Manfred Rehor - Die Ruinen von Kab

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Dritter Band der Ringlande-Serie!
Die Ringlande: Ein Verbund aus sieben Provinzen, beherrscht von sieben Fürsten. Beschützt vom magischen Berg Zeuth und deshalb sicher vor Kriegen. Idyllisch, wohlhabend und geborgen. Und doch in seiner Existenz bedroht.
Fast unbemerkt übernehmen die Kurrether die Macht in den Ringlanden. Die Magische Akademie wird bald unter ihrer Kontrolle stehen, die Königin will einen der Fremden heiraten. Doch in den Tempeln und Fürstenhäusern begreift man nun, was droht.
Aron von Reichenstein wird von Fürst Borran in die südöstlichen Provinzen geschickt. Unterwegs findet er heraus, dass es bereits Pläne zur Rettung seiner Heimat gibt. Es geht um Kämpfen oder Standhalten.
Aber wie wehrt sich ein Land, wenn es mit friedlichen Mitteln unterjocht werden soll? Oder geht es nicht nur um die Ringlande, sondern um sehr viel mehr?

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Nun waren wir wieder gemeinsam unterwegs, heraus aus der Hauptstadt nach Südosten. Ich hatte meine Freunde gebeten, mitzukommen, weil ich nicht alleine gegen eine Räuberbande antreten wollte. Mir vor Ort in Prankhorst Hilfe zu suchen, schien mir zu unsicher. Dorfbüttel waren notorisch unzuverlässig und schlecht bezahlt. Sie konnten Betrunkene einsperren oder Viehdiebe fangen, aber man sollte nicht damit rechnen, dass sie einen in einem Kampf unterstützten. Außerdem wusste ich ja inzwischen, dass manche von ihnen Bestechungsgelder von den Kurrethern erhielten.

Die Landschaft, durch die wir ritten, entsprach der Beschreibung des Heilers: Zwischen Wäldern verteilt lagen Bauernhöfe, Felder und Weideflächen. Hier wurde das produziert, was die Hauptstädter Tag für Tag aßen. Die Bevölkerung auf dem Land war nicht wohlhabend, aber jeder hatte sein Auskommen. Den großen Gewinn machten wie überall die Händler, die die Produkte in die Stadt brachten und dort verkauften. Wir begegneten immer wieder Fuhrwerken, die vollbeladen in Richtung Dongarth unterwegs waren.

Der Anblick von vier Reitern, von denen drei sichtbar Waffen trugen, beunruhigte die Lenker der Wagen nicht. Das bewies mir, dass Überfälle in dieser Gegend unbekannt waren. Man zeigte Fremden gegenüber das notwendige Misstrauen, aber man erwartete nicht, von ihnen ausgeraubt zu werden.

In einer Taverne am Rand der Straße machten wir am späten Vormittag Rast. Nicht nur, um uns und unseren Pferden eine Pause zu gönnen, sondern auch um mit den Leuten zu reden. Ich wollte herausfinden, was für ein Menschenschlag hier lebte.

Ich hätte bedenken sollen, dass am helllichten Tag in einer ländlichen Taverne nur ein paar alte Säufer anzutreffen waren, die sich vor der Arbeit drückten.

Immerhin war das ein Personenkreis, den man sofort als Freunde gewann, wenn man eine Lokalrunde ausgab. Also tat ich das und kam mit den Männern - die einzige Frau in der Gaststätte war das Schankmädchen - ins Gespräch.

Nachdem ich mir die üblichen Klagen über die Unfähigkeit der Regierung, die schlechten Zeiten und das Wetter angehört hatte, lenkte ich die Unterhaltung auf ein interessanteres Gebiet. Ich behauptete, es gebe immer mehr Verbrechen im Land.

Sie nickten und schimpften noch einmal auf den Fürsten und den Dorfschulzen, aber ein Beispiel für ein Verbrechen hatte niemand. Zumindest keines, das in letzter Zeit in dieser Gegend verübt worden war. Sie ergingen sich in Geschichten, die viele Jahre her waren.

Also fragte ich, ob öfter Fremde wie wir hier durchkamen. Auch das wurde verneint. Aber einer der Trinker erinnerte sich dann, von Reitern gehört zu haben, die am Vortag im einige Meilen entfernten Prankhorst aufgefallen waren. Sie hatten es eilig, legten dort aber wegen der Hitze trotzdem eine Rast ein.

„Merkwürdig, dass die nicht hier vorbei gekommen sind“, sagte ein anderer Mann. „Eine ganze Gruppe von Reitern wäre uns nicht entgangen. Wir bemerken jeden Fremden. Gestern ist nur ein einzelner Mann in Richtung Dongarth unterwegs gewesen.“

Seine Saufkumpane lachten. „Ja, der ist aber im Galopp vorbei gedonnert!“, bekräftigte einer. „Der muss es eilig gehabt haben. Vielleicht ein Kurier oder so etwas.“

„Wie hat er denn ausgesehen?“, fragte ich.

Sie zuckten mit den Schultern.

„Wenn jemand die Taverne passiert, schauen wir aus dem Fenster.“ Der Mann deutete auf ein schmutziges Glasfenster, das zur Straße hin lag. „Man will ja wissen, was los ist im Ort. Aber bis wir dort waren, konnten wir ihm nur noch hinterher sehen.“

„Er kam aus dieser Richtung?“, fragte ich und zeigte mit dem Arm.

