Manfred Rehor - Planet der Magie

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Unter einem Vorwand werden Macay und seine Freunde auf den Planeten Bundara geschickt. Dort leben viele verschiedene intelligente Völker friedlich zusammen – und jedes von ihnen verfügt über magische Begabungen. Aber sie sind nicht freiwillig hier. Denn noch nie konnte jemand Bundara wieder verlassen. Auch für Macay gibt es keinen Weg zurück.
Unterstützt von den insektenhaften Karaquz und den friedliebenden Iyllas macht er sich auf die Suche nach einem Ausweg. Er lernt Städte, Länder und deren Bewohner kennen. Doch erst, als er auf andere Menschen trifft, erfährt er den wahren Grund für die seltsame Besiedlung dieses Planeten!
Denn Bundara birgt die Antwort auf die Frage: Was ist Magie?

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Das Geräusch kam näher. Es war ein rhythmisches Knacken, als würden Muschelschalen gegeneinander schlagen. Was auch immer die Ursache sein mochte, es war besser, ihr auf dieser fremden Welt zunächst aus dem Weg zu gehen. Die Waffen der Iyllas - Dolche und ein Kurzbogen mit fünf Pfeilen - nützten den Dreien möglicherweise nichts gegen die Unbekannten.

Der kleine Mond Bundaras stand in dieser Nacht nicht am Himmel. Nur das Licht der Sterne half ihnen, sich zu orientieren. Sie suchten sich einen Platz zwischen Bäumen und Büschen, von dem aus sie hinunter auf die Quelle sehen konnten. Sollte es sich bei den näherkommenden Wesen um Intelligenzen handeln, so würden sie vermutlich ein Feuer machen. Dann war es möglich, sie zu beobachten.

Das Knacken hörte auf. Nach mehreren Minuten atemlosen Wartens sah Macay unten tatsächlich einen Feuerschein. Schattenhafte Kreaturen entzündeten ein Lagerfeuer und bemühten sich, es mit trockenem Holz schnell größer werden zu lassen.

Die Wesen waren von länglicher Gestalt und hager. Ihre ovalen Köpfe waren groß und schienen wie in die Länge gezogen. Das Geräusch, das sie schon aus der Ferne angekündigt hatte, entstand, wenn sie sich bewegten. Je größer der Schritt, den eines der Wesen machte, desto lauter das Knacken. Doch gelegentlich bewegte sich auch eines von ihnen, ohne den verräterischen Ton zu verursachen. Vielleicht war es anstrengend für sie, lautlos zu gehen, so dass sie das Knacken normalerweise hinnahmen.

Das Feuer wuchs an und beleuchtete eine immer größere Fläche. Nun sah Macay, dass die Wesen sackartige Kleidungsstücke trugen, aus denen ihre dürren Arme herausragten. Sie waren mit Speeren bewaffnet und verfügten außerdem über lange Dolche. Die steckten in einer Art Schärpe, die sie schräg über ihren Oberkörper hängen hatten.

Acht Individuen zählte Macay. Es bewegte sich allerdings auch noch jemand außerhalb des Feuerscheins.

„Das müssen Karaquz sein“, flüsterte Rall. „Insektenwesen, die in der großen Stadt südlich von hier leben. Die Iyllas haben aber nichts davon gesagt, dass die Karaquz auch in ihrem Siedlungsgebiet unterwegs sind.“

„Sollen wir uns zu erkennen geben?“, fragte Macay ebenso leise.

„Keinesfalls. Wir beobachten weiter.“

Es schien, als warteten die Karaquz auf etwas, während sie um das Feuer saßen. Sie unterhielten sich nicht miteinander und machten auch keine Anstalten, Vorräte auszupacken und etwas zu essen. Stattdessen legten sie immer mehr Holz in das Feuer, bis es einen Durchmesser von über einem Meter hatte. Die Flammen loderten hoch in den Himmel.

Nach weiteren Minuten tat sich etwas abseits des Lichtscheins. Schattenhafte, hastige Bewegungen waren zu erkennen. Dann ein greller, kreischender Schrei.

„Ein Iylla!“, zischte Zzorg.

„Ich glaube, er ruft um Hilfe“, sagte Rall. Unruhig nahm er den Kurzbogen in die Hand und legte einen Pfeil bereit.

„Lass das!“, sagte Macay. „Es sind zu viele Karaquz dort unten. Mit denen werden wir nicht fertig.“

Sie beobachteten weiter. Noch einmal drang ein gellender Schrei zu ihnen, der in ein leises Fiepen überging.

Zwei Karaquz kamen aus der Dunkelheit. Sie zerrten einen offenbar noch jungen Iylla ins Licht des Lagerfeuers.

„Sie haben ihn gefangen genommen“, flüsterte Macay. „Führen sie Krieg gegen die Iyllas?“

Das Geschehen unten auf dem Lagerplatz an der Quelle beantwortete seine Frage auf furchtbare Weise. Einer der Karaquz zog seinen Dolch aus der Schärpe und führte mit einer schnellen Bewegung einen Schnitt unterhalb des Kopfes seines Gefangenen durch. Der junge Iylla zappelte kurz, dann war er tot. Blut floss pulsierend aus der Halswunde.

