Sylvia Giesecke - Das Blut der Kinder

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Während die meisten anderen Männer seines Alters bereits ihren wohlverdienten Ruhestand genießen dürfen, muss sich Chef Inspektor Barnaby Fuller mit der wohl größten Herausforderung seiner gesamten Polizeikarriere auseinandersetzen. In Counterfoil Grove, einer beschaulichen (fiktiven) Kleinstadt im Herzen von England, treibt ein brutaler Mörder sein Unwesen. Dieses Monster entführt kleine Kinder, schneidet ihnen die Kehlen durch, um sie dann bis auf den letzten Tropfen ausbluten zu lassen. Bei seiner Jagd durch die Stadt wird er mit diversen anderen Straftaten und den skurrilsten Persönlichkeiten konfrontiert, doch vom eigentlichen Täter fehlt jegliche Spur.
Zur gleichen Zeit wird der sechzehnjährige Tyler aus New York dazu genötigt, ein Jahr bei der verhassten Großmutter in England zu verbringen. Bei seinen Erkundungen von Stadt und Bewohnern wird er unfreiwillig in den Fall hineingezogen.

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Barnaby leerte seine Tasse, „Ganz wie du meinst, Ruth. Tu, was du nicht lassen kannst. Apropos, wie ist es eigentlich mit deinem Enkel Tyler gelaufen? Ich dachte, ich würde ihn heute kennenlernen.“

Ruth seufzte und verdrehte die Augen, „Ehrlich gesagt, nicht so besonders gut. Es wird wohl doch schwieriger, als ich dachte. Der Junge ist total introvertiert, er sperrt sich gegen alles und jeden. Er will mit uns bekloppten Engländern nichts zu tun haben, wenn du verstehst, was ich meine.“

Der Chef Inspektor erhob sich vom Sofa, „Ich verstehe und es tut mir ehrlich leid für dich. Da hast du ja wahrlich noch ein hartes Stück Arbeit vor dir.“

Sie lächelte müde, „Wahrscheinlich wird es leichter sein, die Hensons zum Aufräumen zu bewegen, als meinen Enkel zu einem Gespräch mit mir. Aber was soll`s, ich habe ja ein ganzes Jahr Zeit. Das wird schon, … irgendwann, … hoffe ich wenigstens.“

„Na gut, Liebes, wir müssen dann erst mal wieder los. Die Arbeit ruft. Sergeant Simmons und ich dürfen uns jetzt noch auf eine, sicherlich sehr tief greifende, Konversation mit Connor Purnell freuen.“

„Na dann, viel Glück.“

„Auf Wiedersehen, Misses Collins, … und vielen Dank für den Tee.“

„Gern geschehen, Sergeant. Und bestellen sie ihrer Frau einen lieben Gruß von mir.“

„Kümmern sie sich bitte gleich morgen, um eine Gegenüberstellung mit dem schwarzen Mann, Sergeant. Ein paar von unseren Leuten sollen sich entsprechend anziehen. Vielleicht kann uns Ricky ja doch weiterhelfen. Und sagen sie den Kollegen, dass sie Ricky mit Samthandschuhen anfassen müssen, sonst erreichen sie gar nichts. Das Beste wird sein, wenn sich Constable Dunley um den Jungen kümmert.“

„Geht klar, Chef, ich werde alles Nötige in die Wege leiten. Wo fahren wir jetzt eigentlich hin, … zu Connor nach Hause?“

„Ich glaube nicht, dass wir unseren Freund um diese Zeit zu Hause antreffen würden. Der ist entweder im Park, auf dem Friedhof oder im RatCat. Und genau da werden wir auch zuerst nachsehen.“

Das RatCat war zwar nicht die einzige, aber die wohl mit Abstand angesagteste Bierkneipe, in der ganzen Stadt. Was sicherlich auch mit der ziemlich ungewöhnlichen Inneneinrichtung zu tun hatte.

Das gesamte Mobiliar bestand aus Holzkatzen. Tische, Stühle, Barhocker, alles Miezekatzen in den unterschiedlichsten Positionen. Dazwischen lauerten überall hölzerne Ratten. Sie saßen auf Regalen, liefen an der Decke, schauten aus verschiedenen Löchern in den Wänden oder belästigten die Möbel, indem sie zum Beispiel dem Sofa ins Ohr oder einem Hocker in den Schwanz bissen. Die Ausstattung dieses Ladens musste ein Vermögen gekostet haben, aber offensichtlich hatte sich die Investition gelohnt. Denn an den Wochenenden nahmen manche Leute einen ziemlich weiten Anfahrtsweg in Kauf, nur um in diesem Ambiente, eine oder mehrere, von den insgesamt dreiundvierzig internationalen Biersorten zu probieren, die hier ständig angeboten wurden.

