Charlotte Link - Der Verehrer

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Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen — aber erst ein weiteres Verbrechen, das in Art und Ausführung dem ersten auffallend ähnelt, führt auf eine konkrete Spur.
Alle Fäden scheinen bei einer Frau zusammenzulaufen: bei der vierzigjährigen Leona Dorn, deren Leben seit einiger Zeit völlig aus den Fugen gerät. Durch einen tragischen Zufall ist sie Zeugin eines Selbstmordes geworden, ohne ihn verhindern zu können; zudem hat ihr Mann sie wegen einer anderen Frau verlassen.
Leona kann dies alles kaum verkraften.
Sie ahnt jedoch nicht, daß sie erst am Beginn einer Kette dramatischer Ereignisse steht — und daß sie am Ende all ihre Kraft und Entschlossenheit brauchen wird, um ihr Leben zu retten…

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«Ich möchte dich bitten, unseren Eltern nichts zu sagen«, sagte Leona,»ich fühle mich idiotischerweise wie ein Schulmädchen, das mit einer schlechten Note nach Hause gehen muß. Ich habe keine Ahnung, wie ich ihnen dieses Fiasko beibringen soll.«

«Es ist doch nicht deine Schuld.«

«Ich komme mir vor wie jemand, der auf der ganzen Linie gescheitert ist«, sagte Leona verzagt.

Sie redeten noch eine Weile, und Leona fühlte sich nach diesem Gespräch tatsächlich besser. Sie war nicht so allein, wie sie es zunächst empfunden hatte. Sie hatte noch ihre Familie. Die Welt brach nicht zusammen.

Als das Telefon wieder klingelte, dachte sie, daß sie diesmal den Hörer abnehmen würde, wenn es wieder Wolfgang wäre. Statt dessen klang Lydias Stimme durch den Raum.

«Leona? Sind Sie wirklich nicht da? Eben war doch ganz lange besetzt! Ich wollte Sie zum Abendessen bei mir einladen. Na ja, falls Sie bis sieben Uhr zurück sind, melden Sie sich bitte! Wissen Sie was? Robert Jablonski, Evas Bruder, hat mich gefragt, ob Sie verheiratet sind! Der Herr, den ich neulich am Telefon hatte, war doch Ihr Mann, oder? Also, ich glaube, Sie haben jedenfalls einen Verehrer gefunden. Rufen Sie mich zurück, ja?«

Leona war froh, daß sie den Anrufbeantworter eingeschaltet hatte. Ein Abendessen mit Lydia, die weder vor indiskreten Fragen noch lauthals geäußerten Allgemeinplätzen zurückschreckte, hätte ihr noch gefehlt. Ihr schwante, daß Lydia sie als Ersatzfreundin für Eva gewinnen wollte. Es würde schwierig sein, sie auf Distanz zu halten.

Sie hatte schließlich ihren Koffer gepackt, ging ins Bad, ließ heißes Wasser in die Wanne laufen und legte sich in den duftenden Schaum. Sie starrte zur Decke hinauf, lauschte dem Pladdern der Regentropfen draußen. Es regnete ständig in diesem September. Manchmal hatte sie den Eindruck, es werde nie wieder aufhören.

Unten klingelte schon wieder das Telefon. Sie konnte nicht verstehen, wer auf den Anrufbeantworter sprach, hatte aber den Eindruck, es handele sich um eine Männerstimme. Wahrscheinlich wieder Wolfgang. Es schien ihn nervös zu machen, daß er sie nicht erreichen konnte. Diese Vorstellung gab Leonas angeschlagenem Selbstwertgefühl eine Spur von Auftrieb.

Später ging sie, in ein dickes Handtuch gewickelt, nach unten. Sie badete oft am späten Samstagnachmittag; es war der einzige Zeitpunkt in der Woche, an dem sie die innere Ruhe dazu fand. Früher hatte Wolfgang dann immer mit einem Drink unten auf sie gewartet, entspannt, lächelnd, bereit und erwartungsvoll, stundenlang alles mit ihr zu besprechen, was die Woche für sie beide gebracht hatte.

Es sind diese Dinge, dachte sie nun, die so schrecklich fehlen. Diese Dinge, die man gar nicht so richtig bemerkt hat, als man sie noch hatte, von denen man aber weiß, daß sie es waren, die dem Leben seine Wärme verliehen haben.

Sie kam am Garderobenspiegel im Flur vorbei, blieb stehen, sah sich an. Sie hatte den Eindruck, daß sie spitzer geworden war im Gesicht während der vergangenen zwei Wochen. Es wunderte sie nicht; sie hatte keine Lust und war viel zu deprimiert, um für sich zu kochen. In der Verlagskantine hatte sie noch nie gern gegessen, und so ernährte sie sich im wesentlichen von im Stehen gelöffelten Joghurts und Vitaminpillen.

Ihre Haare waren noch naß vom Bad. Ihre Lorelei-Haare, taillenlang, hellblond. Wolfgang und ihre Mutter hatten ihr immer gesagt, sie dürfe nur ja nie ihre Haare abschneiden.

