Sylvia Giesecke - Das Blut der Kinder

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Während die meisten anderen Männer seines Alters bereits ihren wohlverdienten Ruhestand genießen dürfen, muss sich Chef Inspektor Barnaby Fuller mit der wohl größten Herausforderung seiner gesamten Polizeikarriere auseinandersetzen. In Counterfoil Grove, einer beschaulichen (fiktiven) Kleinstadt im Herzen von England, treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen. Dieses Monster entführt kleine Kinder, schneidet ihnen die Kehlen durch, um sie dann bis auf den letzten Tropfen ausbluten zu lassen. Bei seiner Jagd durch die Stadt wird er mit diversen anderen Straftaten und den skurrilsten Persönlichkeiten konfrontiert, doch vom eigentlichen Täter fehlt jegliche Spur.
Zur gleichen Zeit wird der sechzehnjährige Tyler aus New York dazu genötigt, ein Jahr bei der verhassten Großmutter in England zu verbringen. Bei seinen Erkundungen von Stadt und Bewohnern wird er unfreiwillig in den Fall hineingezogen.

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Ricky hüpfte wie ein Verrückter im Kreis herum, „Ja, ja, ja, … neues Zimmer, neues Zimmer, Ricky kriegt ein neues Zimmer.“ Plötzlich hielt er inne, „Ricky kriegt doch ein neues Zimmer, … oder Carl?“

„Ja kriegst du, aber erst nächste Woche. Heute haben die Geschäfte zu und außerdem müssen wir erst mal aufräumen und sauber machen, bevor wir dir Möbel kaufen können.“

Ricky quiekte vor Vergnügen und hüpfte weiter, „Neues Zimmer, neues Zimmer …“

Ruth war zwar so weit zufrieden mit der Reaktion der beiden Brüder, blieb aber dennoch skeptisch. Schließlich kannte sie Carl und Pete ziemlich gut und befürchtete, dass sich deren unbändige Faulheit, dem momentan so guten Willen, rücksichtslos in den Weg stellen könnte. „Aber nicht nur reden, sondern auch machen. Ich komme nächste Woche wieder vorbei, um mir den Fortschritt persönlich anzuschauen. Also enttäuscht mich nicht, Jungs, und was noch viel wichtiger ist, bitte enttäuscht euren kleinen Bruder nicht. Kann ich mich auf euch verlassen?“

„Wir kümmern uns um alles, … versprochen, Miss Ruth.“

Sie stieg in ihren Mini, „Dann bis nächste Woche. Ach ja, ehe ich es vergesse, ich schicke euch auch noch einen Installateur, der eure sanitären Anlagen wieder in Ordnung bringt. Also lasst den guten Mann ins Haus, damit er seine Arbeit verrichten kann.“

„Geht klar, … und danke, Miss Ruth.“

Den ganzen Nachmittag über hatte sich Ruth um die liegen gebliebene Post gekümmert. Der Blick zur Uhr verriet ihr, dass es bereits kurz nach acht war. Sie ging in die Küche, schenkte sich ein Gläschen trockenen Merlot ein, setzte sich raus auf die Veranda und genoss die abendliche Ruhe. Schritte in der Küche kündigten sein Kommen an. „Ruth.“

Für einen kurzen Augenblick flammte ein winziges Fünkchen Hoffnung in ihr auf, „Ja, Tyler.“

„Wo ist denn diese Schule?“

„In der Bakerstreet. Aber wenn du möchtest, dann fahre ich dich morgen gerne hin.“

„Das wird nicht nötig sein, ich bin schließlich kein Kleinkind mehr. Es reicht vollkommen aus, wenn du mir sagst, wo ich lang muss.“

„Okay, … du musst nach Counterfoil Groove, bleibst zunächst auf der Hauptstraße und fährst dann am vierten Kreisel rechts in die Bakerstreet.“

„Gut. Gibst du mir dann gleich deine Autoschlüssel.“

Ruth schaute ihren Enkel vollkommen entgeistert an, „Wie bitte, ... selbstverständlich nicht.“

„Und wie soll ich dann bitteschön, in diese dämliche Kleinstadtschule kommen?“

„So wie all die anderen Kids auch zur Schule kommen, du kannst dir mein Fahrrad aus dem Schuppen holen oder mit dem Bus fahren. Die Haltestelle ist quasi direkt vor der Tür.“

„Ich fahre doch nicht mit dem Bus oder mit dem Fahrrad. Das kommt überhaupt nicht infrage.“

„Soll mir auch recht sein, dann gehst du eben zu Fuß. Mein Auto bekommst du auf jeden Fall nicht. Nicht heute, nicht morgen und auch nicht in einem halben Jahr.“

Tyler schlug wütend mit der Faust gegen die Wand, „Du hasst mich. Ich weiß genau, dass du mich abgrundtief hasst. Warum hast du es überhaupt zugelassen, dass sie mich hier herschicken, wenn du mich gar nicht haben willst? Hättest du nicht zugestimmt, dann wäre ich jetzt noch zu Hause in New York und müsste deinen Anblick nicht ertragen.“

