Elisa Scheer - Lücken im Regal

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In der Bibliothek des Instituts für Mittelalterliche Geschichte verschwinden seit Monaten einigermaßen wertvolle Bücher und Handschriftenfragmente aus einem allerdings schlecht gesicherten Glasschrank, wie die Mitarbeiterin Elli Eversbach feststellt. Als eine besonders nette und begabte Studentin tot zwischen den Regalen aufgefunden wird, versucht die Kripo , einen Zusammenhang herzustellen – und dann gibt es eine zweite Leiche und schließlich noch einen Anschlag auf eine dritte Person.
Gehört das alles wirklich zum selben Fall? Das Team um Joe Schönberger rätselt zusammen mit den Kunstermittlern um Flo Daxenberger, tatkräftig von Elli unterstützt.
Diese ärgert sich zeitgleich mit ihren Geschwistern herum, die kein anderes Thema zu kennen scheinen als Ellis verfehltes Leben (keine Kinder, keine schicken Autos, nicht mal ein Pferd!). Kann es auch zwischen diesem Genörgel und dem Fall einen Zusammenhang geben?
Als Täter und Verlauf feststehen, werden schließlich alle Zusammenhänge klar und Elli hat eine neue, interessante Perspektive – privat wie beruflich.

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Markus hob den Kopf von der Sofalehne und präsentierte ein verquollenes Gesicht: „Wollte sie ja auch!“

„Wirklich? A-aber wozu denn?“

Diese Frage leuchtete nun niemandem ein.

„Wie meinen Sie das, Frau Rottenbucher? Halten Sie historische Forschungen für sinnlos?“ Katrin klang recht scharf, aber sie ärgerte sich tatsächlich über diese Mutter.

„Ach nein, natürlich nicht – aber für ein Mädchen… wenn Markus sie eines Tages tatsächlich geheiratet hätte… sie hätte sich doch gar nicht richtig um ihn gekümmert?“

„Cordula, ich glaube, du bist besser still“, mahnte Sonnleitner. Markus starrte seine Mutter aus rotgeränderten Augen an: „Was heißt denn wenn? Natürlich hätten wir geheiratet, und zwar nicht, damit ich eine kostenlose Haushälterin habe!“ Er schniefte und vergrub das Gesicht wieder in der Sofalehne.

„Ich weiß nicht recht“, murmelte seine Mutter.

„Sie waren mit der Beziehung also nicht so recht einverstanden, Frau Sonnleitner?“ Joe legte alle männliche Autorität in seine Frage, denn die Dame schien auf so etwas ja zu reagieren.

„Ach, naja, Becky war schon ein recht nettes Mädchen, gell, Michael?“

Ihr Mann nickte. „Definitiv. Ich wäre mit ihr als Schwiegertochter – eines Tages – durchaus einverstanden gewesen.“

„Wirklich?“ Seine Frau sah ihn erstaunt an. Katrin gelang es, diesen Moment unauffällig zu fotografieren.

„Ja, mein Schatz. Und das weißt du auch!“

Markus wischte sich die Augen und sah seine Eltern konsterniert an, dann stand er auf. „Ich glaube, es ist besser, wenn ich mich alleine mit Ihnen unterhalte. Kommen Sie bitte mit?“

„Aber Junge! Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?“

Markus musterte seine Mutter verächtlich, antwortete nicht und steuerte die Treppe im Hintergrund an, gefolgt von Joe und Katrin.

Der erste Stock wies einen großzügigen Flur auf; Markus zückte einen Schlüssel und öffnete eine Tür auf der rechten Seite.

„Sie schließen Ihr Zimmer ab?“ Katrin war erstaunt.

„Sie haben meine Mutter doch gerade erlebt? Wenn sie hier rein könnte, würde sie sich doch um den Jungen kümmern, hier alles aufräumen, bis ich nichts mehr finde, überall herumschnüffeln und hinterher blöde Fragen stellen.“

„Wer ist die da auf dem Foto? Hast du diese Rechnung schon bezahlt?“ Katrin grinste.

„Genauso! Andererseits wohne ich gerne hier und ich konzentriere mich lieber auf mein Studium, anstatt für eine astronomische Miete für ein Kämmerchen an der Uni alberne Jobs zu machen. Je eher ich fertig bin… Scheiße.“

Ihm stiegen wieder die Tränen in die Augen und Katrin reichte ihm schnell ein neues Taschentuch.

„Wir hatten wirklich geplant, in etwa drei Jahren zu heiraten. Dann wäre ich mit dem Referendariat durch gewesen und Becky hätte den Doktor gehabt. Und dann – entweder Uni oder Schule für sie und eine Kanzlei für mich. Wir haben uns unser Leben schon so schön ausgemalt!“

Er bot ihnen einen Platz auf dem Sofa an und setzte sich selbst in einen Sessel.

„Was möchten Sie denn wissen?“

„Zunächst einmal: Wann haben Sie Becky zum letzten Mal gesehen?“

„Gestern. Wir waren am Nachmittag im Herzhofener Biergarten, aber abends hatte ich eine Verabredung mit dem Chef einer Kanzlei, bei der ich gerne einen Teil des Referendariats machen will – wollte.“ Er schluckte.

