Berndt Guben - Tödliche Feindschaft

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Tödliche Feindschaft: краткое содержание, описание и аннотация

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Bei den Dschaggas am Fuß des Kilimandscharo finden der Pfeifer und seine Gefährten Erholung von den Strapazen eines langen Ritts durch den Urwald. Sklavenjäger aber tragen Unruhe in das friedliche Land, und wieder einmal muß der Pfeifer unschuldigen Menschen in ihrem Kampf um die Freiheit helfen. Auf dem Schiff des Kapitäns Dieuxdonné kehrt er schließlich nach zehnjähriger Irrfahrt um die halbe Welt wieder nach Deutschland zurück. In seiner Heimat hat sich nicht viel verändert, so daß die Sehnsucht nach der Freiheit, nach den Vereinigten Staaten von Amerika lebendig bleibt.

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»Du glaubst, daß mich mein Herr vernichten will?«

Abu Sef lachte dröhnend.

»Wenn ich es bisher nicht geglaubt habe, so wird es mir jetzt zur Gewißheit, wenn ich dein dummes Gesicht sehe. Wie konntest du nur so naiv sein, auf einen Gauner, dessen Schliche du doch besser kennen müßtest als wir, hereinzufallen. Ich wünsche nur, daß ihn der Schejtan recht bald holen möge.«

Malik el Suwa war froh, so billig davongekommen zu sein. Mit schauspielerischem Geschick verstand er es, eine bedrückte Miene beizubehalten.

»Los«, sagte Abu Sef. »Sehen wir zu, daß wir bald die Lavastraße gewinnen, damit wir schnell nach Hause kommen.«

Sie ritten weiter.

3

Abd el Ata schüttelte sich mißmutig das Wasser aus der Kleidung. Dann klopfte er den Schmutz vom Burnus. Ohne die Lavastraße zu betreten, war er von Posten zu Posten gekrochen, um sich von der Wachsamkeit eines jeden zu überzeugen. Die ganze Gruppe stand Posten. Seit drei Tagen hatte sich niemand mehr außerhalb des Waldes blicken lassen. Auch diejenigen, die am begierigsten darauf gewesen waren, mit Abu Sef abzurechnen, ermüdete die ergebnislose Wache. Die Aufmerksamkeit ließ allgemein nach.

Abd el Ata wandte sich an Hassan: »Seit drei Tagen warten wir hier. Ich möchte fast annehmen, daß uns unser pfeifender Freund einen Bären aufgebunden hat. Warst du nicht ein wenig zu vertrauensselig, als du ihn allein das feindliche Lager belauschen ließest?«

Hassans Augen blitzten den Führer der »Dreizehn Verlassenen« zornig an.

»Ich sagte dir bereits, ich war vor Übermüdung gar nicht mehr fähig, noch irgend etwas zu unternehmen. Kein anderer hätte das Lager noch belauschen können. Nur er hatte noch die Kraft dazu.«

»Ich wollte dich nicht kränken, Hassan. Aber, bei Allah, ist es nicht zum Verzweifeln, daß sich die Burschen noch immer nicht sehen lassen?«

Hassan zuckte die Schultern.

»Ich brenne genauso darauf wie du, dem verräterischen Abu Sef mein Messer zwischen die Rippen zu jagen. Abu Sef ist dick und behäbig wie eine schlachtreife Ente. Er wird zu viele Pausen eingelegt haben.«

»Pausen? Seit wann macht Abu Sef Pausen, wenn es gilt, einen Gewinn zu erzielen?«

Hassan lachte.

»Wenn er schon auf Imi Bejs Trick hereingefallen ist, so wird er der festen Überzeugung sein, daß ihm sein Gewinn auch mit weniger Anstrengung sicher ist.«

Abd el Ata blickte nachdenklich vor sich auf den Boden.

»Vielleicht hast du recht. Sollten sie wirklich noch kom-men, so hoffe ich, daß die meisten von uns nicht gerade zu dem Zeitpunkt einschlafen, an dem es gilt, sich auf den Gegner zu stürzen.«

»Ich schlafe bestimmt nicht ein.«

»Daran habe ich nie gezweifelt, Hassan. Aber du kannst nicht allein gegen die Verwünschten vorgehen.«

»Auch du bist noch da!«

Über Abd el Atas schwermütiges Gesicht glitt seit langem zum erstenmal ein Lächeln.

»Um ehrlich zu sein, ich wäre froh, wenn ich jetzt in Sansibar irgendeiner Arbeit nachginge, anstatt hier auf den dicken Abu Sef zu warten, um ihm das Leben aus dem feisten Körper zu pusten.«

Hassans Gesicht zeigte unverkennbar die Züge äußerster Bestürzung.

»Hast du kein Verlangen mehr nach Rache?«

Abd el Ata schüttelte den Kopf.

»Rache«, sagte er gedehnt, »wozu soll Rache gut sein? Man vollstreckt sie, und nachher ist es genau wie vorher. Man hat nichts durch sie gewonnen, weder innerlich, noch äußerlich.

