Robert Wilson - Quarantäne

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Blind Lake ist eine weitläufige Forschungseinrichtung im Norden Minnesotas, streng abgeschottet von der Öffentlichkeit. Denn hier arbeiten Wissenschaftler mit einer Technologie, die sie selbst kaum verstehen: Sie beobachten intelligentes Leben auf einem Millionen von Lichtjahre entfernten Planeten. Sie können dabei keinen Kontakt mit den Außerirdischen aufnehmen oder sonstwie Einfluss nehmen — sie können nur beobachten. Doch dann wird Blind Lake vom Militär plötzlich unter Quarantäne gestellt, niemand darf das Gelände betreten oder verlassen. Haben die Aliens herausgefunden, dass sie beobachtet werden? Und fühlen sie sich dadurch so gestört, dass sie Gegenmaßnahmen ergreifen? für die Wissenschaftler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …
Nach seinem preisgekrönten Bestseller »Spin« stellt Robert Charles Wilson auch mit »Quarantäne« unter Beweis, dass er einer der aufregendsten Science-fiction-Autoren unserer Zeit ist.

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Bedrückt, den Kopf gesenkt vor Verlegenheit, streckte Tess ihre rechte Hand aus. Die Fäden waren vergangene Woche gezogen worden. Die Narben würden mit der Zeit verschwinden, hatte der Ambulanzarzt gesagt, aber noch sahen sie schrecklich aus, rosafarbene neue Haut zwischen wie ausgehackt wirkenden Mulden, dort wo die Stiche gesetzt worden waren. Ray hatte bereits einige Fotos davon gemacht, für den Fall, dass die Sache jemals vor Gericht relevant würde. Er hielt ihre kleine Hand fest, überzeugte sich davon, dass nichts auf eine Infektion hindeutete. Keine kleinen Lebewesen, die seiner Tochter den Lebenssaft aussaugten.

»Was gibt's zu essen?«, fragte Tess.

»Huhn«, sagte Ray und überließ sie ihren Büchern. Tiefgekühltes Huhn im Gefrierschrank. Die Versuchsperson entnahm aus kalter Lagerung das geschlachtete Fleisch eines am Boden lebenden Vogels und ließ es in einer Pfanne mit kalt gepresstem Pflanzenöl anbraten. Knochlauch und Basilikum, Salz und Pfeffer wurden hinzugefügt. Von dem Geruch lief ihm das Wasser im Mund zusammen. Tess, davon angelockt, kam in die Küche, um ihm beim Kochen zuzusehen.

»Machst du dir Sorgen, weil du morgen zu deiner Mutter zurückgehst?«

Zu deiner biologischen Mutter. Zur anderen Hälfte deiner genetischen Trickkiste. Zur schlechteren Hälfte, dachte Ray.

»Nein«, sagte Tess. Dann, fast aufsässig: »Warum fragst du andauernd solche Sachen?«

»Tu ich das?«

»Ja. Manchmal.«

»Nun, manchmal ist nicht immer, oder?«

»Nein, aber …«

»Ich möchte nur, dass es dir gut geht, Tess.«

»Ich weiß.« Geschlagen wandte sie sich ab.

»Du bist glücklich hier, nicht wahr?«

»Es ist okay hier.«

»Denn bei deiner Mutter kann man nie wissen, stimmt's? Könnte sein, dass du die ganze Zeit hier wohnen musst, falls ihr irgendetwas passiert.«

Tess kniff die Augen zusammen. »Was sollte ihr passieren?«

»Man kann nie wissen«, sagte Ray.

Vierzehn

Bevor es die Stadt verließ, war Subjekts Leben ein sich immerfort wiederholender Zyklus von Arbeit, Schlaf und Nahrungsaufnahme gewesen. Es hatte Marguerite auf bestürzende Weise an die hinduistische Vorstellung der Kalpas erinnert, des heiligen Kreislaufs, der ewigen Wiederkehr.

Aber das hatte sich jetzt verändert.

Denn aus dem Kreis war etwas anderes geworden: nämlich eine Erzählung, eine Geschichte, dachte Marguerite, mit einem Anfang und einem Ende. Darum war es so wichtig, das Auge weiterhin auf das Subjekt zu richten, ungeachtet dessen, was die mehr zum Zynismus neigenden Mitarbeiter in der Interpretation meinten. »Das Subjekt ist nicht mehr repräsentativ«, sagten sie. Aber gerade das machte den Vorgang so interessant. Subjekt war ein Individuum geworden, etwas, das mehr war als die Summe seiner Funktionen in der Gesellschaft der Eingeborenen. Dies war offenkundig eine Art Krise im Leben des Subjekts, und Marguerite fand die Vorstellung, deren Auflösung nicht mitverfolgen zu können, ganz und gar unerträglich. Selbst wenn diese Auflösung in seinem Tod bestehen sollte. Und das war nicht ausgeschlossen.

Schon bald war ihr die Idee gekommen, die Odyssee des Subjekts aufzuschreiben, nicht analytisch, sondern als das, was daraus geworden war: eine Erzählung, eine Geschichte. Natürlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Schließlich würde sie alle Regeln der Objektivität verletzen, sich allen möglichen bewussten und unbewussten Anthropozentrismen hingeben. Außerdem war sie keine Autorin, jedenfalls keine Autorin dieser Art. Sie wollte es ausschließlich zu ihrer eigenen Befriedigung machen … und weil sie glaubte, dass das Subjekt es verdiente. Schließlich war es ein reales Leben, in das sie da eingedrungen waren. In der Privatheit des Schreibens könnte sie ihm die gestohlene Würde zurückerstatten.

