Sylvia Giesecke - Das Blut der Kinder

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Während die meisten anderen Männer seines Alters bereits ihren wohlverdienten Ruhestand genießen dürfen, muss sich Chef Inspektor Barnaby Fuller mit der wohl größten Herausforderung seiner gesamten Polizeikarriere auseinandersetzen. In Counterfoil Grove, einer beschaulichen (fiktiven) Kleinstadt im Herzen von England, treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen. Dieses Monster entführt kleine Kinder, schneidet ihnen die Kehlen durch, um sie dann bis auf den letzten Tropfen ausbluten zu lassen. Bei seiner Jagd durch die Stadt wird er mit diversen anderen Straftaten und den skurrilsten Persönlichkeiten konfrontiert, doch vom eigentlichen Täter fehlt jegliche Spur.
Zur gleichen Zeit wird der sechzehnjährige Tyler aus New York dazu genötigt, ein Jahr bei der verhassten Großmutter in England zu verbringen. Bei seinen Erkundungen von Stadt und Bewohnern wird er unfreiwillig in den Fall hineingezogen.

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Das Schrillen der Türglocke ließ ihn aufschrecken. Er schaute zur Uhr, es war genau neunzehn Uhr achtundvierzig. Er fühlte sich ein wenig verknittert und schlurfte schwerfällig zur Tür.

Strohhut, Sonnenbrille, buntes Hemd, Reisetasche, Krückstock und ein breites Grinsen im Gesicht.

„Woodrow, altes Haus, wie schön dich zu sehen. Komm doch rein.“

Nach einer innigen Umarmung schnappte Barnaby sich die Reisetasche und trug sie rüber ins Gästezimmer. Er wusste, dass Woodrow sich nach einer längeren Autofahrt gerne frisch machte.

„Hast du Hunger?“

„Nein, vielen Dank. Ich habe vor einer knappen Stunde, in einem kleinen Landgasthof, ganz hervorragend zu Abend gegessen. Aber zu einem Gläschen von deinem wunderbaren alten englischen Malt, sage ich sicher nicht Nein.“

„Sollst du haben. Mach dich ganz in Ruhe fertig, ich warte in der Bibliothek auf dich.“

Woodrow Kennsington hatte schütteres graues Haar, stahlblaue Augen und eine sehr ausgeprägte Hakennase. Er war groß, hager und ging leicht gekrümmt. Vor ungefähr zehn Jahren hatte ihm ein flüchtender Vergewaltiger zwei Kugeln ins Becken gejagt. Jener Vorfall machte dann diesen Stock zu seinem ständigen, unverzichtbaren Begleiter.

„Cheers, mein Freund, ich freue mich, dass du da bist. Ich hoffe, du hast ein bisschen Zeit

mitgebracht.“

„Ich habe alle Zeit der Welt, es sei denn, mein Schöpfer hat andere Pläne. Wie wäre es mit einer entspannenden Partie Schach?“

„Gute Idee“, Barnaby zog den kleinen Tisch, mit dem eingearbeiteten Schachbrett, näher heran. „Was hältst du von der Partie des letzten Jahrhunderts, Robert James Fischer gegen Donald Byrne, New York, neunzehn sechsundfünfzig?“

„Ich habe eine bessere Idee. Wie wäre es mit dem größten Meisterwerk, das je auf dem Schachbrett geschaffen wurde?“

„Warte, warte, warte, … sag nichts. Bogoljubow gegen Aljechin, Hastings, neunzehn zweiundzwanzig. Einverstanden, … fang an.“

Heute verzichteten die beiden Freunde auf die übliche Interpretation der einzelnen Schachzüge, stattdessen erzählte Barnaby dem ehemaligen Chef Inspektor von Scotland Yard jede Einzelheit über seinen schlimmsten, nicht enden wollenden, Albtraum.

„Hat die Gegenüberstellung mit diesem Jungen Ricky denn irgendetwas ergeben?“

„Nicht wirklich. Der schwarze Mann ist nach seiner Aussage, von mittlerer Statur und Größe. Demnach käme fast jeder zweite Kerl in dieser Stadt infrage. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, Woodrow, meine letzte Hoffnung ist das Profil aus London.“

„Kann ich mal kurz telefonieren?“

„Natürlich, du weißt doch, dass du dich hier wie zu Hause fühlen kannst und sollst.“

„Hier Kennsington, verbinden sie mich bitte mit Inspektor Kershaw … Hallo Kurt, hier ist Woodrow. Wer kümmert sich um das angeforderte Profil für den Kindermörder in Counterfoil Grove? Aha, … aha, … ist der jetzt da, … kann ich mal mit ihm sprechen?“

Barnaby schenkte die Gläser nach, während Woodrow auf die gewünschte Verbindung wartete. „Hallo Ethan, hier ist Woodrow Kennsington … Danke, … ja mir geht es gut. Wie ich gehört habe, sind sie für das Profil des Kindermörders in Counterfoil Grove zuständig. Wie weit sind sie damit? Hmm, … ja sicher, … verstehe. Hören sie zu, Ethan, ich verstehe, dass sie viel zu tun haben und eigentlich vollkommen überfordert sind, schließlich sind sie ja auch der Beste von allen. Aber sie müssen mir einen persönlichen Gefallen tun ... Ja, … ganz genau. Das wäre wirklich supernett von ihnen, … ja, ich bin persönlich vor Ort. Danke, Ethan, sie haben was gut bei mir. Auf Wiederhören und einen lieben Gruß an die Frau Gemahlin.“

