Joachim Koller - 24 Stunden Angst
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»Niemand fragt nach, was die eigentlichen Gründe für diese Geiselnahme sind. Dafür steht Jakob nun im Mittelpunkt und wir haben keine Ahnung, wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden.«
Tom legte den Arm um Tamara und drückte sie fest an sich.
»Wir finden einen Weg, Schatz. Und wenn ich selber hineingehen muss, um Sophia rauszuholen.« Tom versuchte, Tamara Zuversicht zu geben, aber er glaubte im Moment selbst nicht daran.
»Ich will zu meiner Tochter … ich will Sophia bei mir haben«, stotterte sie heulend.
Tom wusste nicht, was er sagen sollte. Er bekam nur mit einem Ohr mit, wie die Stimmung im Raum immer aggressiver wurde. Nachdem die ersten Beträge durchgesickert waren, begannen die gegenseitigen Beschuldigungen.
Ein jüngeres Paar, das Tom besser kannte, schnauzte gerade den Nationalratsabgeordneten an.
»Sie nehmen doch das Geld einfach aus der Parteikassa. Zahlt doch sowieso der Steuerzahler!«, meinte die junge, blonde Frau, Sonja Staller. Sie und ihr Mann hatten eine Beraterkanzlei für Wirtschaftsunternehmen. Ihre Tochter Tanja, die ein Jahr älter als Sophia war, war schon öfters bei Tom und Tamara zu Besuch gewesen.
»Diese Unterstellungen verbiete ich mir! Glauben Sie nicht alles, was meine Gegner von den anderen Parteien erzählen. Jede Untersuchung hat ergeben, dass ich in keiner Weise …«
»Ach lassen Sie doch ihr Politikergequatsche!«, unterbrach ihr Mann Josef Konrad, »Sie sind doch nahezu jeden Tag mit neuen Betrugsfällen in der Zeitung.«
»Das ist alles nur eine Hetzkampagne gegen mich und meine Partei. Aber dafür habe ich jetzt keine Zeit, ich muss schauen ...«
»Wem Sie noch das Geld aus der Tasche ziehen können?«, mischte sich Herbert Grodek ein.
»Als Vorstandsmitglied einer der größten Banken Österreichs werden Sie sich wohl einfach das Geld von den Sparbüchern ihrer Kunden holen. Es wird doch niemand ernsthaft glauben, dass Sie nur ihr eigenes Geld …«, konterte Konrad.
Frau Grodek stand neben ihm und mischte sich nun auch ein.
»Ihre rechtsradikale Partei gehört sowieso verboten …«
»Gisela mische dich nicht ein, setz dich und kümmere dich darum, dass wir das Geld möglichst schnell bekommen«, raunzte ihr Mann sie an. Sofort verstummte sie und setzte sich wieder hin.
»Ich weiß nur eins, mein Kind wird nicht an letzter Stelle stehen, in der Rangliste der geringsten Beträge.« Der Politiker wandte sich ab und ging davon.
»Die Sorgen brauchen wir nicht zu haben, dafür haben wir die beiden da drüben«, meinte Herr Grodek und zeigte auf Tom und Tamara, die immer noch eng umschlungen an der Wand standen.
Tom ließ Tamara los und ging mit geballten Fäusten auf Grodek zu.
»Sag das noch einmal und ich sorge dafür, dass du die nächsten Tage auf der Intensivstation verbringst, dreckiger …«, fuhr Tom ihn voller Wut an. Grodeks Frau stand erneut auf und wollte sich einmischen. Tom blickte sie mit wütendem Blick an.
»Hinsetzen und Maul halten!«, zischte er die Frau an. Sie schreckte zurück und setzte sich wortlos wieder hin.
Ein Polizist kam zu ihnen und drängte sich zwischen die beiden Männer.
»Beruhigen Sie sich, beide!«, versuchte der junge Mann zu schlichten.
»Ist ihr Kind da drinnen in Gefahr? Nein, also halten Sie doch einfach …«, begann Tom tobend. In diesem Moment stürmte Simon mit dem Handy in der Hand hinein.
»Alle hinsetzen, Jakob ist am Apparat!«, befahl er mit lautem Ton, während er das Handy an die Tonanlage anschloss.
Tom wandte sich ab, während es im Saal wieder leiser wurde.
»Hören mich nun alle anwesenden Eltern?«, fragte Jakob gewohnt entspannt. Tom musste daran denken, wie scheinheilig dieser unbekannte Mann wohl gerade grinsen musste.
