Joachim Koller - 24 Stunden Angst

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Als seine Tochter, zusammen mit anderen Kindern, in die Gewalt von Geiselnehmern gerät, wird das Leben von Tom Korn mit einem Schlag komplett aus der Bahn geworfen. Zusammen mit der Polizei muss er sich auf ein böses Spiel mit den Verbrechern einlassen um die Kinder nicht zu gefährden. Es scheint, als wären ihnen die Verbrecher immer eine Spur voraus…

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»Was ist mit meiner Tochter, verdammt! Ich will jetzt sofort wissen, was da vor sich geht!«, schrie Tom ihn an und kam ihm bedrohlich näher. Simon sprang auf und zog ihn zurück.

»Tom! Ich sage es nur noch einmal: Bleib ruhig!«

»Muss er hier sein?«, fragte der WEGA-Beamte, dem die Anwesenheit eines Zivilisten eindeutig zuwider war.

»Im Moment möchte ich ihn lieber hier wissen, bevor er einen Blödsinn macht«, erklärte Simon.

»Ihre Entscheidung. Die Geiselnehmer haben damit gerechnet, dass wir Wärmebildkameras einsetzen. Sie haben die Wände des äußeren Raums abgedeckt. Solche Spezialdecken sind sehr dünn und leicht zu transportieren. Das zeigt uns, dass sie mit ziemlicher Sicherheit einen Insider haben, der ihnen bei der Vorbereitung geholfen hat. Wir wissen, dass sie mit Computern ausgestattet sind. Unsere Experten versuchen, sich in ihr WLAN-Netz zu hacken.«

Toms Handy läutete. Es war Tamara. Er hob ab, kam aber nicht zum Reden.

»Ich stehe hier vor einer Absperrung und die wollen mich nicht durchlassen! Ich will sofort zu dir und wissen, wie es unserer Tochter geht!«, rief Tamara komplett aufgewühlt ins Telefon.

»Wo stehst du genau, ich hole dich, Schatz.«

Simon klopfte ihm auf die Schulter.

»Gib her, ich sage dem Kollegen Bescheid, dass er sie zu uns bringen soll.«

Es genügte ein Satz vom Chefinspektor und schon war Tamara auf dem Weg zu ihnen.

»Danke. Wohin sollen wir nachher mit den anderen Eltern gehen?«

Simon überlegte und sah sich um.

»Jakob hat leider Recht, diese Baucontainer sind am praktischsten. Wir werden einige Stühle beschaffen und eine Verbindung für das Handy legen. So können alle mithören, wenn er anruft, ganz so, wie er es sich gewünscht hat.«

Simon war deutlich anzuhören, wie sehr es ihm missfiel, nach der Pfeife dieses Entführers tanzen zu müssen. Er suchte einige Polizisten zusammen, die den Auftrag erhielten, einen der Container zu räumen und nach seinen Wünschen auszustatten.

Zwei Beamte gingen an Tom vorbei und trugen den Einkauf ins Museum. Schnell kamen sie wieder heraus. Ihr Bericht war kurz und wenig hilfreich. Sie hatten nichts Auffälliges gesehen, die Halle war menschenleer.

Tom sah, wie Tamara zu ihm gelaufen kam. Rund um sie herum huschten unzählige Polizisten in alle Richtungen, jeder schien es sehr eilig zu haben, wobei die wenigsten wussten, was genau hier vorging. Nicht einmal Simon, der die Leitung hatte, konnte sich im Moment ein klares Bild machen.

»Schatz, was ist passiert? Wo ist Sophia, wie geht es ihr?«, bombardierte sie Tom mit Fragen. Er erkannte, dass sie bis vor Kurzen noch geweint hatte. Sie war außer Atem und zitterte am ganzen Körper. Fest an sich gedrückt, versuchte er, sie zu beruhigen. Auch Tom tat es gut, ihre Nähe zu spüren.

»Komm mit. Ich weiß auch nicht viel, aber dieser Mann hier hat die Leitung.« Er zeigte auf Simon. Dieser nickte kurz, stellte sich vor und widmete sich dann wieder seinen Leuten. Tom berichtete seiner Frau, was er bislang wusste. Dabei bemühte er sich, selbst nicht in Rage zu geraten.

Währenddessen fuhren die ersten Wagen mit den Eltern der gefangenen Kinder vor. Die fassungslosen Eltern wurden zu dem Container geführt, wo inzwischen ein Wasserspender aufgebaut wurde. Neben einigen Beamten der Polizei waren nun auch einige Sanitäter eingetroffen.

Tom kannte nur wenige Eltern, die bislang Eingetroffenen waren ihm fremd. Das erste Paar war aufgeregt und gestikulierte wild mit den Polizisten vor ihnen. Nur mit viel Mühe konnten sie etwas beruhigt werden. Dahinter kam eine Frau, heulend und von einem Polizisten gestützt.

Plötzlich ließ sie ein Schuss aus dem Inneren des Museums zusammenzucken. Die bewaffneten Einheiten vor dem Museum richteten sofort ihre Waffen auf das Museum. Toms erster Gedanke galt seiner Tochter. Die eingetroffenen Eltern schrien auf. Der gerade noch wild herumgestikulierende Mann erstarrte und blickte voller Angst zum Museum.

