Berndt Guben - Tödliche Feindschaft

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Tödliche Feindschaft: краткое содержание, описание и аннотация

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Bei den Dschaggas am Fuß des Kilimandscharo finden der Pfeifer und seine Gefährten Erholung von den Strapazen eines langen Ritts durch den Urwald. Sklavenjäger aber tragen Unruhe in das friedliche Land, und wieder einmal muß der Pfeifer unschuldigen Menschen in ihrem Kampf um die Freiheit helfen. Auf dem Schiff des Kapitäns Dieuxdonné kehrt er schließlich nach zehnjähriger Irrfahrt um die halbe Welt wieder nach Deutschland zurück. In seiner Heimat hat sich nicht viel verändert, so daß die Sehnsucht nach der Freiheit, nach den Vereinigten Staaten von Amerika lebendig bleibt.

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»Bei Allah«, sagte er in tiefem Baß, »ich muß euch viel abbitten, dir und deinem Herrn, Imi Bej.

Ich war nämlich der festen Überzeugung, daß ihr mich begaunern würdet.«

Malik el Suwas Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Er dachte, daß die freundliche Einleitung der Anfang des Gesprächs wäre, an dessen Ende die Drohung von acht Gewehrläufen stehen würde. Um so überraschter war er, als Abu Sef fortfuhr:

»Höchst anständig von deinem Herrn und Meister, daß er uns zur Flankensicherung sozusagen den bequemeren Weg nehmen läßt. Er wird ein schweres Stück Arbeit haben, bis er den Krokodilfluß überschritten hat.«

Malik el Suwa fixierte Abu Sef scharf. Jedoch so, daß dieser die Sorge in den Augen des anderen nicht sah. Malik el Suwa hielt den Augenblick für günstig, um eine Probe aufs Exempel zu machen.

»Ja«, meinte er, »nun sind wir zehn Meilen nach Westen geritten. Wir werden bald eine Schwenkung nach Norden und dann nach Osten machen müssen, um, wie mir Ugawambi sagte, den richtigen Weg zum »Berg der bösen Geister« zu finden.«

Schon seit einer halben Stunde war der Himmel wieder bewölkt. Man konnte die Sonne nicht mehr erkennen. Sie waren genau nach Norden geritten und nicht nach Westen, wie Malik el Suwa Abu Sef weiszumachen versuchte.

Abu Sef aber war arglos. Die zehn Meilen, die sie gemeinsam zurückgelegt hatten, mochten das Vertrauen zu dem Sklavenjäger gestärkt haben. So fragte er nur:

»Wann, denkst du, werden wir uns nach Norden wenden müssen?«

Er hatte so laut gesprochen, daß alle seine Leute seine Worte hören konnten. Aber niemand schien die plumpe Falle zu bemerken, die Malik el Suwa ihnen stellte. »Es ist soweit. Reiten wir nun einen Bogen.« Er wandte sein Pferd nach Osten. Dabei sagte er: »Lange brauchen wir nicht in nördlicher Richtung zu reiten. Wir werden bald nach Osten einschwenken.«

Die Jäger unterhielten sich laut miteinander. Sie priesen Allah, daß sie den Urwald hinter sich hatten. Die Bitten, die sie zu ihrem Propheten sandten, liefen alle auf den einen Punkt heraus, nämlich: daß er ihnen einen guten Sklavenfang bescheren möge.

Ahnungslos glaubten sie Malik el Suwas Betrug, ritten in östlicher Richtung und waren der Meinung, daß es nach Norden ging.

Noch bevor der Abend hereinbrach, änderte Malik el Suwa abermals die Richtung. Die Schäflein folgten brav den Lockungen des Wolfs.

»Meinst du nicht, daß wir unser Lager aufschlagen könnten?« fragte Abu Sef, der nicht viel von Nachtritten hielt.

Malik el Suwa beeilte sich, ihm zuzustimmen. Nichts konnte ihm willkommener sein als ein Nachtlager zu dieser Zeit. Er rechnete fest damit, daß auch am nächstenMorgen diesiges Wetter herrschen und die Sonne nicht zu sehen sein würde. Auf jeden Fall würde er beim Morgengrauen das Zeichen zum Aufbruch geben. Dann konnte er die »Freunde« weiterführen oder, wenn sie wider Erwarten den Betrug durchschauen sollten, sich seitwärts in die Büsche schlagen.

Abu Sef legte sich neben Malik el Suwa zum Schlafen nieder. Bevor er jedoch die Augen schloß, fragte er:

»Sage mir eins ehrlich, Malik el Suwa, sind wir wirklich nur einen anderen Weg geritten, um Flankendeckung zu geben?«

Malik el Suwa stutzte. Sollte der Sklavenjäger doch etwas gemerkt haben?