„Klar, die Straße führt nach Prankhorst.“

Wir unterhielten uns noch eine halbe Stunde über belanglose Dinge, dann ritten wir weiter.

„Der Verletzte, der es bis nach Dongarth geschafft hat, muss also zwischen der Taverne und dem Dorf überfallen worden sein“, sagte ich zu meinen Freunden. „Wären auf der Straße Spuren des Überfalls, hätte man sie schon gefunden. Also müssen wir links und rechts davon den Wald und die Felder durchsuchen. Wir teilen uns: Serron und ich nehmen diese Straßenseite; Gendra und Martie, ihr die andere. Wir führen unsere Pferde an den Zügeln. Untersucht den Boden genau, und achtet auch auf mögliche Verstecke oder Seitenwege, die von der Straße wegführen.“

Es dauerte nicht lange, bis wir das Grab entdeckten. Jemand hatte zwei Dutzend Schritte vom Straßenrand entfernt zwischen einigen Bäumen ein Loch ausgehoben und wieder zugeschüttet. Die Erde war etwas aufgewölbt, aber das hatte man mit darüber geworfenem Laub gut getarnt.

„Ich habe keine Lust, hier mit bloßen Händen zu graben“, sagte Gendra. „Ihr?“

Wir alle nicht. Deshalb ritten wir weiter, bis wir den Ort Prankhorst erreichten. Dort taten wir ganz aufgeregt und behaupteten, wir hätten abseits des Wegs rasten wollen und seien auf ein Grab gestoßen. Der Dorfbüttel rief den Totengräber und ein paar Männer zusammen, die sich mit Schaufeln und Schubkarren ausrüsteten. Dann zogen wir alle los zu der verdächtigen Stelle.

Es waren zwei Leichen, die man aus dem Dreck frei grub. Alle Anwesenden bis auf den Totengräber traten einige Schritte zurück. Nach ein paar Minuten wandte der sich um und rief dem Dorfbüttel zu: „Sie sind durch Schwerthiebe getötet worden. Keine Leute von hier, es müssen Reisende sein, die überfallen wurden.“

„Das hat es seit Jahren nicht mehr gegeben!“, sagte einer der Männer, der beim Graben geholfen hatte. „Wer tut den so etwas?“

„Durchreisende!“, behauptete der Büttel. „Sind nicht neulich nachts ein paar Unbekannte im Galopp durch Prankhorst gekommen? Niemand hat gesehen, wer sie waren.“

Es folgte eine lange Diskussion, wer wann was beobachtet oder gehört hatte, bevor der Dorfbüttel sich wieder Gehör verschaffte.

„Hatten sie etwas bei sich?“, fragte er.

„Eine hübsche Summe Geld und ein dünnes Lederetui, das gut versteckt war.“ Der Totengräber hielt den Gegenstand hoch. Er war kaum so groß wie meine Handfläche.

„Solche Etuis verwendeten Kuriere, wenn sie Briefe vor Nässe schützen wollen“, erklärte ich. „Man kann es gut in der Kleidung verbergen, zum Beispiel in seine Hose einnähen oder gefaltet unter dem Gürtel tragen.“

Ich streckte die Hand aus, aber der Büttel kam mir zuvor. Er öffnete das Etui und holte einen versiegelten Umschlag heraus. Seine Haltung wurde straffer, als er sagte: „Ein Brief mit dem Siegel des Fürsten von Arbaran, adressiert an den Fürsten Borran in Dongarth. Das waren offizielle Kuriere unseres Fürstenhauses. Dieses Verbrechen müssen wir unverzüglich nach Eronstedt melden.“

„Und die Leichen?“, fragte der Totengräber.

„Packt sie auf die Schubkarren. Wir begraben sie auf dem Dorffriedhof. Ob sie dort bleiben, soll der Fürst entscheiden. Am besten, ich reite gleich persönlich nach Eronstedt.“

„Moment!“, rief ich dazwischen. „Der Brief muss wichtig sein. Er sollte so schnell wie möglich nach Dongarth gebracht werden.“

„Stimmt, daran habe ich nicht gedacht“, sagte der Dorfbüttel. Nun lag Misstrauen in seinem Blick, als er mich ansah. „Aber nicht von Ihnen. Ich kenne Sie nicht. Deshalb beauftrage ich einen zuverlässigen Mann damit. Sergi, du hast ein gutes Pferd. Die Unkosten bezahlt dir der Bürgermeister.“

Einer der Helfer wischte sich die Hände an der Hose ab und grinste. „Ein netter Tag in Dongarth wäre nicht schlecht. Aber ich will vom Bürgermeister persönlich hören, dass er dafür aufkommt.“

„Dann los, zurück ins Dorf!“

Das schnelle Pferd stellte sich als ein müder, alter Gaul heraus. So kam es, dass wir langsam neben dem Knecht Sergi ritten, bis wir wieder in Dongarth waren. Auf dem Weg dorthin schien Sergi vor Stolz und dem Gefühl der eigenen Wichtigkeit fast zu platzen. Aber als er dem Leibdiener des Fürsten gegenüberstand, kam er ins Stottern.

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