Die Friedhofs-Clique war nicht zu übersehen. Connor und seine treue Gefolgschaft, also die Freaks, die ihm permanent am Hintern klebten, hatten eine der Sofaecken in Beschlag genommen. Connor grinste, als er die beiden Polizisten kommen sah, „Sieh an, der Herr Chef Inspektor mit Anhang. Was verschafft uns denn die Ehre ihres Besuches? Brauchen sie vielleicht noch ein paar Schminktipps?“

„Nicht wirklich, Connor, aber besten Dank für dein Angebot. Ich möchte dir viel lieber ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel wo du gestern Abend, um neunzehn Uhr siebenundzwanzig, warst.“

Wie immer trug Connor sein schwarz gefärbtes Haar zusammengebunden zu einem Pferdeschwanz. Das Gesicht war kalkweiß, Augen und Lippen schwarz geschminkt. Connor leerte sein Glas in einem Zug. Nachdem er lange und ausgiebig gerülpst hatte, grinste er erneut, „Hab keine Ahnung, Chef, ist wohl schon zu lange her. Außerdem geht sie das überhaupt nichts an, wann ich wo und mit wem meine kostbare Freizeit verbringe.“

„Genau, wo kommen wir denn da hin. Schließlich sind wir freie Bürger“, die stoppelhaarige, grauenhafte Schönheit an Connors Seite, fühlte sich offensichtlich veranlasst Partei zu ergreifen.

Barnaby verschaffte sich ein wenig Platz auf der Bank, indem er Connor mit der ganzen Masse seines Körpers beiseite drängte. „Jetzt pass mal genau auf, mein lieber geschmackvoll geschminkter Freund. Wenn ich dich etwas frage, dann hast du mir gefälligst zu antworten. Ich bin Bulle, … schon vergessen? Wir können uns auch gerne auf dem Präsidium unterhalten, wenn dir das lieber ist. Also noch mal von vorne. Wo warst du gestern Abend?“

Connor zuckte mit den Schultern und versuchte einen Dackelblick, „Ich versuche mich ja zu erinnern, Chef Inspektor, ehrlich. Aber es will mir einfach nicht einfallen.“

„Mir ist schon klar, dass du den größten Teil deines Gehirns bereits sinnlos versoffen und verkifft hast, deshalb helfe ich dir mal ein bisschen auf die Sprünge. Du warst gestern um neunzehn Uhr siebenundzwanzig im Supermarkt in der Crownsstreet und hast Bier gekauft, welches du anschließend im Sparrowspark am Obelisken-Denkmal verzehrt hast.“

„Na, wenn sie das sagen, dann wird es wohl so gewesen sein.“

Barnaby legte seinen Arm fest um Connors Schulter, „Weißt du was, Herzblatt, ich verstehe durchaus, dass du in deiner Position als Anführer dieser hochgeistigen Organisation deinen Ruf als Oberarschloch vehement verteidigen musst, aber ich kann auch anders.“ Er wandte sich an Simmons, „Sergeant, ich bräuchte mal ihre hochgeschätzte Meinung. Wir können beweisen, dass sich Mister Purnell zur fraglichen Zeit, ganz in der Nähe des Fundortes der dritten Leiche aufgehalten hat. Die erste Leiche wurde auf dem Friedhof, dem Lieblingsaufenthaltsort von Mister Purnell, auf einem Grabstein gefunden. Das zweite Opfer gleich nebenan in der Kirche, auf einer Bank. Dann wäre da noch die Tatsache, dass Mister Purnell vorbestraft ist und zu einer Gruppierung gehört, der man Ritualmorde durchaus zutrauen könnte. Da dürfte es doch nicht schwierig sein einen Haftbefehl zu erwirken, … oder?“

„Nichts leichter als das, Chef, … soll ich mich gleich darum kümmern?“

„Schon gut, schon gut, ich habe es ja begriffen. Wir waren gestern Abend bis circa dreiundzwanzig Uhr am Denkmal und haben ein bisschen relaxed. Danach sind wir direkt hierher gegangen. Barny, der Wirt, kann das hundertprozentig bezeugen. Da war keine Leiche im Park, Inspektor, ehrlich nicht. Hey man, wir stehen zwar auf Friedhöfe, aber wir schlitzen doch keine Kinder auf. Wissen sie eigentlich, wie übel das ist? Jeder, der uns anglotzt, einfach jeder in dieser verdammten Stadt denkt doch sowieso, dass wir das waren. Wir wollen auch, dass dieses Schwein endlich geschnappt wird.“

„Und warum benimmst du dich dann wie ein Vollidiot?“

Connor schwieg und starrte etwas unbeholfen auf sein leeres Glas.

„Verstehe schon, du musst dein Image wahren. Man Connor, werd endlich erwachsen. Willst du dein ganzes Leben lang den Macker raushängen lassen, nur weil dein Vater Pfarrer ist? Glaube mir, es gibt weitaus Schlimmeres als das. Das Leben ist viel zu kurz, um es so sinnlos verstreichen zu lassen.“

Barnaby entließ Connor aus seinen Klauen und erhob sich von der Bank, „Habt ihr irgendjemanden im Park gesehen?“

„Nur zwei, drei Leute, die mit ihrem Hund gegangen sind, sonst war da keiner.“

„Was lange währt, wird endlich gut, … danke Connor. Wenn dir beziehungsweise euch noch etwas einfällt, dann meldet euch bitte. Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, dieses furchtbare Kainsmal von euch zu nehmen. Viel Spaß noch und trinkt nicht so viel.“

„Und, … was denken sie über Connor und Konsorten?“

„Das Gleiche, wie vorher auch. Die waren es nicht. Connor hat zwar als kleiner Pimpf leidenschaftlich gerne Frösche mit einem Strohhalm aufgeblasen, aber spätestens beim Sezieren eines Hamsters wird dem doch garantiert sofort schlecht. Bei Connor ist alles nur Show, und wie ich finde, eine verdammt Schlechte.“

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