Joachim Koller - 24 Stunden Angst

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Als seine Tochter, zusammen mit anderen Kindern, in die Gewalt von Geiselnehmern gerät, wird das Leben von Tom Korn mit einem Schlag komplett aus der Bahn geworfen. Zusammen mit der Polizei muss er sich auf ein böses Spiel mit den Verbrechern einlassen um die Kinder nicht zu gefährden. Es scheint, als wären ihnen die Verbrecher immer eine Spur voraus…

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»Gut mitgedacht, Kollegin«, lobte Simon die junge Frau. Wieder griff er nach einer Zigarette und zündete sie an.

Ein Mann in Jeans und Lederjacke kam zu ihm und streckte Simon die Hand entgegen.

»Werner Ritter. Ich bin der zuständige Polizeipsychologe«, stellte er sich vor. Er wirkte älter als Tom und Simon, mindestens schon fünfzig. Seine dichten grauen Haare waren gleichmäßig getrimmt, sein Gesichtsausdruck wirklich freundlich und besonnen.

»Sie sind ein Telefonat zu spät. Dieser Jakob hat sich schon mich als Ansprechpartner ausgesucht«, erklärte Simon und strich über seinen Vollbart. In wenigen Sätzen berichtete er, was bislang passiert war.

»Interessant. Jakob bedeutet in etwa Beschützer, was hier eine interessante Metapher wäre. Er macht zwar Drohungen, verpackt sie aber in seiner gespielten Freundlichkeit. Das zeigt, dass er sehr von sich überzeugt ist und dieser Geiselnahme mit Garantie eine genaue Planung zu Grunde liegt.«

Tom warf ein, dass der Termin für den Besuch sehr kurzfristig geändert wurde und nur einige Kinder aus der Klasse teilgenommen hatten.

»Das macht diesen Fall noch interessanter. Er muss auf diesen Moment gewartet haben. Jakob ist nicht alleine tätig, möchte uns aber im Unklaren lassen, wie viele Personen von seiner Seite involviert sind. Interessant ist auch die Wahl des Museums. Wir haben es hier mit einem riesigen Bau zu tun. Er muss sich seiner Sache sehr sicher sein, wenn er glaubt, dass die Spezialeinheit nicht reinkommen wird.«

»Was schlagen sie vor, Herr Ritter?«, wollte Simon wissen.

»Er kann weiterhin mit Ihnen reden, ich halte mich im Hintergrund. Jakob klingt nach einer interessanten Persönlichkeit …«

»Wie bitte?«, mischte sich Tom erzürnt ein, »Interessant? Das ist wohl ihr Lieblingswort, Herr Psychologe! Sie können ja nachher gerne ein langes Gespräch mit dieser Kreatur führen, wenn meine Tochter und die anderen Kinder frei sind.«

Werner Ritter wandte sich an Tom.

»Ja, diese Person ist sehr interessant für mich, da haben sie Recht. Glauben Sie mir, ich bin ganz auf ihrer Seite. Ich werde mein Bestes geben, damit diese Situation so schnell wie möglich vorüber ist und niemand zu Schaden kommt. Sehen Sie, ich kann nur beraten und reden«, erklärte er ihm gelassen und sachlich.

Ein weißhaariger Mann kam mit wütender Miene aus der Masse der Polizisten rund um die drei Männer auf Simon zu.

»Sie haben hier das Sagen?«, schnauzte er Simon an.

»Ja, das habe ich wohl, und wenn Sie sich nun beruhigen würden ...«

»Beruhigen? Verdammt, Sie lassen einfach ein paar Kriminelle alleine in einem der bedeutendsten Museen der Welt. Da drinnen sind unbezahlbare Schätze und diese Verbrecher können sich seelenruhig bedienen. Wissen Sie eigentlich, wie viel alleine die Gemälde in diesem Haus wert sind?«, fuhr er den Chefinspektor an.

Simon wollte gerade antworten, als Tom an ihm vorbeischoss und den Mann fest an seinem Hemdkragen packte. Er zog ihn zu sich und blickte ihn mit wutentbranntem Gesicht an.

»In diesem, ach so wertvollen, Museum ist meine Tochter und sie ist in den Händen eines Verbrechers. Ihre Kunstschätze sind mir so was von egal, solange mein Kind wieder heil rauskommt. Von mir aus können die da drinnen alles mitnehmen, solange den Kindern nichts passiert! Wenn ich könnte, würde ich selber ...« Simon riss Tom von dem Mann weg. Er stellte sich zwischen die beiden und schubste Tom zurück.

»Das reicht! Du beruhigst dich jetzt, sofort. Hier werden gleich einige aufgebrachte Eltern genug Chaos machen, es wäre nett, wenn wenigstens einer versucht, die Nerven zu bewahren, verstanden?«

Tom schnaubte wild. Er ließ seine Wut an dem Kommandowagen neben ihm aus und schlug mit der Faust mehrmals gegen die Wand. Der Polizeipsychologe legte ihm die Hand auf die Schulter.