Vielleicht verspürt man für einen Augenblick Befriedigung, wenn man das Messer aus dem Leib des Gegners zieht. Aber dann?«

»Das —, das habe ich auch schon einmal gehört. Nur in anderen Worten.«

Abd el Ata nickte.

»Ich weiß, du spielst auf den Pfeifer an. Und ich will dir nicht verhehlen, daß seine Worte auf mich einen tiefen Eindruck gemacht haben. Seit wir das erstemal mit ihm zusammenkamen, habe ich viel über ihn und das, was er sagte, nachgedacht. Und wenn man auch nur ein Gramm Vernunft in seinem Kopf hat, so kann man nicht anders als zuzugeben, daß er recht hat. Da mußte erst einer aus Frankistan kommen, um mir zu sagen, daß ich bisher vierzig Jahre lang verkehrt gelebt habe. — Was ist denn das ganze Leben?« philosophierte Abd el Ata weiter.

»Wenn du es richtig nimmst, so ist es nichts als der Kampf darum, daß man ein wenig zu essen und zu trinken hat. Man erstrebt einen kleinen Besitz, möchte unabhängig leben können und tun und lassen dürfen, was man will. Man möchte Zeit haben, sich mit den angenehmen Dingen zu beschäftigen. Wenn sich alle Menschen darüber klar wären, so müßte doch eigentlich der ewige Krieg, der Kampf um alles, was damit zusammenhängt, die Rache zum Beispiel, aufhören. Es muß da irgend etwas in unserer Grundauffassung geben, das an allem Wirrwarr schuld ist.

Wahrscheinlich liegt diese Schuld tief in uns.«

»Ich verstehe dich nicht«, antwortete Hassan mit zusammengezogenen Brauen. »Ich bin mir keiner Schuld bewußt. Haben nicht alle unsere Lehrer gepredigt, daß Rache, Kampf und Krieg süße Dinge sind?«

»Eben, eben, es ist unfaßlich, daß Menschen mit gelehrtem Kopf solchen Unsinn behaupten.«

»Wirst du nun den Kampf gegen Abu Sef abblasen?«

Abd el Ata schüttelte den Kopf.

»Wie könnte ich? Wie kann ich den anderen zumuten, in einer viertel oder halben Stunde das alles zu verstehen, was mir selbst vierzig Jahre lang fremd gewesen ist? Nein! Sei unbesorgt. Du und ihr alle, ihr werdet eure Rache bekommen. Für mich jedoch wird es das letztemal sein, daß ich meine Zeit an solchen Unsinn verschwende.«

»Was wirst du tun, wenn wir wieder in Sansibar sind?«

Abd el Ata zuckte die Schultern.

»Das weiß allein Allah.«

»Ich glaubte, wir würden selbst einen Sklavenjägerzug bilden.«

»Sicherlich werdet ihr das. Aber ohne mich. Ich werde nie mehr einem Menschen seine Freiheit rauben. Denn das, wovon ich träume, kann es nur geben, wenn alle frei sind.«

Hassan starrte vor sich hin. Was sollte aus ihm werden? Er hatte gelernt, Fährten zu lesen und mit einem Schießgewehr umzugehen. Viel mehr konnte er nicht. Wovon sollte er sich ernähren, wenn nicht dadurch, daß er andere Menschen raubte und sie verkaufte?

»Ja, wenn ich etwas anderes gelernt hätte! Aber so?«

»Jeder Mensch müßte mehr lernen«, meinte Abd el Ata gedankenvoll.

Ihr Gespräch wurde unterbrochen. Am Waldrand kam keuchend ein Mann gelaufen. Er versuchte trotz des schnellen Laufs sein lautes Atmen zu unterdrücken.

»Sie kommen«, zischte er.

»Sind alle verständigt?« fragte Abd el Ata.

Der andere nickte. Wie zur Bestätigung seiner Worte schlichen sich nach und nach die anderen herbei. Jeder suchte sich einen Platz hinter einem Strauch, von dem aus er gut auf den Gegner zielen konnte. Dann war atemlose Spannung über ihnen.

4

»So«, dröhnte Abu Sefs Baß, »nun noch ein paar Tage auf dieser Straße entlang, und wir sind wieder in Sansibar. Es ist ein hartes Stück Weg, das hinter uns liegt.«

Malik el Suwa nickte zustimmend. Einer von Abu Sefs Leuten fragte: »Wollen wir nicht ein Lager aufschlagen?« »Sind wir bis hierher gekommen«, entgegnete Abu Sef, »so wollen wir den Tag nützen, um noch ein weiteres Stück zurückzulegen. Ich habe es satt, durch diese verdammte Einöde zu kriechen, die Allah verfluchen möge.«

Der dicke Sklavenhändler ritt an der Spitze des Zuges.

Ihm folgte Malik el Suwa auf dem Fuße.

Hart und laut klang der Hufschlag ihrer Pferde auf dem Gestein.

Malik el Suwa, ein guter Pfadfinder, hörte als erster ein Rascheln am Rand der Straße. Er verhielt sein Pferd. »Das klang wie das Geräusch von Menschen«, sagte er. »Unsinn.«

Abu Sef krauste die Stirn.

Doch dann hörte auch er das Knacken eines Gewehrhahns.

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