Robert Silverberg - Kinder der Retorte

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Am Anfang war Krug
und er sprach: »Es seien Retorten«, und da waren Retorten.
Und Krug betrachtete die Retorten und fand sie gut.
Und Krug sprach: »Es seien Nukleotiden in den Retorten.« Und die Nukleotiden wurden in die Retorten gegossen, und Krug mischte sie, bis sie sich miteinander verbanden.
Und die Nukleotiden bildeten die großen Moleküle, und Krug sprach: »Es werde der Vater und werde die Mutter in den Retorten, und es teilen sich die Zellen, und Leben entsteht in den Retorten.«
Und es ward Leben, denn da war Reproduktion.
Und hierfür sei Krug gepriesen.

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Nein. Nein. Was sind Slobiesüchtige?

Slobie ist eine Droge. Du wirst bald eine Süchtige sehen.

Und Stacker?

Eine Verkrustung im Kleinhirn, eine Abnutzungserscheinung, die bei Gammas auftritt; führt zu geistiger Umnachtung.

Und Solidifier?

Eine Muskelkrankheit. Versteifung des Gewebes oder etwas ähnliches. Ich bin nicht sicher. Nur Gammas bekommen sie. Vielleicht ein Konstruktionsfehler.

Ich runzle die Stirn. Weiß mein Vater davon? Er steht hinter der Integrität seiner Produkte. Wenn Gammas anfällig sind für geheimnisvolle Krankheiten…

Da ist ein Slobiesüchtiger, sagt Lilith.

Ein Android kommt die Straße herauf auf uns zu, schwebend, gleitend, tanzend, gespenstisch langsam, wie in einem Film, der in Zeitlupe abläuft, die Augen nur einen Spalt geöffnet, das Gesicht wie im Traum verzückt, die Arme ausgestreckt, die Finger locker hängen lassend. Er sucht tastend seinen Weg, als ginge er durch die dichte Atmosphäre des Jupiters. Er trägt nur ein Stück Stoff um die Hüften, doch er schwitzt in der eisigen Luft. Mit rauher, summender Stimme spricht er zu sich selbst. Nach einer Zeit, die mir wie vier Stunden erscheint, erreicht er uns, pflanzt sich vor uns auf, lehnt den Kopf zurück, stemmt die Hände in die Hüften, schweigend, eine Minute lang. Schließlich sagt er mit tiefer rauher Stimme und mit entsetzlicher Langsamkeit, Al… al… lo… Al… phas… schö… ne… Al… phas

Lilith sagt ihm, er soll weitergehen.

Zunächst keine Reaktion. Dann fällt sein Gesicht in sich zusammen. Unaussprechliche Traurigkeit. Er hebt die linke Hand in einer unbeholfenen klauenartigen Geste, berührt die Stirn, läßt die Hand auf die Brust sinken, auf das Geschlecht. Er macht das Zeichen umgekehrt… Was bedeutet das? Er sagt in tragischem Ton, ich… liebe… die… schö… nen… Al… phas.

Ich sage zu Lilith, was ist das für eine Droge?

Sie verlangsamt das Zeitempfinden. Eine Minute wird eine Stunde für sie. Das verlängert ihre Freizeit. Natürlich bewegen wir uns wie Wirbelwinde um sie. Gewöhnlich bleiben die Süchtigen beisammen, im gleichen Zeitschema. Es gibt ihnen die Illusion von Tagen zwischen jeder Arbeitsschicht.

Eine gefährliche Droge?

Sie sagen, sie beraubt einen um eine Stunde der Lebenserwartung für die zwei Stunden, die man unter ihrem Einfluß steht. Doch die Gammas halten das für ein gutes Geschäft. Verzichte auf eine objektive Stunde und gewinne zwei oder drei subjektive Tage… Warum nicht?

Doch es schwächt die Arbeitskraft!

Gammas haben das Recht, mit ihrem Leben zu tun, was sie wollen, ist das nicht so, Alpha Leaper? Du bist doch nicht etwa auch der Ansicht, daß sie nur Eigentum sind und daß jede Art von Selbstzerstörung, die der Gamma betreibt, ein Verbrechen gegen seinen Besitzer ist?

Nein. Nein. Natürlich nicht, Alpha Meson.

Ich habe auch nicht geglaubt, daß du so denkst, sagt Lilith.

Der Slobiesüchtige umkreist uns mit entnervender Langsamkeit, singt etwas so langsam, daß ich unfähig bin, die einzelnen Silben miteinander zu verbinden und einen Sinn herauszuhören. Er bleibt stehen. Ein eisiges Lächeln breitet sich unendlich langsam auf seinem Gesicht aus. Er gibt ein grollendes Knurren von sich. Er sinkt ungelenk in Hockstellung. Seine Hand hebt sich mit gekrümmten Fingern wie eine Klaue. Sie ist offensichtlich auf Liliths Brust gerichtet. Keiner von uns bewegt sich.

Jetzt verstehe ich das Singsang des Gammas:

A…A…A…A…A…G…A…A…

C…A…A…U…

Was versucht er zu sagen?

Lilith schüttelt den Kopf. Es ist nicht wichtig, sagt sie.

