Joachim Koller - 24 Stunden Angst

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Als seine Tochter, zusammen mit anderen Kindern, in die Gewalt von Geiselnehmern gerät, wird das Leben von Tom Korn mit einem Schlag komplett aus der Bahn geworfen. Zusammen mit der Polizei muss er sich auf ein böses Spiel mit den Verbrechern einlassen um die Kinder nicht zu gefährden. Es scheint, als wären ihnen die Verbrecher immer eine Spur voraus…

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»Ich weiß. Wir hatten damals Glück, um den Platz in dieser Schule zu bekommen. Eine lange Geschichte, ich kann sie dir nachher erzählen, wenn dieser Wahnsinn vorüber ist.«

»Verstehe. So, gleich wird sich Jakob wohl wieder melden. Inzwischen sind die anderen Eltern auch eingetroffen. Die Medien stehen auch schon vor der Absperrung. Unsere Pressesprecherin wird gerade unterrichtet, was sie denen erzählen kann. Wenn ich dich nun bitten darf, setz dich auch hin.«

Tom ging zurück zu seiner Frau, die inzwischen mit einer Dame neben ihr sprach.

Sie stellte Tom vor.

»Mein Mann, Thomas. Das ist Sabine Adler, ihre Tochter Denise war schon einige Male bei uns.«

Tom reichte ihr die Hand. Sabine Adler war alleine da, soweit sich Tom erinnerte, war sie geschieden und der Kindsvater verschwunden. Er nahm neben seiner Frau Platz und beobachtete die anderen Personen rund um sie herum. Sabine setzte ihre Brille auf, aber aufgrund ihrer verheulten Augen, sah sie sowieso nur verschwommen.

Vor ihnen saß ein älteres Paar, die gerade diskutierten.

»Ich kann doch auch nichts dafür, dieser Ausflug war von der Schule geplant«, sagte sie und klang dabei, als entschuldigte sie sich für das Vorgefallene.

»Die sollen in der Schule sitzen und lernen, nicht spazieren gehen. Ich habe es dir gesagt, diese Freiheiten, die sie in dieser Schule haben …«, meinte er verärgert, »Jetzt sitzen wir hier und eigentlich sollte ich gerade in einer Sitzung sein, bei der unsere Bank …«

»Sie wissen schon, dass es hier um ihr Kind geht, oder?«, warf Tom ein.

Der Mann drehte sich um.

»Was mischen Sie sich da ein?«, schimpfte er und drehte sich wieder nach vorn.

»So ein Arschloch«, flüsterte Tamara unter Tränen.

Auf die Minute genau läutete das Handy, das Simon Halbmann auf einem Tisch vor den anwesenden Eltern platziert hatte. Über die Anlage waren ein Lautsprecher und ein Mikrofon angeschlossen worden.

»Guten Tag, meine Damen und Herren! Wenn Sie es noch nicht wissen, mein Name ist Jakob«, stellte er sich vor. Dabei klang er ruhig und gut gelaunt, als wäre die Situation das Normalste für ihn.

Der Mann vor Tom, der ihn vorhin angeschnauzt hatte, stand auf.

»Was ist mit meinem Sohn? Ich verlange, sofort mit ihm zu reden, bevor Sie ...«

Jakob unterbrach ihn, zum ersten Mal mit einem lauten, scharfen Tonfall.

»Ruhe, wenn ich rede! Noch eine Unterbrechung und wir haben hier nur noch elf Kinder. Wie heißen Sie?«

»Herbert Grodek. Ich bin im Vorstand ...«

»... der Bank Grodek und Goldmeister, ich weiß. Und Sie haben keine Manieren. Jetzt halten Sie den Mund und hören zu. Ansonsten wird es ihrem Sohn, Herbert Junior, schlecht gehen.«

Mit rotem Kopf und einem wütenden Blick setzte sich Grodek wieder auf seinen Stuhl.

Jakob sprach in seiner überfreundlichen Art weiter.

»Nachdem Sie nun alle hier versammelt sind, werde ich Sie kurz über die weitere Vorgangsweise informieren. Den Kindern und ihrer Lehrerin, Frau Mayer, geht es gut. Danke, für das Essen, was unser Abendessen betrifft, werde ich Ihnen noch Bescheid geben. Ja, wir werden hier noch länger bleiben. Deshalb ist es auch unbedingt notwendig, mir genau zuzuhören.«

Tom schluckte. Alleine der Gedanke, dass es noch länger dauern sollte, bis er seine Tochter wieder in Sicherheit wusste, schnürte ihm die Kehle zu. Sein Magen schmerzte und es fiel ihm schwer, still sitzen zu bleiben.

»Um das Ganze etwas aufzulockern und als Zeichen meines guten Willen, werde ich ein Kind freilassen.«

Ein Murmeln ging durch die Reihen. Aber niemand traute sich, laut zu reden.

