Sabina Schneider - Luka & Robin

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*Von männlichen Jungfrauen und unweiblichen Hexen* – so könnte der Titel von Lukas Leben lauten.
Wäre da nicht Robin.
*Verflucht, verhext und zugebissen* – wäre passend, wenn es nur um Robin ginge.
Doch diese Geschichte – ein Märchen, das über alle Dimensionen reicht – handelt von beiden. Von Luka und Robin, einem Zwillingspaar, so unterschiedlich wie Hexen und Drachen, Feuer und Wasser, Luft und Erde. Es ist ein Märchen, das von (un)talentierten Hexen erzählt und in dem das Geschlecht (k)eine Rolle spielt. Wenn es um fressen oder gefressen werden, verzauberte Drachen und verfluchte Hexen geht, ringt die Ewigkeit mit dem Ende und es stellt sich eine Frage: Entsteht Liebe aus Hunger, oder Hunger aus Liebe, während eine Seele verzweifelt «Friss mein nicht!» schreit.

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„Eigentlich … ja …“, erwidere ich.

„Eigentlich?“

„Nun … ich bin technisch gesehen eine Frau“, gebe ich zu.

„Aber du fühlst dich zu Frauen hingezogen? Das dürfte kein Problem sein. Es gibt Welten, in denen die gleichgeschlechtliche Liebe anerkannt ist. Ich könnte dich in so eine Welt bringen“, erwidert die Stimme großzügig.

„Könntest du?“, frage ich und mein Interesse ist wirklich geweckt.

„Wenn du dir das wünschst“, sagt die Stimme und ich kann ihr Achselzucken hören. Diese Beiläufigkeit ist wirklich nervtötend.

„Nein!“, schreie ich in den Brunnen.

„Nein?“

„Ich bin gerne hier“, wiederhole ich, um sicherzugehen, dass ich richtig verstanden werde. Ich zweifle an der Kompetenz dieses Wunschbrunnens. Für alle Fälle sollte ich klarstellen, dass ich mir das nicht gewünscht habe.

„Okay … was fehlt dir denn, um eine Frau zu werden?“, fragt der Brunnen wie ein Arzt nach Symptomen.

„Brüste!“, erwidere ich automatisch.

„… … … Wie bitte?“

„Brüste!“, wiederhole ich. Warum halte ich nicht einfach die Klappe und gehe?

„Du hast keine Brüste?“, fragt die Stimme … interessiert. Ja, wirklich, ich kann das neu erwachte Interesse hören.

„Doch … aber sie sind klein … eher winzig. Kaum der Rede wert.“ Hach … es auszusprechen tut weh und tut doch gut. Ein seltsames Gefühl.

„Wahnsinn! … deine Eitelkeit muss tief reichen, wenn sie dich hierher geführt hat“, ist der Dank für meine Ehrlichkeit.

„Ich bin nicht eitel!“ Ich wurde noch nie von irgendjemand als eitel bezeichnet!

„Ach nein? Würdest du deine Seele für größere Brüste verkaufen?“, fragt die Stimme wieder mit mehr Interesse.

„Natürlich nicht!“, schrei ich ihr entgegen. Was für eine Frage!

„Dann willst du keine größeren Brüste … nicht wirklich. Was würde dir zum Mann-Sein fehlen?“, fragt der Brunnen weiter.

„Das ist doch eindeutig“, erwidere ich, gefangen in dem Hin und Her von … was eigentlich? Direkte Beschimpfungen sind es nicht und doch fühle ich mich beschimpft und beleidigt.

„Ist es das?“, fragt es zu mir hoch.

„… ein Gehänge“, rufe ich laut hinunter.

„… Wie bitte?“

„Ein Gehänge. Zwei Eier und einen Penis.“ Deutlicher kann ich nicht werden.

„… bei den Eiern könnte ich dir helfen. Ich kenne eine Freundin, die hat ein paar Hühner.“ Ist das zu fassen?

„Das ist lächerlich.“ Mehr kann ich nicht dazu sagen. Ich habe mich schon zu lange hier aufgehalten.

„Finde ich auch“, stimmt mir die Stimme zu.

„Dann gehe ich jetzt. Das hier bringt nichts.“ Und zum ersten Mal sehe ich das Ende dieses Teufelskreises.

„Bist du dir sicher?“, fragt mich das Brunnenwasser doch glatt.

„Dass das hier nichts bringt? Ziemlich“, erwidere ich und will dieses Mal wirklich gehen.

„Dass du gehen willst. Diesen Brunnen findet ein Mensch nur einmal in seinem Leben“, sagt die Stimme.

„Ach … und was soll ich machen, wenn ich nicht weiß, was ich will und wenn du mir weder das eine noch das andere geben kannst?“ Ich spitze die Ohren, bin doch gespannt auf diese Antwort.

„Wenn ich nicht in der Lage bin, dir deinen Wunsch zu erfüllen, kann ich dich zu jemandem bringen, der die Macht hat.“

Ich zögere … das ist mehr als lächerlich, albern … das muss ein Traum sein. Bin ich auf der Lichtung eingeschlafen? Hoffentlich fange ich mir keine Erkältung ein. Und doch kann ich nicht einfach gehen. Ich seufze und erwidere: „Dann bring mich zu jemandem, der mir helfen kann.“

„Wirf den Eimer hinein und zieh mich heraus!“

„Das ist kein Trick oder? Du wirst nicht über mich herfallen?“ Ich kann es bildlich vor mir sehen.

