Sabina Schneider - Luka & Robin

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*Von männlichen Jungfrauen und unweiblichen Hexen* – so könnte der Titel von Lukas Leben lauten.
Wäre da nicht Robin.
*Verflucht, verhext und zugebissen* – wäre passend, wenn es nur um Robin ginge.
Doch diese Geschichte – ein Märchen, das über alle Dimensionen reicht – handelt von beiden. Von Luka und Robin, einem Zwillingspaar, so unterschiedlich wie Hexen und Drachen, Feuer und Wasser, Luft und Erde. Es ist ein Märchen, das von (un)talentierten Hexen erzählt und in dem das Geschlecht (k)eine Rolle spielt. Wenn es um fressen oder gefressen werden, verzauberte Drachen und verfluchte Hexen geht, ringt die Ewigkeit mit dem Ende und es stellt sich eine Frage: Entsteht Liebe aus Hunger, oder Hunger aus Liebe, während eine Seele verzweifelt «Friss mein nicht!» schreit.

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Und so frustrierend!

Ich rauf mir meine kurzen Haare, zu widerspenstig und lästig, um sie wachsen zu lassen. Ganz im Gegenteil zu Robins vollem und glatten Haar, das immer makellos aussieht. So verdammt wunderschön, als hätte sie sich gerade aus dem Ei gepellt.

Und da haben wir wieder das Wort: Ei. Oder in Plural: Eier.

Warum zum Teufel habe ich bei der Geburt keine mitbekommen? Wenn doch alles andere an mir so undamenhaft und unweiblich ist, warum haben die Götter mir dann nicht einfach einen Schwanz mitgegeben und einen richtigen Mann aus mir gemacht?

Ich ziehe den Rotz die Nase hoch und spucke ihn aus, als könnte ich damit die verfluchten Gedanken loswerden. Mit Wut im Bauch mache ich mich auf zu den Ställen. Ein nächtlicher Ausritt, das ist es, was ich jetzt brauche. Den Wind im Gesicht. Diesen verfluchten Ball hinter mir.

Licht brennt in den Ställen, als hätte man mich erwartet. Als hätte jemand darauf gewartet, dass ich beschämt und mit eingezogenem, nicht-existentem Schwanz wieder einmal davonrenne.

Und als ich wütend zur Box von Mr. Perfekt trete, wartet er auch schon auf mich. Mit verschränkten Armen über der Brust, leger an die Wand gelehnt. Wissende Augen, die mich anstarren und dieses verfluchte schiefe Lächeln.

„Ich hatte dich gewarnt“, sagt er spöttisch und etwas mitleidig. Doch die Schadenfreude siegt. Das kann ich hören, auch ohne sein verfluchtes Grinsen zu sehen.

Ja, Logan hatte mich definitiv gewarnt. Und ich habe, für einen herrlichen Moment des Selbsttruges, glauben wollen, dass es für seine Warnung ein anderes Motiv gegeben haben könnte. Ich schließe mein verräterisches Herz weg, sperre es ein, kneble es und werfe es in den reißenden Strom der Wut. Hoffe, dass es versinkt und mich nie wieder so in die Irre führt.

Stumm gehe ich an ihm vorbei, will ihn nicht sehen, nicht mit ihm sprechen.

„Luka, warte!“, höre ich noch, bevor sich seine Finger um mein Handgelenk schließen und er mich herumwirbelt. Und für einen Augenblick gelingt es meinem geknebelten Herz, mir wieder etwas vorzugaukeln. Einen Traum zu erschaffen, der immer nur das bleiben wird: ein Traum.

Um der Röte in meinem Gesicht eine andere Bedeutung zu geben als die dämliche Verliebtheit eines dummen Mädchen, das sich verzweifelt an Luftschlösser festkrallt, zische ich ihn an: „Hast du Spaß gehabt, als du dir vorgestellt hast, wie es sein wird, wenn er es herausfindet … wenn ich es herausfinde? Oder hast du dich in den Büschen versteckt und deine Palme gewedelt, als du uns zugesehen hast?“ Wut. Wut bringt ebenfalls Wangen zum Glühen. Damit kann ich leben. Ich bin keine dreizehn mehr und weiß, was Männer wie Logan in einer Frau suchen.

„Meine Palme gewedelt …?“ Ein Grinsen steigt auf seine Lippen und verzerrt sie zu einem Bogen. Er lacht über mich. Logan lacht über mich, wie das gesamte, verfluchte Anwesen.

„Lass mich los!“, zische ich ihn an.

Das Grinsen verschwindet und ich blicke ihm tief in die Augen, als ich aushole … und ihm mein undamenhaftes Knie in den Schritt ramme.

Schritt … ein weiteres Wort. Ein neutrales Wort. Es kann sowohl Penis als auch Vagina bezeichnen und es ist an mir, zu grinsen, als Logan gekrümmt zu Boden geht. Es hat durchaus Vorteile, keine Eier zu haben, oder einen Schwanz.

„Deshalb … wegen deines Verhaltens … sieht … dich … keiner als … Frau“, stößt er keuchend hervor.