»Nachdem Sie sich inzwischen sicherlich schon Gedanken über dieses Spiel gemacht haben, will ich ihnen allen, als Zeichen meines guten Willens, etwas verraten. Ich habe zwei Neuigkeiten: Erstens, es zählt nur der höchste Betrag, vergessen Sie meinen kleinen Scherz von dem Kind mit dem niedrigsten Betrag. Wer das meiste Geld auftreiben kann, dessen Kind darf kurz nach 17 Uhr hier raus. Ich bin ja kein Unmensch.«
Viele im Container atmeten erleichtert auf. Tamara blickte zu Tom und ein leichter Anflug eines Lächelns kam über ihr Gesicht.
»Zweitens, eine Familie kann und braucht bei diesem Spiel nicht mitspielen. Herr und Frau Korn, sie hören mich?«
»Ja … wir sind hier«, stotterte Tamara überrascht. Auch Tom war erschrocken, von Jakob direkt angesprochen zu werden.
»Aufgrund ihrer finanziellen Situation können Sie bei diesem Spiel unmöglich gewinnen, das wäre unfair. Es geht ja um das eigene Geld, nicht, dass sie etwas ausborgen müssen. Außerdem nehme ich an, Sie haben gleich viel zu bereden.«
Er war richtig herauszuhören, dass Jakob seine derzeitige Überlegenheit genoss.
Tom blickte verwundert auf die Tonanlage vor ihm. Was für ein perverses Spiel kam ihm nun in den Sinn, dachte er sich.
»Was sollen wir bereden?«, fragte Tamara stutzig unter Tränen.
»Liebe Tamara, ich nehme an, ihr Mann weiß gar nicht, dass Sophia nicht seine leibliche Tochter ist. Nehmen Sie sich die Zeit und sprechen sie sich aus.«
Jakob legte auf.
Tamara starrte mit offenem Mund nach vorne. Tom stand regungslos neben ihr, auch sein Blick ging ins Leere.
Der ganze Raum starrte sie sprachlos an.
15:00
»Was meint er damit?«, fragte Tom leise.
Tamara stand auf und ging zu ihm. Die anderen Personen im Raum wandten sich wieder ihren Handys zu. Das Getuschel ging weiter, wenn nun auch weniger aggressiv.
Tamara nahm Toms Hände und blickte ihn mit verweinten Augen an. Sie war einen Kopf kleiner als er und musste den Kopf hochstrecken.
»Tom, bitte … das …« Sie fand keine Worte. Tamara war weiß im Gesicht, ihre Augen spiegelten ihre Verzweiflung und Angst wieder.
»Lass uns rausgehen«, sagte Tom emotionslos und riss sich von ihr los.
Wortlos verließen sie den Container. Nach einigen Schritten blieb Tom stehen und drehte sich zu seiner Frau.
»Sprich mit mir, Tamara.«
Sie starrte ihn an, Tränen rannen ihr über das Gesicht.
»Das ist nicht der richtige … Zeitpunkt. Lass uns … bitte können wir das zu Hause …« Sie stotterte und versuchte, die richtigen Worte zu finden.
»Eine einfache Frage, Tamara: Stimmt es?«, fragte er, immer noch emotionslos. Sein Körper war angespannt, seine Hände zu Fäusten geballt und sein Blick ausdruckslos.
»Bitte, Tom. Das müssen wir nicht hier … ich meine, unsere Tochter ist da drinnen …«
»Sophia ist und wird immer meine Tochter sein, aber wer ist ihr leiblicher Vater? Tamara, rede mit mir, schnell, sonst drehe ich jetzt auf der Stelle durch, und zwar gewaltig«, zischte er warnend. Tamara sah ihn an und wich einen Schritt zurück. Gleichzeitig kam Simon näher. Tom blickte zu ihm.
»Misch dich da nicht ein, das geht nur uns beide …«
Simon stellte sich mit seinem breiten Körper zwischen ihn und Tamara.
»Nein, Tom. Wenn ich das hier richtig deute, dann geht es mich sogar sehr viel an«, erklärte er und versuchte, so ruhig wie möglich zu klingen.
»Frau Korn, wenn es stimmt, was Jakob gesagt hat und ihr Mann nicht der leibliche Vater ist, dann betrifft das vielleicht uns alle.«
»Was geht Sie das … das betrifft nur Tom und mich.«
Simons Tonfall wurde strenger.
»Wenn Tom es bislang nicht wusste, wer wusste es dann?«, fragte er sie direkt.
Tamara blickte ihn stumm an.
Tom riss der Geduldsfaden.
»Wer ist der Vater, verdammt! Ich will wissen, mit wem du rumvögelst, während du daheim die brave, glückliche Ehefrau spielst!«, brüllte er sie an. Mehrere Polizisten drehten sich überrascht um, einige wollten sich schon auf den Weg zu ihnen machen. Simon hob die Hand.
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