Katrin sagte ernst: „Ich kann Ihre Reaktion durchaus verstehen, aber wenn Sie Ihre Karrierepläne aufgeben, wird das Ihre Trauer bestimmt nicht mildern.“

„Ja, ich weiß… schauen wir mal, ich kann es ja eh noch gar nicht glauben.“

„Das dauert immer eine Zeitlang“, zeigte auch Joe Einfühlungsvermögen. „Und Becky war gestern ganz so wie immer?“

„Ja. Becky war immer gut gelaunt und optimistisch. Und supergut organisiert – was sie alles geschafft hat, da konnte man sie nur bewundern. Gestern war sie ganz genauso.“

„Wissen Sie noch, worüber Sie sich gestern unterhalten haben?“

„Nichts Aufregendes. Was sie in der Bibliothek gefunden hat -“

„Ach ja?“

„Na, irgendeine Quelle für die Arbeit, die sie gerade am Schreiben war… eine Stelle bei einem Widukind, gibt´s den? Widukind von Irgendwo?“

„Das können wir eruieren, keine Sorge. Es ging also nicht um irgendwelche Vorgänge in dieser Bibliothek?“

„Vorgänge? Da war doch total tote Hose, das hat Becky ja so gut gefallen – kaum jemand da, alle ganz leise, der Scanner immer frei… nur einer hat genervt, aber der hat wohl hauptsächlich mit der Aufsicht gestritten. Nein, da war nichts los. Ja, dann haben wir überlegt, was wir am Samstag machen könnten. Den Abend halten wir uns immer frei…“ Wieder stieg ihm das Wasser in die Augen.

„Wir wollten ins Kino und hinterher Eis essen gehen, im San Carlo. Dann haben wir uns ein bisschen gestritten, aber bloß darüber, welche Eissorten am besten sind und ob Weißwursteis eine Perversion ist oder nicht.“

„Konflikte gab es also keine?“

„Nein, gar nichts. Und Becky hat auch sonst nie Ärger gehabt, vielleicht außer mit ihrer Mutter, aber die war halt so. Vielleicht sind Mütter immer so, ich weiß es nicht, mich nervt meine auch. Aber ich glaube, Beckys Mutter wusste von mir gar nichts und meine Mutter war zwar vorhin etwas seltsam, aber eigentlich hatte sie nichts gegen Becky. Sie fand es nur schade, dass die Eltern nicht mehr zusammen sind.“

„Ungeordnete Verhältnisse?“

„Ja, so ungefähr. Aber das war wirklich alles, wenn man von Mamas vorsintflutlichem Frauenbild absieht. Sie wäre eine teuflische Schwiegermutter geworden, aber das war Becky schon klar und da war sie auch sehr tapfer.“

„Mit ihren Mitbewohnerinnen ist sie gut ausgekommen?“

„Bille und Tanja? Aber klar – und wenn nicht, hätte sie sich doch etwas anderes suchen können, nicht wahr? Sie hat aber immer nett von den beiden gesprochen. Bille macht gerade ein Praktikum am Mariengymnasium und Becky war da letztes Jahr auch, also hatten sie einiges auszutauschen.“

„Aha – auch eine Historikerin?“

„Nein, Mathe und Physik – aber was man bei diesen ersten Unterrichtsstunden beachten sollte und wie die Lehrer da so sind… das ist wohl immer ähnlich. Tanja macht, glaube ich, BWL. Ich denke, man darf sich auch nicht zu viel von einer WG versprechen – da war nicht viel Gemeinschaft, nur die günstigere Miete und für jede ein schönes großes Zimmer.“

„Also keine Diskussionen darüber, wer wann was putzen musste?“

„Naja, schon, aber es reichte meist, den Flur durchzusaugen, das haben alle hingekriegt. Und Becky ist – war – sowieso wahnsinnig ordentlich…“ Er begann wieder zu weinen und dieses Mal beruhigte er sich nicht mehr so schnell.

„Ich glaube, wir lassen Sie erst einmal alleine, Herr Sonnleitner. Allerdings kommen wir bestimmt noch einmal auf Sie zu“, verkündete Joe und Katrin fügte hinzu: „Und es tut uns wirklich sehr, sehr leid für Sie.“

„J-ja. Danke.“ Er weinte heftig, als Katrin die Tür hinter ihnen schloss.

VII

Elli schlenderte gemütlich über den Markt und versuchte, ihre etwas überladene Eistüte so zu verspeisen, dass sie sich nicht bekleckerte. Lecker war das Eis wirklich – Grapefruit, Birne und Haselnuss. Nahezu gesund, wenn man mal von dem astronomischen Zuckeranteil absah. Aber der Mensch war ja schließlich auf Süßes konditioniert, nicht wahr?

Und die Einzige war sie auch nicht – jeder zweite schleckte Eis und betrachtete die Schaufenster von Läden, die er mit der Eistüte ohnehin nicht betreten durfte. Sie selbst wandte sich der Rathausbuchhandlung zu und betrachtete ohne großes Interesse, was die Schaufenster zu bieten hatten – Reisen nach Burgund? Nun gut, auf den Spuren der Geschichte direkt ganz interessant. Im nächsten Sommer vielleicht.

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