Berndt Guben - Tödliche Feindschaft

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Tödliche Feindschaft: краткое содержание, описание и аннотация

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Bei den Dschaggas am Fuß des Kilimandscharo finden der Pfeifer und seine Gefährten Erholung von den Strapazen eines langen Ritts durch den Urwald. Sklavenjäger aber tragen Unruhe in das friedliche Land, und wieder einmal muß der Pfeifer unschuldigen Menschen in ihrem Kampf um die Freiheit helfen. Auf dem Schiff des Kapitäns Dieuxdonné kehrt er schließlich nach zehnjähriger Irrfahrt um die halbe Welt wieder nach Deutschland zurück. In seiner Heimat hat sich nicht viel verändert, so daß die Sehnsucht nach der Freiheit, nach den Vereinigten Staaten von Amerika lebendig bleibt.

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8

Zur selben Zeit eilte der leichtfüßige Königsbote Maradsche über den westlichen Hang. Am Fuße angekommen, verschnaufte er einen Augenblick. Hätte er, wie es sonst seine Gewohnheit war, innegehalten, um die Schönheit der Gegend zu genießen, so wären ihm die zwei Reiter am jenseitigen Hang nicht entgangen. Aber heute bedrängte ihn zu viel, als daß er Zeit auf einen Blick in die Schönheit verschwendete.

Wenige Minuten später stand er vor dem Schloß.

Er brauchte nicht zu warten. Für ihn war der König immer zu sprechen. Er, der Mann, der die Nachrichten brachte, war eines der wichtigsten Glieder der Staatsmacht. Nachrichten, das heißt Neuigkeiten, gehörten in der Königsstadt zum Alltagsleben wie in jedem zivilisierten Land der Welt. Was dem König geeignet schien, daß es dem Volk mitgeteilt werde, wurde jeweils vor Einbruch der Dämmerung durch drei Ausrufer verkündet. Und es gab wohl keinen Bürger in dieser Stadt, der dem, was draußen in der anderen Welt vorging, nicht begierig lauschte.

Maradsche stand in der großen Audienzhalle. Aradman trat ein und begrüßte ihn herzlich.

»Deine Augen schauen ernst drein, Maradsche. Deine Stirn trägt viele Falten. Deine Lunge pfeift vom schnellen Lauf. Deine Nachricht scheint nicht gut zu sein.«

»Du hast recht, mein König. Vielleicht ist es die schlechteste Nachricht der letzten hundert Jahre.«

Aradmans Stirn umwölkte sich. Auch auf sein Antlitz trat der Ausdruck der Sorge.

»Sprich, Maradsche. Wir wollen uns nicht aufhalten.« »Es ist Gefahr im Verzüge. Ein Heer wildaussehender, bärtiger Männer hat den Fluß der Krokodile überschritten. Sie sind dabei, in unser Land einzudringen.«

»Wie viele?« fragte Aradman kurz. »Vier mal zehn, mein König.« Aradmans Züge hellten sich auf.

»Vierzig Männer? Und deswegen hast du so große Sorge? Was sind vierzig Männer gegen unsere Armee? Wir können sie in Minuten zermalmen, wenn sie nicht friedlich wieder abziehen.«

Maradsche schüttelte den Kopf.

»Erinnerst du dich, daß vor Monaten viel weniger als vierzig Männer kamen? Haben wir diese in die Flucht schlagen können? Haben sie nicht vielmehr uns in Angst und Schrecken versetzt?«

»Der eine von ihnen war ein Gott. Gegen Götter kämpfen die Wadschagga nicht. Er führte den Blitz und den Donner mit sich. Und nicht nur den einfachen, wie ihn die Bantu auch besitzen, sondern den vielfachen.« Maradsche nickte ernst.

»Von diesen vierzig Männern, die zur Zeit noch durch das Gebiet der Kirua ziehen, hat jeder Blitz und Donner bei sich. Aber es scheinen keine Götter, sondern Teufel zu sein.«

Aradman erbleichte.

»Soll das heißen, daß die vierzig gleicher Art sind wie der »pfeifende Geist«?«

»Ich weiß es nicht. Ich habe sie nicht gesehen. Ich hatte keine Zeit, sie mir anzusehen, weil ich glaubte, daß es wichtiger sei, dir schnell Kunde von ihnen zu bringen.«

»Wie mögen sie den Weg hierher gefunden haben?«

»Nun, ich denke, der »pfeifende Geist« war kein Engel, sondern ebenfalls ein Teufel, der ihnen den Weg gewiesen hat.«

»Glaubst du selbst, was du sagst?« Die Augen des Königs ruhten forschend auf seinem Läufer.

