Andreas Richter - Ruhet.Sanft.

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Starkoch Stefan Timmers droht der Ruin. In seinem neu eröffneten Restaurant, einem reetgedeckten Haus aus dem 18. Jahrhundert, sterben Gäste auf mysteriöse Weise. Stefan und seine Frau Mirja sind verzweifelt.
Als ihnen ein kleines Mädchen wortlos eine Sanduhr überreicht, dämmert es Stefan und Mirja: Etwas stimmt nicht mit dem alten Haus und den Menschen, die einst darin lebten – und es ist ihre Bestimmung, das düstere Kapitel der Vergangenheit zu Ende zu schreiben … .
"Erinnerungen an «The Sixth Sense» und «The Others»." (Bild am Sonntag)
"Ein Thriller, der unaufhaltsam in den Bann zieht." (Freie Presse)

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Stefan seufzte, dann sagte er: »Pass mal auf, kleine Maus, es ist schade, dass du mir nicht sagst, wie du heißt, ich würde dich gerne mit deinem Namen ansprechen. Oder verstehst du meine Sprache nicht? Kommst du nicht von hier? Verstehst du kein Deutsch?«

Das Mädchen zeigte keine Reaktion.

»Do you speak English?«, fragte Stefan, und kam sich unglaublich dämlich vor.

Das Mädchen erwiderte nichts.

Vielleicht ist sie taub, dachte Stefan, doch dann sagte er sich, dass das Mädchen in diesem Fall längst eine Möglichkeit gefunden hätte, das mitzuteilen und ihm durch Gebärdensprache oder andere Zeichen verdeutlichen würde, dass es seine Stimme nicht hören konnte. Nein, dieses Mädchen verstand die deutsche Sprache nicht oder verweigerte aus irgendeinem Grund das Sprechen.

»Ich rede jetzt in der Hoffnung weiter, dass du mich verstehst«, sagte Stefan. »Hör zu: Meine Frau und ich haben dieses Haus gekauft, es gehört uns, und wie du siehst, haben wir es zu einem Restaurant umgebaut. Abends kommen Leute und essen hier und andere Leute arbeiten hier. Du kannst hier also nicht einfach reinkommen, wann immer es dir gefällt. Stell dir nur mal vor, ich würde einfach bei dir Zuhause reinkommen, ohne zuvor zu klingeln und mich in eurem Wohnzimmer aufs Sofa setzen. Was würden deine Eltern wohl dazu sagen?« Er sah das Mädchen an und wartete, dass es etwas sagte, doch das tat es nicht.

Es hat keinen Zweck, dachte Stefan, er kam einfach nicht an das Mädchen heran. Er sagte: »Also gut, ich möchte, dass du dir etwas merkst: Das nächste Mal, wenn ich dich hier drinnen erwische, bringe ich dich zur Polizei, und die sollen dann deinen Eltern erzählen, dass du einfach immer in das Haus anderer Leute eindringst. Ich hasse Petzen, aber wenn du meinst, du musst mich ärgern, bleibt mir wohl kaum etwas anderes übrig.« Er trat noch einen Schritt vor. »So, wenn du möchtest, bringe ich dich jetzt nach Hause. Ich werde deinen Eltern nichts sagen, erst beim nächsten Mal gibt es Ärger. Und das muss ja nicht sein, Ärger ist ziemlich doof, oder?« Er blies die Wangen auf, hob die Augenbrauen und schielte. Eigentlich hätte das Mädchen jetzt lachen oder zumindest lächeln müssen, doch das tat es nicht. Es tat nichts – außer ihn anzusehen.

Stefan wusste nicht mehr weiter. Er streckte die Hand aus, bot sie dem Mädchen an und sagte: »Zeig mir, wo du wohnst.«

Das Mädchen blickte auf Stefans Hand, dann wieder in sein Gesicht.

Es klingelte an der Haustür. Stefan schrak zusammen, dann sagte er: »Warte hier, Kleine, ich bin gleich zurück.«

Das Mädchen sagte nichts und mittlerweile wunderte sich Stefan nicht mehr darüber. Er ging zur Tür und schloss auf. Zwei Reporter eines privaten Radiosenders standen vor der Tür und baten Stefan um einen O-Ton. Stefan sagte höflich, dass er auf Anraten seines Anwalts vorerst nichts sagen könne, da die Ermittlungen noch liefen. Auf Bitte der Reporter wiederholte Stefan diesen Satz in das Mikrofon, und die beiden zogen einigermaßen zufrieden ab.

Stefan verschloss die Haustür wieder und kehrte in den Speisesaal zurück. Das Mädchen war fort.

»Kleine?«

Keine Antwort.

»Wo steckst du?«

Nichts.

»Bist du hier irgendwo?«

Stille.

Stefan bückte sich, um unter die Tische und Stühle zu sehen, doch er entdeckte das Mädchen nirgendwo. Das Fenster. Die Kleine hatte das Haus auf dem Weg verlassen, auf dem sie auch hereingekommen war. Stefan ging hin und sah hinaus. Das Mädchen war nicht zu sehen. Er sah nach unten, dachte, sie kauerte möglicherweise an der Hauswand, doch auch dort war sie nicht. Sie hatte sich ebenso plötzlich aus dem Staub gemacht wie sie zuvor aufgetaucht war.

Stefan schloss das Fenster. Er hatte klare Worte an das Mädchen gerichtet. Freundlich, doch bestimmt. Er war sicher, dass es verstanden hatte und nicht noch einmal wiederkommen würde.

Mirjas Vater hatte seine erstklassigen Verbindungen spielen lassen und so lag das Obduktionsergebnis bereits am Abend vor. Britt war an Herzversagen gestorben. Als Stefan das hörte, schluckte er und atmete kräftig durch. Er versuchte herauszufinden, was das für ein eigenartiges Gefühl war, das in ihm hochstieg. Erleichterung war es nicht, Freude erst recht nicht. Befreiung – ja, vielleicht traf es das am besten, denn er fühlte sich tatsächlich wie aus einem festen Griff befreit.

Am folgenden Tag erschienen in zwei lokalen Tageszeitungen kurze Randnotizen über Britts Tod, auch in der Zeitung, deren Redakteure Stefan aufgelauert hatten, doch das Foto, das die Frau gemacht hatte, war nicht abgebildet. Das eindeutige Ergebnis der Obduktion bot keinen Raum für Sensationsberichte. Die Tochter eines stadtbekannten Rechtsanwaltes war am plötzlichen Herztod verstorben, und das ausgerechnet in dem Restaurant ihres Schwagers. Eine Familientragik, mehr nicht. Britts Akte wurde geschlossen.

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