Connie Willis - Die Farben der Zeit
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- Название:Die Farben der Zeit
- Автор:
- Издательство:Wilhelm Heyne
- Жанр:
- Год:2001
- Город:München
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Er hielt inne, um einige Knöpfe an dem piepsenden Handcomputer zu drücken, und Dunworthy nutzte die Gelegenheit, um zu sagen: »Über die Zeittheorie wollte ich gerade mit Ihnen sprechen. Eine meiner Historikerinnen…«
Chiswick hörte nicht zu. Der Handcomputer hatte aufgehört zu piepsen und spie nun Zentimeter um Zentimeter Papier aus. »Sehen Sie, hier!« Chiswick riß einen langen Streifen ab und schwenkte ihn vor Dunworthy hin und her. »Sie verlangt, daß einer meiner Mitarbeiter jedes Krankenhaus im Bereich London anruft, um diesen vermißten Historiker ausfindig zu machen. Henry heißt er, Ned Henry. Einer meiner Mitarbeiter… Ich habe keine Mitarbeiter mehr! Sie hat ja schon alle in Beschlag, außer Lewis, und auch den versuchte sie sich zu grapschen! Glücklicherweise war er…«
Dunworthy unterbrach ihn. »Was würde passieren, wenn ein Historiker etwas aus der Vergangenheit mit durch das Netz hierher brächte?«
»Will sie das wissen?« fragte Chiswick. »Natürlich will sie das wissen. Sie hat es sich so sehr in den Kopf gesetzt, diese Vogeltränke zu bekommen, daß sie sogar zurück in die Zeit springen und sie stehlen würde. Ich sagte ihr immer und immer wieder, daß ein solcher Diebstahl die Gesetze des Raumzeitkontinuums verletzen würde, und wissen Sie, was sie sagte? ›Gesetze sind dazu da, gebrochen zu werden‹.«
Er redete unablässig weiter, und Dunworthy lehnte sich in seinem Bürosessel zurück, nahm die Brille ab und betrachtete sie nachdenklich.
»Ich versuchte ihr klarzumachen«, sagte Chiswick, »daß die physikalischen Gesetze nicht einfach Regeln oder Bestimmungen sind, sondern Gesetzmäßigkeiten, und daß ein Verstoß gegen sie katastrophale Folgen haben würde.«
»Welcher Art?« fragte Dunworthy.
»Das kann man unmöglich vorhersagen. Das Raumzeitkontinuum ist ein chaotisches System, in dem sämtliche Ereignisse in solch nichtlinearer, komplizierter Weise verbunden sind, daß eine Vorhersage unmöglich ist. Ein Objekt aus der Vergangenheit in die Zukunft zu transportieren, würde eine parachronistische Inkonsequenz schaffen. Im günstigsten Fall würde als Resultat nur ein vermehrter Schlupfverlust beim Springen entstehen. Im schlimmsten Fall könnte diese Inkonsequenz den Lauf der Geschichte ändern. Oder das Universum zerstören. Und das ist der Grund, warum solch eine Inkonsequenz nicht herbeigeführt werden darf, wie ich Lady Schrapnell schon wiederholt zu erklären versuchte!«
»Vermehrter Schlupfverlust«, murmelte Dunworthy. »Eine Inkonsequenz würde vermehrte Schlupfverluste hervorrufen?«
»Theoretisch ja«, sagte Chiswick. »Inkonsequenzen waren eines der Gebiete, über das wir mit Lady Schrapnells finanzieller Unterstützung hätten forschen können, eine Forschung, die nun vollkommen nebensächlich geworden ist, weil sich alles nur noch um den Bau dieser idiotischen Kathedrale dreht! Diese Frau ist unmöglich! Letzte Woche befahl sie mir, den Schlupfverlust pro Sprung zu reduzieren! Befahl es mir! Sie versteht ja nicht einmal, was ein Schlupfverlust ist.«
Dunworthy beugte sich vor und setzte die Brille wieder auf. »Ist die Spanne der Schlupfverluste angestiegen?«
»Nein. Lady Schrapnell begreift bloß überhaupt nicht, wie Zeitreisen eigentlich funktionieren. Sie…«
»Das Gemüsekürbisfeld«, sagte ich.
»Wie?« Chiswick drehte sich um und starrte mich an.
»Die Bauersfrau hielt ihn für einen deutschen Fallschirmspringer.«
»Fallschirmspringer?« Chiswicks Augen verengten sich. »Sind Sie etwa dieser vermißte Historiker? Wie heißen Sie?«
»John Bartholomäus«, sagte Dunworthy.
