Connie Willis - Die Farben der Zeit

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Die Farben der Zeit: краткое содержание, описание и аннотация

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Der große Kritiker- und Publikumserfolg aus den USA! Connie Willis, preisgekrönt als beste SF-Autorin der 90er Jahre, schickt in diesem Buch Zeitreisende aus der Zukunft in das viktorianische England — ein unvergessliches Abenteuer …

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Finch kam mir mit einem Faxmagazin zuvor. »Außerordentlich schwer, Rußflecken aus Leder herauszubekommen«, murmelte er.

»Und nehmen Sie den Helm ab. Mein Gott!« Dunworthy rückte seine Brille zurecht. »Sie sehen schrecklich aus. Wo sind Sie gewesen?«

»Auf dem Fußballfeld«, entgegnete ich.

»Muß ein ziemlich hartes Spiel gewesen sein.«

»Ich fand ihn am Fußgängereingang auf Mertons Sportgelände«, erklärte Finch.

»Ich dachte, er sei im Krankenhaus gewesen.«

»Er ist aus dem Fenster gestiegen und abgehauen.«

»Aha«, sagte Dunworthy. »Doch wie ist er in diese üble Verfassung geraten?«

»Ich suchte nach des Bischofs Vogeltränke.«

»Auf dem Fußballfeld?«

»In den Ruinen der Kathedrale, just bevor er ins Krankenhaus eingeliefert wurde«, sprang Finch mir hilfreich zur Seite.

»Haben Sie sie gefunden?« wollte Dunworthy wissen.

»Nein«, sagte ich. »Deshalb komme ich ja zu Ihnen. Ich konnte die Ruinen nicht ganz durchsuchen, und Lady Schrapnell…«

»… braucht uns im Moment überhaupt nicht zu kümmern. Seltsam, ich dachte nie, daß ich das mal sage.« Seine Stimme klang bekümmert. »Mr. Finch hat Ihnen sicher die Lage schon geschildert?«

»Ja. Vielmehr nein. Vielleicht sollten Sie es für mich noch einmal zusammenfassen.«

»Ein ernsthafter Zwischenfall hat sich im Netz ereignet. Ich benachrichtigte bereits die Abteilung Zeitreise und… ach, Finch, hat Chiswick Ihnen gesagt, wann er hier sein wird?«

»Ich frage sofort nach, Sir«, sagte Finch und verließ den Raum.

»Ein sehr ernsthafter Zwischenfall«, fuhr Dunworthy fort. »Eine unserer Historikerinnen…«

Finch kam zurück. »Er ist auf dem Weg hierher«, sagte er.

»Gut. Bevor er eintrifft, hier noch einmal ganz kurz die Lage: Eine unserer Historikerinnen stahl ein Plätzchen und brachte es durch das Netz mit zurück.«

Ein Plätzchen. Nun, das ergab mehr Sinn als Schwätzchen. Konnte man vielleicht mitgehen lassen. Erklärte aber irgendwie nicht die Sache mit dem nassen Grab.

»Ich weiß. Die Lehmplätzchen«, sagte ich.

»Lehmplätzchen?«

»Fortgeschrittene Zeitkrankheit, Sir«, erklärte Finch. »Orientierungslosigkeit, Schwierigkeiten, Laute voneinander zu unterscheiden, Hang zur Rührseligkeit, eingeschränkte Fähigkeit zum logischen Denken.« Er betonte die letzten beiden Worte.

»Fortgeschritten?« fragte Dunworthy. »Wie viele Sprünge haben Sie gemacht?«

»Vierzehn in dieser Woche. Zehn Wohltätigkeitsbasare und sechs Bischofsfrauen. Nein, dreizehn. Ich vergaß wieder Mrs. Bittner. Sie war in Coventry. Nicht in dem Coventry, aus dem ich gerade komme. Das heutige Coventry.«

»Bittner…« sagte Dunworthy, die Stirn grübelnd in Falten gelegt. »Doch nicht Elizabeth Bittner, oder?«

»Doch, Sir. Die Ehefrau des letzten Bischofs von Coventry.«

»Mein Gott, die habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen«, sagte er. »Ich kenne sie aus der Zeit, als wir anfingen, mit dem Netz zu experimentieren. Prächtiges Mädchen. Das erste Mal, als ich sie sah, dachte ich, sie sei das schönste Geschöpf, das ich jemals gesehen hatte. Leider verliebte sie sich in Bitty Bittner. War ihm absolut ergeben. Wie sah sie aus?«

Schwerlich wie ein Mädchen, dachte ich. Sie war eine zerbrechliche weißhaarige Dame, die sich während des ganzen Gesprächs nicht recht wohlzufühlen schien. Vielleicht hatte sie befürchtet, Lady Schrapnell würde sie rekrutieren und ins Mittelalter schicken. »Sehr gut«, sagte ich »Sie klagte ein bißchen über Arthritis.«

»Arthritis.« Er schüttelte den Kopf. »Schwierig, sich Lizzy Bittner mit Arthritis vorzustellen. Warum haben Sie sie besucht? Sie war nicht einmal auf der Welt, als die alte Kathedrale niederbrannte.«

