Charlotte Link - Der Verehrer

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Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen — aber erst ein weiteres Verbrechen, das in Art und Ausführung dem ersten auffallend ähnelt, führt auf eine konkrete Spur.
Alle Fäden scheinen bei einer Frau zusammenzulaufen: bei der vierzigjährigen Leona Dorn, deren Leben seit einiger Zeit völlig aus den Fugen gerät. Durch einen tragischen Zufall ist sie Zeugin eines Selbstmordes geworden, ohne ihn verhindern zu können; zudem hat ihr Mann sie wegen einer anderen Frau verlassen.
Leona kann dies alles kaum verkraften.
Sie ahnt jedoch nicht, daß sie erst am Beginn einer Kette dramatischer Ereignisse steht — und daß sie am Ende all ihre Kraft und Entschlossenheit brauchen wird, um ihr Leben zu retten…

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«Leona Dorn«, sagte sie.

«Es tut mir leid, daß ich so spät komme«, sagte Bernhard an Robert gewandt,»aber ich hatte noch ein Seminar, und danach wollte jeder mir noch Fragen stellen, und zu guter Letzt habe ich mich hier in den Straßen verfahren.«

«Allzuoft warst du ja auch nicht hier«, entgegnete Robert kurz.

Er schien hin- und hergerissen zwischen seinem Haß auf den Mann, der seine Schwester in den Tod getrieben hatte, und einem gewissen Stilgefühl, das es ihm gebot, auch einen Feind höflich zu behandeln.

«Möchtest du vielleicht einen Kaffee, Bernhard?«fragte er schließlich.

«Das wäre sehr nett«, sagte Bernhard.

Er sah bleich und abgespannt aus. Leona hatte ihn sich völlig anders vorgestellt: als silberhaarigen Lebemann, als eitlen Professor, als großschnäuzigen Angeber.

Wie sehr wir doch alle immer an Klischees festhalten, dachte sie nun.

«Um gleich zur Sache zu kommen, Bernhard«, sagte Robert, nachdem er Lydia mit einer Handbewegung in die Küche gewiesen hatte, den Kaffee zu holen,»es gibt hier noch eine Menge Sachen, die dir und Eva gehört haben, die du ihr nach der Scheidung aber allein überlassen hast. Sie gehören also dir. Zum Beispiel praktisch alle Möbel.«

Bernhard ruckte und sah sich um.»Wenn jemand Verwendung dafür hätte…«

«Niemand«, sagte Robert sofort, und sein Tonfall ließ keinen Zweifel daran, daß er eigentlich meinte: Niemand will deine Möbel!

«Ich habe keinen Platz für all das«, sagte Bernhard,»das eine oder andere vielleicht, aber…«Er zuckte hilflos die Schultern.»Gibt es eine Einrichtung, der man Möbel spenden kann?«fragte er. Ein wenig wirkte er in diesem Moment wie das landläufige Bild eines zerstreuten Professors: unpraktisch und ziemlich überfordert.

«Ich weiß es nicht«, sagte Robert, nicht im mindesten gewillt, ihm zu helfen.

Lydia erschien mit der Kaffeetasse. Der Professor bedankte sich, trank im Stehen.

Lydia ging wieder in die Küche zurück, um das Geschirr weiter zu sichten, und Robert folgte ihr, um sich auch noch einen Kaffee zu holen.»Für Sie auch, Leona?«fragte er.

«Danke. Ich gehe sowieso gleich.«

Sie blieb mit Bernhard allein zurück. Sie wünschte, sie würde nicht so ein albernes Mitleid für diesen Mann empfinden.

Er sah unglücklich aus, mitgenommen von den Ereignissen.

Er hat Eva gequält, rief sie sich ins Gedächtnis. Er hat sie vielleicht sogar geliebt, aber er konnte vermutlich an keiner Studentin vorbeigehen. Damit hat er sie fertiggemacht, ob er das wollte oder nicht. Und er ist alt genug, verantwortlich gemacht zu werden.

«Sie sind eine Freundin von Eva gewesen?«unterbrach er die bedrückende Stille.

«Nein. Ich kannte sie eigentlich gar nicht.«

Sie erzählte, wie sie an jenem Mittag vorbeigekommen war. Sicher hielt er sie nun für besonders raffgierig. Erschien zufällig am Ort des Geschehens und nutzte dies sofort, sich in die Reihe derer, die etwas aus Evas Hinterlassenschaft abstauben konnten, einzureihen. Aber sie war es leid, schon wieder zu erklären, weshalb sie hier war, und den wahren Grund konnte sie ohnehin nicht nennen.

Aber Bernhard schien nichts Schlechtes über sie zu denken. Er betrachtete sie mitfühlend.

«Was für ein furchtbares Erlebnis für Sie! Sicher belastet Sie das alles sehr.«

«Ich träume manchmal davon. Es ist… es ist so eine Tragödie.«

Sie fand, daß ihre Worte banal klangen, aber er ruckte zustimmend, so als habe sie genau das Richtige gesagt.

