Ursula Tintelnot - Floria Tochter der Diva

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Der schwere Vorhang der Metropolitan Opera senkte sich langsam. Die Lichter im Saal gingen an.
"Werde ich jemals wieder singen können?"
Ausgerechnet in einer ihrer Paraderollen war der Albtraum einer jeden Sängerin für sie Wirklichkeit geworden. Die Stimme der Diva hatte versagt, Floria war auf offener Bühne zusammengesunken.
Zerrissen vom Wunsch für die Kunst und für die Liebe zu leben, fällt sie in eine tiefe Depression.
Sie flüchtet aus New York, der Stadt, die ihr zur zweiten Heimat geworden ist, zurück in den Garten ihrer Kindheit, zu Emma, ihrer Großmutter.
Hier, im Norden Deutschlands, in dem riesigen Bauernhaus, in dem sie aufgewachsen ist, hofft sie Ruhe zu finden. Eine vergebliche Hoffnung, wie sich herausstellt.
Schicksalsroman über eine Diva. Gibt es für Floria neben der Kunst noch ein anderes Leben? Vielleicht auch Liebe? Der Weg einer Sopranistin in die Höhen des Ruhms und Ihren Fall. Kann sie Kunst und Liebe miteinander verbinden?

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Genau wie der alte Gauner, sein Vorgänger, Doktor Alex Mendel. Thomas spielte am Abend gerne mit ihm Schach. Er trank seinen ausgezeichneten Brandy und hörte die Geschichten an, die Mendel erzählte.

Das dröhnende Gelächter der beiden hörte man oft nach Praxisende aus den geöffneten Fenstern bis auf die Straße. Der Doktor und sein Nachfolger, Mendel und Müller , sagten die Leute und blieben einen Moment stehen. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters hatte sich Emma etwas Mädchenhaftes bewahrt. In ihrer Jugend musste sie eine sehr anziehende Frau gewesen sein. Diese Anziehungskraft hatte sie nicht verloren. Er konnte Mendel gut verstehen. Der Alte war immer noch in sie verknallt.

»Was ist?«

»Ich soll dich von Alex grüßen. Er kommt heute noch vorbei.«

»Und, ist das ein Grund frech zu grinsen?«

»Ich hab mich nur über eure junge Liebe gefreut.« Bevor sie ihm das Handtuch an den Kopf werfen konnte, schnappte Thomas sich seine Tasche und verschwand nach oben.

»Ich seh mal nach der Patientin.«

»Mach das.« Emma sah ihm nach. Junge Liebe? Ja, sie liebte Alex Mendel. Wenn er nicht gewesen wäre … Ihr Leben hätte eine andere Wendung genommen, nach dem Tod des Bürgermeisters, vor fast sechzig Jahren. Damals hatte Alex gerade in der Praxis eines älteren Kollegen angefangen, der einen Nachfolger suchte. Alex hatte den Totenschein für den Bürgermeister ausgestellt. Tod durch Herzversagen.

Dein Herz hat versagt, dachte sie, in jeder Beziehung. Falls du überhaupt eines hattest.

Diane war zwölf, als der Bürgermeister starb.

»Warum weinst du nicht, Mamá?« , hatte sie gefragt, während sie selbst in Tränen zerfloss.

»Ich weine innen drin, Diane. Meine Tränen sieht man nicht.«

Aber Emma weinte nicht, jetzt nicht und auch später nicht. Diane war untröstlich und nahm ihrer Mutter übel, dass es ihr nicht genauso erging. Ihre Entfremdung hatte damals begonnen. Manches Mal hatte sie sich gefragt, was ihre Tochter wahrgenommen hatte.

Emma räumte die Kaffeetassen vom Tisch. Sie lauschte den Schritten des jungen Arztes, hörte, wie oben eine Tür geöffnet wurde.

Er erinnerte sie mit den dunklen Haaren und den fast schwarzen Augen ein wenig an den Jungen, den sie als Siebzehnjährige geliebt und verloren hatte. Damien. Ein französischer Kriegsgefangener auf der Flucht. In einem Verschlag hinter seinem Atelier hatte ihr älterer Bruder Theo den Franzosen versteckt und verpflegt. Kurz vor Ende des Krieges waren sie aufgeflogen. Trotz seines Schwures, es nicht zu tun, hatte der Bürgermeister die beiden jungen Männer verraten. Dass er es war, hatte sie erst gut zwölf Jahre später erfahren. Nach zwölf Jahren Ehehölle.

Ihr großer Bruder war für Emma alles gewesen. Nachdem ihre Eltern nicht mehr lebten, hatte er für seine kleine Schwester gesorgt.

Sie sah Theos hagere Gestalt in seinem Atelier vor der Staffelei stehen. Den Pinsel wie einen Taktstock in den schlanken Händen. Er dirigierte die Farben auf die Leinwand.

Immer wieder hatte er sie gemalt. Sie war sein Modell gewesen.

Sie blickte auf, als sie den Doktor kommen hörte. »Ich fürchte, Emma, nur mit Kräutern kommen wir hier nicht weiter. Ich werde ein paar Medikamente aufschreiben. Ich lasse sie dir schicken.«

Er sah sie an. »Im Zimmer deiner Enkelin hängt ein zauberhaftes Mädchenbild.«

»Ich weiß, eines der vielen Bilder, die mein Bruder von mir gemalt hat.«

»Du kannst dir nicht vorstellen, es zu verkaufen?«

»Nein, Thomas.«

»Falls du je darüber nachdenkst, Emma, denk an mich.« Er zog sich seine Jacke über.