»Lady Schrapnell dachte, des Bischofs Vogeltränke könnte in der Krypta der neuen Kathedrale aufbewahrt worden sein, und da Mrs. Bittner dabei war, als die Kathedrale verkauft wurde, bestand die Möglichkeit, daß sie das Ding beim Ausräumen der Krypta gesehen haben mochte.«

»Und? War dem so?«

»Nein, Sir. Sie sagte, es sei während des Brandes zerstört worden.«

»Ich erinnere mich noch daran, als sie die Kathedrale verkaufen mußten«, sagte er. »Die Leute hatten das Interesse an Religion verloren, keiner kam mehr zum Gottesdienst… Lizzy Bittner.« Seine Stimme klang warm. »Arthritis. Ihr Haar ist wohl auch nicht mehr rot, oder?«

»Übermäßige Beschäftigung mit Irrelevantem«, bemerkte Finch laut. »Miss Jenkins sagte, Mr. Henry habe einen ernsten Anfall von Zeitkrankheit.«

»Miss Jenkins?«

»Die Krankenschwester, die Mr. Henry untersuchte.«

»Himmlisches Geschöpf«, sagte ich. »Ein sorgend’ Engel, dessen sanfte Hand schon manches Mannes fiebernd’ Stirne kühlte.«

Finch und Dunworthy sahen sich kurz an.

»Sie sagte, es sei der schlimmste Fall von Zeitkrankheit, dem sie je begegnet sei«, sagte Finch.

»Und deshalb bin ich hier«, sagte ich. »Sie verschrieb mir zwei Wochen strenge Bettruhe, und Lady Schrapnell…«

»Wird das niemals zulassen«, vollendete Dunworthy. »Die Einweihung der Kathedrale ist bereits in siebzehn Tagen.«

»Ich versuchte, der Schwester das zu erklären, aber sie hörte nicht zu. Sie sagte, ich sollte nach Hause gehen und mich ins Bett legen.«

»Nein, nein. Dort würde Lady Schrapnell zuerst nachschauen. Finch, wo steckt sie jetzt?«

»In London. Sie rief eben aus dem Royal Free an.«

Ich erhob mich aus meinen Sessel.

»Ich sagte ihr, alles sei ein Mißverständnis«, fuhr Finch fort. »Mr. Henry sei in Wirklichkeit ins Royal Masonic eingeliefert worden.«

»Gut. Rufen Sie das Royal Masonic an und sagen Sie ihnen, daß sie sie dort behalten sollen.«

»Das habe ich bereits, Sir.«

»Ausgezeichnet«, sagte Dunworthy. »Setzen Sie sich wieder, Ned. Wo war ich stehengeblieben?«

»Bei Lehms Plätzchen«, erwiderte Finch.

»Es war allerdings kein Plätzchen, was die Historikerin durch das Netz mit zurückbrachte«, sagte Dunworthy, »es war…«

»Sagten Sie zurückbrachte?« fragte ich. »Man kann nichts durch das Netz mit zurückbringen. Es ist unmöglich.«

Dunworthy seufzte. »Anscheinend nicht.«

Ein Geräusch drang aus dem äußeren Büro. »Haben Sie nicht gesagt, sie wäre im Royal Free?« sagte Dunworthy zu Finch, und einen Moment später platzte ein untersetzter, gehetzt dreinblickender Mann ins Zimmer. Er trug einen Laborkittel und einen piepsenden Handcomputer, und ich erkannte in ihm den Direktor der Abteilung Zeitreise.

»Ah, gut, daß Sie da sind, Mr. Chiswick«, sagte Dunworthy. »Ich muß mit Ihnen über einen Zwischenfall sprechen, der Ihre Abteilung…«

»Und ich muß mit Ihnen über Lady Schrapnell sprechen«, entgegnete Chiswick. »Die Frau ist völlig übergeschnappt. Faxt mich Tag und Nacht an, will wissen, warum wir nicht mehr als einen Menschen gleichzeitig in dieselbe Zeit zum selben Platz schicken können, warum wir nicht mehr Sprünge pro Stunde zustandebringen, und dabei ist es doch sie selbst, die alle meine Wissenschaftler und die Leute, die am Netz mitarbeiten, mit Beschlag belegt hat und sie durch die ganze Weltgeschichte hetzt, um Klingelbeutel zu suchen und Stützpfeiler zu vermessen.« Er schwenkte das Handgerät. »Da ist sie wieder. In der letzten Stunde hat sie mich sechsmal angefaxt, weil sie wissen wollte, wo einer ihrer vermißten Historiker steckt! Zeitreise stimmte diesem Projekt zu, weil wir uns durch das Geld in der Lage glaubten, unsere Forschungen zur Zeittheorie voranzutreiben, aber diese Forschung ist inzwischen zum völligen Stillstand gekommen. Lady Schrapnell verwendet die Hälfte meines Labors für ihre Handwerker und belegt jeden Computer weit und breit.«

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