Andreas Jurca - Die Liga der Loser

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Der 17jährige Wilhelm und sein bester Freund Leonard gehören nicht gerade zu den 'Coolsten' der Schule, doch eines Tages entscheidet sich Wilhelm diesen Umstand zu ändern, als er darin die einzige Möglichkeit sieht seinem Schwarm Lea näher zu kommen. Auch wenn es anfangs zu klappen scheint, kommt letztlich alles ganz anders. Eine Mischung aus verschmähter Liebe, Ausgrenzung, Verzweiflung und Hass führen zur Gründung der Liga der Loser, welche die Machtverhältnisse an der Schule völlig auf den Kopf stellt.

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Der Mathekurs hatte gerade angefangen und ich grübelte immer noch über meinen Plan, wie ich in Leas Freundeskreis gelangen konnte, als Frau Schmidt einen suspekten Stapel Blätter aus ihrer Tasche zog und den verhängnisvollen Satz sprach, der jeden lernfaulen Schüler in Angst und Schrecken versetzt: "Rückt die Tische auseinander; wir schreiben eine Stegreifaufgabe." Für eine Vier wird es schon reichen, dachte ich bei mir, als mich ein unruhiges Gemurmel neben mir aufmerksam machte. Richard, ein blonder „Sunnyboy“, der für seine guten Noten bekannt war, wirkte als ob er sich kurz vor einem Flugzeugabsturz befand. "Was ist'n los?" fragte ich, derweil ich meinen Tisch wegrückte. "Ich habe das Thema kein Stück kapiert, ich schreibe eine Sechs!" In seinen Augen war eine Panik abzulesen, die ich noch nie hatte nachvollziehen können. Vermutlich war es gerade diese Angst, die die Streber so antrieb zu lernen. Ich hatte diese Angst nicht und ich war auch kein Streber, aber ich hatte auch keine guten Noten. Ich versuchte ihn zu beruhigen. "Bleib locker, das wird schon. Du bist ja sonst immer sehr gut." sagte ich. "Diesmal nicht!" Er war wirklich aufgebracht. Wieder fragte ich mich, wie man sich wegen einer Ex so fertig machen konnte. Vor allem Richard. Dieser Kerl war in der Elitenclique und sprach mit Leuten wie mir nur das Nötigste im Kurs. Ihn sah man immer mit hübschen Mädchen herumlaufen. Ein beneidenswerter Kerl und der machte sich wegen sowas in die Hose. Der Test sah ungefähr so aus, wie ich es erwartet hatte. Für eine Vier würde es sicherlich reichen. Vielleicht sogar eine Drei. Frau Schmidt sammelte die Arbeiten reihenweise wieder ein und musste mit Richard kämpfen, dass dieser ihr die Arbeit aushändigte. Wie es aussah, war es bei ihm wirklich schlecht gelaufen. Leid tat er mir nicht, er konnte sich mit seinen hübschen Mädchen trösten. Ich nicht. Die Stunde war nach der Ex noch nicht vorüber, also machten wir noch Unterricht. Von diesem bekam ich aber nichts mit, weil ich mir immer noch den Kopf zerbrach, wie ich in die Elitenclique reinkäme. Mein Blick richtete sich auf Richard, der nun in völliger Apathie dasaß. Richard war der einzige aus der Elitenclique, der sich mit mir in einem Kurs befand. Naja, Sport hatte ich noch mit Rick, Tom und Dennis. Aber bei jenen konnte ich es vergessen. Jeder Versuch mich mit ihnen anzufreunden, würde letztlich in einer erbärmlich-peinlichen Situation für mich enden. Zudem konnte ich diese Arschlöcher sowieso nicht leiden. Die einzige Möglichkeit blieb Richard. Aber ich konnte nicht einfach zu ihm hingehen und sagen 'Hey, willst du mein Freund sein, weil ich würde gerne in eure Clique, um Lea klarmachen zu können.' Ich musste irgendetwas machen, das nicht schleimig wirkte, aber ihn dennoch dazu brachte mich zu mögen. Mein Blick rutschte zu den Arbeiten am Pult und da schlug es ein wie der Blitz. Ich musste die Arbeiten verschwinden lassen! Wie konnte ich ihn wohl mehr beeindrucken als dadurch, dass ich die Arbeiten verschwinden lasse und ihn vor einer -für ihn- katastrophalen Note bewahre. Einfach und logisch. Aber als ich an die Ausführung dachte, verließ mich mein Enthusiasmus. Wie sollte ich denn die Arbeiten verschwinden lassen? Und vor allem, was ist wenn ich dabei erwischt werde? Was dann wäre, konnte ich mir ausmalen. Das Mindeste wäre ein Disziplinarausschuss, aber viel wahrscheinlicher wäre es, dass ich direkt von der Schule fliege. Aber wenn ich es schaffte? Richards Dankbarkeit wäre mir gewiss, ganz zu schweigen von seiner Anerkennung. Einer der sich traut, eine schlecht gelaufene Ex verschwinden zu lassen, war einfach nur cool. Bei dem ganzen Für und Wider wurde ich unruhig. Einerseits euphorisch bei dem Gedanken es könnte klappen, andererseits verunsichert bei der Vorstellung ich würde erwischt werden. Es