»Ich melde mich um siebzehn Uhr wieder. Wer von Ihnen bis dahin die größte Summe seines Privatvermögens in bar besorgt hat, gewinnt. Die Regeln sind ganz leicht. Es muss Bargeld sein, keine Gewinnscheine, Aktien oder Ähnliches. Einfach jede Menge Geldscheine, bitte keine Münzen. Es versteht sich wohl von selber, aber ich sage es dennoch: keine markierten Scheine, keine Alarmpakete, keine sonstigen Ideen. Das Geld muss um siebzehn Uhr hier sein, keine Versprechen oder andere Tricks. Ich werde pünktlich anrufen und wer den größten Betrag abliefern kann, dessen Kind kommt frei. Und nun dürfen Sie sich alle die Frage stellen: Wie viel ist Ihnen ihr Kind wert?«

Alle schwiegen, das Entsetzen war jedem ins Gesicht geschrieben.

Tamara blickte zu Tom, ihr Blick war verzweifelt. Tom fühlte sich, als würde er sich gleich übergeben. Dieses »Spiel« war für ihn aussichtslos.

»Noch etwas«, fuhr Jakob gelassen fort, »Das Kind, dessen Eltern am wenigstens Geld besorgen können, wird den Tag nicht überleben …«

Mehrere Personen im Raum erschraken, schrien leise auf oder blickten einfach nur fassungslos nach vorne. Tamara riss den Mund auf, brachte aber keinen Laut hervor.

Tom hielt die Luft an, so schockiert war er von der Nachricht.

Die Verbindung war weg und im Container starrten alle auf das Handy und die Anlage in der ersten Reihe.

Tamara zitterte am ganzen Körper und blickte Hilfe suchend zu Tom. Dieser lehnte an der Wand und fühlte sich hundeelend. Sein Magen rebellierte, seine Finger bohrten sich krampfhaft in seine Oberschenkel.

Simon stand in der ersten Reihe neben dem Handy und war ebenfalls sprachlos.

Ein Politiker, den Tom aus dem Fernsehen kannte, griff zu seinem Handy.

»Ich weiß ja nicht, was sie alle machen, aber ich muss jetzt dringend Geld besorgen«, stellte er kalt fest.

Er war alleine da und mit Anzug und Krawatte elegant gekleidet. Tom erkannte ihn als Josef Konrad, einem bekannten Politiker der rechtspopulistischen Partei in Österreich.

Nach und nach zückte jeder im Raum sein Telefon und versuchte möglichst leise zu sprechen. Einige gingen hinaus, ohne die anderen Anwesenden eines Blickes zu würdigen.

Tamara stand langsam auf und ging zu Tom.

»Wir haben keine Chance, auch nur einen Teil von diesen Beträgen, die diese Eltern haben, aufzutreiben«, sagte sie leise.

Werner Ritter kam zu ihnen.

»Dieser Jakob treibt ein makabres Psychospiel. Die Eltern werden sich gegenseitig hochpokern. Das wird brutal werden. Interessant, wie er seine derzeitige Überlegenheit ausnutzt«, stellte er nüchtern fest.

»Und ich weiß, wer dieses ´Spiel´ verlieren wird«, meinte Tom, dem das Atmen schwerfiel.

»Offensichtlich weiß Jakob Bescheid, was für Kinder er in seiner Gewalt hat. Vielleicht lässt er ja mit sich reden …«, versuchte Werner, ihnen Zuversicht zuzusprechen.

Tom blickte ihn an.

»Glaubst du das wirklich?«

Werner gab ihm keine Antwort und blickte über die Leute im Raum. Sie hörten, wie die Anwesenden hektisch telefonierten.

»Sagen Sie meinem Privatchauffeur, er soll umgehend zur Zentrale fahren und dort auf das Geld warten. Aber kein Wort zu irgendjemand, wie viel drinnen ist.«

»Es muss mehr geben. Heben Sie umgehend alles von dem Firmenkonto ab und bringen Sie es vorbei.«

»Sie bringen einfach alles her, ich entscheide dann, wie viel ich benötige. Hauptsache, das Geld ist in bar da.«

Jeder war bemüht, so viel Geld wie möglich zu lukrieren, aber keiner traute sich, vor den anderen Anwesenden einen Betrag zu nennen.

Simon kam zu ihnen und stellte zwei Polizisten ab, die bei den Eltern Stellung halten sollten, für den Fall, dass es unter den Eltern zu Ausschreitungen kommen sollte.

Er war selbst von der Skrupellosigkeit dieses Mannes schockiert und strich nachdenklich über seinen Vollbart.

»Pervers, was er für ein Spiel hier treibt. Ich werde schauen, ob ich etwas für euch tun kann«, versprach er Tom und ging zurück zum Kommandowagen.

»Ich gehe davon aus, dass Jakob genau das erreichen wollte«, meinte Werner Ritter beim Blick auf die aufgebrachten Eltern.

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