Herbert Weyand - KYRA

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Vor mehr als 40 000 Jahren findet der Neandertaler Arget ein Objekt, das bis in die heutige Zeit für Aufregung sorgt. Im Verlaufe der Jahrhunderte interessieren sich immer mehr Menschen für diesen Gegenstand, der nur deshalb im Besitz der Nachfahren verblieb, weil er das Aussehen eines daumengroßen Kieselsteins hat.
Wer ist Agnat, der in allen Zeitebenen versucht in den Besitz des Steins zu gelangen?
Weshalb interessiert sich die Kirche seit Jahrhunderten für den geheimnisvollen Ort am Fuße des Hügels?
Kyra die vorerst Letzte der Ahnenreihe geht den Fragen und Geheimnissen, die sich um sie und ihre Familie ranken, auf den Grund.

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„Vielleicht findest du die Antwort in dieser Höhle?“

„Nein, das wäre zu einfach. Du darfst die anderen Faktoren nicht vergessen. Da ist zunächst einmal, wie du sagst, dieses Familiengespenst, Hein und zum anderen der Stein. Die beiden stehen in engem Zusammenhang. Beides an sich schon widernatürlich, was die Besonderheit des Steines, als nicht irdische Materie, glaubhaft macht. Des Weiteren sind diese Höhle und der Mechanismus, der das Betreten der Kate verhindert, vorhanden. Ich weiß nicht, was sonst noch irgendwo verborgen ist. Ich blicke schon lange nicht mehr durch.“

„Ich verstehe nicht, wie du so gelassen bleiben kannst. Mir vibrieren alle Nerven.“ Britta setzte sich auf eine Erhebung nahe dem Herdfeuer und schaute nachdenklich auf den Boden.

„Ich bin nicht gelassen, sondern werde von Tag zu Tag bekloppter. Vieles, was dir im Moment unerklärlich erscheint, war selbstverständlich für mich. Erst mit den Jahren kam langsam das Nachdenken über bestimmte Vorfälle oder Verhaltensweisen.“

„Aber es ist doch so, dass hier unerklärliche Sachen passieren. Jeder normale Mensch würde darüber verrückt werden.“

„Wer sagt dir, dass ich normal bin“, versuchte Martin zu scherzen.

„Deine Macken sind süß und … verrückt sind wir doch alle.“ Britta ging erleichtert auf den lockeren Ton ein, um ernst fortzufahren. „Hier müssen Wissenschaftler heran, die alles gründlich durchleuchten und vielleicht eine Erklärung darüber liefern.“

„Dann dürfen wir die Höhle nicht mehr verlassen. Ich habe es dir schon einmal erklärt. Wenn wir nachher draußen sind, verschwenden wir keinen Gedanken an diese Höhle. Alles ist weggeblasen.“

„Du hast doch noch Hein. Was träumt dein Hein dir eigentlich zu?“

„Zu diesem Komplex so gut wie nichts. Ich habe oft bewusst, vor dem Einschlafen, meine Gedanken auf die Ahnung, dass da noch etwas anderes eine Rolle spielt – mehr hatte und wusste ich ja nicht – gelenkt. Aber mit dem Weggleiten meines Bewusstseins ist auch alles andere weg.“

Britta erhob sich mit einem eleganten Schwung ihrer Hüften und fasste seine Hand. „Wir plagen uns mit Gedanken, die wir nicht verstehen. Lass mich erst einmal die Höhle sehen. Zeige mir alles.“ Sie zog ihn auf eine der Nischen zu.

Vor einem Vorhang aus grob gewebtem Tuch - eine Art Tuch, wie Britta es noch nie zu Gesicht bekommen hatte – machten sie halt. Die Farben waren naturbelassen, so wie die Pflanzen die Fasern für den Stoff geliefert hatten. Welches Gewächs die Basis war, konnte sie nicht erkennen - dazu fehlten die Grundlagen. Ungefähr eine Handbreit über ihrem Kopf war rechts und links des Einganges ein gerader Ast in das Erdreich eingelassen, über den sich Faserringe zogen, die den Vorhang hielten.

Britta zögerte, den Vorhang zu fassen und beiseitezuschieben. Ihr Verstand fasste es nicht. Was mochte dahinter stecken?

Martin war weniger zartbesaitet, packte resolut den Stoff und schob ihn beiseite. Eine dicke Bohlentüre, die er mit kräftigem Schwung aufzog, öffnete den Blick in ein dunkles Loch. Martin fasste mit traumwandlerischer Sicherheit hinein und entzündete eine Petroleumleuchte.

„Seltsamerweise werden diese kleinen Räume nicht beleuchtet. Ich habe hier nichts verändert“, sagte er entschuldigend zu Britta. „Es wäre irgendwie pietätlos. Es sollte alles so bleiben, wie es ist.“ Langsam nährte sich die Flamme, wurde größer und leuchtete in den Raum. Martin tat einen Schritt hinein.