gongte. Alle strömten wie eine aufgeregte Viehherde nach draußen. Ich packte nur sehr langsam zusammen und beobachtete unsere Lehrerin. Sie schob die Arbeiten in einen Umschlag und wollte diesen gerade in ihre Tasche stecken, als Richard neben ihr auftauchte und sie abermals wegen der Ex ansprach. Sie fertigte ihn mit einer ungeduldigen Geste ab und wendete sich zum Gehen, um den Beschwerden des aufgebrachten Schülers zu entkommen. Dabei vergaß sie den Umschlag in die Tasche zu packen und klemmte ihn sich lediglich unter den Arm. Ich sah für einen kurzen Moment Hoffnung in meinem Unterfangen, doch dann blieb sie stehen und verstaute den Umschlag mit den Arbeiten schließlich doch noch in ihrer Tasche. Ich fluchte still in mich hinein. Es war so gut wie unmöglich die Arbeiten an mich zu nehmen. Hätte sie den Umschlag vielleicht in ihrem Fach im Lehrerzimmer oder einfach auf dem Tisch liegen lassen, dann wäre es vielleicht sogar möglich gewesen ihn mitzunehmen. Es war nichts Ungewöhnliches, dass Schüler den Lehrern mal was ins Fach legten. Die Tür zum Lehrerzimmer war zwar abgeschlossen, aber bei dem regen Verkehr konnte man leicht reinkommen und wenn man Glück hatte, bemerkte einen auch kein Lehrer. Aber wenn ein Schüler in der Tasche eines Lehrers rumkramt, dann war das mehr als auffällig. Sowas entgeht keinem Lehrer und im Lehrerzimmer ist immer irgendeiner drin. Die Chancen, die ich mir ausrechnete standen nicht gerade gut, aber ich folgte Frau Schmidt dennoch mit einigem Abstand. Sie bemerkte nichts, der Gang wimmelte ja nur so von Schülern die nun aus der Schule eilten, weil sie aus hatten oder zum Stundenwechsel in einen anderen Saal gingen. Frau Schmidt war offensichtlich auf dem Weg ins Lehrerzimmer, doch kurz davor bog sie in den Kopierraum, der genau gegenüber lag, ein. Ich stand unentschlossen im Gang, als sie plötzlich wieder herauskam. Ich erschrak wie ein ertappter Verbrecher, aber sie bemerkte mich gar nicht und marschierte zielstrebig ins Lehrerzimmer. Ohne Tasche. Das war meine Chance. Ich überlegte nicht lange, ging ins Kopierzimmer und ich hatte Glück. Niemand war drin. Nur die Tasche stand einsam auf einem Tisch neben dem Kopiergerät. Sie war auch noch geöffnet, als ob jemand darin etwas gesucht hätte. Frau Schmidt hatte offensichtlich etwas kopieren wollen, was sie in der Tasche vermutete, aber wohl doch in ihrem Fach lag. Das bedeutete, dass ich kaum mehr als eine Minute Zeit hatte, wenn nicht schon vorher irgendein Lehrer in den Raum kam. Meine Hände zitterten vor Aufregung als ich durch die Unterlagen kramte. Immer wieder blickte ich nervös zum Eingang. Die Tür stand offen, aber wenn jemand reinkäme, dann wäre es bereits zu spät, also horchte ich konzentriert auf Schritte. Nichts war zu hören. Da war er, der Umschlag! Ich riss ihn förmlich aus der Tasche und musste mich zurückhalten nicht loszustürmen. Ich sah mich schon gerettet, als plötzlich das markante Geräusch von Stöckelschuhen zu hören war. Frau Schmidt hatte Stöckelschuhe an. Es war zu spät, ich stand wie gelähmt vor dem Eingang, meinen Untergang entgegenblickend. Jeder Versuch zu flüchten war hoffnungslos. Es gab nur einen Eingang und Frau Schmidt war vielleicht ein, maximal zwei Meter vom Eingang entfernt. Ich würde ihr bei einem Fluchtversuch direkt in die Arme laufen. Um den Umschlag wieder zurückzustecken war es zu spät, selbst wenn ich es schaffte, was hatte ich im Kopierraum zu suchen? Jetzt bist du dran, dachte ich, als eine männliche Stimme ertönte. Die Stöckelschuhe hielten inne und ich hörte wie ein Lehrer Frau Schmidt etwas fragte, woraufhin diese das Gespräch aufnahm. Ich sah meine letzte Chance und ging ohne zu zögern durch die Tür. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sich Frau Schmidt mit Herr Beurer, meinem Biologielehrer, unterhielt. Ich erwartete ein lautes 'Halt!' oder irgendeine Aufforderung stehen zu bleiben. Nichts kam. Sie bemerkten mich nicht einmal und ich ging weiter. Den Umschlag in der Hand, erwartete ich immer noch eine mir hinterherjagende Frau Schmidt, aber nichts dergleichen geschah. Erst als ich im Freien war und an der Straßenbahnhaltestelle stand, realisierte ich, dass ich es geschafft hatte. Da fiel mir ein Stein vom Herzen und ich konnte einen Freudenschrei nicht zurückhalten. Erst später bemerkte ich, dass zwei Mädchen neben mir, verwirrt herüberschauten. Aber das war mir egal. Ich hatte die Arbeiten!

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