»Du kannst deiner Enkelin mit deinen Hexenkünsten die Schmerzen erleichtern. Aber das Heilen überlässt du diesmal mir.«

Er umarmte sie kurz. »Ich komme morgen wieder.«

Emma hörte die Haustür zufallen.

Floria fühlte sich immer noch zerschlagen und müde. Sie war mager geworden. Der Doktor kam jeden Tag. Er konnte sich nicht erklären, warum seine Patientin sich nicht erholte.

»Gibt es etwas, was Sie bedrückt?«

»Ich fühle mich schon viel besser, Doktor.«

Thomas glaubte ihr kein Wort. Sie machte einen depressiven Eindruck.

»Wenn Sie reden wollen …«

Floria schloss die Augen und wandte den Kopf ab. »Danke, Doktor.«

Als er ihr Zimmer verließ, fiel sein Blick wieder auf das Portrait. Ein junges Mädchen oder schon eine junge Frau im Halbprofil. Er sah noch einmal zurück zu Floria und erkannte nicht zum ersten Mal die Ähnlichkeit zwischen Emma und ihrer Enkelin.

Emma saß am Küchentisch. Darauf ausgebreitet lagen farbige Gartenkataloge, die sie konzentriert studierte. Als Thomas die Küche betrat, nahm sie die Brille von der Nase und legte ein großes rundes Vergrößerungsglas zur Seite.

»Ich mach mir Sorgen um deine Enkelin. Mir scheint, sie will nicht gesund werden.«

Er nahm den Kaffee, den Emma ihm reichte.

»Danke.«

»Aber das Fieber ist runter?«

»Ja. Eben deswegen verstehe ich ihre Apathie nicht. Sie könnte wieder für ein paar Stunden aufstehen. Sie schläft zu viel.«

»Ich weiß«, sagte Emma. »Aber ich habe keine Ahnung, wie ich daran etwas ändern kann.«

»Gibt es etwas, das ich wissen müsste?«

Emma zögerte. Sollte sie über etwas reden, worüber Floria sich weigerte zu sprechen?

»Keine Antwort ist auch eine.«

»Thomas, du musst verstehen, dass ich nicht …«

»Emma, ich verstehe. Ich werde versuchen, sie zum Reden zu bringen. Mach dir keine Gedanken.«

Schach

»Wie geht es Floria?« Der alte Arzt sah vom Schachbrett auf und fixierte seinen jungen Kollegen.

»Was weißt du über sie, Alex?«

»Viel. Ich kenne sie schließlich, seit sie geboren ist.«

»Neigt sie zu Depressionen?«

»Nein. Aber in der letzten Zeit ist viel passiert in ihrem Leben.«

»Was?«

»Schachmatt!« Alex warf den König des jungen Arztes um und

lehnte sich zufrieden zurück.

»Verdammt.«

»Liest du eigentlich keine der Zeitschriften, die in deiner Praxis rumliegen?«

»Nie.«

»Ich wette, du weißt nicht wer Floria Mura ist.«

»Emmas Enkelin?«

Alex Mendel stand auf, suchte eine Weile in einem Zeitungsständer herum und reichte Thomas eine Hochglanzzeitschrift. Auf dem Cover posierte eine bildschöne elegante Frau: Floria Mura.

»Lies das! Das beantwortet wenigstens zum Teil deine Fragen. Noch einen Brandy?«

»Nein danke.« Thomas verschwand erstaunlich schnell im unteren Teil des Hauses. Das Heft nahm er mit.

»Wenn das mal nur ärztliches Interesse ist.«

Doktor Mendel goss sich noch ein Glas ein.

Sein Interesse an Emma war niemals nur ärztlicher Natur gewesen. Sie hatte ihn vor zirka sechzig Jahre gerufen. Damals war er ein junger Arzt. Neu in einem gemütlichen Städtchen mit roten Backsteinhäusern, an deren Mauern Rosen blühten, engen Straßen mit Kopfsteinpflaster und einem weiß verputzten Rathaus. Der Marktplatz in der Mitte des Ortes wurde eingerahmt vom Haus des Bürgermeisters, zwei alten Hotels und einem grässlichen Neubau. Ein schmales Gewässer zog sich durch die ganze Stadt. Aber Alex Mendel wollte mehr. Sein Ziel war es, in einer Großstadt, vielleicht sogar im Ausland zu arbeiten. Als die Frau des Bürgermeisters ihm zum ersten Mal die Tür öffnete, wusste er, dass er seinem Schicksal gegenüberstand. Er hatte sich auf den ersten Blick in diese Frau verliebt, die ihn mit einem kräftigen Händedruck begrüßte. Schönen kräftigen Händen, denen man ansah, dass sie zupacken konnten.

Doktor Mendel trank seinen Brandy aus, löschte die Lichter und begab sich zur Ruhe. Er hatte nie bereut, geblieben zu sein. Sein Zuhause war da, wo Emma war.

Sauerkrautauflauf

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