»Was geht da drinnen vor?«, fragte Simon verärgert. Da hörte er den altmodischen piepsenden Klingelton aus dem Kommandowagen.

14:00

Simon spurtete hinein und hob ab.

»Was war los, was hat es mit diesem Schuss auf sich?«, fragte er beunruhigt. Das Handy war noch immer mit dem Lautsprecher verbunden, so konnten Tom und Tamara mithören, die neben dem Kommandowagen standen.

»Hallo Simon. Keine Sorge, es ist nichts passiert. Ich musste nur kurz klarstellen, dass ich allergisch auf zu viel Kinderlärm reagiere. Aber es ist niemanden etwas passiert, auch keinem der wertvollen Gemälde, die hier rings um uns hängen.«

Tom atmete auf. Er spürte, wie Tamara in seinem Arm noch immer zitterte und ihr wieder Tränen in die Augen traten.

»Ganz ruhig, das wird alles wieder«, flüsterte er ihr ins Ohr. Er versuchte sie zu trösten, obwohl er am liebsten selbst laut losbrüllen und in das Museum laufen wollte, um seine Tochter herauszuholen.

Jakob sprach weiter, weiterhin im freundlichen Ton: »Ich nehme an, ihr seid gerade schwer beschäftigt, alle Eltern herzuschaffen. Deshalb will ich euch nicht stören. Vergesst nur bitte nicht, ich sage es sicherheitshalber noch einmal: Keine Versuche, ins Gebäude zu kommen. Damit meine ich auch auf elektronischem Weg. Die Kameras bleiben bitte abgedreht. Bitte richte deinen Kollegen aus, die lächerlichen Versuche, in unser Netz zu kommen, sind nicht erwünscht. Die Spezialeinheit hat genau fünf Minuten Zeit alles zu beenden, ansonsten …«

Die Verbindung war wieder weg.

»Du verdammter Mistkerl!«, fluchte Simon in sein Headset und zog ein Funkgerät hervor.

»Geben sie sofort weiter, dass die Kameras nicht reaktiviert werden dürfen! Sofort! Und schicken sie mir den Gruppenführer der WEGA«, befahl er wütend.

Tom ging mit Tamara zu dem Container und ließ sie hinsetzen.

»Warum? Wieso haben die gerade unsere Tochter?«, fragte sie verweint.

»Ich weiß es nicht, aber wir werden wohl bald herausfinden, was er verlangt. Und dann können wir Sophia schnell wieder in unseren Händen halten, das verspreche ich dir«, versuchte Tom, ihr Mut zu machen.

»Glaubst du das wirklich?«

»Ja, da bin ich mir ganz sicher«, log er.

Hinter Tom tauchte die Polizistin auf, die den Auftrag hatte, die Schule zu informieren.

»Herr Korn?«

Tom drehte sich um.

»Ja, was gibt es?«

»Ich habe eine Frage. In der Liste der Schule scheint nur eine Vanessa Korn auf …«

Trotz der angespannten Situation musste Tom grinsen.

»Das ist ganz einfach erklärt. Sie heißt eigentlich Vanessa-Sophia. Unserem, etwas eigensinniges Kind, gefällt ihr Vorname nicht. Schon mit vier, fünf Jahren wollte sie lieber mit ihrem zweiten Vornamen, Sophia, angesprochen werden. Das ist über die Jahre so geblieben und inzwischen heißt sie überall nur Sophia«, erklärte er ihr. Sie notierte sich etwas neben Sophias Namen und ging wieder.

Neben ihnen kamen die nächsten Eltern. Allen stand der Schock ins Gesicht geschrieben.

Tom sah, wie Simon weitere Anweisungen gab. Unter anderem wurde ein Kabel zu dem Container verlegt und eine Tonanlage aufgebaut. So wie es Jakobs Wunsch war, konnten er hier die Eltern hören und mit ihnen sprechen. Simon schien von diesem Vorschlag alles andere als begeistert zu sein.

Auf der anderen Seite des Platzes wurde das Naturhistorische Museum ebenfalls geräumt. Dort ging es ruhiger zu, fast gemütlich kamen die Leute heraus und wurden vor die Absperrung gebracht. Als Tom sah, wie sich Simon erneut eine Zigarette anrauchte, entschuldigte er sich bei Tamara und ging zu ihm hinüber.

»Gibt es Neuigkeiten?«, fragte er ihn.

»Nein und das stört mich gerade sehr. Wir haben keine Möglichkeit, einzugreifen und sind auf Jakob angewiesen. Jeden Versuch, etwas von drinnen zu erfahren, blockt der Mistkerl ab. Die Kameras können wir nicht einschalten, ohne dass Jakob es merkt und die Techniker können auch nicht unbemerkt in das WLAN-Netz einsteigen. Zudem wissen wir noch gar nicht, was er will. Ich nehme aber stark an, es geht um Geld. Diese Klasse ist wirklich gut ausgesucht worden. Die Liste der Eltern liest sich ja wie das ´Who is Who´ der oberen Zehntausend. Ein Nationalratsabgeordneter, zwei Bankdirektoren, Geschäftsführer, Manager … Ich will nicht unhöflich klingen, aber da sticht ein Mitarbeiter beim Roten Kreuz ziemlich heraus«, stellte Simon fest.

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