Aber der langjährige Vertraute Imi Bejs war ebenso klug wie sein Herr und vielleicht noch ein wenig gerissener. Er verstand es meisterhaft, sich in jeder Situation zu beherrschen. Er lächelte und entgegnete :

»Nein, natürlich nicht nur deshalb. Imi Bej verfolgt mit diesem Manöver noch einen anderen Zweck.«

»Ah, und der wäre?«

»Du bist selbst ein erfahrener Sklavenjäger. Zudem bist du ein gebildeter Mann. Ich glaube, daß du von der Kriegskunst allerlei verstehst. Deshalb dürfte dir der Plan Imi Bejs doch klar sein, auch ohne meine Erklärung.«

Abu Sef wollte nicht eingestehen, daß er alles andere als ein guter Stratege war.

»An sich schon«, sagte er. »Nun ja —, natürlich —, die Kriegskunst deines Herrn ist eine großartige strategische Leistung. Aber —, hm —, eh.«

»Allah preise deine Einsicht«, unterbrach ihn Malik el Suwa. »Auch du weißt, daß Imi Bej vorhatte, eine Zangenbewegung auszuführen.«

»So ist es ! Natürlich, Zangenbewegung. Genau das war es, was ich sagen wollte. Nur —, ich habe mich nicht so viel mit der Kriegskunst beschäftigt. Deshalb fiel mir das Wort nicht gleich ein.«

»Auch mir fehlen mitunter die passenden Worte«, entgegnete Malik el Suwa zweideutig.

Aber diese Doppelsinnigkeit fiel Abu Sef nicht auf. Er wünschte seinem Schlafgefährten eine gute Nacht, wickelte sich fester in die Decke, drehte sich um, und bald verkündeten laute Schnarchtöne, daß er in das Reich der Träume eingegangen war.

Malik el Suwa war der erste, den noch während der Dunkelheit ein anhaltender Regen aus dem Schlaf riß. Dünne Fäden fielen aus den Wolken und legten einen dichten Schleier über alles. Die Decken schützten nicht mehr vor der Nässe. Feuchtigkeit drang durch jedes Kleidungsstück.

Malik el Suwa hatte keinen trockenen Faden mehr am Leibe.

Die Pferde wurden unruhig. Sie waren angebunden, und die empfindliche Kühle der Nacht machte sie frieren.

Der Vertraute Imi Bejs frohlockte. Allah hatte Regen geschickt. Allah würde auch das weitere Gelingen des Plans begünstigen.

Er weckte seine Gefährten. Die Zeit erschien ihm günstig zum Aufbruch.

Die Sklavenjäger, die bei jeder Gelegenheit zu Allah beteten, hielten es nicht für nötig, dem mohammedanischen Glauben gemäß mit ihrem Aufbruch bis zum Aufgang der Sonne zu warten.

Der Regen tat wohl noch ein übriges, um sie von dieser Regel abzubringen.

Ohne eine Ahnung zu haben, in welcher Richtung sie sich fortbewegten, folgten sie Malik el Suwa.Die graue Düsterkeit hing während des ganzen Tages über dem Land. Nicht ein einziges Mal ließ sich die Sonne blicken.

Stunde um Stunde trotteten die Pferde dahin.

»Also doch wieder der Urwald, den Allah verdammen möge«, war das einzige, was Abu Sef sagte, als sie gegen Nachmittag eine Tropenwaldregion erreichten.

Malik el Suwa lachte im stillen vor sich hin.

Dieser Wald war mehr oder weniger das Ziel seiner Reise. Er war derselbe, durch den weiter südlich die Lavastraße führte. Malik el Suwa hatte sich genau nach Uga-wambis Angaben gerichtet. Zwei, drei Tage würden sie brauchen, bis sie wieder auf die Lavastraße gelangten.

Dann wurde es für Malik el Suwa Zeit, sich zu entfernen.

Aber war es nicht vielleicht möglich, diesen Zeitpunkt etwas vorzuverlegen? Wie, wenn er sie erst anderthalb Tage lang in den Urwald hineinführte und die lästigen Konkurrenten dann sich selbst und dem Wald überließ?

Der Gedanke ließ ihn den ganzen Vormittag nicht mehr los. Die Frage war nur, was Imi Bej dazu sagen würde. Imi Bej war ein Mann, der alle Sicherheitskoeffizienten in seine Rechnungen einkalkulierte. Es war nicht anzunehmen, aber immerhin möglich, daß es den verlassenen Sklavenjägern gelingen würde, auf ihrer alten Spur zurückzureiten. Ausgeschlossen war dieser Fall nur, wenn der beständige Regen anhielt und dadurch eine Orientierung nach den Himmelsrichtungen mit Hilfe der Sonne unmöglich wurde.

Malik el Suwa dachte auch an die unwahrscheinlichsten Dinge, und so kam es, daß er am Abend den Plan, der ihm schon zu einem Lieblingsgedanken geworden war, wieder fallen ließ.

Tiefer und tiefer schnitten sich die scharfen Macheten in den schier undurchdringlichen Tropenwald.

Am späten Nachmittag ließ Abu Sef stöhnend das Messer sinken.

»Zum Teufel mit der Zangenbewegung«, schrie er wütend. »Ich spüre meinen Arm nicht mehr.

Um so mehr tun mir die übrigen Knochen im Leibe weh. Wie lange soll das noch so weitergehen?«

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