Berndt Guben - Tödliche Feindschaft

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Bei den Dschaggas am Fuß des Kilimandscharo finden der Pfeifer und seine Gefährten Erholung von den Strapazen eines langen Ritts durch den Urwald. Sklavenjäger aber tragen Unruhe in das friedliche Land, und wieder einmal muß der Pfeifer unschuldigen Menschen in ihrem Kampf um die Freiheit helfen. Auf dem Schiff des Kapitäns Dieuxdonné kehrt er schließlich nach zehnjähriger Irrfahrt um die halbe Welt wieder nach Deutschland zurück. In seiner Heimat hat sich nicht viel verändert, so daß die Sehnsucht nach der Freiheit, nach den Vereinigten Staaten von Amerika lebendig bleibt.

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»Vielleicht einen, vielleicht zwei Tage. Wer weiß?«

»Ich denke, Ugawambi hat dir den Weg genau beschrieben?«

»Ja, er sagte etwas von Waldgebieten. Aber daß es so schlimm sein würde, habe ich mir auch nicht vorgestellt.«

»Gut«, sagte Abu Sef, »einen Tag mache ich die Mühsal noch mit. Aber dann ist Schluß. Wenn wir bis dahin nicht hindurch sind, dann kehren wir um.«

»Das wird wenig Zweck haben«, entgegnete Malik el Suwa. »Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: entweder, wir beißen uns durch diesen Wald hindurch, oder wir sind gezwungen, den weitaus gefährlicheren Krokodilfluß zu überschreiten.«

»Zum Schejtan mit dieser verwünschten Expedition! Hätte ich mich nur nicht darauf eingelassen!«

Auch die Männer waren von den Strapazen der vergangenen Tage todmüde. Der Schwung ihres Armes wurde immer langsamer. Zudem herrschte eine Hitze, die selbst den Regen zum Dampfen brachte. Trotz der Nässe sanken sie bei Einbruch der Dunkelheit samt und sonders augenblicklich in tiefen Schlaf.

Der nächste Tag brachte ebenfalls keine Wendung. Immer mehr Pausen mußten eingelegt werden. Sie waren reichlich mit Proviant versehen. Und Wasser gab es inHülle und Fülle.

Sorgen dieser Art hatten sie also nicht. War vorher ihre Reise von lebhaften Gesprächen begleitet gewesen, so lag jetzt eisiges Schweigen über ihnen.

Der einzige, dessen Optimismus unverwüstlich schien, war Malik el Suwa, der mit seinem Haumesser fortwährend dort einsprang, wo die Macheten der anderen müde in schlappen Händen hingen. Für Malik el Suwa bedurfte es der Aufbietung aller Willenskräfte, um durchzuhalten. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als Beispiel zu geben, wenn er Vertrauen erwecken wollte. Die einzige Genugtuung, die er hatte, war, daß sich Abu Sef und seine Leute von seiner Hilfsbereitschaft tatsächlich täuschen ließen.

Als es dunkel wurde, war wieder ein Tag gewonnen. Während dieser Nacht hatte Malik el Suwa einen schweren Traum. Er träumte, daß ihm sein Herr, Imi Bej, auf der Brust kniete und ihm Edelsteine auf den Kopf lud. Immer mehr, immer mehr, so daß er schließlich kaum noch atmen konnte. Zwischen diesen Steinen tauchte von Zeit zu Zeit das Gesicht Imi Bej s auf, das zu einer teuflischen Fratze verzerrt war. Er sagte auch irgend etwas. Aber Malik el Suwa verstand es nicht.

Trotz der Kälte erwachte er in Schweiß gebadet. Mitternacht mußte wohl schon vorbei sein.

Wie war dieser abscheuliche Traum zustande gekommen?

Weshalb erschien ihm sein Herr, den er über alles schätzte, in der Maske des Satans, so, wie ihn seine Feinde sahen?

Malik el Suwa dachte daran, daß morgen der Tag war, an dem er verschwinden mußte.

Plötzlich fuhr er auf. Mit brennenden Augen starrte er in die Dunkelheit. Verschwinden wollte er?

Ja, wohin denn? Überall, wohin er sich wandte, würde Urwald sein. Um durch den dichten Wald zu kommen, mußte er die Machete gebrauchen. Die Spuren jedoch, die die Machete zurückließ, würden mindestens einen Tag lang sichtbar bleiben. Das hieß, daß er sich hinwenden konnte, wohin er wollte, die Machete würde seinen Verfolgern stets den Weg weisen.

Satan von Sansibar, dachte er. Satan von Sansibar!

Er knirschte mit den Zähnen. Wieder einmal hatte Imi Bej einen Menschen überlistet, sich seiner entledigt, der ihm jahrelang treu wie ein ergebener Hund gedient hatte.

Malik el Suwa sann verzweifelt auf einen Ausweg. Die einzige Rettung für ihn war, daß er schnell genug die Lavastraße fand. Das heißt, er mußte wissen, wo sie lag, bevor die anderen ebenfalls darauf stießen. Er mußte seine Genossen verlassen, und zwar noch im Urwald, um einen großen Vorsprung zu erreichen. Er verzog sein Gesicht. Was würde es nützen? Auch hier wieder konnten sie den Spuren der Machete folgen. Was aber waren eine oder zwei Stunden Vorsprung? Sein Pferd war ebenso müde wie die der anderen.