Jetzt platze Ruth endgültig der Kragen, „Wenn du dich hier weiterhin so unmöglich aufführst, dann könnte es tatsächlich passieren, dass ich meinen Entschluss dich bei mir aufzunehmen doch noch bereuen werde. Nur zu deiner Information, dein werter Herr Vater hatte auch noch eine andere Alternative in petto, nämlich ein Internat für Schwererziehbare in Südfrankreich. Dort hätte er dich eigentlich sogar viel lieber gesehen, als hier bei mir. Als deine Mutter mich gefragt hat, habe ich ohne zu zögern zugestimmt, und ob du es nun glaubst oder nicht, ich habe mich riesig auf dich gefreut. Es wird dir sicherlich nicht entgangen sein, dass ich schon mehrfach versucht habe, einen Schritt auf dich zuzugehen und eine Unterhaltung anzufangen. Erfahrungsgemäß bietet so ein Gespräch nämlich gute Möglichkeiten, sein Gegenüber besser kennenzulernen. Doch du schnüffelst gleich am ersten Tag in meinen Sachen rum, bist stur wie ein Maulesel, rotzfrech und zerfließt den lieben langen Tag in Selbstmitleid. Wenn du das jetzt ein Jahr lang so durchziehen willst, bitteschön, … ich kann mich durchaus darauf einstellen. Es ist nur fraglich, für wen dieses Jahr dann letztendlich härter sein wird, für dich oder für mich. Wenn du mit mir reden möchtest, ich bin jederzeit dazu bereit und würde mich sogar sehr darüber freuen. Wenn nicht, erwarte ich dennoch einen angemessenen Respekt und einen gewissen Anstand mir gegenüber. Denk einfach mal drüber nach. Und jetzt lass mich bitte allein, ich möchte den Abend noch ein bisschen genießen.“

Offensichtlich schockiert über die heftigen Worte seiner Großmutter, verließ Tyler ohne ein weiteres Wort zu verlieren mit hängendem Kopf die Veranda. Ruth bekam ein schlechtes Gewissen. Hatte sie ihn vielleicht doch ein bisschen zu hart angefasst? Auf der anderen Seite konnte sie sich Tylers Frechheiten unmöglich bieten lassen. Bei allem Verständnis für seine schwierige Situation hatte sie dennoch nicht die geringste Lust, ein ganzes Jahr lang als Fußabtreter zu fungieren. Sie konnte nur hoffen, dass ihre Worte wenigstens teilweise fruchteten und ihn ein wenig zum Nachdenken anregen würden.

Endlich kommt Verstärkung

Die ganze Nacht und den halben Sonntag hatte Barnaby über den Akten gebrütet und war dabei doch keinen Schritt weiter gekommen. Gegen sechzehn Uhr verließ er das Polizeipräsidium, kaufte sich noch zwei Zeitungen, um anschließend direkt nach Hause zu fahren.

Obwohl er eigentlich keinen Hunger hatte, zwang er sich zu ein paar Eiern mit Speck. Danach genehmigte er sich eine Zwanzig minütige Dusche und legte sich ins Bett. Er starrte an die Decke. Diese brennenden Gefühle von Hilflosigkeit und Wut, die die ganze Zeit über durch seine Eingeweide krochen, ließen ihn einfach nicht zur Ruhe kommen.

Exakt siebzehn Minuten später, zog er sich wieder an und ging runter in die Bibliothek. Er brauchte jetzt unbedingt etwas zum Entspannen, öffnete seinen Plattenschrank und überlegte. Louis Armstrong? Nein, der gute alte Satchmo war jetzt wohl eher nicht so das Richtige. Barnaby entschied sich für Smetana. Bei seiner Moldau konnte er erfahrungsgemäß gut entspannen.

Er schenkte sich ein Schlückchen Whisky ein, schnappte sich die Zeitungen und machte es sich auf seiner Ledercouch bequem. Interessiert las er die Titelseite der C.G. News. Allegra hatte einen Aufruf gestartet. Sie bat die Bevölkerung von Counterfoil Grove, um mehr Aufmerksamkeit und um ihre dringend benötigte Mithilfe. Die Anwohner sollten ihre Umgebung noch besser beobachten und besonders ein Auge auf die Kinder haben, auch wenn es nicht die eigenen waren. Alles Ungewöhnliche, auch wenn es noch so banal erschien, sollte umgehend der Polizei oder der Redaktion mitgeteilt werden.

Dann folgte ein Interview mit so einem Möchtegernexperten, der den Leuten Tipps gab, worauf sie unbedingt achten und wie sie sich dann gegebenenfalls verhalten sollten.

Barnaby schüttelte mit dem Kopf, wo hatte sie den denn bloß ausgegraben? Das hätte ja sogar er noch besser hingekriegt. Er wusste schon, warum er nicht auf diese abgedrehten Psychologen stand. Die meisten von denen brauchten doch selber einen Psychiater.

Der einzige dieser außergewöhnlichen Spezies, der jemals in Counterfoil Grove praktizierte, hatte sich vor vier Jahren auf seinem Dachboden erhängt. Der Ärmste hatte offensichtlich keinen kompetenten Kollegen gefunden, der in der Lage gewesen wäre, ihn vom Suizid abzuhalten.

Im Innenteil informierte Allegra die Leser, über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Barnaby stellte erleichtert fest, dass sie Wort gehalten und keine polizeiinternen Details veröffentlicht hatte. Er legte die Zeitung beiseite, schloss die Augen, und während er darüber nachdachte, ob und wie man diesem Schweinehund eventuell eine Falle stellen könnte, schlief er ein.

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