Sylvia Giesecke - Das Blut der Kinder

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Während die meisten anderen Männer seines Alters bereits ihren wohlverdienten Ruhestand genießen dürfen, muss sich Chef Inspektor Barnaby Fuller mit der wohl größten Herausforderung seiner gesamten Polizeikarriere auseinandersetzen. In Counterfoil Grove, einer beschaulichen (fiktiven) Kleinstadt im Herzen von England, treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen. Dieses Monster entführt kleine Kinder, schneidet ihnen die Kehlen durch, um sie dann bis auf den letzten Tropfen ausbluten zu lassen. Bei seiner Jagd durch die Stadt wird er mit diversen anderen Straftaten und den skurrilsten Persönlichkeiten konfrontiert, doch vom eigentlichen Täter fehlt jegliche Spur.
Zur gleichen Zeit wird der sechzehnjährige Tyler aus New York dazu genötigt, ein Jahr bei der verhassten Großmutter in England zu verbringen. Bei seinen Erkundungen von Stadt und Bewohnern wird er unfreiwillig in den Fall hineingezogen.

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Die diensthabenden Kollegen hatten den Fundort weiträumig abgesperrt und die Anzahl der Schaulustigen hielt sich aufgrund der frühen Tageszeit in Grenzen.

Direkt neben der Absperrung erwartete ihn bereits eine alte Bekannte, „Guten Morgen, Barnaby. Offensichtlich wurde die Leiche, der kleinen Selma Woods heute Morgen gefunden. Was können sie mir zum Stand der Ermittlungen sagen? Deutet irgendetwas auf einen möglichen Täter hin?“

„Guten Morgen, Allegra. Du siehst doch, dass ich gerade erst angekommen bin. Du solltest mir schon die Möglichkeit geben, mich erst einmal selbst zu informieren, bevor du über mich herfällst.“

Die junge Frau hob die Hand zum militärischen Gruß, „Okay, Chef, stehe hier und warte geduldig.“

Er mochte Allegra Hunt trotz ihrer ausgeflippten Art. Sie war die mit Abstand fähigste Reporterin bei den C.G. News, der beliebtesten Tageszeitung von Counterfoil Grove und Umgebung. Barnaby kannte sie bereits seit vielen Jahren. Er konnte sich noch gut daran erinnern, wie sie einmal auf ihrem Dreirad, mit wehenden blonden Zöpfen, die River Road heruntergeschossen kam und glücklicherweise nur, vollkommen zerkratzt, in einer Hecke landete. Ständig hatte sie irgendwelche Dummheiten im Kopf und hielt ihn und seine Kollegen mächtig auf Trab. Wenn sie nicht gerade irgendwo hochkletterte, wo sie dann nicht mehr herunterkam, ging sie auf Wanderschaft, um einen Schatz, einen verwunschenen Prinzen oder das Ende des Regenbogens zu suchen. Einmal fanden sie Allegra erst nach zwei Tagen. Sie hockte mit gebrochenem Knöchel in einem Brunnenschacht bei der alten Ruine.

Wahrscheinlich lag es am frühen Tod der Mutter, dass sie als Kind immer wieder aus der Reihe tanzte. Die gebürtige Schwedin Svenja Hunt starb an einem Hirntumor, als Allegra gerade mal drei Jahre alt war. Ihr Mann Dexter verfiel in eine tiefe Depression und fühlte sich mit der Erziehung seiner kleinen Tochter, zunächst vollkommen überfordert. Es dauerte fast ein ganzes Jahr, bis er sich endlich wieder gefangen hatte. Doch von da an kümmerte er sich voller Hingabe um das Wohl seines Kindes. Als Allegra dann, zwecks Studiums, nach London ging, war sein Drang sie zu beschützen noch immer so groß, dass er sie begleitete. Als sie ein paar Jahre später in ihre Heimatstadt zurückkehrte, blieb Dexter in London, wo er am Ende auch starb. Woran wusste Barnaby nicht, Allegra hatte es ihm nie erzählt.

Constable Wilson, klein, dick, mit schwarzem Oberlippenbart, war der größte Speichellecker vor dem Herrn. Seine Lieblingsbeschäftigung bestand darin, seinen Vorgesetzten so tief in den Hintern zu kriechen, dass nur noch die Spitzen seiner Schuhe rausguckten. „Morgen, Chef. Sie wurde, um kurz vor halb sieben, von einer Zeitungsfrau entdeckt. Ich war der Erste am Tatort und habe sofort alles Nötige in die Wege geleitet. Die Gerichtsmedizinerin ist gleich mit der ersten Untersuchung fertig. Die Spurensuche hat bis jetzt noch nichts ergeben.“

„Danke, Constable Wilson.“

Sie sah aus wie ein kleiner schlafender Engel, mit ihren frisch gekämmten Haaren, einem sauberen Kleidchen und den, zum Gebet, gefalteten Händen. Ein Bild der Ruhe und des Friedens, wäre da nicht diese klaffende Wunde an ihrem Hals.