Maradsche schlug den Blick nieder. »Du hast recht, mein König. Auch ich traue dem guten Fremden eine solche Schandtat nicht zu, zumal er uns versicherte, daß er alles tun werde, um keinem Menschen Kunde werden zu lassen von unserem Land.«

»Vielleicht hat sie der böse Geist hergeführt. Vielleicht aber kommen sie gar nicht in feindlicher Absicht. Du solltest ihnen entgegenziehen, um sie zu fragen, was sie hier wollen.«

»Meinst du, daß wir sie willkommen heißen sollen?«

»Vielleicht. Wir sind niemandem feindlich gesinnt. Friedliche Menschen sind in unserem Lande immer willkommen. Könnte es nicht sein, daß sie ebenso wie die Bantu-Neger eine neue Heimat suchen?«

»Ich weiß nicht«, sagte Maradsche zögernd, »es könnte natürlich so sein. Aber ich habe ein Gefühl in mir, das mich warnt, ihnen zu trauen. Du hast von Baluba, dem Häuptling des bei uns lebenden Volkes der Bantu gehört, daß es ebensolche bärtigen Männer waren, die sie aus ihrer Heimat vertrieben, weil sie sie fangen wollten, um sie dann zu verkaufen.«

Aradman nickte.

»Ja, ich habe es gehört. Aber je länger ich darüber nachdachte, um so größere Zweifel kamen mir an der Wahrheit dieser Behauptung. Es ist zu schwer für mich, mir vorzustellen, daß man Menschen fangen kann, um sie zu verkaufen.«

»Weshalb sollte ich daran zweifeln? Ich habe es nicht nur von Baluba, sondern auch von Unogi und vielen anderen gehört.«

Der König war zu nervös, um sitzen zu bleiben. Er erhob sich, verschränkte die Hände und ging gedankenvoll auf und ab.

»Schicke einen Läufer zu Baluba. Ich lasse ihn bitten, sofort zu mir zu kommen.«

»Ja«, stimmte Maradsche zu, »wir sollten sie bitten, uns mit ihren Feuerwaffen gegen die Eindringlinge zur Seite zu stehen.«

»Eben. Das war es, was ich wollte.«

Maradsche wandte sich um, um das Schloß zu verlassen. Als er die Treppe hinunterschritt, stutzte er. Die Hauptstraße wimmelte von Menschen. Freudiges Geschrei stieg bis zu ihm herauf.

Er forschte nach der Ursache dieser, wie ihm schien, gar nicht zu seiner Stimmung passenden Ausgelassenheit. Da bemerkte er inmitten des Menschenknäuels zwei gezähmte Zebras. Er sah, wie sich zwei Männer mühsam durch die Menge den Weg zum Schloß bahnten.

Langsam schritt er die Stufen hinab.

Wer mochte das sein?

Er sollte nicht lange im unklaren darüber bleiben. Aus den sich beständig verstärkenden Jubelrufen konnte er einige Worte heraushören:

»Der »pfeifende Geist«! Der »pfeifende Geist«!«

Maradsche kniff die Augen zusammen. Das war eine große Überraschung. Kam der Pfeifer als Abgesandter der vierzig Eindringlinge?

Maradsche verzichtete darauf, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Bald würde er es erfahren.So blieb er auf der untersten Stufe der Treppe stehen und erwartete die Ankömmlinge.

Michel und Ojo hatten sich endlich durch die Menge hindurchgerungen.

»Maradsche!« rief Michel freudig, als er den Läufer erblickte. Er wankte auf ihn zu und legte ihm die Hände auf die Schultern.

Wenn er erwartet hatte, daß Maradsche diese Begrüßung erwidern würde, so sah er sich getäuscht. Maradsches Gesicht war unbeweglich.

Die beiden Männer blickten einander starr in die Augen. Michel spürte die Abwehr in dem anderen.

»Was ist, was hast du?« radebrechte er auf Kisuaheli.

»Haben euch die vierzig Männer, die in unser Land eindringen, als Vorhut geschickt?« fragte Maradsche.

Er hatte so langsam gesprochen, daß Michel das meiste verstehen konnte.

»Nein!« erwiderte er hart. »Wenn wir mehr Zeit haben, will ich dir alles erklären. Nur eines sollst du jetzt schon wissen. Wir haben sie verfolgt, um sie davon abzuhalten, zu euch zu kommen.«

»Aber wie erhielten sie Kunde von unserem Land?«

»Ich kann dir das nicht in fünf Minuten sagen. Zuerst brauche ich deine schnelle Hilfe für unseren Freund, der, wie du siehst, krank auf dieser Bahre liegt.«

Jetzt erst bemerkte Maradsche den kranken Tscham.

»Ist es der junge Fürst?« fragte er.

»Ja«, erwiderte Michel. »Diesmal hat er die Reise nicht überstanden. Das Fieber hat ihn gepackt.

Kennst du irgendein Mittel gegen das Fieber?«

Maradsche verharrte einen Augenblick in Schweigen. Er schien mit sich zu kämpfen. Dann sagte er kurz:

»Komm.«

Er wandte sich um und stieg die Treppe wieder hinauf.

Michel und Ojo nahmen Tscham in die Arme und trugen ihn hinter ihm her.

Oben, in der kühlen Audienzhalle, kam Tscham zu sich.

»Wasser —, Wasser«, murmelten seine Lippen.

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