Sabina Schneider - Luka & Robin

Здесь есть возможность читать онлайн «Sabina Schneider - Luka & Robin» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Luka & Robin: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Luka & Robin»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

*Von männlichen Jungfrauen und unweiblichen Hexen* – so könnte der Titel von Lukas Leben lauten.
Wäre da nicht Robin.
*Verflucht, verhext und zugebissen* – wäre passend, wenn es nur um Robin ginge.
Doch diese Geschichte – ein Märchen, das über alle Dimensionen reicht – handelt von beiden. Von Luka und Robin, einem Zwillingspaar, so unterschiedlich wie Hexen und Drachen, Feuer und Wasser, Luft und Erde. Es ist ein Märchen, das von (un)talentierten Hexen erzählt und in dem das Geschlecht (k)eine Rolle spielt. Wenn es um fressen oder gefressen werden, verzauberte Drachen und verfluchte Hexen geht, ringt die Ewigkeit mit dem Ende und es stellt sich eine Frage: Entsteht Liebe aus Hunger, oder Hunger aus Liebe, während eine Seele verzweifelt «Friss mein nicht!» schreit.

Luka & Robin — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Luka & Robin», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Warte, Ariel! Ich bin mir nicht sicher, ob sie die Richtige ist!“, höre ich Nicht-Rusalka rufen.

„Aber sie schmeckt bereits nach Erde und Wasser, Undine“, erwidert das durchsichtige, wunderschöne Geschöpf.

„Undine? Ich dachte du heißt Nicht-Rusalka“, huste ich keuchend heraus.

„Ich hatte erwähnt, dass ich viele Namen trage, oder? Außerdem wäre da nicht etwas anderes, das dich eher beschäftigen sollte, dummes Menschenmädchen?“, erwidert die verfluchte, großbusige Nixe. Mal ehrlich. Ihr Körper scheint nur aus Brüsten zu bestehen. Einfach unverschämt, mir mit diesen Dingern vor dem Gesicht herumzuwedeln.

„Dass ich die Falsche bin? Das steht wohl außer Frage“, fauche ich und will überhaupt nicht wissen, wofür ich die Falsche sein soll.

„Aber sie ist hier, Undine. Niemand, der nicht hier sein soll, findet den Weg hierher. Du hast den Vertrag mit ihr bereits abgeschlossen und Url, die Erde, ebenfalls. Und auch ich habe einen Teil von ihr in mich aufgenommen. Es fehlt nur noch …“, plappert die schwebende Schönheit.

„Bist du ruhig! Sie ist gleich da“, zischt die fiese Wassernixe.

„Woher weißt du, dass sie die Falsche ist?“, fragt Ariel hartnäckig nach.

„Ihr fehlt das Zeichen …“, erwidert Undine.

„Das Zeichen …?“ Ariel schwebt hin und her, glotzt mich an, als wäre sie im Zirkus und ICH die seltsame Kuriosität. Unglaublich!

„Ja, sie hat kein Zeichen, weder auf der linken noch auf der rechen Pobacke.“ Ich zische Undine an. Diese gaffende, kleine … „Ich habe ja schon viel über meinen Körper gehört. Meine fehlenden Brüste, mein burschikoses Gesicht. Aber über meinen Hintern HAT SICH NOCH KEINER BESCHWERT.“ Ich schrei und ja, ich raufe mir die Haare. Das hier ist ein Alptraum, aus dem ich schnell wieder erwachen will.

„Es ist ja auch nicht die Form, Menschenkind“, erwidert Undine lachend.

„Luka“, fauche ich sie an.

„Bitte?“

„Mein Name ist Luka“, wiederhole ich.

Die durchsichtige Ariel und die fiese Undine blicken sich betroffen an.

„Du hast nicht nach ihrem Namen gefragt?“, empört sich die durchsichtige Ariel.

„Ähm … nein …“ Undine scheint peinlich berührt.

„Sie wird außer sich sein.“ Ich kann in Ariels Stimme nackte Angst schwingen hören.

„Wer wird außer sich sein?“, frage ich und werde doch nur ignoriert.

„Aber die Falle sollte doch nur von ihr ausgelöst werden können. Das hat sie behauptet und er hat es bestätigt“, rechtfertigt sich das nasse Busenmonster.

Eine Falle? Mir wird heiß und kalt. Wen wollten sie eigentlich fangen und was werden sie jetzt mit mir machen? Furchtbare Ideen schießen mir durch den Kopf, als plötzlich ein Krächzen in der Luft erklingt und sowohl Undine als auch Ariel verschwinden, jedoch nicht ohne mir vorher mitleidige Blicke zuzuwerfen.

Was zum Teufel?

Ein Frösteln überkommt mich und ich schwimme an Land, steige bibbernd aus dem Wasser und sehe mich um. Der Mond leuchtet hell und die Sterne ebenfalls. Doch keine der Konstellationen kommt mir bekannt vor, ich kann weder das Rhinozeros noch mein Einhorn entdecken. Wo bin ich?

Ein kleines Holzhaus erscheint, als wäre es schon immer dagewesen, obwohl ich mir sicher bin, dass es, als ich aus dem See gestiegen bin, noch nicht dort gestanden ist.

Ich gefriere in Sekunden zur einer Eisskulptur des Horrors.

See?

Ich bin in einen Brunnen gefallen … oder etwa nicht?