Innerlich zerschlagen, voller Haß gegen seinen Herrn, sank er zerbrochen zurück.

Ob Abu Sef ihm verzieh, wenn er ihm die Wahrheit gestand? Ein bitteres Lachen drängte sich auf seine Lippen. Die Sklavenjäger würden ihn vierteilen.

Es gab einen Ausweg. Er war zwar unsicher, aber er bedeutete die einzige mögliche Rettung.

Malik el Suwa mußte es darauf ankommen lassen. Seine Erregung klang so weit ab, daß er wieder Schlaf finden konnte.

Als sie am nächsten Morgen ihren mühseligen Weg fortsetzten, waren alle zu erschöpft, um Malik el SuwasNervosität zu bemerken. Niemand sprach ein Wort. So verging der dritte Tag, so der vierte, und am Ende des fünften war auch Malik el Suwa vollständig verzweifelt.

Drei Tage höchstens, hatte Ugawambi ihm versichert.

Am Vormittag des sechsten Tages sagte jemand zu Abu Sef:

»Hier muß ich schon einmal gewesen sein. Ich erkenne an der Lage der Sümpfe, daß ich schon einmal durch diese Gegend gestreift bin.«

Auch die anderen wurden aufmerksam.

»Bist du denn schon einmal auf einer innerafrikanischen Expedition gewesen?« fragte Abu Sef.

»Nein, das ist es ja eben, was mich wundert. Wenn ich nicht wüßte, daß wir entgegengesetzt wären, würde ich sagen, daß wir uns in der Nähe der Lavastraße befinden.«

Jetzt besann sich auch Abu Sef, der die Gegend genau kannte.

»Teufel nochmal, natürlich, du hast recht.«

Seine Augen tasteten jeden Wasserflecken ab. Jawohl, er war auf bekanntem Gelände. Langsam wandte er sein Gesicht Malik el Suwa zu. Sein Blick verriet nichts Gutes.

»Du Schuft, du Lump, du Verräter! Du hast uns in einem Bogen zurückgeführt. Jetzt fällt mir auch ein, daß wir am Anfang nicht nach Westen, sondern nach Norden geritten sind.« Seine Stimme steigerte sich zu bebender Wut. »Das ist ein feiner Plan, den ihr euch ausgeheckt habt, du und dein sauberer Herr ! Ihr wolltet uns los sein. Ihr habt euch benommen wie treulose Schakale! Aber warte, das sollst du mir büßen! Wir wissen, wie wir weiterreiten müssen. Wir brauchen jetzt keinen Führer mehr!«

Er riß die Machete hoch und stürmte auf Malik el Suwa ein. Der verteidigte sich nicht im geringsten. Er gab seinen Augen ein trauriges Aussehen und schüttelte den Kopf. Als er sprach, lag in seiner Stimme echte Verzweiflung.

»Du irrst dich, Abu Sef, vielleicht hast du recht, vielleicht befinden wir uns an der Lavastraße.

Aber sollte das wahr sein, so schwöre ich dir bei Allah und beim Barte des Propheten, daß ich das nicht gewollt habe. Ich habe mich nach der Schilderung Ugawambis gerichtet. Ich muß mich verlaufen haben.«

»Du lügst!« schrie Abu Sef erbost und wollte zuschlagen.

Malik el Suwa wich dem scharfen Messer geschickt aus. »Ich lüge nicht! Und wenn du ein wenig denken kannst, so wird dir klarwerden, daß dieser Betrug zu plump wäre, um von Imi Bej erdacht zu sein. Meinst du, ich hätte mich auf einen solchen Plan eingelassen, da ich mir doch klar darüber sein mußte, daß ich euch niemals würde entrinnen können? Glaubst du denn im Ernst, daß ich zu solchem Opfer bereit gewesen wäre?«

Abu Sef ließ die Machete sinken. Wenn er über die Worte des anderen nachdachte, so mußte er zugeben, daß ihm die Wahrheit dieser Behauptung keinen Angriffspunkt bot.

Er steckte die Machete weg. Ein bitteres Lachen trat auf seine Lippen.

»Du hast einen Eid geleistet bei Allah und beim Barte des Propheten«, sagte er. »Ich will dir glauben; denn auch deine Begründung hat Hand und Fuß. Aber eines sollst du wissen: du hast dich nicht verlaufen. Du hast uns nicht aus Versehen in die Irre geführt. Du bist selbst von deinem Herrn betrogen worden. Wahrscheinlich sah er seinen Vorteil darin, auch dich loszuwerden.«

Malik el Suwa wußte, daß Abu Sef nur zu sehr rechthatte. Dennoch konnte er das nicht zugeben.

Wenn er jetzt davon sprach, daß Imi Bej ausgezogen war, um Diamanten zu sammeln, dann war er verloren! Denn wenn Malik el Suwa von dieser Tatsache Kenntnis hatte, so würde Abu Sef der festen Überzeugung sein, daß alles andere abgekartetes Spiel gewesen war. So sagte er denn:

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