Herbert Weyand - KYRA

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Vor mehr als 40 000 Jahren findet der Neandertaler Arget ein Objekt, das bis in die heutige Zeit für Aufregung sorgt. Im Verlaufe der Jahrhunderte interessieren sich immer mehr Menschen für diesen Gegenstand, der nur deshalb im Besitz der Nachfahren verblieb, weil er das Aussehen eines daumengroßen Kieselsteins hat.
Wer ist Agnat, der in allen Zeitebenen versucht in den Besitz des Steins zu gelangen?
Weshalb interessiert sich die Kirche seit Jahrhunderten für den geheimnisvollen Ort am Fuße des Hügels?
Kyra die vorerst Letzte der Ahnenreihe geht den Fragen und Geheimnissen, die sich um sie und ihre Familie ranken, auf den Grund.

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„Dass du dich noch einmal blicken lässt? Lecker schaust du aus.“

Britta strahlte ihn an. Das gelbe Shirt spannte verführerisch über den Brüsten und die Leggins verbarg auch nichts. Martin verfolgte das Spiel ihrer Beinmuskulatur, als sie sich vom Boden erhob. In Brittas Mundwinkeln lockten zwei verführerische Grübchen. Ihre Augen lachten ihn an. Sie war der leibhaftige Frühling.

„Es freut mich, dass ich dir gefalle. Ich habe es nicht mehr alleine ausgehalten und musste dich sehen. Bei dem Wetter steigen die Säfte und man meint, zu platzen.“ Grinsen huschte über ihr Gesicht und sie knipste ihm ein Äugchen. Sie schaute sich im Garten um. „Du hast ordentlich gewühlt. Es sieht toll aus.“ Eine unbestimmte Handbewegung umfasste den Pflaumen- und Apfelbaum ebenso, wie die anderen knospenden oder blühenden Pflanzen.

„Bei diesem Wetter macht es Spaß, die Gedanken im Garten schweifen zu lassen. Übrigens habe ich gerade an dich gedacht … kurz, bevor du aufgetaucht bist.“

„Und waren es schöne Gedanken?“, sie drehte sich kokett im Kreis.

„Ganz tolle“, er warf ihr lüsterne Blicke zu.

Kichernd schlang sie den Arm um ihn und nahm seinen Atem mit einem langen intensiven Kuss. Sie presste ihren Körper fordernd gegen ihn.

Martin wurde von seinen Gefühlen überschwemmt. Gierig sog er an ihren Lippen und seine Hände strichen ihren Rücken hinab, um dann kräftig die Pobacken zu umklammern. Er zog sie so fest gegen sich, dass sie glaubte, keine Luft mehr zu bekommen. Heiße Erregung durchpulste sie.

Martin fummelte an ihrem T-Shirt, als ihn ein gewaltiger Schlag am Hinterkopf fast niederstreckte.

„Verdammt noch mal. Was ist los?“, er stieß Britta von sich. „Du wolltest es doch auch.“

Sie starrte ihn sprachlos an. Die Erregung stand noch in ihrem Gesicht.

„Warum hast du mir auf den Kopf geschlagen? Das tut doch höllisch weh.“ Mit einer kleinen Bewegung nach hinten knallte ihm der Stiel des Rechens wieder gegen den Schädel.

„Ich, und dir auf den Kopf schlagen. Das besorgst du dir doch selbst. Willst du dich umbringen?“ Britta lachte belustigt.

„Tut mir leid, Britta. Ich wollte dich nicht so anfahren. Aber der Schlag kam so überraschend aus dem Nichts.“

„Macht nichts. Wir haben ja nichts unterbrochen, was wir nicht nachholen können.“

Martin zog sie zum Haus. „Soll ich uns etwas Leckeres zum Essen machen?“

„Das wäre nicht schlecht. Ich habe einen Bärenhunger.“ Britta ließ sich gerne von Martin bekochen. Er hatte ein sagenhaftes Händchen für Soßen und konnte mit wenigen Zutaten ein schmackhaftes Essen zaubern. Während sie aßen, herrschte Stille am Tisch. Nach einiger Zeit meinte Britta beiläufig. „Was ist eigentlich aus deinem Stein geworden? Du hast nicht mehr darüber gesprochen, seit unserem Faststreit letztens.“

Erschrocken hob Martin den Kopf. „Darüber möchte ich im Moment nicht reden.“

„Komm schon. Fang nicht schon wieder an. Du kannst doch nicht ewig Verstecken spielen.“ Anmutig strich sie ihr Haar zurück und nickte ihm auffordernd zu.

Wolken zogen über sein Gesicht und der Blick verschleierte. Unverzüglich suchte er einen Weg, der Unterhaltung zu entgehen. Ihm fiel nichts ein. Also wählte er den Weg nach vorn..

„Kurz, nach unserem Gespräch neulich, habe ich den Stein wieder aus Berlin zurück erhalten. Aber es gab nichts Neues.“

„Fängt jetzt wieder das alte Spiel an? Ich denke, ich habe ein wenig mehr Vertrauen verdient. Nur mit Bumsen, und mag es auch noch so toll sein, erledigt sich eine Beziehung nicht. Ich will ganz einfach mehr darüber wissen.“ Ihre Augen blitzten ihn an.