Sie nahm das Projekt in einem blauen Schulheft mit Spiralbindung in Angriff. Tess lag im Bett (sie war vor zwei Tagen, nach einem enttäuschenden Weihnachtsfest, von ihrem Vater zurückgekommen) und Chris stellte unten die Küche auf den Kopf oder plünderte ihre Bibliothek. Es war ein kostbarer Moment, den sie schweigend würdigte. Jetzt konnte sie die schwarze Kunst der Empathie ausüben. Jetzt konnte sie offen eingestehen, dass ihr das Schicksal dieses so unerforschlichen und gleichzeitig so intim vertrauten Wesens am Herzen lag.

Subjekts letzte Tage in der Stadt [schrieb Marguerite] waren unruhig und episodenhaft.

Es besetzte zur üblichen Zeit seine Arbeitsstation, aber seine Essklausuren wurden kürzer und flüchtiger. Es stieg die Stufen zum Nahrungsschacht sehr langsam hinunter, und im trüben Licht der Abendklausuren nahm es weniger als die übliche Menge von Feldfrüchten zu sich. Mehr Zeit verwendete es darauf, schimmelartige Gewächse von den feuchten Schachtwänden zu kratzen und sich die Rückstände von den Nahrungsklauen zu saugen.

Normalerweise war dies eine Zeit intensiver sozialer Interaktion; die Schächte waren voll belegt; aber das Subjekt hielt sein Gesicht strikt zur Steinwand gerichtet und die sichtbaren zeichengebenden Bewegungen (Wogen der Flimmerhaare. Kopfgesten) waren minimal.

Auch sein Schlaf war unruhig, was wiederum die kleinen Wesen zu beunruhigen schien, die nachts an seinen Blutnippeln tranken. Der Stellenwert, den diese in den Wänden lebenden Tiere in Subjekts Kultur oder Ökologie einnehmen, ist noch weitgehend unbegriffen. Es könnten Parasiten sein, aber da sie allgemein toleriert werden, handelt es sich vermutlich eher um Symbionten oder gar um eine Stufe im Reproduktionszyklus. Vielleicht stimuliert ihre Fütterung wünschenswerte Immunreaktionen — so lautet jedenfalls eine der Theorien. Kurz vor seinem Aufbruch jedoch schien das schlafende Subjekt die Esser abzustoßen. Sie saugten schmatzend, schwirrten davon, kamen zurück und probierten noch einmal — mit demselben Ergebnis. Unterdessen war das Subjekt ruhelos und bewegte sich im Laufe der Nacht wiederholt in uncharakteristischer Weise.

In seiner letzten Nacht in der Stadt hielt es eine schlaflose Wache auf einem hohen Außenbalkon des Gemeinschaftsturms, in dem es wohnt. Man ist versucht, sowohl Einsamkeit als auch Entschlossenheit in dieses Verhalten hineinzulesen. [Es ist verboten, aber verführerisch, dachte Marguerite.] Subjekts Leben hatte sich eindeutig verändert, und vielleicht nicht zum Besseren.

Dann verließ es die Stadt.

Es sah aus wie ein spontaner Entschluss. Es verließ seinen Bau, verließ seinen Turm und ging geradewegs durch das östliche Tor der Eingeborenenstadt in einen klaren blauen Morgen hinein. Im Sonnenlicht schimmerte seine dicke Haut wie poliertes Leder. Sie war größtenteils dunkelrot, ein Farbton, der an den wichtigsten Gelenken ins Schwarze spielte, und sein orange-gelber Nackenkamm, der beim Gehen aufgerichtet war, strahlte wie eine Flammenkrone.

Die Stadt war von gewaltigen landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben. Kanäle und Aquädukte leiteten Wasser aus den schneebedeckten Bergen auf diese Felder. Dieses System verlor große Mengen von Feuchtigkeit durch Verdunstung in der trockenen dünnen Luft, aber das Rinnsal, das übrig blieb, reichte aus, um kilometerlange Alleen von Sukkulenten zu nähren. Die Pflanzen waren dickhäutig, olivgrün und teilten sich in wenige Grundtypen mit Variationen auf. hatten kräftige Stiele und Blätter so groß wie Suppenteller und so dick wie Pfannkuchen. Höher gewachsen als das Subjekt, warfen sie vielfältige Schattenmuster über seinen Rücken, während es an ihnen entlangwanderte.

Das Subjekt folgte der unbefestigten Straße, einer breiten, von Bewässerungsgräben und üppigen Mittsommerfeldfrüchten umgebenen Allee, zeigte keinerlei soziale Interaktion, weder mit den von Pflanzensaft beschmierten Feldarbeitern noch mit entgegenkommenden Fußgängern. Kurz nachdem es die Stadt verlassen hatte, machte es einen Abstecher in ein bestelltes Feld, wo es, ohne von den Arbeitern beachtet zu werden, mehrere große Blätter von einer gereiften Pflanze abzog, diese in ein noch größeres, flacheres Fächerblatt wickelte und sie in einen an seinem Unterbauch befindlichen Beutel schob. Ein Mittagsimbiss? Oder Proviant für eine längere Reise?

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