»Auch wenn es schwer ist, versuchen Sie ruhig und tief zu atmen und vor allem positiv zu denken. Mehr können Sie im Moment leider nicht machen«, riet er ihm.

Simon drehte sich zu dem weißhaarigen Mann um.

»Und nun zu Ihnen. Da drinnen werden zwölf Kinder und eine Erwachsene als Geiseln gehalten. Mir sind ihre Bedenken bewusst, aber herzlich egal. Ich will die Kinder da raus haben, der Rest ist Nebensache. Und jetzt helfen Sie uns lieber, einen Überblick zu bekommen, ansonsten können wir Sie gerne abführen, haben Sie das verstanden?«, fauchte Simon ihn scharf an.

Ein Polizist, mit dem Abzeichen der Spezialeinheit WEGA kam zu ihnen.

»Herr Chefinspektor, unsere ersten Informationen versprechen nichts Gutes.«

Noch immer aufgebracht winkte Halbmann zwei Polizisten zu sich.

»Passt mir auf diesen Kerl auf, ich will, dass er hier bleibt und keine Dummheiten macht! Tom, sie bleiben bei mir und versuchen, sich etwas zu beruhigen.«

»Beruhigen? Mein Kind ist ...«, fluchte Tom.

»Ja, ich weiß!«, schrie ihn Simon an, »Ich verstehe dich, ehrlich. Aber es hilft niemanden, wenn du jetzt durchdrehst. Wir müssen zuerst einmal einen Überblick bekommen, was genau unsere Möglichkeiten sind.«

Zusammen mit dem Mann der Spezialeinheit gingen sie in den Kommandowagen. Werner Ritter setzte sich schweigend in eine Ecke.

»Herr Chefinspektor, wir haben es hier mit Profis zu tun. Unsere Wärmebildkameras ...«, er drückte einige Knöpfe am Tisch vor ihnen und auf einem der Bildschirme erschien ein farbiges Bild. Zunächst erkannte Tom nur unterschiedliche Farbenspiele auf grellgrünen Hintergrund. Mehrere rote Flecken konzentrierten sich auf einen Punkt.

»… zeigen uns, dass wir es mit mindestens vier Personen zu tun haben. Wir sehen hier sehr deutlich die Kinder, die alle zusammensitzen und die Erwachsenen, die im Raum verteilt stehen.«

Er holte einen gefalteten Plan hervor und legte ihn vor Simon hin. Er zeigte den ersten Stock des Kunsthistorischen Museums, die Räume 15 und X waren eingekreist.

»Der Saal, in dem sich alle befinden, hat drei Zugänge. Die angrenzenden großen Räume sind möglicherweise verwanzt, um einen Zugriff zu erschweren. Der kleine Raum zwischen dem großen Saal und dem Fenster zur Rückseite des Museums macht einen Überraschungsangriff von außen unmöglich.

Der Saal selbst hat keine Fenster, die WC-Anlage ist nicht weit entfernt, was mit der Zeit wichtig werden kann. Die Fenster im kleinen Raum davor sind allesamt undurchsichtig. Da die Geiselnehmer das gesamte Museum haben räumen lassen, müssen wir davon ausgehen, dass sie Vorkehrungen getroffen haben, um ein Eindringen zu bemerken.«

»Dann bleiben uns nur die Überwachungskameras«, überlegte Simon.

»Leider noch nicht. Die Kameras sind außer Betrieb. Kurz nach elf Uhr ging eine Meldung bei der zuständigen Technikfirma ein, dass die Kameras ausgefallen sind. Aber bevor der Techniker kommen konnte, um sich den Fehler anzusehen, haben die Geiselnehmer zugeschlagen. Wir suchen gerade nach Möglichkeiten, uns in das System zu hacken. Im Moment können wir nichts machen, ohne die Geiseln zu gefährden.«

Der Chefinspektor fluchte etwas Unverständliches in seinen dichten Bart.

»Mithilfe der Pläne haben wir alle Zugänge zum Museum gesichert«, fuhr der Beamte fort. »Niemand kann rein oder raus, ohne, dass wir es sehen. Meine Leute … Moment, was passiert denn da?«, er deutete auf den Bildschirm.

Die roten Flecken, die die Personen erkennen ließen, verschwanden und der Raum leuchtete nur noch im gleichmäßigen Grün auf.

»Was hat das zu bedeuten, wo sind die Kinder hin?«, fragte Tom nervös.

»Das kann nur heißen …« Der Polizist vergrößerte mit ein paar Knopfdrücken das Bild.

»Was heißt das? Haben die etwa die Kinder …?« Tom lehnte sich zu dem Bildschirm vor und drängte den Polizisten zu Seite.

»Gehen Sie bitte wieder zurück, wir haben hier zu arbeiten!«, meinte der Polizist streng.

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