All meine Härchen richten sich auf und ich sehe Rauch aus dem kleinen Schornstein steigen. Zitternd tragen meine Beine mich zu der Hütte. Ohne zu klopfen, trete ich ein und starre mit offenem Mund zu der Person, die mich in dem Haus erwartet …

„Hallo Luka“, sagt er zerknirscht und blickt betreten zu Boden.

„Logan?“ Ich traue meinen Augen nicht. Was macht Logan hier? Wenn ich nicht so frieren würde, wäre ich mir sicher, dass das hier ein Traum ist. Trotz des Klapperns meiner Zähne begleitet von dem stummen Aufschrei ‚Realität‘, halte ich mich – wie ein Ertrinkender an den Wunsch nach Treibholz – an dem Gedanken fest, dass das hier ein Traum sein muss.

„Aus dem Weg, du nichtsnutziger Junge!“, keift eine alte Frau. „Und du, warum hat es so lange gedauert? Weißt du, wie lange ich auf dich gewartet habe? Du …“, eine gebeugte, alte Frau drängt sich an Logan vorbei, der mir immer noch nicht in die Augen sehen kann. „… bist nicht, was ich erwartet habe. Wie alt bist du? 13? Du musst älter als 14 sein, sonst wärst du nicht hier.“

„Ich bin siebzehn, werde in wenigen Monaten achtzehn“, erwidere ich mit hocherhobenem, wenn auch nassem Kopf.

„Du lügst! Das kann nicht sein.“ Ein runzeliger Zeigefinger bohrt sich schmerzhaft in meine … ja … in meine Brust.

„Ich habe keinen Jungen bestellt, ich kann nichts mit einem Jungen anfangen!“, keift sie und dreht sich um.

Ich bin empört. Ich habe genug. Was will dieser verfluchte Traum von mir? Und ich schreie: „Ich bin weiblich! Ich bin ein Mädchen! Ich habe keinen Schwanz!“ Und die Erde erzittert, der Wind heult und ich glaube, Wellen zu hören, die wütend auf eine Brandung preschen.

Die Alte dreht sich zu mir, packt mich an der Hand, zerrt mich zu sich hinunter und starrt mir in die Augen. Dann spuckt sie Feuer und Galle.

„Sie haben mich betrogen! Sie haben mich angelogen. Du bist es nicht, die ich wollte! Du kannst es nicht sein.“ Sie wirbelt mich herum, zerrt meine Hose runter … und beglotzt … meinen Hintern.

Ich reiße mich los, ziehe meine Hose wieder hoch und fauche sie an: „Ich habe nicht darum gebeten, hier zu sein!“ Doch die Alte ignoriert mich und faucht: „Logan! Komm sofort hierher! Ich will eine Erklärung! Hast du sie hierher geführt?“

„Ja, Logan, hast du mich hierher geführt?“, frage ich und funkle ihn an.

„Ich … sie hat den Weg alleine gefunden“, verteidigt sich Logan halbherzig.

„Nur wer sucht, findet ihn. Nur wer von dem Brunnen weiß, kann ihn sehen“, faucht das alte Weib.

„Ich habe ihr nicht davon erzählt! … vielleicht… hat sie es gehört, als ich ihrer Schwester davon erzählt habe …“, sagt Logan und weicht schuldbewusst zurück.

Und ich erinnere mich an den Moment, als ich die Geschichte von dem Brunnen aus seinem Mund gehört habe.

Logan, mit Robin in einer Ecke, sie flüstern miteinander. Er erzählt ihr von einem Brunnen. Sie stehen sich so nahe, berühren sich. Und ich? Ich kann das nicht mit ansehen und fliehe. Renne davon. Fühle mich weniger Frau als je zuvor.

„Sie hat schon drei Elemente, die mit ihr eine Verbindung eingegangen sind. Verflucht sollst du sein, Junge! Euer Geschlecht ist nur zur Zeugung nütze. Verflucht soll dein Vater sein, und deine Mutter. Ich habe ihr gesagt, dass er ihr kein Mädchen machen wird“, spuckt die Alte wütend aus.

„Es tut mir leid, Großmutter“, winselt Logan wie ein getretener Hund.

„Verschwinde oder ich verwandle dich in eine Kröte! Mal sehen, wie lange du brauchst, deine Menschlichkeit wiederzufinden!“, droht sie und hebt den langen, runzligen Zeigefinger.

Doch Logan bleibt stehen. Er sieht mich immer noch nicht an.

„Willst du lieber ein Wurm sein?“, fragt sie erneut, den Finger immer noch ausgestreckt.

„Nein, Großmutter, ich … Luka … sie ist, wie sie ist, weil du, etwas verärgert warst … so kurz nach meiner Geburt“, sagt er und seine Wangen röten sich.

Ich glaube nicht, was ich hier sehe. Logan, der draufgängerische Junge, der sich ungeniert mit den andern Jungs prügelt, der wild neben mir auf einem Pferd reitet. Hier erscheint er mir duckmäuserisch, ohne eigenen Willen. Nicht mehr als ein Diener dieser alten Frau. Vielleicht nicht einmal das und ich muss das Bild eines winselnden, hörigen Hundes verdrängen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Luka & Robin»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Luka & Robin» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Luka & Robin»

Обсуждение, отзывы о книге «Luka & Robin» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x