„Bei dem Opfer handelt es sich eindeutig um die kleine Woods. Eine Identifizierung durch die Mutter ist nicht notwendig, ich kenne das Opfer persönlich.“

„Danke, Wilson, die meisten von uns kennen Selma Woods.“

„Soll ich ihnen einen Kaffee besorgen, während sie auf Miss Bonham warten, Chef?“

„Danke, Wilson, ich trinke keinen Kaffee.“

„Dann vielleicht einen Tee?“

„Nein danke, ich möchte nichts.“

Mercedes Bonham, eine schokoladenbraune Schönheit mittleren Alters, arbeitete bereits seit über zehn Jahren, als Leiterin der Pathologie im Mercy Hospital und war gleichzeitig auch die Gerichtsmedizinerin von Counterfoil Grove. Da in dieser beschaulichen Kleinstadt eher nicht so viele Menschen eines unnatürlichen Todes starben, hatte sie in ihrem Zweitjob glücklicherweise sonst nur wenig zu tun.

„Guten Morgen, Chef Inspektor“, sie zog sich die Handschuhe aus und gab Barnaby die Hand.

„Guten Morgen, Miss Bonham. Wie sieht es aus?“

Mercedes Bonham streifte sich die Kapuze ab, schüttelte ihre schulterlangen, dunkelbraunen Rastalocken und schaute besorgt zu der Parkbank, neben den drei Obelisken. „Es ist genau wie beim letzten Mal, keine offensichtlichen Spuren. Das Opfer ist picobello sauber, wurde höchstwahrscheinlich nicht sexuell missbraucht und ist grob geschätzt, seit ungefähr fünfzehn Stunden tot. Genaueres kann ich erst nach der Autopsie sagen. Ich werde ihnen meinen Bericht so schnell wie möglich zukommen lassen.“

„Danke, Miss Bonham, das würde ich sehr zu schätzen wissen. Constable Wilson, haben sie dafür gesorgt, dass die Mutter informiert wird?“

„Ähh, … ich dachte …“

„Schicken sie umgehend einen Sergeant zur Oaksfarm, oder wollen sie das Selmas Mutter von der Presse aufgeklärt wird?“

„Aber ich könnte doch …“

„Sie können dafür sorgen, dass sich alle Mitarbeiter um fünfzehn Uhr im Besprechungsraum einfinden, und dass mir bis dahin alle, bereits vorhandenen, Ermittlungsergebnisse vorliegen. Danke, Constable Wilson, das wär`s fürs Erste.“

Solche Menschen machten ihn krank. Er fragte sich immer wieder, wie Wilson es geschafft hatte, sich durch die nicht ganz einfache Ausbildung zu winden, all die Prüfungen zu bestehen, um am Ende dann tatsächlich, ein relativ guter Polizist zu werden. Er war dumm, ignorant und besaß keinerlei Taktgefühl. Bei jedem seiner Schritte tropfte der Schleim und hinterließ eine breite, glitschige Spur. Jeder, der sich in seiner Nähe aufhielt, lief Gefahr auszurutschen und sich sämtliche Knochen zu brechen.

Allegras Outfit entsprach heute so gar nicht Barnabys Geschmack, aber das tat es ja eigentlich nie. Wie immer trug sie mehrere Shirts, Blusen und Tops übereinander, weshalb er ihr auch insgeheim den Namen Zwiebelchen verpasst hatte. Die grellen Farben und die verwirrenden Muster waren jedes Mal die reinste Folter für seine armen alten Augen.

Über den knielangen, rot-schwarz gestreiften Leggings, trug sie einen kurzen Jeansrock. Dazu Wollsocken und derbe Schnürstiefel. Ihre kurzen strohblonden Haare, die sie gerne mit Farbe, falschen Zöpfen, Bändern oder kitschigen Haarspangen dekorierte, hatte sie heute unter einer Wollmütze mit Teddybärmotiv versteckt. Kein normaler Mensch würde mitten im Sommer eine Wollmütze tragen, aber Allegra war eben kein normaler Mensch. Grüne Augen, Stupsnase, Schmollmund und eine perfekte Figur. Sie hätte durchaus als Modell arbeiten können. Doch für Allegra kam immer nur eins infrage, sie wollte um jeden Preis Journalistin werden. Eine gute Wahl, denn sie war nicht nur klug und geschickt im Umgang mit Menschen. Mit ihrer direkten Art, Ausdauer und Beharrlichkeit, verschaffte sie sich oftmals Informationen, um die sie ihre Kollegen nur beneiden konnten.

Die Anzahl der Schaulustigen hatte sich inzwischen mehr als verdoppelt.

„Lass uns ein paar Schritte zusammen gehen, Allegra.“

„Schießen sie los, Barnaby, ich bin ganz Ohr.“

Auf so banale Hilfsmittel wie Diktiergerät oder Schreibblock verzichtete sie grundsätzlich. Ihr Gedächtnis funktionierte besser, als jeder Computer.

„Die kleine Selma ist schätzungsweise, seit ungefähr fünfzehn Stunden tot. Wie bei den anderen beiden Opfern hat auch hier, höchstwahrscheinlich, kein sexueller Missbrauch stattgefunden. Das Opfer wurde gewaschen und gekämmt. Der Fundort ist sauber, es gibt wieder keinerlei Hinweise auf einen möglichen Täter.“

„Und?“

„Nichts und. Wir müssen erst den endgültigen Bericht der Gerichtsmediziner abwarten und sehen, ob die Spurensuche noch etwas ergeben hat.“

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