Sie tritt zurück, als die zeigende Hand nur noch zehn Zentimeter von ihrem Busen entfernt ist. Auf dem Gesicht des Gammas beginnt Unmut an die Stelle des Lächelns zu treten. Er scheint verletzt. Sein Gesang nimmt einen fragenden Ton an:

A…U…A…A…U…G…A…

U…C…A…U…U…

Das Geräusch langsamer, schleppender Schritte näherte sich von hinten. Es ist ein zweiter Slobiesüchtiger: ein Mädchen, bekleidet mit einem zerfetzten, langen Mantel, der von ihrer Schulter herabhängt, und den sie wie eine Schleppe mehrere Meter hinter sich herschleift. Er ist vorn geöffnet, ihre Schenkel und Lenden sind nackt. Sie hat ihr Haar grün gefärbt und es in Form einer Tiara hochgebunden. Ihr Gesicht ist verwüstet und bleich und ihre Augen sind kaum geöffnet. Ihre Haut ist naß vor Schweiß. Sie schwebt auf unsern Freund zu und sagt etwas zu ihm mit einer verblüffenden Baritonstimme. Er antwortet wie im Traum. Ich kann nichts von dem verstehen, was sie sagen. Ist es wegen der verlangsamenden Droge oder sprechen sie einen Gammadialekt? Etwas Häßliches scheint sich anzubahnen. Ich nicke Lilith zu, schlage ihr mit einer Geste vor, daß wir gehen sollen, doch sie schüttelt den Kopf. Bleibe. Beobachte sie.

Die Süchtigen vollführen einen grotesken Tanz, sich mit den Fingerspitzen berührend, heben sie die Knie und lassen sie wieder sinken. Eine Gavotte für Marmorstatuen. Ein Menuett für ausgestopfte Elefanten.

Sie singen einander an. Sie umkreisen einander. Die Füße des Mannes verwickeln sich in den nachschleifenden Mantel des Mädchens. Sie bewegt sich. Er bleibt stehen. Der Mantel fällt von ihren Schultern. Das Mädchen steht nackt auf der Straße. Zwischen ihren Brüsten hängt an einer grünen Schnur ein Messer. Ihr Rücken ist kreuz und quer mit Narben bedeckt. Ist sie gegeißelt worden? Ihre Nacktheit erregt mich. Ich sehe, wie sich ihre Brustwarzen langsam aufrichten. Der Mann nähert sich der Frau. Mit schmerzlicher Langsamkeit hebt er die Hand und greift nach dem Messer. Ebenso langsam läßt er es sinken und berührt mit dem kalten Metall die Lenden des Mädchens, ihren Bauch, ihre Stirn. Das heilige Zeichen. Lilith und ich stehen an der Mauer, nahe dem Eingang zu der Praxis des Arztes. Das Messer bereitet mir Unbehagen.

Laß mich es ihm wegnehmen, sage ich.

Nein. Nein. Du bist nur Besucher hier. Das geht dich nichts an.

Dann laß uns gehen, Lilith.

Warte, schau zu.

Unser Freund singt wieder. Eine wirre Folge von Buchstaben, wie zuvor. U…C…A…U…C…G…U…C…C…

Sein Arm holt aus, bewegt sich wieder nach vorn. Die Spitze des Messers zielt auf den Magen des Mädchens. An der Spannung seiner Muskeln sehe ich, daß der Stoß volle Kraft haben wird. Dies ist kein Tanzschritt. Die Klinge ist nur noch wenige Zentimeter von ihrem Leib entfernt, als ich vorstürze und sie ihm aus der Hand schlage.

Er beginnt zu stöhnen. Die Frau begreift noch nicht, daß sie gerettet worden ist. Sie gibt ein tiefes dröhnendes Bellen von sich, das vielleicht ein Schrei sein soll. Sie fällt zu Boden, umfaßt ihre Brüste mit der einen Hand, stößt die andere zwischen ihre Schenkel. Sie windet sich in langsamen Bewegungen.

Du hättest dich nicht einmischen sollen, sagt Lilith wütend. Komm jetzt, es ist besser, wir gehen.

Aber er hätte sie getötet!

Nicht deine Sache. Nicht deine Sache.

Sie packt mich beim Handgelenk. Ich drehe mich um. Wir entfernen uns. Aus den Augenwinkeln sehe ich, daß die Frau aufsteht. Das grelle Licht der Reklame des Arztes Poseidon Musketier schimmert auf ihren nackten Hüften. Lilith und ich machen zwei Schritte. Dann hören wir ein Grunzen. Wir schauen zurück. Das Mädchen ist aufgestanden, hat das Messer in der Hand, und hat es in den Bauch des Mannes gestoßen. Langsam zieht sie es durch sein Fleisch von der Hüfte bis zur Brust. Seine Eingeweide quellen hervor, und er wird sich dessen nur langsam bewußt. Er setzt zu einem gurgelnden Schrei an.

Jetzt müssen wir gehen, sagt Lilith. Wir eilen zu der Ecke. Als wir sie erreichen, drehe ich mich noch einmal um. Die Tür des Alpha Musketier hat sich geöffnet. Eine hagere Gestalt, groß wie ein Alpha, mit einer Mähne wilden grauen Haars und hervorstehenden Augen, steht in ihr. Ist es der berühmte Arzt? Er läuft zu den Slobiesüchtigen. Die Frau kniet vor ihrem Opfer, das noch nicht gefallen ist. Sein Blut färbt ihre schimmernde Haut purpurn. Sie singt: G! A! A! G! A! G! G! A! C!

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