rottenbucher, die ebenfalls nicht zu Hause war. Übrigens komisch -“

„Was ist komisch?“, fragte Joe.

„Na, erinnerst du dich an das rosa Chaos im Flur? Und wie sich die Rottenbucher als geplagte Mama von drei Teeniemädels aufgespielt hat?“

Joe nickte. „Gut, Katrin – dabei hat sie überhaupt nur noch ein Mädchen im Haus. Die sollten wir fragen, ob sie das Chaos überhaupt verursacht hat. Neben allem anderen…“

„Was würde es ausmachen, wenn sie es nicht war?“, fragte Ben, etwas unsicher, ob das jetzt eine dumme Frage war.

„Wenn diese Jüngste ebenfalls ordentlich ist, lügt die Mutter“, erklärte Katrin. Joe ergänzte: „Aber ob sie das bewusst tut, müssten wir uns auch fragen. Vielleicht klammert sie sich einfach an die Zeit, in der sie noch gebraucht wurde und ihren Mädels hinterher räumen durfte.“

„Arme Frau“, fand Liz. „Die hat wohl sonst keinen Lebensinhalt?“

„Schaut ganz so aus. Der Freund, Markus Sonnleitner, ist vollkommen fertig und das hat ziemlich überzeugend gewirkt.“

„Ich fand die Eltern aber ein bisschen speziell“, warf Katrin ein, „jedenfalls die Mutter. Ob die wirklich mit dem jungen Glück so einverstanden war, weiß ich ja nicht.“

Joe nickte. „Richtig. Das ist mir auch aufgefallen. Übrigens sehr gute Befragungsmethoden, Katrin, bravo.“

Ben betrachtete Katrin nahezu ehrfürchtig und sie verbiss sich ein Grinsen: War sie jetzt so was wie die Klassenbeste? „Dankeschön“, sagte sie nur und versuchte, bescheiden dreinzuschauen.

„Der Vater fehlt uns noch“, fasste Joe weiter zusammen. „Er lebt in München, offenbar ist ihm seine Frau zu sehr auf die Nerven gegangen mit diesem Dauerbeleidigtsein. Hat schon jemand die Adresse?“

Ben meldete sich zaghaft. „Ein Victor Rottenbucher lebt in der Maxvorstadt, Theresienstraße 46. Und ein Adalbert Rottenbucher in Untersendling, Daiserstraße 12.“

Katrin zog ihre Notizen zu Rate. „Victor ist der Richtige. Wohnt an der Uni und arbeitet in der Staatsbibliothek.“

Joe nickte. „Vielleicht hatte die Tochter ihre Neigung zur mittelalterlichen Geschichte daher… Googelt bitte mal jemand den Vater, was er für einen Abschluss hat?“

Ben stürzte sich auf seinen Rechner, Liz entschloss sich, lieber neuen Kaffee zu kochen.

Katrin übernahm die weitere Berichterstattung: „In der Bibliothek befand sich zu der Zeit, als Becky Rottenbucher tot aufgefunden wurde, nur der Aufsichtführende, Ferdinand Hambacher, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts. Er hat die Bibliothek um Viertel nach zehn aufgeschlossen, seiner Aussage zufolge warteten auch keine Studierenden vor der Tür. Vielleicht kein Wunder in den Semesterferien. Drinnen war es sehr warm, weil die Sonne schon durch die Fenster der Ostseite knallte, also ist er durch den Saal gegangen, um die Westfenster aufzumachen und danach die anderen, damit es Durchzug gibt. Und vor einem der Ostfenster lag die Leiche, mit einer Kopfverletzung am oberen Hinterkopf, Dr. Engelhorn zufolge. Der endgültige Obduktionsbericht kommt morgen. Die Leiche lag in leicht gekrümmter Haltung auf der Seite, so, als sei sie dort genauso hingefallen.“

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