„Mensch. Du bist heute aber gut drauf. Willst du Streit? Dann sage es doch gleich. Wir können sofort beginnen“, suchte er nochmals einen Aufschub.

„Los Junge. Raus damit.“ Sie lächelte und die Grübchen in ihren Mundwinkeln lockten. Liebend gerne hätte er sie jetzt in den Arm genommen. Aber, es war wohl der falsche Zeitpunkt.

„Also, gut. Du gibst ja sowieso keine Ruhe. Irgendwie hängt auch alles mit dem Gartenhaus zusammen. Du hast mich schon einmal danach gefragt. Nun. Es muss schon Jahrhunderte alt sein und es spukt darin.“

„Martin“, warnend hob sie ihre Stimme. „Willst du zu dem Stein ein neues Fass aufmachen. Ein Kiesel, der spricht, ein Geist namens Hein und ein Haus voller Gespenster. Wir leben im einundzwanzigsten Jahrhundert, im dritten Jahrtausend. Was soll der Unsinn?“

„Jetzt hör‘ bitte zuerst einmal zu. Später kannst du alles zerreden. Aber jetzt bin ich an der Reihe. Diese Kate im Garten ist mein Zufluchtsort, meine Rückzugsmöglichkeit auf dieser Welt. Bisher hatte auch kein Mensch den Wunsch dort hineinzukommen. Als Kind, ich weiß nicht mehr in welchem Alter, bekam ich diesen Stein von meinem Vater. Als ich mir die Kette überstreifte, hatte ich sofort das Gefühl, nach Hause zu kommen. Der Stein gehörte mir. Ich wusste es sofort.“

Fasziniert lehnte Britta zurück und horchte mit glänzenden Augen.

„Von da an trug ich die Kette mit dem Stein am Körper. Von diesem Zeitpunkt an wurde ich mir zum ersten Mal der Kate bewusst. Sie war zwar schon immer da - aber ich nahm sie nicht wahr. Zwanghaft trieb es mich in dieses Gebäude. Und dann war es so weit. Ich war drinnen. Es stürmten Eindrücke auf mich ein, die ich nicht beschreiben kann. Mit mir geschahen Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte. Danach begannen die Tagträume. Ich konnte mir so lebhaft die vergangenen Jahrtausende vor Augen führen, als wäre ich dabei. Jedoch lediglich in diesem Gebäude. Ich verspürte nie den Wunsch, jemandem davon zu erzählen.“

Er unterbrach sich und holte aus dem Kühlschrank eine Flasche Wasser. Ungefragt goss er Britta auch ein Glas ein. Nach einem tiefen Schluck fuhr er nachdenklich fort.

„Als ich älter wurde, wurden die Ereignisse in der Kate selbstverständlich. Ich benötigte den Stein zum Träumen und um in die Kate zu gelangen. Anders gesagt, ich habe nie bewusst versucht, den Stein zu überlisten. Denn … außerhalb dieser Hütte, verschwendete ich keinen Gedanken daran. Neben meinen Träumen und Tagträumen bemerkte ich Heins Anwesenheit. Du erinnerst dich sicherlich noch an deinen Heiterkeitsausbruch.“

Völlig unbefangen grinste er sie an und reichte seine Hand über den Tisch. Ihre Finger verschränkten sich ineinander.

„Und Hein ist ein Problem. Ich habe die Gewissheit, dass er irgendwo existiert. Vor einigen Tagen dachte er in meinem Gehirn. Ich habe Angst.“

Britta liefen Gänseschauer über den Rücken. Jemand der versucht, in ein Gehirn einzudringen? Unvorstellbar. „Wie kannst du nur ruhig dabei bleiben. In deinem Gehirn?“, schaudernd entzog sie ihm ihre Hand.

Gedankenverloren drehte er eine Zigarette. „Wenn ich nicht ruhig bleibe, komme ich auf die Psych. Dann drehe ich durch.“

„Wie kannst du eine solche Situation akzeptieren. Jemand spielt in deinem Gehirn herum. Liest deine geheimsten Gedanken. Sagt dir vielleicht auch noch, was du tun sollst. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen.“

„Vor mehr als zehn Jahren habe ich aus einem inneren Gefühl heraus die Kate restauriert. Es machte unglaublichen Spaß, als wenn ich den Job schon einmal durchgeführt hätte. Alles war so vertraut. Ich habe versucht, es so zu erhalten, wie es in meinen Träumen aussieht.“

Britta sprang hoch und fasste nach seiner Hand.

„Komm mein Freund. Ich will in diese Hütte. Es wäre doch gelacht, wenn wir dem Geheimnis nicht auf die Spur kämen.“

„Ich weiß nicht, ob das so gut ist. Ich möchte nicht, dass du nachher auch noch an deinem Verstand zweifelst.“ Martin zierte sich.

„Ein bisschen verrückt sind wir doch alle und ein wenig mehr kann ich sicher vertragen. Also los komm. Wir gehen jetzt in deine Kate.“ Sie wandte sich ab und stapfte todesmutig in Richtung Garten. Je näher sie jedoch dem Gebäude kam, umso unsicherer wurde sie, ob ihr Ungestüm wohl doch nicht so gut war. Der Klumpen in ihrer Magengegend wurde dicker und dicker. Sie wollte sich nicht unterkriegen lassen und vor Martin blamieren.

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