«Ja«, meinte er,»das ist es. Eine wirkliche Tragödie.«

Robert kam mit seinem Kaffee ins Zimmer zurück.»Am besten, du nimmst jetzt einfach mit, was du magst und kannst«, sagte er zu Bernhard.»Bücher oder Bilder vielleicht. Möglicherweise gehört dir auch etwas von dem Porzellan in der Küche, aber da mußt du dich beeilen. Lydia reißt sich unter den Nagel, was sie nur kriegen kann.«

«Ich werde sicherlich nicht in einen Wettstreit mit ihr treten«, erklärte Bernhard. Er klang schroff.»Ich will mich bestimmt nicht an Evas Tod bereichern.«

«Das will keiner von uns«, entgegnete Robert scharf.»Aber wir können das alles hier schließlich nicht einfach stehenlassen und die Tür hinter uns zuziehen.«

Nun schwang offene Aggression im Raum. Auf der einen Seite der Mann, der seine kleine Schwester geliebt hatte, auf der anderen Seite der Mann, dem unterstellt wurde, sie durch sein Verhalten in den Tod getrieben zu haben.

Da ist noch viel mehr Haß, als ich ahnte, dachte Leona beklommen.

«Ich muß jetzt wirklich gehen«, sagte sie rasch. Sollten die beiden an diesem Abend noch aufeinander losgehen, zumindest verbal, wollte sie keineswegs mit von der Partie sein.»Es ist fast neun Uhr.«

«Bleiben Sie doch noch«, sagte Robert,»Lydia meint, wir sollten unbedingt etwas essen. Ich habe gerade gedacht, wir könnten Pizza bestellen für uns alle. Sicher haben Sie auch Hunger, Leona.«

Allein der Gedanke an Essen erzeugte Übelkeit in ihr. Und auf einmal erwachte auch ein fast panisches Gefühl: Ich sitze hier und vertrödele meine Zeit. Zeit, in der ich mit Wolfgang reden könnte. Vielleicht…

Eine irrwitzige Hoffnung keimte in ihr: Vielleicht war es noch nicht zu spät. Vielleicht brauchten sie nur ein vernünftiges Gespräch. Kein Geschrei wie in der letzten Nacht. Ruhige, sachliche Überlegungen, wie sie ihre gemeinsame Zukunft retten konnten.

«Danke, aber ich muß wirklich gehen.«

Sie hatte den Eindruck, daß sie plötzlich schrill und hektisch klang.

«Sind Sie mit dem Auto da?«fragte Robert.

«Nein. Aber ich wohne nur ein paar Straßen entfernt.«

Robert stellte seine Kaffeetasse ab.»Ich begleite Sie. Es ist schon stockdunkel draußen, und Frankfurt ist nicht gerade ein idyllisches Dorf.«

Sie lächelte.»In den idyllischen Dörfern geschehen immer die schlimmsten Dinge.«

«Ich weiß. Aber ganz harmlos sind die großen Städte auch nicht.«

«Auf jeden Fall brauchen Sie nicht auch noch naß zu werden. Bleiben Sie hier. Ich habe es wirklich nicht weit.«

Er bestand darauf mitzukommen, und schließlich willigte sie ein. Sie verabschiedete sich von Bernhard und Lydia. Diese schleppte gerade eine große Kiste mit Porzellan in ihre Wohnung.

«Ich rufe Sie in den nächsten Tagen einmal an, Leona«, sagte sie, und resigniert erkannte Leona, daß sie diese neue Bekanntschaft kaum so schnell würde loswerden können.

Es hatte aufgehört zu regnen, als sie auf die Straße traten, aber die Luft war sehr kühl geworden, und beide erschauerten sie unwillkürlich.

«Es ist schon richtig herbstlich«, sagte Leona, und der Gedanke tat ihr weh, obwohl sie den Herbst immer geliebt hatte. Wer würde sie jetzt in kalten Nächten wärmen? Mit wem würde sie abends vor dem Kamin sitzen, lesen, plaudern, Wein trinken? Mit wem würde sie an den Wochenenden in den Taunus hinausfahren und stundenlang durch neblige Wälder streifen?

Alles vorbei, dachte sie, alles vorbei.

Der Anflug von Optimismus, der sie vorhin auf die Beine und aus der Wohnung getrieben hatte, löste sich bereits wieder in nichts auf. Vor der regenschweren, feuchtkalten Düsternis des Abends vermochte er nicht zu bestehen.

«Wissen Sie, ich will keinesfalls indiskret sein«, sagte Robert, nachdem sie eine Weile schweigend nebeneinander hergegangen waren.»Aber schon den ganzen Abend frage ich mich, weshalb eine so schöne Frau so traurig aussieht. So… schrecklich verletzt.«

«Finden Sie, ich sehe so aus?«

Er nickte.»Ja. Tieftraurig. Selbst wenn Sie lächeln. Das war noch nicht so bei Evas Beerdigung. Aber heute abend fiel es mir sofort auf.«

Irgendwie fehlte ihr die Kraft, alles abzustreiten, sich auf Müdigkeit, Streß, Ärger im Verlag zu berufen. Er hätte es ohnehin nicht geglaubt. Sie sah traurig aus, nicht abgehetzt.

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