„Von dem, was ich aus unserem Gespräch herausgehört habe, bist du nicht mein Typ.“

„…“

„Ich verspreche hoch und heilig bei Wasser, Erde, Feuer und Luft, dass ich dich weder auffressen, noch ein Unglück über die Menschheit bringen werde. Zufrieden?“

„Klingt plausibel.“ Ich greife nach dem Eimer, der noch an der Schnur hängt, und werfe ihn hinunter. Das hier ist alles nur ein Traum und mein Handeln wird keinerlei Konsequenzen haben.

„Pass doch auf, du Trampel! Du hättest mich beinahe mit dem Eimer erschlagen.“ Oh, ich habe verfehlt? Wie schade … „Nur beinahe?“, frage ich sicherheitshalber noch einmal nach.

„Nicht so frech! Sonst kannst du sehen, wo du bleibst!“ Wo da wäre?

„Es tut mir leid …?“, versuche ich es mit Höflichkeit. Traum hin oder her. Einen Geistesgestörten wütend zu machen, erscheint mir unklug.

„Worauf wartest du?“, zischt es nach oben.

„Bitte?“

„Du sollst mich hochziehen!“

Ganz schön frech, dieses Biest. Zähneknirschend greife ich nach dem Seil und ziehe … und ziehe … und ziehe. Mit aller Kraft, die in mir steckt. Meine Hände brennen, doch ich packe fester zu. Das Seil beginnt sich rot zu färben. Rot von meinem Blut. Und doch kann ich nicht loslassen. Bin ich verzaubert? Was geht hier nur vor?

Ich will aufhören. Loslassen. Doch es ist, als ob mein Körper nicht mehr mir gehört. Er zieht und zieht weiter. Und als ich nur noch Schweiß bin und am ganzen Körper zittere, sehe ich blaugrünes Haar, einen Kopf, golden glänzende Haut … die beschuppt ist … und riesige Brüste.

Meine Augenbrauen treffen sich in der Mitte und ich lasse das Seil einfach los.

Doch Nicht-Rusalka springt auf den Brunnenrand und faucht mich wütend an: „Pass doch auf, du Tölpel!“, während das Surren eines fallenden Eimers die Nachtluft erfüllt. Ich wünschte, sie wäre mit dem Eimer zurückgefallen.

Ich drehe mich um und gehe.

„Warte! Willst du meine Hilfe nicht mehr?“, ruft die vollbusige Nixe.

„Deine Hilfe? Wie soll mir jemand helfen, der nicht im geringsten verstehen kann, wo mein Problem liegt?“, erwidere ich und begehe den Fehler, mich umzudrehen. Mein Blickt saugt sich wieder an den Kurven der Wassernixe … oder ist sie eine Brunnennixe (?)… fest.

Dann stehe ich plötzlich direkt vor ihr, ohne mich bewegt zu haben. Ihr schlanker Finger bohrt sich in meine nichtvorhandene linke Brust.

„Das ist dein Problem, nicht meins. Und ich werde dir helfen.“ Dann schließen sich ihre Finger um mein Kinn und ihre Lippen pressen sich auf meine. Spitze Zähne beißen in meine Unterlippe, die noch von der Erde brennt, und sie saugt an mir …

Ich schubse sie weg, verliere die Balance und wäre in den Brunnen gefallen, hätte sie mich nicht an meinem Hosenbund festgehalten. Ein kalter Wind weht über meinen nackten Hintern.

„Was zum Teufel?“, schreie ich wütend, wage es jedoch nicht, mich zu bewegen.

„Also Eier hast du wirklich nicht“, sagt sie beiläufig.

„Und auch kein Gehänge!“, füge ich hinzu.

„Nein, das auch nicht. Du bist nicht sehr weiblich, aber weiblich dennoch.“

„Danke …“

„Wofür?“

„Dass du mich nicht in den Brunnen hast fallen lassen.“

„Ach das. Das war nur ein Reflex. Ein unnötiger“, entgegnet sie.

„Wieso?“, frage ich dämlich.

„Weil du sowieso in den Brunnen musst.“

„Wie bitte?“

Dann sind ihre Arme um mich geschlungen, ich sehe ihre rasiermesserscharfen Zähne durch ihr Lächeln leuchten. Sie sieht schön aus, aber grausam und gemein. Und ich falle mit ihr in die Tiefe des Brunnens. Falle unendlich, bis ich auf Wasser treffe. Ich strample panisch, versuche, nicht zu atmen. Das habe ich davon! Ich hätte bei der ersten Beleidigung gehen sollen.

Luka # Im Wunschbrunnen

Schlanke, aber starke Arme ziehen mich nach oben. Mein Kopf durchbricht die Wasseroberfläche. Ich sauge Luft in meine Lungen und als ich die Augen öffne, sehe ich in das durchsichtige Gesicht einer wunderschönen Frau. Sie lächelt, presst ihre Lippen auf meine und wieder könnte ich schwören, dass sie mich gebissen hat. Der Geschmack von Erde, Wasser und Luft bleibt an mir hängen und irgendwie schmerzt es auf drei verschiedene Weisen. Brennen, Stechen und Kratzen.

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