Doch der Mörder war damit nicht zufrieden. Er stach sein Messer noch an mehreren Stellen zwischen die festen Bänder an Bauch und Rücken, wobei er den Körper auf dem Boden hin und her wälzte. Die Blutlache wurde schnell größer. Der Dolch war nicht scharf genug, um die Panzerbänder des Iyllas zu zerschneiden. Macay sah, wie das Messer mehrmals an ihnen abglitt. Die Natur hatten die kleinen Wesen fast perfekt geschützt. Aber eben nur fast.

Macay musste Rall festhalten, um zu verhindern, dass der Katzer den Mörder mit einem Pfeil bedachte.

Zwei der Karaquz packten den toten Iylla und warfen ihn auf das Lagerfeuer. Während die Flammen zischend über dem bluttriefenden Körper zusammenschlugen, saßen die zehn Wesen im Kreis und beobachteten ihr Opfer in den Flammen. Dabei redeten sie miteinander. Ihre Stimmen waren unerwartet tief und knarrend. Die Szene sah aus, als würde eine Gruppe von Jägern fröhlich beisammensitzen und sich über die Erlebnisse des Tages unterhalten.

Macay, Rall und Zzorg blieben bewegungslos in ihrem Versteck oberhalb des Lagerplatzes. Allerdings schloss Macay irgendwann die Augen, um nicht mehr den toten Iylla sehen zu müssen, der im Feuer verbrannte. Schon der Geruch des anbrennenden Fleisches genügte, um ihn vor Ekel würgen zu lassen.

Nach einer Stunde schreckte ihn ein lautes Knallen auf, das aus Richtung des Lagerplatzes kam. Es wiederholte sich mehrere Male. Nun sah Macay wieder hin. Das Lagerfeuer war heruntergebrannt, aber sicherlich immer noch sehr heiß. Zunächst konnte er nicht erkennen, was vor sich ging. Ein Karaquz stocherte mit seinem Speer zwischen der Glut und dem geschwärzten Körper des Iyllas herum.

Rall beugte sich zu Macay und flüsterte ihm ins Ohr: „Das Knallen kam von den gepanzerten Bändern am Körper des Iyllas. Sie sind von der Hitze geplatzt. Der Karaquz prüft mit dem Speer, ob ihr Opfer bereits gar ist. Ich nehme an, sie werden ihn gleich essen.“

Vor Entsetzen schüttelt sich Macay, denn Rall hatte Recht. Mit Hilfe ihrer Speere zogen die Karaquz den Iylla aus dem Feuer heraus. Dann machten sie sich mit ihren Dolchen an ihm zu schaffen. Sie schnitten Stücke aus dem Fleisch, streuten etwas darüber und begannen zu essen.

„Menschenfresser!“, keuchte Macay.

„Weder die Karaquz noch die Iyllas sind Menschen“, flüsterte Rall. „Sieh nicht hin, wenn dir dabei übel wird.“

„Die Iyllas haben uns zur Stadt der Karaquz geschickt - aber das sind offenkundig ihre schlimmsten Feinden“, sagte Zzorg. „Vielleicht sollten wir die Stadt umgehen.“

„Wir wissen nicht, was es sonst noch im Süden gibt“, wandte Macay ein. „Irgendwo müssen wir Hilfe und weitere Informationen herbekommen. Sonst finden wir uns nie auf dieser Welt zurecht. Eine Stadt, von welcher Rasse auch immer bewohnt, bietet da mehr Möglichkeiten als ein Dorf.“

„Warten wir es ab. Schleich ein paar Schritte nach hinten, Macay, und lege dich hin. Zzorg und ich beobachten weiter.“

Als Macay erwachte, schien die Sonne durch das Laub auf sein Gesicht. Sie stand schon ziemlich hoch am Himmel. Er streckte sich und richtete sich auf. Zzorg saß neben ihm und reichte ihm wortlos einen Becher mit Wasser und ein wenig von der Nahrung der Iyllas. Der zähe Brei war portionsweise in große, grüne Blätter eingewickelt. Er schmeckte immer noch so frisch wie im Dorf.

„Danke“, sagte Macay. „Wo ist Rall?“

„Unten beim Lager der Karaquz.“

Da erst fiel Macay wieder ein, was er in der Nacht gesehen hatte. Ihm wurde übel, er legte das Essen beiseite und trank gierig den Becher leer. „Was macht er dort?“, fragte er dann.

„Sich die Spuren ansehen. Die Karaquz sind kurz nach Sonnenaufgang Richtung Südwesten verschwunden.“

„Warum habt ihr mich nicht geweckt?“

„Wir wollen mit dem Weitergehen warten, bis genügend Abstand zwischen uns und der Jagdgruppe ist.“

„Gehen wir weiter nach Süden?“

„Wir beide sind dafür, zumindest bis in die Nähe der Karaquz-Stadt zu gehen. Vielleicht finden wir dort Hinweise, die uns weiterhelfen. Rall und ich können vermutlich die Stadt betreten, ohne gefährdet zu sein. Man erkennt uns nicht als Menschen. Du musst natürlich an einem sicheren Ort außerhalb warten. Aber das entscheiden wir, wenn wir dort sind.“

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