Manchmal hatte sie dann lachend erwidert:»Aber als alte Oma, da gestattet ihr es dann schon!«

Und Wolfgang hatte ein paar Strähnen durch seine Finger gleiten lassen und sehr ernst gesagt:»Nein. Nie. Auch als alte Oma nicht!«

Ich sollte sie abschneiden lassen, dachte sie nun, was hat es mir denn genützt, seine Wünsche zu erfüllen?

Das war ein neuer Gedanke, und während sie sich im Eßzimmer einen Drink zubereitete, beschäftigte sie sich mit ihm. Neigte sie dazu, allzusehr den Erwartungen ihrer Umgebung zu entsprechen? Verbrauchte sie ihre Kräfte darin, es jedem recht machen zu wollen? Die perfekte Tochter zu sein, die perfekte Schwester, die perfekte Ehefrau? Hätte sie ein Kind, sie hätte auch noch die perfekte Mutter abgegeben.

Und was ist Perfektion am Ende? fragte sie sich. Sie ist langweilig. Sie stellt keine Herausforderung mehr dar!

Wahrscheinlich war Wolfgangs Neue alles andere als perfekt. Vielleicht hatte sie kurze Haare, zickte häufig herum, rauchte wie ein Schlot, war keinesfalls immer zur Stelle, wenn Wolfgang sie brauchte.

Mit ihrem Glas in der Hand und sehr nachdenklich ging Leona ins Wohnzimmer hinüber. Sie spulte den Anrufbeantworter zurück, um den letzten eingegangenen Anruf abzuhören. Überraschenderweise hörte sie nicht Wolfgangs Stimme.

«Hier ist Bernhard Fabiani. Sie erinnern sich vielleicht noch:

der geschiedene Mann von Eva Fabiani. Frau Dorn, ich würde mich sehr gern mit Ihnen treffen. Glauben Sie, das wäre möglich? Rufen Sie mich doch bitte zurück. «Er nannte seine Telefonnummer und verabschiedete sich sehr höflich.

Leona notierte die Nummer, beschloß aber, ihn erst nach dem Urlaub zurückzurufen. Sie fragte sich, was er wohl von ihr wollte. Hoffentlich nicht eine genaue Schilderung von Evas letzten Minuten. Er konnte doch nicht am Ende an ihr als Frau interessiert sein? Man hatte ihn ihr als unersättlichen Schürzenjäger beschrieben. Womöglich war er wirklich ein Mann, der keine Gelegenheit ausließ.

Nicht einmal bei der Frau, die Zeugin des Selbstmordes gewesen war, den seine Frau wegen seiner ständigen Eskapaden begangen hatte.

7

Es war ein Kampf mit ungleichen Mitteln, ein verbissener, harter Kampf, bei dem niemand aufgeben konnte, aufgeben wollte. Das Kind kämpfte schreiend, die Frau schweigend. Das Kind schlug um sich, trat, boxte, kratzte und spuckte. Die Frau versuchte, die Arme des Kindes festzuhalten und an seinen Körper zu pressen. Sie war größer als das Kind, aber wesentlich zarter gebaut. Das Kind schien über weit ausgeprägtere Kräfte zu verfügen, vor allem schreckte es vor keinem Mittel des Kampfes zurück. Die Frau war unterlegen, weil sie dem Kind ganz offensichtlich keinen Schmerz zufügen wollte. Als das Kind ihr sein Knie in den Unterleib rammte, stieß sie einen unterdrückten Schrei aus und wich zurück. Die Tränen schossen ihr unwillkürlich in die Augen, und sie krümmte sich für einen Moment nach vorn.

Leona, die das Schauspiel atemlos und entsetzt verfolgt hatte, sprang auf.

«Jetzt laß dir doch endlich helfen, Olivia! Du schaffst es doch einfach nicht allein!«

Ihre Schwester richtete sich sofort zu voller Größe auf, obwohl sie sichtlich Schmerzen hatte und nur mühsam aufrecht stehen konnte.

«Nein! Ich will das nicht! Dany soll nicht das Gefühl bekommen, daß wir gegen sie gemeinsame Sache machen. Sie ist mein Kind. Ich muß mit ihr zurechtkommen.«

Unverständliche Laute ausstoßend, hatte sich Dany in eine Zimmerecke zurückgezogen, wo sie mit geballten Fäusten auf der Erde kauerte. Ihr auffallend großer Kopf schwankte unkontrolliert hin und her, Zornestränen liefen aus ihren Augen.

«Du kommst aber nicht mit ihr zurecht«, sagte Olivias Mutter sanft.

Sie saß auf dem Sofa und strickte einen Pullover für den Sohn ihrer jüngsten Tochter. Sie hatte dem Zweikampf zwischen Olivia und Dany mit der müden Resignation eines Menschen zugesehen, der allzuoft schon Zeuge der immer gleichen Szene geworden war. Die Zeiten, da sie Olivia angeboten hatte zu helfen, waren vorbei. Sie wußte längst, daß ihre Tochter jedes Eingreifen von außen ablehnte.

«Die letzten Wochen waren viel besser«, sagte Olivia in einer Art wütendem Trotz.«»Ich habe keine Ahnung, was heute los ist. Vielleicht ist sie durcheinander, weil Leona da ist.«

«Mein Gott, Olivia, versuche doch nicht immer neue Erklärungen zu finden! Du hättest Dany längst…«

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