Britta verhielt und versuchte, einen Eindruck zu bekommen. Fast war sie ein wenig enttäuscht. Was hatte sie erwartet? Einen Schatz. Bis sie dann genauer hinschaute. In die Rundung der linken Wand schmiegte sich eine, mit Stroh und Heu belegte, Liege. Zunächst wollte sie nicht glauben, was sie dort sah. Das Herz schien ihr in der Brust zu zerspringen, als sie langsam, sehr bedächtig und furchtsam einen Schritt in den Raum tat.

Dort lag ein Mensch. Ein Mann mit langem dunklem Haar und geschlossenen Augen. Das Gesicht war faltig und vertraut. Er schien zu schlafen. Bekleidet war er mit grob gewebtem farblosem Stoff, ähnlich einem Hemd, das kreuzweise von gereihten Lederschnüren verschlossen wurde. Ansonsten bedeckte ihn ein Fell. Die Arme lagen locker zu beiden Seiten auf der Liege.

Am Rande ihrer Wahrnehmung bemerkte sie einen Tonkrug und einen Zinnbecher auf dem Boden neben dem Lager. Rund umlaufend, ungefähr in Kopfhöhe, standen weitere Gerätschaften, wie Krüge und Werkzeuge, auf einem Bord.

Britta überwand die Angst, die sie packen wollte, und zwang ihr Herz zu einem ruhigen Schlag. Sie wollte dort hinein. Ja … sie war auf das Höchste interessiert. Nach einem weiteren vorsichtigen Schritt suchte ihr Blick Martin.

„Wer ist das? Ich dachte, dein Vater sei tot? Weshalb versteckst du ihn hier?“ Ihre Worte trafen ihn, wie ein Geschoss.

Beruhigend legte er ihr seinen Arm um die Schulter. „Das ist nicht mein Vater. Das ist Hermann.“

„Aber, er sieht genauso aus wie du. Nur älter. Das gleiche Gesicht.“ Brittas Züge trugen einen ungläubigen Ausdruck.

„Wie gesagt, er ist Hermann. Ein Vorfahr von mir“, er drückte mit seiner Hand ihre Schulter. Leise fast flüsternd drang seine Stimme zu ihr.

„Ein Vorfahr? Aber er schläft doch? Oder etwa nicht?“ Ihr stockte wieder das Herz. Eine weitere Unmöglichkeit, die sie nicht glauben konnte.

Martin nahm den Arm von ihrer Schulter und machte einen Schritt zur Seite.

„Ja, er schläft. Aber schon lange - bald 1200 Jahre. Vielleicht ist er auch tot, ich weiß es nicht?“

„Das ist doch unmöglich“, sie drehte sich ihm zu und ihre Hände fuhren fahrig durch die Luft. Ein bittender, fast beschwörender Ausdruck lag in ihren Augen „Was ist hier los? Was geschieht hier? Ich komme nicht mehr mit?“

„Ich weiß. Das ist mein Familienerbe. Das alles hier“, er machte eine weit ausholende Bewegung, „gehört dazu. Wie soll ich es dir erklären? Ich komm‘ auch nicht klar damit.“

Brittas Gedanken rasten. Was hatte sie sich mit dem Typen in den Nacken geschlagen? Das war verrückt. Weiterhin vorsichtig, jeden Augenblick darauf gefasst von irgendetwas gepackt zu werden, schlich sie auf das Lager zu. Sie ging auf die Knie und tastete mit den Fingerspitzen auf das Gesicht zu, immer damit rechnend, dass ihr Gegenüber die Augen aufschlug. Die Haut war trocken und kühl … jedoch nicht leblos, aber andererseits auch nicht lebend.

„Was geschieht hier? Wieso weiß niemand von dieser Höhle und dem Menschen hier und überhaupt, von dem ganzen anderen Kram?“, bittend erflehte sie eine verständliche Erklärung. „Ich komme nicht mehr mit. Ich glaube, ich werde bekloppt.“

Martin nahm ihre Hand und zog sie in den großen Höhlenraum zur Herdstelle in der Mitte.

„Ich bin selbst total überfordert. Nur in Filmen stolpern Archäologen und Anthropologen über solche Sachen. Aber ich habe von beidem keine Ahnung. Und dann noch“, abwartend hielt er inne, „hier in der Höhle nehme ich mir vor, die gesamte Anlage untersuchen zu lassen. Aber nachher draußen verschwende ich keinen Gedanken daran. Es ist, als ob ich zwei Leben lebe.“

„Ich will ja nicht sagen, dass was nicht sein kann, nicht sein darf.“ Britta stand hilflos vor ihm. „Mein Vorstellungsvermögen reicht nicht aus. Wie kann der Mann dort drinnen“, sie zeigte auf die Höhlung, in der Hermann lag. „1200 Jahre alt und aussehen, als ob er schläft. Eine Mumie oder ein Skelett könnte ich ja noch vertragen. Aber das übersteigt selbst meine Fantasie.“

„Spürst du die Spannung nicht, die hier liegt?“, Martin machte eine vage Bewegung.

„Doch. Jetzt, wo du es sagst. Ein Vibrieren. Aber kaum wahrnehmbar. Nur wenn man es weiß und sich darauf konzentriert. Wieso weißt du, dass der Mann ein Vorfahr von dir ist? Woher kennst du seinen Namen?“

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