Zufrieden legte Woodrow den Hörer auf, „Er wird sich umgehend darum kümmern, morgen wissen wir vielleicht schon mehr. Hast du die Unterlagen hier oder im Büro?“

„Im Büro.“ „Gut, dann schlage ich vor, dass wir jetzt zu Bett gehen und ich dich dann morgen früh ins Büro begleite. Du siehst so aus, als könntest du eine ordentliche Mütze voll Schlaf gebrauchen.“

Barnaby hatte in der Tat große Probleme, seine müden Augen offen zu halten, deshalb nahm er Woodrows Vorschlag dankbar an. „Wenn du irgendetwas brauchst, du weißt ja, wo alles steht. Ich bin dann mal weg, … gute Nacht, mein Lieber.“

Eine grausame Begegnung der dritten Art

Als Tyler aus dem Badezimmer kam, hörte er in der Küche Geschirr klappern. Nach der gestrigen Aktion wäre es ihm lieber gewesen, ihr heute Morgen nicht zu begegnen. Obwohl er gestern Abend noch lange wach gelegen hatte, um über ihre Worte nachzudenken, war er noch zu keiner endgültigen Entscheidung gekommen.

„Guten Morgen, Tyler, magst du vielleicht ein paar Eier mit Speck?“

Der herrliche Duft ließ ihm gar keine andere Wahl, „Ja, gerne.“

„Tee oder lieber Orangensaft?“

„Orangensaft.“

Sie stellte ihm den Saft hin und lächelte, „Hast du etwas dagegen, wenn ich mich zu dir setze?“

„Nein, … nein, hab ich nicht.“

Ruth rührte ihren Tee um, „Und, … für welches Transportmittel hast du dich entschieden?“

Diese Eier schmeckten einfach fantastisch. „Ich denke, ich werde heute den Bus nehmen und mir den Weg erst mal anschauen. Vielleicht fahre ich dann ab Morgen mit dem Fahrrad.“

„Bis hoch zur Schule ist es ein ganzes Stück Weg. Ich schätze, dass du mit dem Fahrrad ungefähr eine halbe bis Dreiviertelstunde unterwegs sein wirst.“

Ruth schaute zur Uhr, stand auf und holte eine runde, blaue Dose aus dem Kühlschrank, „Du musst dich beeilen, Tyler, der Bus kommt in cirka fünf Minuten. Ich habe dir ein paar Brote geschmiert, falls du zwischendurch Hunger bekommst.“

Tyler stopfte sich das letzte Stück Speck in den Mund, schnappte sich die Brotbox, rannte rüber ins Gästezimmer, um seine Tasche zu holen und verließ eilig das Haus. Gerade als er die Haustür hinter sich zuziehen wollte, fiel ihm etwas ein. Er ging noch einmal zurück in die Küche, wo seine Großmutter bereits mit Aufräumen beschäftigt war. Nach kurzem Zögern nahm er all seinen Mut zusammen, „Bis später, Ruth, … und vielen Dank.“

Sie war so dermaßen baff, dass sie nicht in der Lage war zu reagieren, aber als die Haustür ins Schloss fiel, überkam sie ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Tyler hatte doch tatsächlich ein paar Worte mit ihr gesprochen und nicht nur das, er konnte sich sogar dazu überwinden, sich zu bedanken und zu verabschieden. Der erste und schwierigste Schritt war getan, jetzt konnte es doch eigentlich nur noch besser werden.

Bereits nach den ersten fünf Minuten war sich Tyler absolut darüber im Klaren, dass der Bus als dauerhaftes Transportmittel keinesfalls infrage kam, da er offensichtlich überwiegend von Schülern der unteren Klassen genutzt wurde. Für ihn als gewohnheitsmäßigen Morgenmuffel taten sich hier wahre Abgründe auf. So viel Lärm und Hektik konnten für einen gelungenen Start in den Tag, nicht gerade förderlich sein. Besonders heute, wo er das außerordentliche Vergnügen hatte, der Neue zu sein. Der, den sie alle anstarren und hinter dessen Rücken sie vermutlich tagelang tuscheln und flüstern würden. Dieser Gedanke bereitete ihm einige Bauchschmerzen, deshalb versuchte er sich abzulenken, indem er sich auf die Umgebung konzentrierte.

Das Erste, was ihm in Counterfoil Grove in die Augen stach, war das ungewöhnliche Gebäude eines Bestattungsunternehmens. Noch nie zuvor hatte er ein Haus in Form eines Sarges gesehen. Er war sich nicht sicher, ob man diese Idee als originell oder doch eher als geschmacklos bezeichnen sollte. Auch die anderen Gebäude entlang der Hauptstraße entsprachen nicht dem Bild einer typischen englischen Kleinstadt.

Vor zwei Jahren war er mit seinen Eltern mal in New Orleans. Dort gab es so ein französisches Viertel mit schmiedeeisernen, verschnörkelten Balkonen und genau dahin fühlte er sich in diesem Moment zurück versetzt. Bei so viel amerikanischem Flair fand er es auch nicht weiter verwunderlich, dass die hier sogar eine Bibliothek hatten, die dem Kapitol in Washington verflucht ähnlich sah.

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