»Der, wie ich an seiner Verfassung sehe, auch von Lady Schrapnell rekrutiert wurde. Der Frau muß Einhalt geboten werden, Dunworthy.« Das Handgerät begann wieder zu piepsen und zu speien. Chiswick las laut vor. »Noch keine Nachricht über Henrys Aufenthaltsort erhalten. Warum nicht? Erwarte sofortige Angabe. Brauche noch zwei Leute mehr für die Weltausstellung 1850. Sollen mögliche Herkunft der Vogeltränke erkunden.« Er zerknüllte den Ausdruck und warf ihn auf Dunworthys Schreibtisch. »Tun Sie etwas, und zwar sofort! Bevor sie die ganze Universität zerstört hat!« sagte er und rauschte aus dem Zimmer.
»Oder das bekannte Universum«, murmelte Dunworthy.
»Soll ich ihm nachlaufen?« fragte Finch.
»Nein«, sagte Dunworthy. »Versuchen Sie, Andrews zu erreichen, und beschaffen Sie aus der Bodleiana-Bibliothek alle Unterlagen über parachronistische Inkonsequenzen.«
Finch verschwand. Dunworthy nahm seine Brille wieder ab und spähte nachdenklich durch die Gläser.
»Es ist sicher nicht gerade der günstigste Zeitpunkt«, sagte ich, »aber haben Sie nicht eine Idee, wo ich eine Zeitlang ungestört Ruhe finden könnte? Außerhalb von Oxford?«
»Einmischung«, sagte Dunworthy. »Einmischung hat uns so weit gebracht, und noch mehr Einmischung wird alles nur schlimmer machen.« Er setzte die Brille wieder auf und erhob sich. »Wahrscheinlich ist es das beste, einfach abzuwarten, was passiert — falls etwas passiert«, sagte er auf und ab gehend. »Die Möglichkeiten, daß durch dieses Verschwinden der Lauf der Geschichte verändert wird, sind statistisch gesehen gleich Null, besonders wenn man jenes Zeitalter bedenkt. Ganze Würfe von ihnen wurden damals in Flüssen ersäuft, um ihr Aufkommen in Schach zu halten.«
Würfe von Plätzchen? Ich überlegte.
»Und die Tatsache, daß es durch das Netz gelangte, beweist selbst, daß es keine Inkonsequenz geschaffen hat, oder das Netz hätte sich nicht geöffnet.« Er wischte seine Brille am Aufschlag seiner Jacke ab und hielt sie gegen das Licht. »Es ist über hundertfünfzig Jahre her. Wäre das Universum dadurch zerstört worden, würde das sicher bis jetzt geschehen sein.«
Er hauchte die Brillengläser an und wischte sie erneut ab. »Und ich weigere mich zu glauben, daß zwei Zeitläufe existieren sollen, in denen Lady Schrapnell und ihr Projekt, die Kathedrale von Coventry wiederaufzubauen, existieren.«
Lady Schrapnell. Sie konnte jeden Augenblick vom Royal Masonic zurückkommen. Ich beugte mich im Sessel vor. »Mr. Dunworthy«, sagte ich, »ich hoffte, Sie würden ein Plätzchen wissen, an dem ich mich von der Zeitkrankheit erholen kann.«
»Andererseits könnte es gut sein, daß keine Inkonsequenz entstand, weil es schnell genug wieder zurückgebracht wurde und das Ganze deshalb keine Folgen nach sich zog, katastrophale oder andere.«
»Die Krankenschwester sagte, zwei Wochen Bettruhe, aber ich könnte auch in drei, vier Tagen wieder auf den Beinen…«
»Doch selbst wenn das der Fall sein sollte«, Dunworthy stand auf und begann auf und ab zu marschieren, »gibt es trotzdem keinen Grund zur Eile. Das ist das Schöne am Zeitreisen. Man kann drei, vier Tage warten oder zwei Wochen, selbst ein Jahr, und die Sachen werden doch sofort wieder zurückgebracht.«
»Wenn Lady Schrapnell mich findet…«
Er blieb stehen und starrte mich an. »Das habe ich ja ganz vergessen. Oh, mein Gott, wenn Lady Schrapnell das erfährt…«
»Wenn Sie mir einfach ein ruhiges, abgelegenes Fleckchen…«
»Finch!« schrie Dunworthy, und Finch erschien aus dem äußeren Büro, einen Ausdruck in der Hand.
»Hier habe ich alles über parachronistische Inkonsequenzen«, sagte er. »Viel ist es nicht. Mr. Andrews ist in 1560. Lady Schrapnell schickte ihn dorthin, um Lichtgaden zu studieren. Soll ich noch mal Mr. Chiswick holen?«
»Eins nach dem anderen«, sagte Dunworthy. »Zuerst müssen wir für Ned ein Plätzchen finden, wo er sich ausruhen und ohne Störung von seinen Symptomen erholen kann.«
»Lady Schrapnell…«
»Genau«, sagte Dunworthy. »So etwas gibt es in diesem Jahrhundert nicht. Im zwanzigsten Jahrhundert ebensowenig. Und es muß friedlich und abgelegen sein, ein Landhaus vielleicht, oder eher ein Fluß. Die Themse…«
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