Ich knie mich zu ihm nieder, hebe sein Kinn an und blicke ihm in die Augen. Suche nach der Wahrheit, die wir beide kennen.

„Ist das so? Sieh mich an! Was ist passiert, als ich das letzte Mal ein Kleid angezogen habe?“, frage ich und suche nach der Scham und finde sie.

„Das … das war vor vier Jahren. Wir waren noch Kinder. Wie oft soll ich mich noch dafür entschuldigen?“, winselt er wie ein schuldiger Hund, der er ist.

Vor vier Jahren … vier Jahre, in denen sich mein Körper nicht verändert hat. Jedenfalls nicht im weiblichen Sinne.

„Lass mich nachdenken! Wie viele haben mit dir gelacht, als du mit dem Finger auf mich gezeigt und dir vor Lachen den Bauch gehalten hast, Logan?“, frage ich und neige nachdenklich den Kopf zur Seite.

„Ich … ich war jung und dumm … ich war neu und wusste nicht … ich wusste nicht, dass du ein Mädchen bist. Ich habe einen Jungen gesehen, der ein Kleid getragen hat. Ich dachte, es sei ein Scherz …“ Seine Stimme wird immer leiser. Verliert aber zu meiner Genugtuung das schmerzvolle Winseln nicht.

Leide! So wie ich gelitten habe.

Doch das Wissen, dass er die Wahrheit sagt, wiegt schwer.

Ich setze mich neben ihn ins Heu. Seufze laut und blicke zum hölzernen Dach.

„Du hattest recht. Ich bin nicht für Kleider geschaffen. Sie sind unpraktisch, man kann in ihnen weder rennen, raufen noch reiten. … Aber weißt du was? Als ich damals das Kleid angezogen habe, … ich … ich habe es damals für dich angezogen. Ich hatte mich in dich verknallt. Eine alberne Mädchenschwärmerei …“, sage ich und setze ein Lachen hinterher. Logan weiß es, jeder weiß es. Wenn ich zuerst darüber lache, tut es weniger weh.

Das habe ich mir jedenfalls jahrelang eingeredet.

„Es … es tut mir leid, Luka. Ich wusste nicht … Ich wusste es nicht.“ Logans Atem geht noch schwer. Er muss noch Schmerzen haben und dieser Gedanke zaubert ein Lächeln auf meine Lippen.

„Eigentlich muss ich dir danken, du hast mir einen großen Teil meiner mädchenhaften Dummheit ausgetrieben. Ich dachte, für immer. Nun, ich sehe das heutige Ereignis einfach als eine Erinnerung an. Eine Erinnerung daran, dass ich kein Mädchen bin. Dass ich, wenn überhaupt, den Charme eines Jünglings besitze“, setze ich nach und lache länger, lauter.

Kann man Schmerz und Scham weglachen? Ich müsste die Antwort kennen, habe ich es doch mein Leben lang versucht.

Logan setzt sich auf, legt einen Arm um mich und ich lehne den Kopf an seine Schulter. Obwohl er Teil der Quelle meines Schmerzes ist, tut es gut. Seltsam. Warum?

„Luka, du bist, wer du bist … und es gibt Menschen … die dich so mögen, wie du bist“, sagt er tölpelhaft und ungeschickt.

„Rotzfrech, ungewaschen, nach Pferd stinkend?“, frage ich, ohne zu lachen.

„Genauso!“, jubelt er mir entgegen und trotz allem entreißt sich meiner unweiblichen Brust ein Lachen. Ein ehrliches Lachen. Ohne jede Spur von Spott.

Logans Worte tun gut … und doch wieder nicht.

„Was du beschreibst, lieber Freund, ist ein Lausbub, ein Junge. Keine Frau und kein Mann. Eine Weile mag es reichen. Doch was wird in wenigen Jahren sein? Ich kann nicht immer zwischen den Welten stehen. Nicht Frau, nicht Mann. Wie soll ich einen Partner finden, wenn ich weder das eine noch das andere bin?“, frage ich laut und die Unruhe ergreift mich wieder.

„Glaubst du, dass zwei gigantische, ständig auf und ab springende Brüste aus dir eine Frau machen könnten?“, fragt Logan.

„Sicher, genauso, wie ein Gehänge zwischen meinen Beinen, einen Mann aus mir machen würde“, entgegne ich nüchtern.

Logan widerspricht mir nicht und wir beide wissen, dass Letzteres passender wäre. Sehr viel passender.

„Wie ist es eigentlich beim Reiten? Stört das denn nicht?“, frage ich und blicke zu ihm hoch.

„Du kannst Fragen stellen“, erwidert er und lacht etwas verschämt. „Ist es als Frau nicht unbequem? Aufreibend?“, setzt er aus Rache nach.

„Reibung kann Spaß machen“, erwidere ich verschmitzt, als wüsste ich, wovon ich spreche.

„Ich wusste, es gibt einen Grund, warum du so gerne reitest!“, ruft er aus und mein Ellbogen landet in seinen Rippen. Und das nicht gerade sanft. Das Lachen vergeht ihm, zu meinem Genuss.

„Logan …“

„Ja …“, erwidert er etwas atemlos und reibt sich die verdient malträtierten Rippen.

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